Donnerstag, 29. August 2013

Das macht Dackel Niki Freude

(etwas verspätete Ostergrüße von Dackel Niki)
Liebe Frauchen, liebe Herrchen,
ein Blick aus dem Fenster, oder besser meiner Größe mehr entsprechend, durch die Gitterstäbe vom Balkon offenbart mir die Dorfstraße in ihrer ganzen Länge und ich kann vom Balkon her teilhaben, wenn das Krimmler Leben auf der Shopping-Meile tobt. Aber ich sehe ja noch viel mehr. Da sind die Berge und Wiesen, alles noch unter einer dicken Schneedecke. Dabei zeigt der Kalender, dass morgen am 1. März Frühlingsanfang ist. Ein bisschen wundert mich das schon. Aber man kann es dem

Kalender schließlich nicht übelnehmen. Er hat ja keine Augen, mit denen er um sich blicken kann. Schnee gibt es ja noch genug, Wanderer und erst recht Skifahrer haben ihre helle Freude daran, auch mir gefällt er, ich brauche ja auch keinen Schnee zu schaufeln.

Dennoch kann der Frühling nicht mehr weit sein: die Tage werden spürbar länger. Bei allem Gefallen am Schnee freue ich mich auf den kommenden Frühling. Die Wiesen werden wieder grün und bunt von Blumen werden; obwohl ich kein Vegetarier bin, schmecken mir die Spitzen von frischem Gras sehr. Überall wird das Leben gleichsam neu erstehen.

Und die Christenmenschen in Krimml und überall in der Welt feiern Ostern, das Fest vom Leben, an dem die Menschen teil-nehmen können und auf die Erfüllung ihrer Hoffnung neu und gestärkt vertrauen. Ich – selbst wenn ich nur ein Hund bin – freue mich auch in diesem Jahr darauf, ebenso die Kinder, die wieder Eier anmalen, verstecken oder Osternester suchen dürfen.
Überhaupt erfahre ich im Laufe eines Jahres sehr, sehr viel an Freude. Das liegt zum einen an den vielen Krimmlern, die mir immer freundlich begegnen, auch dann, wenn ich fast alle anbelle, aber das ist tatsächlich nur meine Leidenschaft, mich bekannt zu machen und hat natürlich nichts mit Drohbellen zu tun. Daneben gibt es dann immer wieder den erfreulichen Anblick meines Fressnapfes und die vielen Möglichkeiten, die ich zum Spielen habe. Jedenfalls bin ich zusammen mit meinem gehorsamen Herrchen sehr froh, gerade hier zu leben.
Und nun mit fröhlichem Gekläff vom Balkon des Meßnerhauses, Ihr Dackel Niki.
(aus: Gemeinsam Pfarrbrief Krimml, Wald, Neukrichen 1/2013)

Montag, 26. August 2013

Mesnerin Marianne Bachmaier antwortet auf Fragen von Resi Lachmayer


Mesnerin Marianne Bachmaier antwortet auf Fragen von Resi  Lachmayer

Marianne Bachmaier und sechs weitere Frauen sind nun schon seit zwölf Jahren als ehrenamtliche Mesnerinnen in der Pfarre Krimml tätig.
Mit viel Gottvertrauen und ihrem Humor ist Marianne stets bemüht die Aufgaben einer Mesnerin, die im Laufe eines Kirchenjahres anfallen, zu bewältigen.
Ein herzliches Danke an unsere Marianne und dem gesamten Mesnerteam für ihren unermüdlichen Einsatz.

Was ist für dich wichtig im Leben?
Gottvertrauen, Gesundheit, eine intakte Familie, gutes Zusammenleben.

Was sind für dich die schönsten Aufgaben als Mesnerin?
Der Dienst in der Kirche, für die Priester und die ganze Pfarrgemeinde da zu sein.

Ehrungen für unsere Krimmler Messner - rechts vorne: Marianne Bachmaier
Was sind deine Lieblingssendungen im Fernsehen?
Ich schaue am liebsten Informationssendungen, wie Nachrichten, Kreuz und quer, Report und auch die Millionenshow.

Was isst du am liebsten, was ist dein Lieblingsgericht?
Ich esse alles gerne, am liebsten mag ich Reisauflauf, Schnitzel und Hendl.


Was sind deine Hobbys?
Spazierengehen, Rätsel auflösen, Lesen, Tanzen und Eisstockschießen.

Über was kannst du lachen und was ärgert dich?
Ich kann über vieles lachen. Ärgern tut mich, wenn die Leute über alles jammern, es geht uns ja eh so gut. Es ärgert mich auch wenn junge Menschen so pessimistisch sind und keine Lebensfreude haben.

