Montag, 31. Dezember 2012

Südafrikaner singen Andachtsjodler

Ein  ganz besonderes Geschenk zum Jahresende bekamen wir heuer in Neukirchen: Ein Konzert des Drakensberg Boys Choir aus Südafrika unter der Leitung von Johann van der Sandt.
Eigentlich wussten die wenigsten von uns, was uns erwarten würde. "Ein Knabenchor aus Südafrika, hmm, das wird interessant" hab ich mir gedacht. Dieser Chor ist wirklich Weltklasse kann ich nun sagen-und er ist auch Weltbekannt.
Das Konzert begann mit Sacral Musik aus verschiedenen Epochen. Unglaublich mit welcher Reinheit und Freude sie gesungen haben, vom Tonumfang gar nicht zu sprechen. Dabei waren sie am Nachmittag Rodeln am Wildkogel-manche haben da das erste mal in ihrem Leben Schnee gesehen. Aber am Abend waren sie wieder top-fit und ganz bei der Sache.
Dann gab es Modernes und Afrikanische Lieder. Gerade bei letzteren wurde auch dazu getanzt.
Vollends das Herz der Zuhörer gewannen sie mit dem Andachtsjodler und einem Lied in  österreichischem Dialekt. Man wollte es kaum glauben.
Von einer Frau aus Kärnten, die die Konzertreise mitorganisiert hat und mehrere Monate in der Chorschule in Südafrika weiss ich auch, dass die Schüler an den Sonntagen in den verschiedenen Kirchen singen und der christliche Glaube in der Schule eine große Rolle spielt. Dass da ein "guter Geist" dahinter steckt, hat man durch und durch gespürt.
Für diesen beeindruckende Abend kann man nur danken.
Drakensberg Boys Choir beim einsingen im Pfarrheim

Freitag, 28. Dezember 2012

Drakensberg Boys- Konzert in Neukirchen

Am Samstag 29. Dezember 2012 um 19:30 gibt es in Neukirchen in der Pfarrkirche ein Konzert der Drakensberg Boys. Das ist ein Knabenchor aus der Einzige "Choir School" in Afrika, und zwar aus Südafrika. Vergleichbar ist das mit den Wiener Sängerknaben-nur schaut es etwas lustiger aus. Die Schule streicht auch besonders ihre christliche Basis heraus.
Also herzliche Einladung zu diesem beeindruckenden Konzert. Der Eintritt ist frei.

Samstag, 22. Dezember 2012

Vor der Rorate in Krimml

Die Krimmler Pfarrkirche vor einer Rorate im Advent 2012
 Im dunklen leuchtet ein Licht aus der Pfarrkirche Krimml
 Auch in der Sakristei tut sich schon was
Die Decke der Kirche ist eigenartig schön beleuchtet
Der ganze Kirchenraum ist in heimeliges Licht getaucht
Und die Altarkerzen ergeben das Wort: Advent - Ankunft
Aufeinander zugehen
Dunkelheit durchbrechen
Vertrauen haben 
Erwarten
Neu werden 
Türen öffnen

Aus dem kleinen liturgischem Wörterbuch- einem sehr schönen und empfehlenswerten Nachschlagebüchlein: 

Advent
Die Zeit ab dem 4.Sonntag vor Weihnachten ist als erster Teil des Weihnachtsfestkreises durch die Vorbereitung auf das Kommen des Herrn, lat. adventus (=Ankunft) geprägt. Dabei richtet sich die Kirche in der Zeit des Advents in besonderem Maße auf das noch ausstehende Kommen Jesu Christi in Herrlichkeit aus und erinnert gleichzeitig an die Erwartung des Volkes Israels auf die Geburt des Messias. Bis zum 16. Dezember stehen somit die Schriftlesungen im Mittelpunkt, die die Parusie (das Kommen Jesu) ankündigen, besonders aus dem Buch des Propheten Jesaja und aus den Schriften, die sich mit der Gestalt Johannes des Täufers befassen. Die Rorate-Messen in dieser Zeit verleihen der Erwartung des Herrn besonderen Ausdruck. Ab dem 17. Dezember, also in der Woche vor Weihnachten, wird die neutestamentliche Vorgeschichte der Geburt Jesu Christi betrachtet. Die so genannten O-Antiphonen bilden in dieser Zeit den Ruf zum Halleluja in der Messfeier. Im Mittelalter wurde ausgehend von der gallischen Kirche der Advent als Bußzeit verstanden. Überreste dieser Sichtweise sind bis heute mit der violetten Farbe der liturgischen Gewänder und dem Verzicht auf das Gloria in der Messfeier erhalten geblieben. Stark ausgeprägt ist das Brauchtum im Advent. Zu erwähnen sind unter anderem der Adventskranz und -kalender, die Barabarazweige, das sind Kirschbaumzweige, die, am Barbaratag in die Vase gesteckt, zu Weihnachten blühen, sowie die Bräuche am Nikolaustag. Anders als das bürgerliche Jahr beginnt das neue Kirchenjahr am ersten Adventssonntag.

