Dienstag, 28. Februar 2012

Die Kandidatenliste zur Pfarrgemeinderatswahl 2012 in Wald im Pinzgau

Mit großer Freude können wir nun bekanntgeben, dass Wald im Pinzgau 13 (!) Kandidaten gefunden hat, die sich zur Pfarrgemeinderatswahl aufstellen haben lassen.

Aufgrund der Kandidatenvorschläge die man abgeben konnte, hat der bestehende Pfarrgemeinderat die vorgeschlagenen Personen aufgesucht, mit ihnen gesprochen und …. zu unserer großen Freude wurden wir herzlich aufgenommen. Alle vorgeschlagenen Kandidaten fühlten sich geehrt, für den Pfarrgemeinderat von der Bevölkerung vorgeschlagen geworden zu sein. Natürlich konnten nicht alle „dem Ruf folgen“, das ist klar, doch die Walder Liste ist nun komplett und wir freuen uns sehr, dass die Bereitschaft in Wald so hoch war – „wie gut, dass es die Pfarre gibt“, scheinen hier nicht nur Worte auf dem Papier zu sein.

Unsere Kandidaten in alphabetischer Reihenfolge:

Gasteiger Stefanie, 1973, DGKS , Lahn 82



Hofer Gabriele, 1963, Verkäuferin, Vorderkrimml 54


Hofer-Prassl Karin, 1972, Gemeindebedienstete, Lahn 23

Holaus Renate, 1969, Bichl-Bäuerin, Vorderwaldberg 4


Hollaus Margit, 1963, Spar-Angestellte, Wald 111


Hölzl Margit, 1965, Haushaltshilfe/Hausfrau, Lahn 74



Rainer Maria, 1957, Hausfrau, Vorderkrimml 39



Schernthaner Christa, 1956, Unterkreidl-Bäuerin, Wald 102






Schwaiger Bernhard, 1975, Trockenbau, Wald 63




Seeber Martina, 1968, Einzelhandelskauffrau, Wald 129


Stöckl Annemarie, 1970, Rankental-Bäuerin, Hinterwaldberg 12



Voithofer Anna, 1958, Hausfrau, Vorderwaldberg 20a


Wechselberger Werner, 1976, Installateur, Wald 25



VERGELT´s GOTT allen, die bereit sind, für unseren Pfarrgemeinderat zu kandidieren.

Und allen, die aus dem bestehenden Pfarrgemeinderat ausscheiden werden:


Niedrist Anni und Nothdurfter Maria

– DANKE für die Mithilfe in den vergangenen Jahren und die herzliche Zusammenarbeit!

Die Pfarrgemeinderatswahl findet am 18. März 2012 von 9.00 bis 12.00 Uhr im Pfarrhof statt.


Wir würden uns sehr über eine hohe Wahlbeteiligung freuen!


Wahlberechtigt sind alle Katholiken, die vor dem 1. Jänner 2012 das 14. Lebensjahr

erreicht haben und in der Pfarre Wald im Pinzgau wohnen!

Anzukreuzen ist mindestens 1 Person, maximal 8 Personen!!


"Gut, dass es die Pfarre gibt", findet Karin HP :-)

Montag, 27. Februar 2012

PGR 2012 Kandidaten Neukirchen a. Gr.

Pfarrgemeinderatswahl 2012
Die Kandidaten von Neukirchen am Großvenediger:


Waltraud Steiner, VS-Lehrerin, 1974
Monika Bachmaier, Angestellte, 1973 
Martina Brunner, Bäurin, 1975

Peter Mösenlechner, Pensionist, 1948

Birgit Krammer, Hausfrau, 1964
Martina Dreier, Angestellte, 1968 
Annemarie Kerrer, Selbstständig, 1967