Kannst du eine lustige Begebenheit aus deiner Mesnerarbeit erzählen?
Mein Mann Jogg und ich haben in der Sakristei gearbeitet. Auf einmal fiel die Tür zu, der Schlüssel steckte draußen und wir waren eingesperrt. Wir mussten so lange warten bis wir sahen, dass jemand aus dem Gemeindehaus kommt. Wir öffneten das Fenster und riefen um Hilfe. Es war Petra, die Frau unseres Bürgermeisters, die uns aus unserer Gefangenschaft befreite.

In ein paar Wochen feierst du deinen 70. Geburtstag. Was wünschst du dir?
Eine schöne Feier und geselliges Zusammensein. Ich wünsche mir dass ich lange gesund bleibe damit ich noch viele Jahre Mesnerin sein kann.
(aus: Gemeinsam Pfarrbrief Krimml, Wald, Neukrichen 1/2013)


Freitag, 23. August 2013

R. Stecher: Ein Singen geht über die Erde - österliche Bilder und Gedanken

Ein Singen geht über die Erde - österliche Bilder und Gedanken

Aus aktuellem Anlass möchte ich euch ein Buch von Reinhold Stecher vorstellen. Der weit über die Grenzen Tirols hinaus bekannte und beliebte Altbischof von Innsbruck ist am 29. Jänner 2013 im 92. Lebensjahr verstorben. Er ist Autor von zahlreichen Büchern die alle zu Bestsellern geworden sind.

In seinem Buch „Ein Singen geht über die Erde“ versucht Stecher das Mysterium von Ostern, die Auferstehung, in Wort und Bild widerzugeben. Neben 13 Texten, geschrieben zwischen 1981 und 1993, finden sich auch zahlreiche selbst gemalte Bilder des Autors.

Es handelt sich dabei unter anderem um Geschichten aus seinem eigenen bewegten Leben. Ebenso regen Begegnungen mit Menschen, aber auch Alltagssituationen Stecher dazu an, sich mit der Situation des Glaubens in der heutigen Zeit zu beschäftigen. In einer Schilderung findet er in einem Kirchenkasten hinter allerlei Krimskram eine „verräumte“, geschnitzte Statue des auferstandenen Christus. Davon ausgehend beginnt er darüber nachzudenken, wie oft Jesus verräumt oder weggesperrt wird. Gott wird oftmals aus unseren Gedanken und Köpfen entfernt und stattdessen als Legende, Wunschtraum oder Mythos dargestellt.

Stecher outet sich auch als Mahner und "Fundamentalist" in seinem Buch. Er mahnt, dass das Osterfest nicht zu einem schönen Rahmen ohne Bild werden darf. Das ganze Drumherum, das Kulinarische und Dekorative kann nur der Rahmen sein, der jedoch einen Inhalt braucht und nicht im Mittelpunkt stehen kann. Ebenso ist es ihm wichtig, das Fundament unseres Glaubens in die Mitte zu rücken.
So schreibt er, „Wir Menschen dürfen nicht vergessen, dass die Auferstehung das Fundament des Christseins ist und nicht irgendein Detail am Rande.“
In diesem Buch finden sich viele wunderbare Gedanken und Schilderungen die einen berühren und zum Nachdenken anregen. 
Es ist ein Buch, das man immer wieder lesen kann und absolut empfehlenswert ist. 

Zum Abschluss möchte ich noch einen Gedanken dieses Buches herausgreifen, der mir Besonders gefallen hat:

"Trotz allem Elend auf dieser Welt, trotz aller Unglücke und schweren Schicksale geht ein Singen über diese Erde, denn „der Sohn Gottes hat mit seinem leisen Schritt durch den schweren Rollstein, das Symbol des unerbittlichen Todes, endgültig diese Straße der Verheißung eröffnet“.
Tini Holleis, PGR Obfrau Krimml
(aus: Gemeinsamer Pfarrbrief Krimml, Wald, Neukirchen 1/213)

