Donnerstag, 28. November 2013

Das Programm der Kirche - Die Freude des Evangeliums

Das Apostolische Lehrschreiben "Evangelii gaudium", "Die Freude des Evangeliums" hat nach Papst Franziskus programmatische Bedeutung:


"... Trotzdem betone ich, dass das, was ich hier zu sagen beabsichtige, eine programmatische Bedeutung hat und wichtige Konsequenzen beinhaltet. Ich hoffe, dass alle Gemeinschaften dafür sorgen, die nötigen Maßnahmen zu ergreifen, um auf dem Weg einer pastoralen und missionarischen Neuausrichtung voranzuschreiten, der die Dinge nicht so belassen darf wie sie sind. Jetzt dient uns nicht eine »reine Verwaltungsarbeit«. Versetzen wir uns in allen Regionen der Erde in einen »Zustand permanenter Mission«." (Evangelii gaudium Nr. 25)
Programmatisch  bedeutet nach Duden-online:

1. einem Programm, einem Grundsatz entsprechend
2. richtungweisend, zielsetzend

Ganz klar also: Wir alle Getauften sollen uns eingehend mit diesem "richtungsweisenden" Gedanken des Papstes über die Zukunft der Kirche beschäftigen.

Hier auf der offiziellen Vatican Seite der Text, auch als Pdf.
Gute Ressourcen auf radiovatican.de. Etwa eine Zusammenfassung. In der Abendsendung Die Woche in Rom vom 27. November 2013 brachte Gudrun Sailer und Pater Hagendkord eine gute Zusammenfassung. Zusammenfassung zum anhören, Interview mit Pater Hagenkord.


Sonntag, 24. November 2013

Samstag, 23. November 2013

Gekreuzigter König

Würdig ist das Lamm, das geschlachtet ist, Macht zu empfangen,
Reichtum und Weisheit, Kraft und Ehre.
Ihm sei die Herrlichkeit und die Herrschermacht in Ewigkeit.
Altarkreuz vor Tabernakel, Wald im Pinzgau
 „Hättest du Krone und Schwert genommen, so hätten sich dir alle freudig unterworfen. In einer einzigen Hand wäre die Herrschaft über die Leiber und über die Seelen vereint, und das Reich des ewigen Friedens wäre angebrochen. Du hast es versäumt ... Du stiegst nicht herab vom Kreuz, als man dir mit Spott und Hohn zurief: Steig herab vom Kreuz, und wir werden glauben, dass du Gottes Sohn bist. Du stiegst nicht herab, weil du die Menschen nicht durch ein Wunder zu Sklaven machen wolltest, weil dich nach freier und nicht nach einer durch Wunder erzwungenen Liebe verlangte ... (Der Großinquisitor,Dostojewski, Die Brüder Karamasoff, entnommen von Schott online)
PA Ruben

Ehejubilare 2013 Neukirchen


Liebe
Gedonken nochn Jubiläumsgottesdienst
 Christl Stotter, Oktober 2006

Irgendwie find is gutt, das n gibt ba ins do zNeikirchn, den Jubiläumsgottesdienst für Eheleute.
Gutt is easchtns, dass Sie iwahaup eppan die Orwat  mocht,
sie die Zeit nimmb des zan organisian und
die Leit sogo persönlich eilond zan an richtig feialichn und schen Gottesdienst
wo ma scho a  a wech zan nochdenkn kimb,
dass es bei Gott nit söbstfastendlich is,
dass ma an Partner hot, dea za oan steht und
mit dem ma  oafoch richtig gean banonda is.
Donksche sog ma dafi jo nit go so oft  -
irgendwie is nochand hoit oafoch so und ma leb so dahi
und vagisst ob und zua sogo n Hochzeitstog,
destweng find i des mitn Donkgottesdienst gutt-
oafoch scho zan vagöts Gott sogn!

Da Pforra hot nochand a di Namm fa die Eheleit dia 10, 25, 40, 50
und sogo 60 Jo vaheirat  sand voglesn –
stöts enk fi  60 Jo –
wos eppa do ois aso dahea kemma is,
sicha homb dia zwoa a oft schlimmi Zeitn durchsteh miassn,
owa se hombs gschofft und mitanonda gschofft –
des is fi mi Liebe  -
zommhoitn bis das der Tod euch scheidet.