Stefan Schernthaner, Angestellter, 1962 
Heinz Heininger, Pensionist, 1938

Margit Dreier, Hausfrau, 1970

Donnerstag, 23. Februar 2012

Anbetungserinnerungskärtchen

Das sind die Anbetungserinnerungs-kärtchen für unsere zweite Anbetungswoche (International 24-7, sprich: "Twentyfour seven" genannt, was bedeutet: 24 Stunden, 7 Tage) von Mo 19.März bis Mo 26. März.
Diesmal wollen wir die Anbetungs am Montag mit der seit vielen Jahren treu gehaltenen Montagsanbetung beginnen. Die vielen treuen Beter, die jeden Montag von 16:00 bis 20:00 in der Pfarrkirche anbeten, haben mit ihrem Gebet den Weg bereitet für die Wochenanbetung. Ihnen sei herzlichst gedankt.
Die Anbetungskärtchen bekommt man, damit man sich an die Stunde, für die man sich eingetragen hat, erinnert
PA Ruben

Mittwoch, 22. Februar 2012

Ohne Christus bleibt nur Asche


Predig gehalten anlässlich eines Begräbnisses am Aschermittwoch 2012 zu Deuteronomium 30,15-20 (siehe unten)

Das irdische Leben geht zu Ende.
Irgendwie verläuft es sich im Vergehen der Stunden, der Tage, der Jahre.
Dies erfährt jeder mit zunehmendem Alter.
Dieser klare Schlusspunkt unseres Daseins, den der Tod setzt,
hat etwas sehr bestimmendes in unserem ganzen Leben.
Der Tod verleiht dem Leben Kontur, könnten wir sagen, das Gezeichnetsein von Endlichkeit.
Dass dies so ist und dass wir nicht kompliziert denkend dies uns im Bewusstsein halten müssen, weiß die Kirche um klare Symbole, die sie den Glaubenden vor Augen führt – oder besser auf die Stirn zeichnet.
Deutliches Zeichen unseres Vergehens ist das Aschenkreuz.
Heute ist auch der Tag hiefür.
Und jeder halbwegs wache Christ weiß auch, dass die Asche aus den verbrannten Zweigen des Palmsonntags besteht und zugleich auf das Verstummen und Verenden jedes irdischen Ruhmes hier auf Erden verweist.
Die Asche, mit der wir uns an diesem Tag bezeichnen, birgt auch keinen Hauch eines Funkens mehr in sich.
Bleibt dies vom Menschen?
Ohne den Lebensfunken wird der Mensch selbst zu Staub, kehrt zurück zur Erde, die in ihrer Gesamtheit letztlich auch dem Verwehen und Vergehen geweiht ist.
An diesem Tag und gerade auch in dieser Stunde müssen wir uns wieder daran erinnern, woher das Leben stammt und wohin es zieht und uns fragen: wohin es zielt.
Und das wesentliche des Worin unseres Lebens ist dann, wofür es den Entscheid trifft.
Entblößender kann dieser Entscheid uns nicht vorgezeichnet werden als in dieser Lesung aus dem Buch Deuteronomium.
Leben und Glück oder Tod und Unglück wird uns hier - sozusagen zum Entscheid - vorgelegt.
  
Dabei kommt es nicht darauf an, ob wir innerweltlich Glück oder Unglück in einem sehr verflachten Sinn hatten.
Das, worin es in dieser Lesung geht ist genau jenes, worin es in unserem irdischen Leben in seiner Gesamtheit geht!
Dass wir uns zu unserem Leben entscheiden, genau zu dem Leben, das wir erhalten haben und: dass wir uns zu dem entscheiden, der dieses unser Leben uns gab – ja wir müssen sagen uns schenkte!
So sind wir selbst uns geschenkt und einzig und allein darin liegt der Sinn, dass wir uns dem schenken, dem wir uns verdanken – Gott!
Damit können wir noch einmal die wesentlichen Worte der Lesung hören:
Leben oder Tod lege ich dir vor,
Segen oder Fluch.
Wähle also das Leben, damit du lebst.
Liebe den Herrn, deinen Gott,
hör auf seine Stimme,
und halte dich an ihm fest;
denn er ist dein Leben.
Auf den heutigen Tag und auf diese Stunde bezogen:
Genügt dir die Asche?
Kann es sein, dass nur Verwehen, Vergehen und Zerfall uns bliebe?
Die Asche ist nur Mahnung, vielleicht sogar grausame Mahnung – aber dafür anschaulich und eindeutig.
Weckruf zum Entscheid für das Leben ist sie, für das ewig sich nicht verzehrende Feuer.
Gott schenkt uns Anteil an diesem seinem ewigen Leben, wenn unser Sinnen und Trachten, all unser Ziehen und Zielen auf ihn hin sich richtet.
Wenn ihm unser ungeteiltes und eindeutiges JA gilt.