Donnerstag, 22. August 2013

Gott glaubt an uns-Ehe

Ganz cool hatten wir also unsere Hochzeit vorbereitet. Nun standen wir vor dem Traualtar. Mein Bruder Simon hielt die Messe und mein Vater Andeas, er ist Diakon, traute uns.
Ich war an der Reihe:
"Daniela, vor Gottes Angesicht nehme ich dich an als meine Frau. Ich verspreche dir die Treue, in guten und bösen Tagen, in Gesundheit und Krankheit, bis der Tod uns scheidet. Ich will dich lieben, achten und ehren alle Tage meines Lebens...".
Ich hatte den Trauungsspruch schon einige Male gelesen. In diesem Moment stockte mir aber plötzlich die Stimme und ich konnte fast nicht mehr reden, so innerlich bewegt war ich. Was ich vorher schon über die Sakramente gelernt hatte, spürte ich nun an meinem eigenen Körper: Was ich jetzt sage, das verändert die Wirklichkeit. Von diesem Moment an ist sie meine Frau. Was ich jetzt verspreche, dass gilt für immer und ist nicht mehr auflösbar. Das jetzt bestimmt mein weiteres Leben.
Und durch unsere Beziehung soll Jesus selber gegenwärtig werden. Dadurch, dass wir uns lieben und verzeihen, dass wir gemeinsam durch das Leben gehen in guten und in schlechten Tagen, getragen vom gemeinsamen Glauben, dadurch soll Jesus sichtbar werden in der Welt.
Daniela und Ruben Weyringer bei ihrer Hochzeit am 12.1.2013
Dass ist schon eine große Verantwortung, die Gott uns gibt. Er traut uns Menschen wirklich viel zu. Man könnte sagen "Gott glaubt an uns" - sonst wäre die Ehe ja fast nicht lebbar.
Viele Menschen meinen aber leider, dass es genau so ist. Die Ehe - ein nicht lebbarer Traum.
Ich war also noch ganz erfüllt von der Hochzeitsfreude und kam wieder in unsere Pfarren. Da hörte ich auch schon bald: "Heiraten, was soll denn das bringen? Man sieht ja, dass sich die, die kirchlich heiraten  genau so scheiden lassen wie die anderen, wo bitte soll da ein Segen Gottes sein?" Macht man es sich so nicht zu leicht? Neben den Menschen, die aus voller Überzeugung ihre Ehe vor Gott schließen wollen gibt es auch noch andere Paare, die unbedingt kirchlich bzw. in der Kirche heiraten wollen. Das Fest ist in der Kirche einfach viel schöner, das kann kein Standesamt bieten. Es ist auch noch in den Köpfen, dass man nur richtig geheiratet hat, wenn man in der Kirche heiratet. Und der Segen Gottes kann ja auch nicht schaden.

Denkt man so, dann täuscht man sich gewaltig. Der Segen Gottes ist gerade nicht ein Zauberspruch, der einfach so wirkt. GOTT streckt uns seine Hand zu, damit wir sie nehmen, aber dazu müssen auch wir unsere Hand IHM entgegen strecken. Wie sollte jemals das Heilige Sakrament der Ehe einen Schutz bieten für eine Beziehung, wenn vielleicht die beiden Eheleute gar nicht an die Ehe glauben, an ihre Einzigkeit und ihre Unauflöslichkeit? Wie soll das Sakrament helfen im  Alltag (der schöne Hochzeitstag ist schon lange vorbei), wenn die Partner gar nicht ernsthaft versuchen nach dem Evangelium, den Worten Jesu zu leben?
Vielleicht glauben sie nicht einmal an Gott. Wie soll dann sein Segen in diese Beziehung hineinkommen? Der Segen Gottes ist nicht etwas, was man auch so dazu noch nehmen kann, weil's ja nicht schadet. Nein! "Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft." (Dtn 6,5) Ohne Gott ist alles einfach nur ein großes Nichts, Sinnlosigkeit, Vakuum.
Wenn ich aber an die Gegenwart Gottes in den Sakramenten glaube, dann bin ich überzeugt davon, dass der Segen Gottes spürbar werden wird. Er lässt uns nicht alleine, egal wie tief unten wir sind, egal wie kalt und hart die Beziehung geworden ist. Er wird uns dabei helfen, über unser Ego zu springen, den Anderen anzunehmen, die Wahrheit auszusprechen und die Wahrheit über uns selber ertragen zu können. So ist es mit allen Sakramenten: Wenn ich an sie glaube, dann werde ich mein Leben auch danach ausrichten und Gottes Nähe wird spürbar werden. Wird das Leben, wird die Ehe, dadurch zu einem "Kindergeburtstag"? Sicher nicht, aber Gott wird helfen. Er wird uns die Kraft und die Freude geben, die wir zum Leben brauchen.
PA Ruben
(Aus Gemeinsamer Pfarrbrief Krimml, Wald, Neukirchen 1/2013)



Mittwoch, 21. August 2013

Hochgelobt und Gebenedeit...

