Samstag, 25. Mai 2013

Anbetung: Unerschöpfliche Quelle der Kraft

Am Sonntag ist in Krimml von 7:00 bis 19:00 Uhr die Taganbetung in der Pfarrkirche. Von 19:00 bis 7:00 Uhr am nächsten Morgen ist dann die Nachtanbetung in Brixen im Thale, am Montag unter Tags im Mutterhaus der Barmherzigen Schwestern in Salzburg und so weiter.
So wird Tag für Tag, Woche für Woche, Jahr für Jahr in einer Pfarre oder in einem Geistigen Zentrum von Salzburg das heiligste Sakrament des Altares verehrt, die Heilige Eucharistie, der Leib des Herrn, Jesus im gewandelten Brot angebetet.
Jesus ist bei uns. Natürlich ist Gott und ist Jesus überall. Aber er will nicht nur geistig bei uns sein, sondern an bestimmten Orten, in bestimmten Zeiten und in bestimmten Handlungen ist er in besonderer Weise bei uns. Und zwar ganz konkret. Besonders nahe ist er uns in der Eucharistie und der Anbetung.
In der Messe geschieht alles durch Christus und den Heiligen Geist selbst. Nie könnte ein Priester die Wandlung der Hostie in den Leib Christi "machen". Jesus selbst versetzt uns in der Hl. Messe in den Abendmahlssaal. Mit allen heiligen Sakramenten die vom Anfang des Lebens (Taufe) bis zum Ende (Krankensalbung, Wegzehrung) uns durch alle Lebenslagen begleiten (Erwachsen werden:Firmung, Hochzeit, Weihe, immer wieder umkehren und neu Anfangen:Beichte) ist es ebenso.
Und wir können in jeder Lebenslage vor dem Allerheiligsten knien, vor dem Leib des Herrn. 
"Er schaut uns an und wir schauen ihn an". Jeder der schon länger vor dem Allerheiligsten Gebetet hat, weiss welch tiefer Frieden, aber auch welch tiefe Kraft da von Jesus ausgeht.



Als 2002 die Salzach nur wenige Zentimeter davon entfernt war die Altstadt zu überfluten, nahm Erzbischof Eder die Monstranz und ging mit ihr auf eine gesperrt Salzachbrücke. Und ab diesem Moment begann das Wasser zu sinken. Er schreibt dazu geheimnisvoll in seinem letzten Hirtenbrief: "Ich habe die Kraft des allerheiligsten Sakramentes beim Hochwasser im August d.J. unmittelbar erfahren. Hier fließt für die Kirche eine Quelle der Kraft, die unerschöpflich ist."
Gott will so den ganzen Menschen, an Leib und Seele berühren und erlösen. Das Beispiel vom Hochwasser beschreibt sehr anschaulich, wie die Kraft des allerheiligsten Sakramentes körperlich und sichtbar wirkt. Man kann dieses Beispiel auch auf das seelische, geistige, das innere Leben, das Glaubensleben anwenden: Ein jeder, der zum Herrn Jesus in die Anbetung kommt, wird erleben, wie das "Hochwasser unseres Lebens, unserer Seele" zurückgehen wird. ER wird uns Ruhe verschaffen.
So ähnlich beschreibt es auch Papst Franziskus in dem Interviewbuch von 2010 (Deutsch 2013, Papst Franziskus, Mein Leben, mein Weg, el Jesuita, Herder) auf Seite 57:




"Meines Erachtens muss es in einer gewissen Weise eine Erfahrung des Nachgebens, der Hingabe sein, in der unser ganzes Wesen in die Gegenwart Gottes eintritt. Dort kommt dann der Dialog zustande, das Hören, die Verwandlung. Es bedeutet: Gott anschauen, aber vor allem: sich von Ihm angeschaut wissen. In meinem Fall ereignet sich die religiöse Erfahrung im Gebet manchmal dann, wenn ich den Rosenkranz oder die Psalmen laut bete oder wenn ich mit tiefer innerer Freude die Eucharistie feiere. Aber ich erlebe die religiöse Erfahrung noch mehr, wenn ich mich ohne zeitliche Grenze vor den Tabernakel begebe. Manchmal schlafe ich ein, während ich da sitze und mich anschauen lasse. Ich fühle mich, als wäre ich in den Händen eines Anderen, als würde mir Gott die Hand reichen. Ich glaube, man muss dazu kommen, das transzendente Anderssein des Herrn zu sehen, der als Herr über allem steht, aber immer unsere Freiheit respektiert."
Kommt lasset uns anbeten...

