Jesus sagt: "Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan." (Mt 25,40). Zum Fest des Heiligen Martin haben die Kinder uns die Geschichte vorgespielt, wie sich der Bettler, dem Martin seinen halben Mantel gab, im Traum als Jesus selbst offenbarte.
Plötzlich schoss es mir ein: "Wenn mir im Nächsten - in jedem Menschen - Jesus begegnet, dann bedeutet dass doch umgekehrt auch, dass der Nächste Jesus in mir begegnen kann!" ICH kann also für andere Menschen JESUS gegenwärtig machen. ICH kann für andere Menschen JESUS repräsentieren. Das ist stark und erschreckend.
So ist Jesus uns in jedem Moment ganz nahe, so nahe wie nichts und niemand anderes auf der Welt. Egal wie weit weg von ihm wir uns manchmal fühlen, oder wie weit entfernt er uns erscheint. Jesus ist da. Und wenn wir "Zeiten der Dürre" im Glauben verspüren, wenn die Messe uns nicht erfüllt, wir nur kälte Spüren (und jeder Mensch erlebt so etwas, auch sehr gläubige). Jesus ist da. Er ist treu. Er schenkt uns den Frieden und die Liebe, den die Welt nicht geben kann!
PA Ruben
(Aus Gemeinsamer Pfarrbrief 3/2012)
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