Hochgelobt und Gebenedeit sei das Allerheiligste Sakrament des Altares
 Von nun an bis in Ewigkeit, Amen!
Eindrücke vom ersten Taizégebet+stille Anbetung bei Kerzenschein in Wald im Pinzgau. Schön, dass so viele  zum Taizégebet gekommen sind und auch zur stillen Anbetung blieben. 
Nächster Termin:
Pfarrkirche Wald:
Dienstag 17. September
19,00-19,30: Taizégebet vor dem Allerheiligsten
19,30-21,00: stille Anbetung bei Kerzenschein mit abschließender Komplet.

PA Ruben

Dienstag, 20. August 2013

D stehr für Daniel in der Löwengrube

D steht für Daniel in der Löwengrube

Gott schützt Daniel vor den hungrigen Löwen.
(Bibel ABC Volksschule Neukirchen mit Religionslehrerin Heidrun Rainer)


Daniel in der Löwengrube: 6,2-29 

2 Darius fand es für gut, über das Reich hundertzwanzig Satrapen einzusetzen, die über das ganze Reich verteilt sein sollten. 3 Über diese wieder setzte er drei oberste Beamte, zu denen auch Daniel gehörte. Ihnen sollten die Satrapen Rechenschaft ablegen, damit der König keinen Schaden erleide. 4 Daniel nun zeichnete sich vor den anderen obersten Beamten und den Satrapen aus; denn in ihm war ein außergewöhnlicher Geist. Der König erwog sogar, ihn zum höchsten Beamten des ganzen Reiches zu machen. 5 Da suchten die obersten Beamten und die Satrapen einen Grund, um Daniel wegen seiner Amtsführung anzuklagen. Sie konnten aber keinen Grund zur Anklage und kein Vergehen finden; denn er war zuverlässig; keine Nachlässigkeit und kein Vergehen konnte man ihm nachweisen. 6 Da sagten jene Männer: Wir werden keinen Grund finden, um diesen Daniel anzuklagen, es sei denn, wir finden gegen ihn etwas wegen des Gesetzes seines Gottes. 7 Darum bestürmten die obersten Beamten und Satrapen den König und sagten zu ihm: König Darius, mögest du ewig leben. 8 Alle obersten Beamten des Reiches, die Präfekten, Satrapen, Räte und Statthalter raten dem König, ein Dekret zu erlassen und folgendes Verbot in Kraft zu setzen: Jeder, der innerhalb von dreißig Tagen an irgendeinen Gott oder Menschen außer an dich, König, eine Bitte richtet, der soll in die Löwengrube geworfen werden. 9 Erlass dieses Verbot, o König, und fertige ein Schreiben darüber aus! Es soll nach dem unwandelbaren Gesetz der Meder und Perser unabänderlich sein. 10 König Darius unterzeichnete das Verbot. 11 Als Daniel erfuhr, dass das Schreiben unterzeichnet war, ging er in sein Haus. In seinem Obergemach waren die Fenster nach Jerusalem hin offen. Dort kniete er dreimal am Tag nieder und richtete sein Gebet und seinen Lobpreis an seinen Gott, ganz so, wie er es gewohnt war. 12 Nun schlichen sich jene Männer heran und fanden Daniel, wie er zu seinem Gott betete und flehte. 13 Darauf gingen sie zum König und erinnerten ihn an sein Verbot; sie sagten: O König, hast du nicht ein Verbot unterzeichnet, nach dem jeder, der innerhalb von dreißig Tagen an irgendeinen Gott oder Menschen außer an dich, König, eine Bitte richtet, in die Löwengrube geworfen werden soll? Der König gab zur Antwort: Die Anordnung steht fest nach dem unwandelbaren Gesetz der Meder und Perser. 14 Da berichteten sie dem König: Daniel, einer von den verschleppten Juden, achtet weder dich, König, noch das Verbot, das du unterschrieben hast, sondern verrichtet dreimal am Tag sein Gebet. 15 Als der König das hörte, war es ihm sehr peinlich und er dachte nach, wie er Daniel retten könne. Bis Sonnenuntergang bemühte er sich, ihn freizubekommen. 16 Doch jene Männer bestürmten ihn und sagten: Bedenke, König, es ist bei den Medern und Persern Gesetz, dass jedes Verbot und Dekret, das der König erlässt, unabänderlich ist. 17 Darauf befahl der König, Daniel herzubringen, und man warf ihn zu den Löwen in die Grube. Der König sagte noch zu Daniel: Möge dein Gott, dem du so unablässig dienst, dich erretten. 18 Und man nahm einen großen Stein und wälzte ihn auf die Öffnung der Grube. Der König versiegelte ihn mit seinem Siegel und den Siegeln seiner Großen, um zu verhindern, dass an der Lage Daniels etwas verändert würde. 19 Dann ging der König in seinen Palast; fastend verbrachte er die Nacht; er ließ sich keine Speisen bringen und konnte keinen Schlaf finden. 20 Früh am Morgen, als es gerade hell wurde, stand der König auf und ging in Eile zur Löwengrube. 21 Als er sich der Grube näherte, rief er mit schmerzlicher Stimme nach Daniel und fragte: Daniel, du Diener des lebendigen Gottes! Hat dein Gott, dem du so unablässig dienst, dich vor den Löwen erretten können? 22 Daniel antwortete ihm: O König, mögest du ewig leben. 23 Mein Gott hat seinen Engel gesandt und den Rachen der Löwen verschlossen. Sie taten mir nichts zuleide; denn in seinen Augen war ich schuldlos und auch dir gegenüber, König, bin ich ohne Schuld. 24 Darüber war der König hoch erfreut und befahl, Daniel aus der Grube herauszuholen. So wurde Daniel aus der Grube herausgeholt; man fand an ihm nicht die geringste Verletzung, denn er hatte seinem Gott vertraut. 25 Nun aber ließ der König die Männer herbeiholen, die Daniel verklagt hatten, und ließ sie mit ihren Kindern und Frauen in die Löwengrube werfen. Sie waren noch nicht am Boden der Grube angelangt, da stürzten sich die Löwen auf sie und zermalmten ihnen alle Knochen.26 Daraufhin schrieb König Darius an alle Völker, Nationen und Sprachen auf der ganzen Erde: Friede sei mit euch in Fülle! 27 Hiermit ordne ich an: Im ganzen Gebiet meines Reiches soll man vor dem Gott Daniels zittern und sich vor ihm fürchten. Denn er ist der lebendige Gott; er lebt in Ewigkeit. Sein Reich geht niemals unter; seine Herrschaft hat kein Ende. 28 Er rettet und befreit; er wirkt Zeichen und Wunder am Himmel und auf der Erde; er hat Daniel aus den Tatzen der Löwen errettet. 29 Daniel aber ging es gut unter dem König Darius und auch unter dem Perserkönig Kyrus.