Die Ehejubilare mit Pfarrer Helmut Friembichler in der Kirche

Dann gemütlich im Pfarrheim

Und Bürgermeister Peter Nindl ist auch dabei: Nicht nur als Bürgermeister, sondern auch als Jubilar mit seiner Resi
PA Ruben


Freitag, 22. November 2013

Im Spätherbst - 36 Ansichten der Pfarrkirche Wald (1)

Pfarrkirche Wald im Spätherbst von Westen aus
Frei
nach Hokusai


Zum Vergleich aus ähnlicher Perspektiv: Wald im Jahr 1836 auf einem Deckenfresko in der Kirche: 

PA Ruben

Das Lob ich mir - Neues Gotteslob

Die Neuen Gotteslob Bücher sind in unseren Pfarren schon eingetroffen.
 Nach einem kurzen Gebet habe ich es erstmals aufgeschlagen. "Hmm" dachte ich mir, "dieses Buch wird mich nun also die nächsten 20, 30 Jahre begleiten, als Christ, als Pastoralassistent, wohin ich auch gehe, was ich auch feiere, wen ich auch besuche ". Ich glaube, das neue Gotteslob wird ein großer Segen sein. Im privaten Beten und Singen hat es sich in den letzten Tagen schon sehr bewährt.

Das Österreichische Liturgische Institut hat eine Homepage für das Neue Gotteslob eingerichtet, die wirklich gelungen ist:
www.gotteslob.at

"In den nächsten Wochen wird - Stück für Stück - das neue "Gotteslob" in den österreichischen Diözesen eingeführt. Es wird das seit 1975 im Einsatz befindliche "Gotteslob" ersetzen und kann dabei mit zahlreichen neuen Impulsen, Liedern und Texten aufwarten.


Das österreichische Liturgische Institut hat aus Anlass dieses Großereignisses eine eigene Website mit allen Infos, Hintergründen und Material-Downloads geschaffen. Unter www.gotteslob.at finden Sie außerdem Ansprechpartner in den Diözesen und - ganz neu - eine eigene Online-Konkordanz

Diese Konkordanz ermöglicht die gezielte, unkomplizierte Suche nach altem und neuem Liedgut, sie schafft einen Vergleich zwischen den Nummern im alten und neuen "Gotteslob" und bietet die Möglichkeit, eine Gesamtliste auszudrucken." (katholisch.at newsletter)

PA Ruben

Mittwoch, 20. November 2013

Adventbazar der KFB Wald dieses Wochenende im Pfarrheim.

Viele eifrige, fleißige und talentierte Hände bereiten schon seit Tagen den bereits zur Institution gewordenen Adventbazar der Katholischen Frauenbewegung Wald vor. Also: Samstag 23.11. im Pfarrheim und am Sonntag 24.11. am Kirchplatzl Adventkranz etc. und Weihnachtsgeschenke sichern. Hier schon mal ein Vorgeschmack auf die schönen Dinge doe gemacht werden, bzw. Fotos von den Arbeiten daran:

Montag, 18. November 2013

P. Simon Weyringer im Interview


Unser ehemaliger Kooperator Simon Weyringer im Interview mit
Annemarie Kerrer, PGR Obfrau von Neukirchen.

Was gibt es Neues von deinem Studium in Rom?
Das Studium taugt mir, ich habe Zeit für die Vertiefung in die Heilige Schrift, ich lerne gerne Sprachen, musste am Anfang Italienisch lernen, da die meisten Vorlesungen in dieser Sprache gehalten werden, außerdem lerne ich noch Hebräisch und Griechisch.
Ich habe noch 1 Jahr um die „Lizenz in der Heiligen Schrift“ zu erhalten, ist vergleichbar mit dem „Magister der Heiligen Schrift“, studiere dann eventuell noch 2 oder 3 Jahre um das Doktorat zu machen und will dann neben meinen priesterlichen Aufgaben auch Heilige Schrift unterrichten, wenn das vom Erzbischof gewünscht wird.

Hast du manchmal Heimweh?
Ich habe kein herkömmliches Heimweh, dass es mir also schlecht ginge, bin ja schon vor 10 Jahren ausgezogen, aber freue mich schon sehr, wenn ich wieder nach Hause komme. Ich habe sowieso sehr

viel Kontakt mit meiner gesamten Familie, wir telefonieren fast täglich.
Simon und seine kleine Nichte Miriam

Welche Hobbys hast du?
Ich betreibe gerne Sport, wo ich in Rom wohne gibt es einen Raum mit Fitnessgeräten, spiele Tischtennis und schwimme sehr gerne, besonders im Wallersee oder im Durlasbodenstausee.
Schaue mir gerne Filme vom japanischen Regisseur Akina Kurosawa an, z.B. meinen Lieblingsfilm „Rotbart“.
Meine Lieblingsbücher sind die Bibel und „Brüder Karamasov“.
Ich zeichne und male auch gerne, ich habe ja vor dem Theologiestudium die Kunstakademie besucht.

