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Dienstag, 12. Juni 2018

Fronleichnam in Neukirchen

Besonders festlich gestaltete sich in Neukirchen das Fest des heiligen Leibes und Blutes Christi.
Nach der Messe und Prozession durch den Ort mit 4 Stationen lud der Pfarrgemeinderat wieder zum Pfarrfrühschoppen in den Pfarrgarten ein.
Bei Speis und Trank, unterhalten durch flotte Blasmusik und Sport, Spiel und Bastelspaß für Kinder und Jugendliche verweilten heuer alle Generationen gerne im Schatten der Obstbäume.
Pfarrer Christian Walch, der PGR und das Team der Evangeliumsstunde freuen sich über die vielen Familien, die anlässlich dieses Hochfestes gekommen waren.

Nadine Hof-Scharler

Mittwoch, 30. Mai 2018

Brot & Wein = Leib & Blut von Edwin Bachmaier


 Brot & Wein = Leib & Blut
von Edwin Bachmaier

Einer der bemerkenswertesten Grundzüge des katholischen Glaubens und Kern jeder Heiligen Messe ist ohne Zweifel die Wandlung der Gaben.

Wir Katholiken glauben, dass während der Wandlung das Brot und der Wein in den Händen des Priesters zum Leib und Blut Jesu Christi gewandelt werden.

Genau hierin liegt aber ein Mysterium (Geheimnis), das wir mit unserem Verstand nur schwer fassen können: Natürlich ist das Brot nach der Wandlung im physikalischem Sinne noch das selbe. Man sieht, riecht und schmeckt immer noch Brot. Jedoch wird das Wesen der Gaben mit den Worten „...das ist mein Leib (bzw. Blut)...“ zu Jesus Christus selbst!

Montag, 13. November 2017

Vortrag: Die Konservierung des Turiner Grabtuches SA, 18.11.17, 17 Uhr, Kammerlanderstall Neukirchen

Einen besonders spannenden Vortrag gibt es diesen Samstag um 17 Uhr im Kammerlanderstall Neukirchen,
Irene Tomedi bei der Restaurierung des Turinger Grabtuchs
organisiert von Tauriska: Die zwei Frauen, die das Turiner Grabtuch restaurierten erzählen davon.

Gleich unten der Einladungstext von Tauriska. Zuerst aber ein Ausschnitt aus einem Artikel des Katholischen Sonntagsblattes Bozen (von Tauriska versandt), der die persönliche Einschätzung von Frau Textilrestauratorin Irene Tomedi über den Ursprung des Turinger Grabtuches wiedergibt:

"Die Frage, ob das Bildnis ihrer Einschätzung nach echt sei oder nicht, bekommt Irene Tomedi immer wieder gestellt. „Das muss jeder für sich selbst beantworten“, sie sieht es als Frage des persönlichen Glaubens an. Es gebe keine Beweise dafür und auch keine dagegen, die Abbildung des Gekreuzigten lasse sich aber nicht erklären. Sie selbst hat die Stellen des Tuches, auf denen die Abdrücke des Leichnams zu sehen sind, unter dem Mikroskop begutachtet. Zu ihrem eigenen Erstaunen war außer den Leinenfasern nichts zu erkennen – keine Spuren einer Malerei oder einer sonstigen Substanz – nichts. Diese Tatsache war für sie „unglaublich“ und verleitet auch sie zur Annahme, dass das Grabtuch echt sein könnte."

Der Historiker Michael Hesemann hat 2015 einen sehr spannenden Vortrag über das Grabtuch in
Neukirchen gehalten (hier der Vortragsbericht, hier der Vortrag als mp3 (bei mir gibt es da eine Warnung weil die Datei zu groß ist, aber es ist alles in Ordnung mit der Datei), hier ein Bericht von der Pilgerreise nach Turin mit Pfarrer Helmut Friembichler)

Einladung:
Die Konservierung des Turiner Grabtuches
Es ist eines der größten Rätsel der Menschheit: Welches Antlitz zeigt das berühmte Grabtuch aus dem Turiner Dom? Zwei Frauen haben es in unserer Zeit konserviert. Darüber erzählen sie Berührendes in einem „Tauriska“-Vortrag in Neukirchen/Gr.Ven.