Montag, 19. August 2013

Taizégebet in der Sixtuskapelle und der Pfarrkirche Wald

Letzten Dienstag hatten wir ein Taizégebet in unserer schönen Sixtuskapelle in der Abenddämmerung von 20-21 Uhr. Ich liebe Taizégbete sehr. Seitdem ich bei Taizégebeten mit der Geige spiele weis ich auch , warum ich als Kind dieses Instrument unter großen Mühen gelernt habe. Als Überraschungsmitbeter war Pfarrer Fuchs aus Rauris dabei. Er war von 1990 bis 1994 Pfarrer von Wald und Krimml und kommt jedes Jahr für eine Woche auf Besuch.

Für alle, denen es gefallen hat, oder die das Taizegebet kennen lernen wollen wird es nun jedes Monat ein kleines Taizégebet in Wald und in Krimml geben (und einmal im Monat ein "großes" Taizégebet in Bramberg):
Zuerst werden wir eine halbe Stunde lang einTaizégebet vor dem aussgesetzten Allerheiligsten bei Kerzenschein halten, dann 1 1/2 Stunden stille eucharistische Anbetung, und zum Schluss die Komplet, das Nachtgebet der Kirche.

Den Anfang macht morgen Wald
Dienstag 20. August Pfarrkirche Wald:
20,00-20,30: Taizégebet vor dem Allerheiligsten
20,30-22,00: stille Anbetung bei Kerzenschein mit abschließender Komplet.

In den folgenden Monaten werden wir das Taizégebet/die Anbetung früher halten. Ich möchte mich da etwas nach der Dämmerung richten, denn die Anbetung des Herrn Jesus im dunklen bei Kerzenschein ist etwas ganz eigenes und wunderschönes.

Also im September:
Pfarrkirche Krimml:
Donnerstag 12.September
19,00-19,30: Taizégebet vor dem Allerheiligsten
19,30-21,00: stille Anbetung bei Kerzenschein mit abschließender Komplet.

Pfarrkirche Wald:
Dienstag 17. September

19,00-19,30: Taizégebet vor dem Allerheiligsten
19,30-21,00: stille Anbetung bei Kerzenschein mit abschließender Komplet.
Nach der kurzen Sommerpause ist das erste Taizégebet in der Pfarrkirche Bramberg am Dienstag, 10.September um 19:30.