Ansonsten bleibt nur Asche, die verweht, Staub, dem kein Halt eignet.
Heute ist die Verführung an falsche Götter groß.
Unmerklich haben viele, die noch Christen heißen, sich schon längst an Götter aus Staub und Asche festgeklammert.
Oder benennen das, was sie für göttlich halten ganz heimlich und geheimnisvoll mit eigenem Namen – ihr inneres Selbst.
Hoffentlich wachen sie auf!
Dabei brauchen wir nur einen Namen rufen, um ganz mit Gott und bei Gott zu sein: Jesus Christus.
In ihm ist das Leben und er lebt in uns, wenn unser Sinnen und Trachten liebend ihm gilt.
Einige Male habe ich unserer Schwester die Kommunion, das Brot des Lebens bringen dürfen, nachdem ihr der Weg hierher in das Gotteshaus zu mühsam geworden war.
Ich habe jedes Mal gespürt, wie froh sie ist, den Herrn zu empfangen.
In ihr lebte der Glaube und daher sie mit Christus.
Auch beim letzten Mal im Krankenhaus –
Ich kann mich wieder genau erinneren – sie hat schon geschlafen und dann habe ich sie aufgeweckt.
Wie dankbar war sie – aber nicht mir gegenüber, sondern Christus dem Herrn.
Wer an Christus glaubt, der zerfällt nicht zu Staub, der wird erweckt zum Leben.
Achten wir darauf, dass unser Leben wirklich bleibende Entscheidung für Christus ist.
Amen! 

Pfarrer Helmut Friembichler 
Deuteronomium 30,15-19

"Hiermit lege ich dir heute das Leben und das Glück, den Tod und das Unglück vor.
Wenn du auf die Gebote des Herrn, deines Gottes, auf die ich dich heute verpflichte, hörst, indem du den Herrn, deinen Gott, liebst, auf seinen Wegen gehst und auf seine Gebote, Gesetze und Rechtsvorschriften achtest, dann wirst du leben und zahlreich werden und der Herr, dein Gott, wird dich in dem Land, in das du hineinziehst, um es in Besitz zu nehmen, segnen. 
Wenn du aber dein Herz abwendest und nicht hörst, wenn du dich verführen lässt, dich vor anderen Göttern niederwirfst und ihnen dienst -  heute erkläre ich euch: Dann werdet ihr ausgetilgt werden; ihr werdet nicht lange in dem Land leben, in das du jetzt über den Jordan hinüberziehst, um hineinzuziehen und es in Besitz zu nehmen. 
Den Himmel und die Erde rufe ich heute als Zeugen gegen euch an. Leben und Tod lege ich dir vor, Segen und Fluch. Wähle also das Leben, damit du lebst, du und deine Nachkommen."

Dienstag, 21. Februar 2012

Taize-Gebet: von der Kirchenbank aus gesehen


Hell leuchtet sie – die Bramberger Kirche – im Vollmondschein.
Fast so, als handle es sich an eine Einladung an Jung und Alt, aus Nah und Fern.
Und genauso, mittig im Dorf, kommen sie alle zusammen und treten ein durch die große Kirchentüre.
Fast zu schön wirken dabei die erleuchteten Wege und der feine Nebelschweif, der sich dabei um den Kirchturm zu drehen scheint.
Bekannte Gesichter, neue Gesichter, auch Freunde und Bekannte treten ein.
Leichtes Murmeln zieht sich durch die Kirchenbänke. Leicht vermischt mit Erwartung, Freude, Neugier.
Die Kirche selbst erscheint im Inneren im hellsten Kerzenglanz und verwandelt den Raum in wohlige Harmonie.