Freitag, 2. Dezember 2016

Jesuskind in der Krippe - Pfarrkalender Dezember 2016

Jesuskind in der Krippe und Weihnachtskrippe, Neukirchen
Gebetsmeinungen des Papstes für Dezember 2016
1.Keine Kindersoldaten mehr. Weihnachten überwinde diesen Skandal.
2.Für Europa: Die Schönheit, die Wahrheit, der Segen des Evangeliums gebe dem Kontinent Freude und Hoffnung.


weitere Bilder vom Jesuskind aus Wachs und der Krippe:

Dienstag, 20. Oktober 2015

Das Weigl Kreuz in Krimml, eingeweiht beim Pfarrfest 2015

Einweihung des Weigl Kreuzes, Pfarrfestes im Juli 2015

Das Weigl Kreuz als besonderes Wegkreuz ist Ausdruck religiöser Gesinnung. Wegkreuze dienen der Erinnerung an überstandene Gefahr, Not und Muren sowie der Bitte um Segen für Mensch, Tier und Ernte.

Das Weigl Kreuz erfuhr durch die geschnitzte und bemalte Christus- und Marienfigur eine besondere
Beachtung. Die notwendige Wetterschutzverkleidung wurde zusätzlich mit Zierelementen ausgestattet.

Als Gregor Wanger um ca. 1900 das Weiglgut erwarb, stand das Kreuz auf Weiglgrund.
Die Gemeinde Krimml kaufte im Jahr 2013 das Weigl Gut. Seit der Vermessung der Grundgrenzen steht das Kreuz nicht mehr auf Weigl Grund sondern auf dem benachbarten Grundstück des Kirchenwirt.

Montag, 19. Oktober 2015

Hl. Josef mit Jesuskind, Prozessionsstatue - Pfarrkalender Oktober

Gebetsmeinungen des Papstes:
1. Menschenhandel: Dieser Form der modernen Sklaverei möge der boden entzogen werden.
2. Mission in Asien:
Für den missionairschen Geist in den Gemeinden Asiens


weitere Bilder des Hl. Josefs:

Mittwoch, 8. Juli 2015

Prozessionsstatue Maria mit Jesuskind - Pfarrkalender Juli 2015

Gebetsmeinungen des Papstes:
1. Politische Verantwortung: als eine Form der Liebe verstehen und praktizieren
2. Die Armen Lateinamerikas: Für eine geschwisterliche Gesellschaft.

weitere Bilder der Prozessionsstatue:

Freitag, 1. Mai 2015

Michael Hesemann Vortrag über das Turiner Grabtuch

Michael Hesemann in Neukirchen über das Turiner Grabtuch: Das war spitze!
Hier kann man den Vortrag nachhören (download):
Das Turiner Grabtuch, Zeuge der Auferstehung?
(Neukirchen am Großvenediger am 29.April 2015)

Michael Hesemann in Neukirchen
Ein kurzer Gedanke von mir zum Grabtuch:

Wäre es nicht eigenartig: Gott wird Mensch, tut Wunder und verkündet das Reich Gottes, ersteht von den Toten, der Glaube an diesen menschgewordenen und auferstandenen Gott verbreitet sich auf der ganzen Welt und verändert das Leben von Milliarden, und bei all dem hinterlässt er gar keine Spuren in der Welt? Also richtig angreifbare und anschaubare Spuren? Ich fände das sehr eigenartig. Ich glaube nicht allein aufgrund von Wundern...aber schön, wenn die Wunder, wie dieses einzigartige Tuch von Turin, unseren Glauben voll und ganz unterstützen und bestärken.