Und das waren die Lieder, die wir in der Sixtuskapelle gesungen (bzw. singend gebetet) haben:

Taizegebet Sixtuskapelle 
1. Adoramus te, Domine (Wir beten dich an, Herr) 
2. Bei Gott bin ich geborgen 
3. Jesus remember me mit Psalmversen (Jesus, denk an mich) 
4. Schriftlesung 
5. Ubi Caritas (Wo die Güte ist) 
6. Meine Hoffnung und meine Freude 
7. Gott aller Liebe mit freien Fürbitten 
8. Nunc dimittis (Nun lässt du Herr deinen Knecht)




Fotos: Taizégebet in der Sixtuskapelle, Wald im Pinzgau.

Auf das nächste Taizégebet freut sich
PA Ruben

Freitag, 16. August 2013

BORG Mittersill ermöglichte Jugendlichen eine Reise nach Taizé – ein Abenteuer der Begegnung


Die Jugendlichen heute sind langer Reden überdrüssig, sie haben Durst nach Unverfälschtem. Es hat keinen Zweck, ihnen etwas von Gemeinschaft zu erzählen, wenn man ihnen nicht einen Ort zeigen kann, wo an der Gemeinschaft gearbeitet wird. Einen Ort, an dem man aufgenommen wird, wie man ist, ohne beurteilt zu werden, einen Ort, an dem nichts verborgen bleibt. Wenn ein Mensch verstanden wird, öffnet er sich für ganz schlichte Dinge: Die Einfachheit, das Vertrauen 
© Ateliers et Presses de Taizé.

BORG Mittersill ermöglichte Jugendlichen eine Reise nach Taizé – ein Abenteuer der Begegnung


Ein wichtiger Aspekt im Religionsunterricht ist es, die Herzen der Jugendlichen zu berühren. Sie sollen sensibilisiert werden für die Nöte in der Welt, um sich für Frieden und Gerechtigkeit einzusetzen. Ein Ziel ist es auch den Jugendlichen zu zeigen, dass der Glaube eine Quelle der Kraft ist – wo könnte das besser veranschaulicht werden, als in einer Gemeinschaft von Ordensbrüdern, wie z.B. in Taizé.

Communauté von Taizé ist der Name einer Gemeinschaft von Brüdern, die Frère Roger 1940 im südburgundischen ins Leben rief. Zu ihr gehören mittlerweile Männer aus über 30 Ländern, Katholiken und Protestanten. Mit der Gründung der Communauté von Taizé wollte Frère Roger Wege bahnen, die Zerrissenheit unter den Christen und die Konflikte in der Menschheit zu überwinden. So war die Communauté in ihren Anfängen auch ein Zwischenquartier für jüdische und andere Flüchtlinge im 2. Weltkrieg, später kümmerte sie sich um deutsche Kriegsgefangene. Schon lange leben einzelne Brüder auf anderen Erdteilen unter den Armen. 


Quellen des Glaubens stehen während der Treffen in Taizé im Mittelpunkt. Bei Bibeleinführungen durch Brüder der Communauté und in Gesprächsgruppen geht es darum, einen Sinn für das Leben zu finden oder zu vertiefen. Über Jahrzehnte wurden Hunderttausende von Jugendlichen in Taizé mit einer zentralen Frage konfrontiert: Wie kann man Glauben und Engagement, inneres Leben und Solidarität mit den Menschen miteinander verbinden? Mehrere Generationen haben dort nicht nur einen Sinn für das Gebet und eine universalere Sicht der Kirche gewonnen, sondern auch Gespür für verletzte Menschenrechte, internationales Bewusstsein, Vertrauen in fremde Völker und Sinn für die Vordringlichkeit des Friedens und Teilens unter den Kulturen erworben. Verantwortung wird auch ganz praktisch eingeübt: Jeder hat in der Woche Aufgaben zu erfüllen (z.B. spülen, putzen, Kinder betreuen, die Kirche aufräumen oder Nachtwache machen), durch die das Zusammenleben so vieler Menschen erst möglich wird.
Gemeinsame Gebete mit „Gesängen aus Taizé“ finden morgens, mittags und abends mit den Brüdern der Communauté und den Teilnehmern in der Kirche der Versöhnung statt, die die Mitte der Hütten- und Zeltstadt bildet. Die „Gesänge aus Taizé“ sind in zahlreichen Sprachen auf der Erde verbreitet: wortarme, lang anhaltende Wiederholgesänge, die einen meditativen Charakter haben und mit denen sich ein ruhiges gemeinsames Gebet entfalten kann.