Vor dem Altar scheint ein weiterer kleiner Altar aufgebaut und zieht immer wieder die Blicke auf sich. Man merkt, dass hier freudig jemand seine Hände im Spiel hatte und allein dadurch schon Frieden verbreitet.
Die Spannung baut sich auf, lässt einem noch nicht zur Ruhe kommen.
Was ist denn nun ein Taize-Gebet?
Und auf einmal wird die Frage wie von selbst beantwortet.
Musik erfüllt die Kirche. Geige, Oboe, …… – abwechselnd, gemeinsam.
Die Musik tanzt fast mit den Gesängen, die anfangs nur in den Gedanken der Menschen erklingen, sich irgendwann zu einem Brummen verwandeln und – ohne den Übergang bemerkt zu haben – in vielstimmigen Gesängen verhallen, fast so, als hätte ein „unsichtbarer Dirigent“ seine Hände im Spiel. Ein Dirigent, der die Lieder, Stimmen, Musik, Instrumente, Laute, ja sogar Brummer, miteinander vermischt und so zu einem einzigartigen Konzert verbindet.
Alles scheint erlaubt. Auch einfach nur zuzuhören und mit geschlossenen Augen zu glauben, der Gesang gelte einem selbst, um Gottes Gegenwart und Nähe die er uns in Jesus geschenkt hat, zu spüren und bewusst zu erleben.
Gebete, Gedanken, Laute scheinen sich letztlich zu einem Ganzen zusammenzufügen.
Ausflüge in die verwinkelsten Gedanken werden wieder aufgefangen durch die vorgetragenen Texte, wobei man innerlich dem Vortragenden für die Wärme in der Stimme dankt, die einem zeigt „Alles ist gut“.
Irgendwie scheint es auch nicht zu überraschen, das die Übersetzung jenes Textes, ab dem es „sich gut anzufühlen“ beginnt, ebenfalls in diese Richtung geht, die man gerade fühlt.
Entspannend, doch ob der vielen Eindrücke schon fast wieder anstrengend, weil lehrreich, war wohl diese Zeit.
Für den einen mehr, für den anderen noch viel mehr.
Geschenkte Zeit für sich selbst,
für sich allein und doch in Gesellschaft,
nicht auf sich alleine gestellt, weil immer in Begleitung „des unsichtbaren Dirigenten und Herrn“, der alles leitet und einem dann bei Vollmond wieder nach Hause begleitete.
Das waren meine Eindrücke „von der Kirchenbank aus gesehen“ von meinem ersten Taize-Gebet im Jänner 2012. Eindrücke, Geräusche, Lieder die einen noch lange begleiten und sich schon auf das nächste Taize-Gebet freuen lassen.
Alles Liebe Karin HP

Esoterik und christlicher Glaube- Aufnahme des Vortrags!

Die Vorträge in Hollersbach und Neukirchen über "Esoterik und christlicher Glaube-Hilfen zur Unterscheidung" waren für viele eine wichtige und starke Sache. Pater Clemens Pilar hat sich wirklich einen beeindruckend großen Wissenschatz angeeignet, und daraus die Grundideen der Esoterik ("Neue Religiösität") erklärt. Zum Glück haben wir den Vortrag in Neukirchen aufgenommen, und können ihn so auch weiter teilen bzw. erneut anhören! Für so einen tiefgehenden Vortragenden kann man wirklich nur danken.
video

(zum anhören einfach auf das Bild klicken)

PA Ruben

Bibelstickeralbum

Für unsere Ministranten in Neukirchen, Wald und Krimml haben wir die neuen Bibelstickeralben von Kirche in Not besorgt. Jedes mal, wenn sie ministrieren, bekommen sie 2 Sticker. So lernen sie die Bibel besser kennen und merken auch, wie wichtig uns allen ihr Dienst als Ministranten ist. (Die Alben und Sticker kann auch jeder privat günstig bestellen und Unterstützt damit auch noch Kirche in Not)
Allerdings werde wohl ich der erste mit einem vollem Album sein- den auch ich mache mit und bekomme fürs ministrieren meine Sticker. Jaja, Alter schützt nicht vor Sammelleidenschaft :-)
Euer
PA Ruben