PS: Zum "Hochwasserwunder" zitiert von der Seite der Erzdiözese Salzburg:Leben und Wirken von Erzbischof Dr. Georg Eder von Univ.-Prof. P. DDR Gerhard Winkler OCist

Diese Würdigung soll nicht mit einer wohlfeilen Mirakelgeschichte schließen. Aber das Salzburger Hochwasser-Wunder vom Montag, dem 2. August 2002, könnte den Erzbischof und seine Auffassung vom irtenamt im Gleichnis nicht besser beschreiben: Er erzählte, es sei ihm plötzlich der Gedanke gekommen, das Allerheiligste an sich zu nehmen, im strömenden Regen über die Salzachbrücken und die bedrohte Esplanade zu gehen und das wilde Wasser zu segnen. Die Polizeibeamten hätten ihn noch die schon abgesperrte Staatsbrücke assieren lassen. Denn er habe ihnen gesagt, er sei der Erzbischof und wolle nur die Fluten segnen. Es fehlten nur mehr sieben Zentimeter zur Überflutung der Altstadt. Einige Stunden später fiel das Wasser und die Sonne zeigte sich wieder über der Bischofsstadt.
PA Ruben

Mittwoch, 22. Mai 2013

Maiandacht in der Sixtkapelle

Wir haben ja schon so manche schöne Andacht und Feier in der Sixtkapelle in Wald gehalten. Und so feiern wir dort nun auch eine feierliche Maiandacht, und zwar am Freitag 24.5. um 19:00. Unter anderem werden wir da von der Geige begleitet Marienlied-Klassiker singen.
Und das waren die letzten Andachten in der Sixtkapelle:
Lichterandacht am 6.Jänner:
Fackeln weisen den Weg zur Sixtkapelle
und auch im Innern ist alles von Kerzenschein erhellt
Eine feierliche Gemeinde ist versammelt-Hauben nicht Pflicht aber doch sinnvoll
Und die Schola-Rosmarie, Karin, Herbert und Ruben-singen u.a. den Christusakathistos, einen alten Kraftvollen Hymnus der Orhtoxen Kirchen
Kreuzwegandacht in der Fastenzeit
Bei der Kreuzwegandacht gabs dann elektrische Verstärkung für die Kerzen
Die Sixkapelle von vorne...
Und von der Seite, und darunter das schöne Salzachtal, unser Oberpinzgau.

Montag, 13. Mai 2013

Fürbitten-Früchte des Heiligen Geistes

Firmlinge beim Gebetskreis in Neukirchen
Die Fürbitten bei unserer Firmung am 24. April durch Prälat Dr. Appesbacher waren sehr schön. Jede Fürbitte bezog sich auf eine Frucht des Heiligen Geistes und wurde von jemandem geschrieben, der ein besonderes Verhältnis zu den Firmlingen hat. Diese Fürbitten können auch als Vorbereitung auf Pfingsten dienen, darum will ich sie hier wiedergeben:


FÜRBITTEN FIRMUNG KRIMML 2013

Prälat Appesbacher:
Guter Gott, du beschenkst uns mit dem Heiligen Geist, und willst, dass er vielfältige Früchte in unserem Leben bringt. Um diese Früchte wollen wir dich bitten:

(geschrieben von der Mutter eines Firmlings)
Wir bitten Dich um die Frucht des Friedens. Gib uns die Kraft für ein friedvolles Miteinander in den Familien,in der Arbeit und in der dörflichen Gemeinschaft. Wir beten  für alle Menschen,die in Krisen-und Kriegsgebieten leben.

(geschrieben von einem Firmling)
Wir bitten dich um die Frucht der Liebe. Gib dass jene, die keine Liebe empfinden und auch dich nicht lieben, deine herrliche Liebe spüren und das sie so lernen zu Glauben und zu Lieben wie du es von uns willst.

(geschrieben von einem Firmgruppenleiter)
Wir bitten dich um die Frucht der Treue. Schenke besonders den Familien Treue, dass sie sich wieder mehr auf die gemeinsamen Werte besinnen, die gegenseitige Wertschätzung und den Zusammenhalt pflegen und damit ein starkes Fundament für die kirchliche Gemeinschaft bilden können. 

(geschrieben von dem Bruder eines Firmlings)
Wir bitten dich um die Frucht der Selbstbeherrschung. Schenke unseren Firmlingen die Kraft der Selbstbeherrschung, damit sie ruhige Menschen werden, die deine Stimme in ihrem Inneren hören und so stehts für den Glauben einstehen und für das Gute kämpfen.

(geschrieben von der Patin eines Firmlings)
Wir bitten dich um die Frucht der Güte. Lass uns nicht wegschauen wenn es anderen schlecht geht, öffne unsere Augen für das Gute damit wir helfen wo wir helfen können.

(geschrieben von der PGR Obfrau)
Wir bitten Dich um die Frucht der Freundlichkeit. Guter Gott, lass die Firmlinge mit einem freundlichen Blick durch das Leben gehen, damit sie nicht nur das Fehlerhafte und Unvollständige bei sich und anderen sehen. Hilf ihnen zu entdecken, was alles wachsen kann in ihrem Leben wenn du deinen Segen darauf legst.

(für die Verstorbenen, geschrieben von der PGR Obfrau )
Herr, an diesem Tag denken wir auch an unserer verstorbenen Angehörigen. Lass sie in deiner Liebe für immer geborgen sein.

Prälat Appesbacher:
Herr, allmächtiger Vater, du sendest den Heiligen Geist allen, die dich darum bitten. Höre auf unser Gebet durch Christus, unseren Herrn.
Amen

Pfarrkalender Mai

Eindrücke von der Pfarrreise nach Rom, Gruppenfoto mit Kooperator Simon Weyringer 
in  Santa Maria dell' Anima, am Petersplatz vor der Papstaudienz, Messe in der Krypta unter St. Peter


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