22 Borg SchülerInnen aus den sechsten und siebten Klassen machten sich in der vorletzten Schulwoche auf nach Taize’. Erfreulicherweise beteiligten sich auch einige Jugendliche aus unseren Pfarren. Die SchülerInnen tauchten in eine Art „Kontrastgesellschaft“ ein, es zählten Dinge, die bei ihnen sonst kaum präsent


sind. Das ist das einfache Leben – angefangen beim Essen bis zum Schlafen im Zelt – genauso wie die Einfachheit der Gottesdienste. Für den Aufenthalt galten einige feste Regeln wie die dreimal stattfindenden täglichen Gebete, die aber nicht als Pflicht, sondern als Bereicherung empfunden wurden. Die Stille und das In-sich-Gehen sehen die Jugendlichen als etwas an, das sie gerne nach Hause mitnehmen wollen.
Alle waren beeindruckt von der Gemeinschaft, so meinte eine Teilnehmerin: „Es war toll so viele Jugendliche aus anderen Ländern, mit anderen Kulturen und anderen Meinungen zu treffen und zu erleben wie absolut gleichwertig miteinander umgegangen wird!“
Gudrun Mittermüller-Seeber, Angelika Ebenkofler und Annemarie Kerrer

Donnerstag, 15. August 2013

Maria am Hauptaltar Pfarrkirche Wald

Präfation von Maria Himmelfahrt:
"In Wahrheit ist es würdig und recht, dir, allmächtiger Vater, zu danken und das Werk deiner Gnade zu rühmen. Denn heute hast du die jungfräuliche Gottesmutter in den Himmel erhoben, als Erste empfing sie von Christus die Herrlichkeit, die uns allen verheissen ist, und wurde zum Urbild der Kirche in ihrer ewigen Vollendung. Dem pilgernden Volk ist sie ein untrügliches Zeichen der Hoffnung und eine Quelle des Trostes. Denn ihr Leib, der den Urheber des Lebens geboren hat, sollte die Verwesung nicht schauen. Darum preisen wir jetzt und in Ewigkeit dein Erbarmen und singen mit den Chören der Engel das Lob deiner Herrlichkeit: Heilig ..."

Katechismus der Katholischen Kirche 974:
Nach Vollendung ihres irdischen Lebenslaufes wurde die heiligste Jungfrau Maria mit 
Leib und Seele in die Herrlichkeit des Himmels aufgenommen, wo sie schon an der 
Auferstehungsherrlichkeit ihres Sohnes teilhat und so die Auferstehung aller Glieder 
seines Leibes vorwegnimmt. 


Maria am Hauptaltar der Pfarrkirche Wald im Pinzgau
Katechismus der Katholischen Kirche Nr. 966:

966 „Schließlich wurde die unbefleckte Jungfrau, von jedem Makel der Erbsünde unversehrt 
bewahrt, nach Vollendung des irdischen Lebenslaufs mit Leib und Seele in die himmlische 
Herrlichkeit aufgenommen und als Königin des Alls vom Herrn erhöht, um vollkommener ihrem 
Sohn gleichgestaltet zu sein, dem Herrn der Herren und dem Sieger über Sünde und Tod“ (LG 59) 
[Vgl. die Verkündigung des Dogmas der Aufnahme der seligen Jungfrau Maria durch Papst Pius 
XII. im Jahre 1950: DS 3903]. Die Aufnahme der heiligen Jungfrau ist eine einzigartige Teilhabe an 
der Auferstehung ihres Sohnes und eine Vorwegnahme der Auferstehung der anderen Christen 
(Vgl. dazu auch 491). 

„Bei deiner Niederkunft hast du die Jungfräulichkeit bewahrt, bei deinem Entschlafen hast du die Welt 
nicht verlassen, o Mutter Gottes. Du bist zurückgekehrt zum Quell des Lebens, die du den lebendigen 
Gott empfingst und durch deine Gebete unsere Seelen vom Tod befreien wirst“ (Byzantinische 
Liturgie, Tropar am Fest der Entschlafung am 15. August). 