Montag, 20. Februar 2012

Lieben, weil sie Kreatur ist die auch zittern kann! Friedrich Weinreb

Ein kleiner Nachtrag zum Valentinstag- Friedrich Weinreb über "das größte Gebot" im zwölften Kapitel des Markusevangeliums:

"Liebe kommt von inner her. Öfter hört man sagen: Wie kann man in so einen Menschen verliebt sein? Man kann das nicht verstehen, weil Liebe eben nicht auf das Aussehen hin kommt, sondern ganz woanders her. Das Aussehen ändert sich doch, das ist ein Gesetz, der Mensch altert; aber nach Gesetz zu lieben, ist keine Liebe.
Das große Gebot vor allem ist, dass du spürst, du kannst gar nicht leben, wenn bei dir und bei anderen nicht Liebe als Kern des Ganzen anwesend ist. Deshalb heisst es das große Gebot: Liebe den Herrn deinen Gott von ganzem Herzen, usw.; Liebe deinen Nächsten, als ob du es selber bist, dass heisst, er ist ein Mensch mit den gleichen Gefühlen und Launen und Misstönen und schönen Tönen wie du. Beurteil ihn nicht - du kannst ihn doch lieben, gleichgültig, wie er sich äußert. Mache dir von ihm kein Bild der Momente, wie er sich äußert, du könntest zu ihm eine Beziehung haben, die vom Bild im Moment absieht, dafür etwas spürt: die Augen, die Atmosphäre, die Ausstrahlung. Es könnte dann sein, dass du die ganze Kreatur nicht durch Urteil liebst, sondern liebst, weil sie Kreatur ist, die auch zittern kann. Eine Katze kann zittern, wenn man ihr Angst macht, ein Hund kann zittern, böse sein, verstimmt sein. Kreatur - sie lebt wie du, mit den gleichen Ängsten der Zeitlichkeit und der Sehnsucht nach Ewigkeit.

Liebe bedeutet dann auch Liebe zum Sein, zum Ewigen. Wenn du eine Bibelstelle liest, ohne sie auf das Ewige zu beziehen, kannst du sie nie richtig verstehen. Dann beurteilst du sie danach, ob sie dir gefällt oder nicht. Du siehst dann, wie bei einem Menschen, dass die Augen nicht so schön sind, die Haut vielleicht Pickelchen hat, etwas schief gewachsten ist, usw. Aber wie du den anderen liebsten sollst wie dich selber, so auch die Bibelstelle; dass heisst, erwarte dann, dass sie sich öffnet, dass sie sich in ihrer Herrlichkeit zeigt, in ihrer Ewigkeit. Sonst erscheint sie nur, wie du sie beurteilst; damals war es so und wurde so gesagt. Wie du einen Menschen nicht nach dem Äußeren beurteilen sollst, so auch nicht eine Bibelstelle. Frage dich dann, wieso der Mensch einen Buckel hat. Wie das sein kann, dass er in deinen Augen hässlich ist? Dann hast du ihn nie gekannt, hast ihn dir nie im stillen als dir gleicher Mensch vorgestellt. Bedenke, der Mensch, der dir da gegenübersteht - vielleicht weint er, vielleicht ist er traurig, vielleicht wird er verfolgt -, ist ein Mensch wie du, eine Kreatur wie du, denn alles kommt aus der Quelle von Gott, Momente, wo wir verstimm sind, Momente, wo wir sehr glücklich sind, alles klar sehen, Momente, wo wir dumpf sind, stumm - alle Momente."

(aus: Friedirch Weinreb, das Markus-Evangelium, Der Erlöser als Gestalt des religiösen Weges, Band 2, S.573f.,Thauros Verlag 1999)
Friedrich Weinreb

Freitag, 17. Februar 2012

Gott erlöst den Mensch als Mensch!