(Kleines Liturgisches Wörterbuch, Albert Josef Urban, Marion Bexten, Herder)
PA Ruben

Freitag, 21. Dezember 2012

Heiliger Florian löscht Kerzen

Bei uns in Neukirchen kann in der Adventszeit gar nicht viel passieren feuertechnisch.
Immerhin wacht der Heilige Florian persönlich über die Kerzen in der Kirche.
Darum also hat er einen Kübel:



Freitag, 14. Dezember 2012

Neil nach Messe-KFB Wallfahrt nach Lienz

Am Samstag 8.Dezember (Mariä Empfängnis) machte sich die Katholische Frauenbewegung Wald  auf zur Adventwallfahrt. Das Ziel war Lienz.
Die gut 60 Wallfahrer passten gut in einen Postbus. Trotz des eisigen Wetters war die Straße nach Osttirol gut befahrbar. Im Bus beteten wir den lichtreichen Rosenkranz, sangen nach jedem Gesätzchen ein Adventlied mit Gitarrenbegleitung, und lasen die Weihnachtsgedanken ("Hirtenwort) unseres Erzbischofs Dr. Alois Kothgasser.
In Lienz gings zuerst einmal in die Altstadt zum Christkindlmarkt.
Von 15 bis 18 Uhr konnten wir die Zeit frei einteilen- Für mich und zwei geheim bleibende Begleiterinnen war das ein kulinarische Tour. Nach Maroni gab es einen "Hollersulztee mit Hollergeist". Hollersulze ist sowas wie Grantenwasser nur  eben aus schwarzem Holler. Dann gab es diese "Teigdinger"die innen ganz dünn sind, mit Granten oder Sauerkraut gefüllt- in Osttirol heißen sie anders als im Pinzgau, und im Pinzgau wieder anders als im Rest der Welt- kann mich an beide Namen nicht mehr erinnern. Ich glaube hier heißen sie Germblatl, und anderswo Bauernkrapfen. Noch schwieriger zu merken war der Name des Heidelbeeglühweins, Zwoaschk oder so ähnlich. Darum widmeten wir uns den gebrannten Mandeln, was einfacher zu merken war.

Und dann kam der Höhepunkt der Wallfahrt: Die Heilige Messe in der St. Andrä Kirche in Lienz mit Pfarrer Jean Paul Quedraogo. Der Pfarrer aus Burkina Faso hat alle sehr beeindruckt. Er braucht kein Mikrofon dank seiner guten Stimme, und brachte mit Leichtigkeit Leben in die Heilige Messe! Ich konnte ministrieren, Lektoren- und Kommunionhelferdienst übernehmen. Sein bewegendes Leben erzählte der Pfarrer einigen von uns beim Abendessen, und dann bekam er stellvertretend für uns all ein Neil von Ingrid.
Wiedereinmal eine sehr gelungene Wallfahrt der KFB Wald!

Pfarrer Jean Paul Quedraogo mit Ingrid und Rosi, beim Abendessen nach der Messe
Kirche St. Andrä in Lienz
Dank an Irene Nussbaumer für die Fotos
PA Ruben

Montag, 10. Dezember 2012

TAIZEGEBET in Bramberg - Dienstag, 11.12.2012 - 19.30 Uhr

Was wünscht man sich mehr als etwas Zeit, etwas Ruhe, in der doch so hektischen Vorweihnachtszeit?
Lichter, Musik, Lieder, Instrumente, Gedanken, Andacht, Bibeltexte, Stille, Kerzen, Ruhe und Gebet, lauschen, in sich gehen oder mitsingen - jeder wie er es mag..............

EINFACH DABEI SEIN - GESCHENKTE ZEIT FÜR SICH SELBST -
T A I Z E - G E B E T in Bramberg - am 11.12.2012 - 19.30 Uhr in der geheizten Pfarrkirche

Montag, 3. Dezember 2012

BXVI. zur Eucharistischen Anbetung

Papst Benedikt zur Eucharistischen Anbetung:

...In der Eucharistie kommt uns ja der Sohn Gottes entgegen und möchte sich mit uns vereinigen; die eucharistische Anbetung ist nichts anderes als die natürliche Entfaltung der Eucharistiefeier, die in sich selbst der größte Anbetungsakt der Kirche ist. [192] Die Eucharistie empfangen heißt, den anbeten, den wir empfangen; gerade so, nur so werden wir eins mit ihm und bekommen in gewisser Weise einen Vorgeschmack der Schönheit der himmlischen Liturgie. Der Akt der Anbetung außerhalb der heiligen Messe verlängert und intensiviert, was in der liturgischen Feier selbst getan wurde: „Nur im Anbeten kann tiefes und wahres Empfangen reifen. Und gerade in diesem persönlichsten Akt der Begegnung mit dem Herrn reift dann auch die soziale Sendung, die in der Eucharistie enthalten ist und nicht nur die Grenze zwischen dem Herrn und uns, sondern vor allem auch die Grenzen aufreißen will, die uns voneinander trennen.“ [193]


Papst Benedikt spendet Eucharistischen Segen (von http://pinterest.com/pin/92675704803246499/)

Samstag, 1. Dezember 2012

Immer näher, immer tiefer-Heiligste Eucharistie

Anbetung im "Obergemach)
Von Mo 3.12. 16:00 Uhr bis Mo 10.12. 21 Uhr ist wieder durchgehende Anbetung im Pfarrheim Neukirchen, 1. Stock- Obergemach. 173 Stunden Eucharistische Anbetung-Einen fixen Anbeter pro Stunde haben wir schon. So kann man nun getrost so kurz oder lange man will bei der Anbetung vorbeischauen.