Mittwoch, 14. August 2013

Andy Warhol. Unerwartete Katholiken (1)

Hin und wieder möchte ich gläubige Katholiken/Konvertiten vorstellen, mit denen man so nicht gerechnet hätte.
Andy Warhol. Wikipedia Commons

Andy Warhol: Griechisch Katholisch getauft (Wikipedia; Andy Warhol), später Rückkehr zum Glauben und schließlich täglicher Kirchenbesuch, u.a. auch Mithilfe in der Suppenküche für Obdachlose....  Und all das blieb im Geheimen. Bei seinem Begräbnis dürften einige ganz schön überrascht gewesen sein von der Grabrede eines seiner besten Freunde (nach Jesus.ch zitiert):

«Ich möchte eine Seite seines Charakters offen legen, die er vor uns allen verborgen hielt. Nur die engsten Freunde wussten, dass er tief gläubig war. Diejenigen von Euch, die ihn in Zusammenhängen kannten, welche alles andere als fromm wirkten, könnte das überraschen. Aber diese gläubige Seite existierte und war der Schlüssel zur Seele des Künstlers.
Obwohl Andy wahrgenommen wurde, als einer, der seinen Glauben nie offensichtlich darstellte oder sich vor anderen dazu äusserte, konnte er in anderen Gelegenheiten sehr effektiv davon sprechen. Ich weiss von mindestens einer Person, die er zum Glauben an Jesus Christus geführt hat. Seinen Neffen, der Priester werden wollte, unterstütze er aus ganzem Herzen.
Und er arbeitete regelmässig in einer christlichen Einrichtung mit, in der Obdachlose und Bedürftige Hilfe erhalten. Er selbst teilte dort das Essen aus. Überlasst es Andy, warum er diese Dinge im Verborgenen tat.
Aber das Wissen um diese heimliche Frömmigkeit, verändert zwangsläufig unsere Meinung zu einem Künstlers, der die ganze Welt hereinlegte und glauben liess, dass seine einzigen Leidenschaften Geld, Ruhm und Glamour waren und dass er cool bis zur Herzlosigkeit sein konnte. Nehmt den Andy Warhol, den ihr glaubtet zu kennen, nicht für bare Münze...»

Mehr dazu:



C steht für das Christkind in der Krippe.

C steht für das Christkind in der Krippe.
Gott wird Mensch. Arm und schwach, in einer Futterkrippe kommt Gott auf die Welt.
(Bibel ABC Volksschule Neukirchen mit Religionslehrerin Heidrun Rainer)
Lukasevangelium Kapitel 2:
Als sie dort waren, kam für Maria die Zeit ihrer Niederkunft, 7 und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war.

Dienstag, 6. August 2013

B steht für das Baby Moses im Binsenkorb

B steht für Baby Moses im Binsenkorb

Gott rettet Moses. Durch ihn will Gott sein Volk aus der Sklaverei befreien.
(Bibel ABC Volksschule Neukirchen mit Religionslehrerin Heidrun Rainer)

Exodus 2,1-8
2 1 Ein Mann aus einer levitischen Familie ging hin und nahm eine Frau aus dem gleichen Stamm. 2 Sie wurde schwanger und gebar einen Sohn. Weil sie sah, dass es ein schönes Kind war, verbarg sie es drei Monate lang. 3 Als sie es nicht mehr verborgen halten konnte, nahm sie ein Binsenkästchen, dichtete es mit Pech und Teer ab, legte den Knaben hinein und setzte ihn am Nilufer im Schilf aus. 4 Seine Schwester blieb in der Nähe stehen, um zu sehen, was mit ihm geschehen würde. 5 Die Tochter des Pharao kam herab, um im Nil zu baden. Ihre Dienerinnen gingen unterdessen am Nilufer auf und ab. Auf einmal sah sie im Schilf das Kästchen und ließ es durch ihre Magd holen. 6 Als sie es öffnete und hineinsah, lag ein weinendes Kind darin. Sie bekam Mitleid mit ihm und sie sagte: Das ist ein Hebräerkind. 7 Da sagte seine Schwester zur Tochter des Pharao: Soll ich zu den Hebräerinnen gehen und dir eine Amme rufen, damit sie dir das Kind stillt? 8 Die Tochter des Pharao antwortete ihr: Ja, geh! Das Mädchen ging und rief die Mutter des Knaben herbei. 9 Die Tochter des Pharao sagte zu ihr: Nimm das Kind mit und still es mir! Ich werde dich dafür entlohnen. Die Frau nahm das Kind zu sich und stillte es.  

Donnerstag, 1. August 2013

Pfarrkalender August

Ministranten- und Gebetskreisgrillen im Pfarrgarten

Gebetsmeinungen des Papstes August 2013
1. Für Eltern und Lehrer: sie mögen der Jugend zu einer verantwortungsvollen 
Lebensgestaltung führen. 
2. Für die Kirche in Afrika: ihre Verkündigung des Evangeliums fördere Frieden und 
Gerechtigkeit.


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