Gestern Abend Hollersbach- Heute Neukirchen (20:00 im Pfarrheim), Morgen Stuhlfelden (Schloss Lichtenau, Einkehrtag von 9:00-15:00, anschließend hl. Messe). Der Esoterik Experte Dr. P.Clemens Pilar im Oberpinzgau. Eindrücke vom ersten Vortrag in Hollersbacher Feuerwehrhaus.
Pater Clemens Pilar im Hollersbacher Feuerwehrhaus
Der Saal war bis zum letzten Platz gefüllt. Pater Clemens erklärte zunächst in etwas mehr als einer Stunde wichtige Grundgedanken in verschiedenen esoterischen Strömungen. Dem gegenüber legte er dar, was das Christliche ausmacht und schließlich wie sich viele Ideen und Praktiken, die eigentlich klar gegen Jesu Worte sind, sich in unser Alltagsleben eingeschlichen haben. 
Das große Fachwissen von P. Clemens war faszinierend- und so gab es nachher auch noch eine längere Diskussion über verschiedene Themen, die das Publikum vorbrachte. 
Der Heilsweg in vielen verschiedenen esoterischen Strömungen ist dem christlichen Glauben entgegengesetzt. Denn in den esoterischen Praktiken heisst es: Du musst das, was göttlich an dir ist verwirklichen, du hast unendliches Potential in dir, eigentlich bist du selber Gott und du musst die Schwingungs- oder Energiebarrieren in dir überwinden, dann wird dir das Universum alles geben was du willst. Gott ist also kein Gegenüber, kein DU, sondern du selbst bist mit ihm identisch, du bist Gott. Im christlichen Glauben hingegen wissen wir, dass wir zwar Gott in der " Kammer unseres Herzens" begegnen können und sollen, aber Gott ist immer ein Gegenüber, alles kommt von ihm. Gott erlöst den Mensch als Mensch- dass heisst, dass im christlichen nicht das menschliche überwunden werden muss um das göttliche in dir frei zu setzten,wie in den esoterischen Strömungen, sondern Gott erlöst uns als der Mensch, der wir sind (als den er uns geschaffen hat). Nicht Auflösung  des Menschen führt zum Glück, sondern die Beziehung zum lebendigen Gott. Das war nur einer von vielen sehr interessanten Gedanken, die ich mir aus diesem Vortrag mitgenommen habe.

 PA Ruben


Echte Piratin singt Balladen und mehr bei Pfarrfasching

Der gestrige Pfarrfaschingsball hatte es in sich. Die Musiker konnten nicht kommen, sie kämpften ja mit einem Ozean von Schnee. Daher halfen wir uns selber:
Eine echte Piratenbraut sorgt für Unterhaltung mit ihrer schönen Stimme
Auch die Easy-Rider Fraktion ist "born to be wild" und spielt und singt für uns.
Auch der ökumenische Aspekt kam nicht zu kurz mit einem echten Pastor...
...dessen Predigt alle gespannt lauschten.
Es wurde getanzt.
Es wurde gelacht und gelächelt.
Und dann wurde wieder getanzt.
Alles unter dem wohlwollend-Prüfenden Blick unserer fleißigen Marienkäfer.
PA Ruben

Mittwoch, 15. Februar 2012

Amelie hat alles gegeben, für Gott!



Alles für Gott! Gebetskreis Neukirchen



P. Clemens Pilar, Einkehrtag- Christus, Spender lebendigen Wassers

Neben dem Vortrag zum Thema: Esoterik und christlicher Glaube- Hilfen zur Unterscheidung, wollen wir alle besonders auch  zu einem Einkehrtag diesen Samstag, 18. Februar mit P. Clemens Pilar einladen.
Pater Clemens Pilar
Der Einkehrtag findet im Schloss Lichtenau in Stuhlfelden statt und beginnt um 9:00 Uhr.
Schloss Licthenau von www.salzburg.gv.at 