Und bei aller berechtigter Skepsis ob dieser gekreuzigte und mit Dornen gekrönte Mann auf dem Tuch Jesus ist oder nicht, das eine ist klar und eindeutig: das Tuch ist einzigartig. Mit wie viel Freude würden an allen Ecken ähnliche Tücher gezeigt, wenn die Kirche das Grabtuch ausstellt, um zu zeigen: Schaut, die wollen euch an der Nase herumführen. Aber es gibt kein zweites Tuch wie das von Turin, nicht einmal ein vergleichbares. Ausser eben ein anderes Tuch, das von Manopello, dass wieder Jesus zeigt...schon cool!
PA Ruben

Donnerstag, 30. April 2015

Kreuz oberhalb Rechtegg - Neukirchner Pfarrkalender April 2015

Kreuz oberhalb Rechtegg
Blick auf den Mitterkopf, das Unterzlbachtal und das Obersulzbachtal
Gebet auf dem Marterl rechts vom Kreuz:

"Hilf Maria mit dem Kind
das den Satan und die Sünd,
hat besiegt durch seinen 
Tod.

St. Nikolaus und Johannes
bittet, daß Gott uns gnädig sei,
wenn Tod und Unglück 
droht.

Maria unterm Kreuz

 Weitere Bilder des Rechtegg Kreuzes:

Samstag, 26. April 2014

Schlosskapelle Neukirchen - Pfarrkalender April

Etwas verspätet das Kalenderblatt zum April:
Gebetsmeinungen des Papstes
1. Die Regierungen mögen die Schöpfung schützen und die Ressourcen gerecht
verteilen.

2. Der Auferstandene gebe den Kranken und von Schmerzen Geplagten Hoffnung.

Neukirchner Kapellenweg
Die Schlosskapelle ist die 2. Station am Neukirchner Kapellenweg. Norbert Unterrassner, Initiator des Kapellenwegs beschreibt die Schlosskapelle:


Die Kapelle wurde im Jahre 1980 teilrestauriert und die Steine wurden auf Veranlassung von Pfarrer J. Hautaler im Grottenaltar freigelegt. Im Grottenaltar ist die Holzstatue Christus im Kerker daher auch ohne Dornenkrone zu sehen. Die Statue stammt aus dem Jahre 1755. Diese Kapelle gehört zum Schloss Neukirchen, ist wahrscheinlich schon die zweite Kapelle dieser Art. Vermutlich wurde die erste Kapelle von den Herren des Schlosses errichtet und bei der großen Hochwasserkatastrophe des Wiesbaches im Jahre 1534 verschüttet. Die Annahme bekräftigt sich, weil im inneren der Kapelle unterhalb der derzeitigen Grotte eine zweite Grotte sichtbar ist und man kann annehmen, dass die zweite Kapelle auf die erste daraufgestellt wurde. Früher stand an der Kapelle eine Linde, die Schlosslinde. Jedes Jahr am Gründonnerstag pilgerten viele Neukirchner zur Kapelle um da den schmerzhaften Rosenkranz zu beten. Im Jahre 1996 wurde durch den Snowboardclub Hyper die Kapelle von außen restauriert. Im Jahre 2004 wurde durch die Interessensgemeinschaft zur Erhaltung der Schlosskapelle Neukirchen der Innenputz erneuert, die Grotte gereinigt, das Tor neu gestrichen, der Fußboden neu verlegt und div. Dacharbeiten durchgeführt.

weitere Fotos der Schlosskapelle:

Samstag, 14. September 2013

Der Nächste begegnet in mir Jesus

Vor kurzem in der Anbetung kam mir ein Gedanke, der mir so noch nie gekommen war.

Jesus sagt: "Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan." (Mt 25,40). Zum Fest des Heiligen Martin haben die Kinder uns die Geschichte vorgespielt, wie sich der Bettler, dem Martin seinen halben Mantel gab, im Traum als Jesus selbst offenbarte. 
Plötzlich schoss es mir ein: "Wenn mir im Nächsten - in jedem Menschen - Jesus begegnet, dann bedeutet dass doch umgekehrt auch, dass der Nächste Jesus in mir begegnen kann!" ICH kann also für andere Menschen JESUS gegenwärtig machen. ICH kann für andere Menschen JESUS repräsentieren. Das ist stark und erschreckend. 