Das Schöne ist auch, dass mein Beruf bzw. meine Berufung gleichzeitig mein Hobby ist, da ich gerne Menschen treffe und mit ihnen rede.

Was gefällt dir am Pinzgau und wie war dein erster Eindruck?
Der erste Eindruck war, dass der Weg vom Flachgau in den Oberpinzgau sehr weit ist, in Zell am See habe ich mir schon gedacht, dass es nicht mehr weit sein kann und trotzdem ging es noch ein ganzes Stück weiter und in Mittersill dachte ich mir das Tal hört nie mehr auf. Die Landschaft finde ich sehr schön und an den Pinzgauern taugt mir, dass sie so ehrlich sind, es hat alles Hand und Fuß und es wird nicht drum herum geredet. Und das ihr euch freut wenn ich euch besuche. Ihr schimpft auch nicht über die Touristen wie viele Leute in den anderen Bundesländern. Ihr seid nicht so „schrille“ Menschen.
Ich bin auch froh, dass mein Bruder unter der Haube ist und dass ich so eine nette pinzgauer Schwägerin bekommen habe (Daniela ich hoffe, du rechnest mir das hoch an!) und freue mich auch sehr über meine kleine Nichte Miriam!

Welcher ist dein Lieblingsbibelvers?
„Wer sein Leben gewinnen will, wird es verlieren, wer es aber um meinetwillen hingibt, wird es gewinnen.“ Weil dieser Vers für meine Entscheidung, Priester zu werden, sehr wichtig war.

Neues Lärchenschindeldach über der Sakristei in Wald

Das  Dach über der Sakristei in Wald im Pinzgau wurde diesen Herbst neu gedeckt. Herzlichst gedankt sei dafür Dettl Bert und Innerbichler Gust. Einen Mann mit der Erfahrung, dem Können und dem Wissen von Dettl Bert such man lange. Vergelt's Gott!











Freitag, 8. November 2013

Das Wirken Gottes soll an ihm offenbar werden

Es gibt so arme Menschen auf der Welt.
Was für Leid manche Menschen doch ertragen müssen.
Bei der Generalaudienz letzten Mittwoch. 6.November 2013,  hat Papst Franziskus einen schwer entstellten Mann mit Tumoren und Wucherungen am ganzen Körper gehalten, gesegnet, seine "Wundmale" geküsst.
Johannes 9:
"Da fragten ihn seine Jünger: Rabbi, wer hat gesündigt? Er selbst? Ober haben seine Eltern gesündigt, sodass er blind geboren wurde? Jesus antwortete: Weder er noch seine Eltern haben gesündigt, sondern das Wirken Gottes soll an ihm offenbar werden. "


Ein Ausschnitt aus dem Artikel der WELT (dort auch Bilder):
50.000 Gläubige waren anwesend, als das Oberhaupt der katholischen Kirche auf einen schwerkranken Mann zuging, vor dem die meisten Leute erst einmal zurückschrecken würden, weil sie etwa die unberechtigte Angst vor Ansteckung haben. Über und über mit großen Geschwüren am Kopf versehen und im Rollstuhl sitzend, bat dieser um den Segen des Papstes. Der ergriff dessen Kopf, drückte ihn an sich, betete für ihn, sprach schließlich den Segen und küsste die entstellenden Male.Nein, mit dieser Geste konnte der Stellvertreter Gottes auf Erden den Mann gewiss nicht von seiner schweren Krankheit, Neurofibromatose, heilen. Die körperlichen Schmerzen, die mit ihr einhergehen, waren sicher auch nicht verschwunden. Doch das Herz des etwa 45-Jährigen dürfte eine kleine Stärkung erfahren haben. Es muss tief empfundene Dankbarkeit gewesen sein, die die Berührung des Pontifex ausgelöst hat. Denn auf einmal ließ der von unzähligen Nerventumoren Entstellte seinen Tränen freien Lauf.
 PA Ruben

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