Wir werden immer wieder gemeinsam Gott mit Gesang und Gebet Lobpreisen.
Pater Clemens, sein Lebenszeugnis zeigt beeindruckend wie Gott den Weg mit uns Menschen geht, wird in 3 Teilen den Glauben an Jesus vertiefen und uns aus seinem reichen Erfahrungsschatz geistiges Rüstzeug für unsere Zeit mitgeben.
Für gemeinsames Mittagessen ist gesorgt.
Um 15:00 werden wir dann als Abschluss und Höhepunkt eine Heilige Messe mit P. Clemens feiern.
Auf einen segensreichen Tag
PA Ruben

Eine Stunde im Paradies- Anbetung (hl. Eymard)

Der Heilige Peter-Julian Eymard (1811-1868), Gründer der Eucharistiner, über die Anbetung:

"Erlebt die Stunde Anbetung als eine Stunde im Paradies. Ihr werdet diese Stunde herbeisehnen und mit Freude begrüßen, wenn ihr sie als Aufenthalt im Himmel oder Teilnahme am göttlichen Gastmahl, zu dem ihr geladen seid, anseht. Nährt in eurem Herzen eine stille Sehnsucht und sagt: in vier Stunden, in einer Stunde darf ich zur Audienz der Gnade und Liebe unseres Herrn Jesus Christus kommen. Er hat mich eingeladen, er erwartet mich und sehnt sich nach mir.
Wollt ihr glücklich sein in der Liebe? Dann lebt in seiner immerwährenden Liebe zu euch. Betrachtet die Schönheit seiner Tugenden, seine Güte und die Ausstrahlung seiner Liebe.
Beginnt die Anbetung mit einem Akt der Liebe. So öffnet ihr behutsam eure Seele dem göttlichen Wirken. Stellt ihr euch selbst in die Mitte, so bleibt ihr auf halbem Weg stehen. Steht eine andere Tugend im Vordergrund, so bleibt ihr in der Vorbereitung stecken. Umarmt nicht das Kind seine Mutter, bevor es gehorcht?
Der Heilige Peter - Julian Eymard

Die Liebe ist die einzige Tür zum Herzen. Sprecht von der Liebe Jesu zu seinem Vater, ehrt ihn in den Werken des Sohnes, betrachtet seine Liebe zu allen Menschen. Redet mit Jesus über seine heilige Mutter, die er so sehr geliebt hat. Erzählt von den Heiligen, so verherrlicht ihr seine Gnade, die er ihnen erwies.
Das wahre Geheimnis der Liebe besteht darin, dass man sich - wie Johannes der Täufer - in den Hintergrund stellt, um den zu loben und zu preisen, den man liebt. Wahre Liebe schaut nicht auf das, was sie gibt, sondern auf das, was dem Geliebten Freude bereitet.
So seid ihr die Freude Jesu, und er wird mit euch ganz persönlich sprechen. Er offenbart euch seine Liebe, und euer Herz wird sich wie eine Blume beim ersten Sonnenstrahl am Morgen seinem göttlichen Wirken öffnen. Seine Stimme wird eure Seele berühren. In Stille werdet ihr auf ihn hören und in inniger Sammlung bei ihm verharren. Bleibt also nicht bei euren Fehlern und Sünden stehen. Das führt zur Traurigkeit und Mutlosigkeit
Die erste Regung der Seele beeinflusst für gewöhnlich die weiteren Handlungen. Richtet daher das erste Verlangen auf Gott aus. Sagt ihm: "Mein guter Jesus, ich bin glücklich und zufrieden, dich besuchen zu können, mit dir diese Stunde zu verbringen und dir meine Liebe zu bezeugen. Wie gut bist du, dass du mich gerufen hast. Wie liebevoll bist du, dass du ein so armseliges Geschöpf wie mich liebst - ja, ich will dich lieben." Setzt die Begegnung in dieser Weise fort. Die Liebe hat euch die Tür zu Gott geöffnet. Tretet ein, liebt und betet an!..."