Was für ein demütiger GOTT, der sich zu jeden von uns herabgebeugt hat, der für uns empfangen, geboren, gefoltert, getötet wurde. Der für uns auferstand. Der uns die Heilige Eucharistie geschenkt hat, der für uns Brot geworden ist. Der sozusagen in jedem von uns wohnt. Der meinen Nächsten in MIR begegnen will. Da kann man eigentlich fast nur mit dem Hauptmann aus Lukas Kapitel 7 sagen: "Herr ich bin nicht würdig, dass du eintrittst unter mein Dach..." Aber doch tritt Jesus ein. ER macht uns würdig. ER schenkt uns auch die Sakramente, hier besonders die Beichte, um immer wieder die Tür freizuräumen von dem Müll, die uns hindert daran sie für IHN zu öffnen.

So ist Jesus uns in jedem Moment ganz nahe, so nahe wie nichts und niemand anderes auf der Welt. Egal wie weit weg von ihm wir uns manchmal fühlen, oder wie weit entfernt er uns erscheint. Jesus ist da. Und wenn wir "Zeiten der Dürre" im Glauben verspüren, wenn die Messe uns nicht erfüllt, wir nur kälte Spüren (und jeder Mensch erlebt so etwas, auch sehr gläubige). Jesus ist da. Er ist treu. Er schenkt uns den Frieden und die Liebe, den die Welt nicht geben kann!
PA Ruben
(Aus Gemeinsamer Pfarrbrief 3/2012)



Samstag, 9. März 2013

...der für uns mit Dornen gekrönt worden ist

Kruzifix bei der Vorstadlkapelle/Neukirchen am Großvenediger mit Stacheldraht.





Papst Johannes Paul II über die schmerzhaften Geheimnisse:
Die schmerzhaften Geheimnisse22. Die Evangelien messen den Geheimnissen des Leidens Christi große Bedeutung zu. Immer schon hat sich die christliche Frömmigkeit, besonders in der Fastenzeit, mittels der Übung desKreuzweges den einzelnen Momenten der Passion zugewandt, in denen sie den Höhepunkt der Offenbarung der Liebe und die Quelle unseres Heiles erahnt. Der Rosenkranz wählt einige Momente der Passion aus und veranlaßt so den Betenden, den Blick seines Herzens darauf auszurichten und danach zu leben. Der betrachtende Weg öffnet sich mit Getsemani, dort wo Jesus einen besonders angstvollen Moment gegenüber dem Willen des Vaters durchlebt, dem die Schwachheit des Fleisches sich zu widersetzen versucht wäre. Dort, am Ort aller Versuchungen der Menschheit und angesichts aller Sünden der Menschen nimmt es der Sohn auf sich, zum Vater zu sagen: »Nicht mein, sondern dein Wille soll geschehen« (Lk 22, 42 par.). Sein Ja stößt das Nein der Stammeltern von Eden um. Wie viel ihn diese Einwilligung in den Willen des Vaters gekostet haben mag, geht aus den folgenden Geheimnissen hervor, in denen er mit der Geißelung, der Dornenkrönung, dem Weg nach Golgotha und schließlich seinem Kreuzestod die tiefste Erniedrigung erleidet: Ecce homo!
In dieser Erniedrigung wird nicht nur die Liebe des Vaters offenbar, sondern die Sinnhaftigkeit des Menschen. Ecce homo: wer den Menschen erkennen will, muß den Sinn, die Wurzel und die Erfüllung anerkennen, die ihm von Christus her eignet, von Gott, der sich aus Liebe herabläßt »bis zum Tod, ja bis zum Tod am Kreuz« (Phil 2, 8). Die schmerzhaften Geheimnisse führen den Glaubenden dazu, den Tod Christi nachzuleben, indem er sich neben Maria unter das Kreuz stellt, um mit ihr in die Tiefe der Liebe Gottes für den Menschen einzudringen und daraus die ganze neubelebende Kraft zu erfahren.
(Apostolisches Schreiben Rosarium Virginis Mariae über den Rosenkranz Nr.22)