Für mich ist die Heilige Eucharistie der Höhepunkt der Heilsgeschichte

Gott schuf die Welt. Er begleitete das von ihm auserwählte, geliebte Volk auf einem langen schwierigen Weg (Gefangeschaft, Gottes treue angesichts der Untreue des Volkes, Krieg und Friede...) und gibt ihnen die "Liebesgabe des Gesetzes", damit die Menschen einen Weg zu ihm haben.
Die Propheten (wenn man die Bibel chronologisch betrachtet) merkten aber immer stärker: Es komm noch mehr, Gott selbst wird kommen, der Messias (=Gesalbte=Christus) wird kommen-aber wie? In Herrlichkeit und Macht? Oder doch als geschundener Gottesknecht? 
Als es schließlich so weit war, wurde er in der Armen Krippe von Bethlehem geboren. So weit, so tief ist Gott hinabgestiegen. 
In Jesus kommt es nach Papst Benedikt zur "Umkehrung der Werte", "Der außerhalb der Stadt gekreuzigt wurde (vgl.Hebr 13,12), ist auch außerhalb der Stadt zur Welt gekommen." ( Joseph Ratzinger, Papst Benedikt XVI., Jesus von Nazareth-Prolog, Die Kindheitsgeschichten, S.76, Herder 2012). 

Für uns wurde er geboren-für uns ist er gestorben. Gott ist in Jesus immer weiter hinabgestiegen zu uns, nun sogar bis in den Tod. Dann passiert das unglaubliche: Nach der "unmöglichen Geburt" - Jesus empfangen vom Heiligen Geist-  kommt der "unmögliche Tod"- Jesus ist auferstanden von den Toten. Und dann passiert noch einmal etwas unglaubliches: Es erfüllt sich was Jesus schon im 6. Kapitel des Johannesevangeliums angekündigt hatte :
Denn mein Fleisch ist wirklich eine Speise und mein Blut ist wirklich ein Trank. 56 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich bleibe in ihm. (Joh 6,55f.) 

Und in den Abendmahlsberichten hatte er es noch vertieft:
26 Während des Mahls nahm Jesus das Brot und sprach den Lobpreis; dann brach er das Brot, reichte es den Jüngern und sagte: Nehmt und esst; das ist mein Leib. (Mt 26,26)

Nun also macht Gott noch einen Schritt hinab zu uns: Er wird Brot für uns, ein wenig Wasser und Mehl-und doch ist es seine ganze Gegenwart, seine ganze Gottheit, sein Leib und seine Seele. Unglaublich-aber wir glauben den Worten Jesu, der eben dies angekündigt hat.
Gottes Weg mit den Menschen war ein Weg immer weiter hinab-immer tiefer, immer näher zu uns. Er ist bei uns alle Tage, bis zum Ende dieser Welt. Und nicht nur in Gedanken und im Geiste ist er uns nahe (dort natürlich auch), wir können vor ihm Knien, ihn in der Heiligsten Eucharistie anbeten. DANKE HERR!
Sonnenaufgang in der Anbetungskapelle
Mehr zur Anbetung auf unserem Blog:

Anbetung:Neues Leben in dunkelster Zeit


Ein Blick in den Himmel- Wochenanbetung Neukirchen

"Wie bei der Verklärung"

Anbetung, Heilung, Befreiung,...

Anbetungserinnerungskärtchen

Eine Stunde im Paradies- Anbetung (hl. Eymard)

SEIN LEIB- weil ER es gesagt hat!

Eine Woche Anbetung- Eindrücke

Foto Essay- Anbetungsfenster Krimml

Einsatzzentrale 24-7

PA Ruben



Engel des Monats - Dezember



Engel in einer Seitennische, Pfarrkirche Krimml

Christus „mit all seinen Engeln“ 

331 Christus ist das Zentrum der Engelwelt. Es sind seine Engel: „Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommt und alle Engel mit ihm .. (Mt 25,31). Sie sind sein, weil sie durch ihn und auf ihn hin erschaffen sind: „Denn in ihm wurde alles erschaffen im Himmel und auf Erden,das Sichtbare und das Unsichtbare, Throne und Herrschaften, Mächte und Gewalten; alles ist durch ihn und auf ihn hin geschaffen“ (Kol 1,16). Sie sind erst recht deshalb sein, weil er sie zu Boten seines Heilsplanes gemacht hat: „Sind sie nicht alle nur dienende Geister, ausgesandt, um denen zu helfen, die das Heil erben sollen?“ (Hebr 1,14) (Vgl. dazu auch 291). 




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