Ich habe diesen Text aus: Eucharistie - Licht und Leben, der hl. Peter-Julian Eymard und sein Erbe. Bei  dem großen Neuevangelisierungstreffen im Vatikan mit 8.000 Teilnehmern vor wenigen Monaten haben fast alle Beteiligten betont, dass die Anbetung die Grundlage aller Evangelisierung ist. Der Heilige Peter-Julian Eymard hat das schon vor 150  Jahren gespürt. Sein Gebet und das Gebet seiner Mitbrüder im Eucharistinerorden hat sicher den Weg dafür bereitet, dass wir nun auch in unserer Pfarre so viel anbeten können. (hier gibt es weitere Schriften von Eymard zum downloaden!)
PA Ruben

Dienstag, 14. Februar 2012

SEIN LEIB- weil ER es gesagt hat!

Von Montag 19.März (Hl.Josef) um 16:00 bis zum Montag 26. März um 20:00 gibt es wieder eine Woche der durchgehenden eucharistischen Anbetung in Neukirchen. 
Ab sofort kann man sich für Stunden in der Pfarre einschreiben! Natürlich ist jeder wirklich jederzeit (24 Stunden am Tag) eingeladen für eine kurze oder lange Zeit der Anbetung in das Pfarrheim zu kommen.

Für viele Gläubige aus unseren Pfarren war der Höhepunkt in der Adventszeit eine (oder mehrere) Stunden vor dem Allerheiligsten (der Eucharistie). Nach seinen eigenen Worten ist es der Leib Jesu. Im 6.Kapitel des Johannesevangeliums, der so genannten Brotrede, hat Jesus selbst gesagt: "Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag." (Joh 6,54)
Und beim letzten Abendmahl "nahm Jesus das Brot und sprach den Lobpreis; dann brach er das Brot, reichte es den Jüngern und sagte: Nehmt und esst; dass ist mein Leib." (Mt 26,26).
Weil Jesus es selbst gesagt hat, glauben wir, dass der Hl. Kommunion auf unvorstellbare Weise wirklich sein Leib ist. Wenn Jesus uns das nicht gesagt hätte, wäre das wirklich schwer zu glauben. Aber so ist es das größte Wunder der Welt und ist für Millionen Menschen zur Lebensquelle geworden.
In den kommenden Wochen will ich einige starke und berührende Texte und Gedanken über die Eucharistie hier auf unserem Pfarrblog veröffentlichen.


Die Anbetungshocker warten auf den erneuten Einsatz bei der Anbetungswoche
Auch der Wegweiser zum "Obergemach" steht schon bereit

Samstag, 4. Februar 2012

Lichtmess

Lichtmess

Man merkt es schon.

Einige Tage schon.

Sofern man mit offenen Augen durch die Welt geht.

Das Licht ist „wieder da“.

Besucht uns wieder mehr.

Schenkt uns mit jedem Tag einen Strahl mehr.

Ein Blinken im Schnee.

Ein Aufblitzen im Fell der Katze, die gerade vorbei schleicht, auf der Suche nach einem Platz in der wärmenden Sonne.

Auch in den Gesichtern der Menschen beginnt es wieder mehr „zu leuchten“.

Und sei es mit einem Lächeln oder einem Zwinkern in den Augen.

Das Licht kommt und geht.

Aber damit es wieder kommen kann, muss es sich zuerst zurückziehen.

Um neue Kraft zu tanken, sich zu sammeln.

Damit es dann umso mehr strahlen kann.

Es ist jetzt wieder messbar, das Licht.

Präsenter - weil wieder da.

Dankbar erwartet, bestrahlt es das Neue, um vielleicht ein Feuer zu entfachen, dessen Helligkeit alles überstrahlen kann

Und doch: nicht für alle sichtbar.

Leider.

Weil man vielleicht mit seinem eigenen (Er-)Strahlen so zu tun hat, dass man das neue, richtige, wärmende Licht (noch) nicht spürt.

Loslassen,

zulassen,

offen sein,

und das Licht empfangen.

Bei offenen Fenstern,

mit offenen Herzen.

Und merken: ALLES IST GUT!

Lichtmess!

Viel Licht euch allen - Karin HP :-)

(Das Foto entstand übrigens bei einem Waldspaziergang - auch eine gute Gelegenheit, um einfach einmal "Licht, Luft und Kraft zu tanken"!)

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