PA Ruben

Dienstag, 25. September 2012

Leben in Fülle beinhaltet auch Leid

Pfarrer Helmut und ich waren 3 Wochen in Bolivien. Wir haben Messen mit und bei den Ärmsten Familien gefeiert. Wir haben die Werkstätte für diearmen Mütter, für die ich die Spendengelder gesammelt habe in einem großen Fest eingeweiht. Wir haben gebetet, getanzt, geredet, gesungen, gesegnet- wirklich eine erfüllte Zeit. (siehe  Blog zB: am 23.August)

Was bedeutet eigentlich "Leben in Fülle", wenn Jesus sagt: "Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben" (Joh 10,10)?

Durch die Begegnungen mit dem Ärmsten, durch das gemeinsam mit ihnen für ein Jahr Leben habe ich gelernt: Das Leben in Fülle bedeutet für unser Leben in dieser Welt nicht, dass alles nur mehr super sein wird. Das alle und alles schön, reich, gemütlich, lustig und befriedigend sein wird. NEIN! Leben in Fülle beinhaltet auch das Leid, die Krankheit, Schmerz, Probleme, Ungerechtigkeiten. All das hat Jesus selbst erlebt, sogar sehr intensiv-und so hat er uns gezeigt, wie man damit umgehen kann, wie man auch an den größten Schwierigkeiten nicht zerbricht.  Er hat sein Kreuz auf sich genommen und fordert auch uns auf, unser Kreuz auf uns zu nehmen. Nur ist jetzt etwas anders als früher: jetzt trägt ER das Kreuz mit uns. 

Ein Grund warum ich unseren christlichen katholischen Glaube so liebe ist, dass er so realistisch und so geerdet ist. Nie wird gesagt: Du musst nur Glauben und alles wird gut, du wirst nicht mehr leiden. Glaube nur und aller Schmerz wird aufhören. Wir alle wissen aus unserem Leben, dass es nicht so ist. Vielmehr sagt Jesus: Glaube, und die Leute werden dich auslachen, bespucken, verhöhnen, sogar töten. Aber du wirst das Leben in Fülle haben. Denn wenn du an mich glaubst wird das Leid verwandelt, die schweren Seiten des Lebens sind nicht mehr nur ein Störfaktor den man um jeden Preis ausschalten muss. Sie gehören zum Leben, suche sie nicht, aber wenn sie kommen, dann trag sie mit mir, und ich trage sie mit dir.

Das haben mir die Armen Boliviens gezeigt und vorgelebt.
PA Ruben
Unterernährtes Baby hält Pfarrer Helmuts Finger in Bolivien

Dienstag, 19. Juni 2012

Herz Jesu- im Kinderwagen

Zum Schmunzeln: Gesehen bei der Kinderwallfahrt von der Einödbrücke zum Siggen in Neukirchen


Herz Jesu im Kinderwagen. Recht so! Denn an Gottes Segen ist ja alles gelegen-auch im Kinderwagen.
PA Ruben

Freitag, 15. Juni 2012

Ein Blick in den Himmel- Wochenanbetung Neukirchen

Seit Montag 16:00 läuft bei uns wieder die Wochenanbetung (24-7)- und es geht noch bis nächsten Montag 18. Juni bis ca.22:00.
Anbetungsaltar
Schulklasse vor dem Allerheiligsten
Dreifaltigkeitsikone
Diesmal haben wir den Altar mit Ikonen geschmückt. Ikonen kommen aus der Orthodoxen Welt (Christen etwa in Russland, Griechenland, etc.) und stellen einen Blick in den Himmel dar. So sind echte Ikonen nicht einfach von einem Menschen erfunden. Sie stellen eine echte  Verbindung her zu dem Dargestellten, zu Jesus, zu Maria, den Engeln und den Heiligen.
Wir haben uns gedacht, dass so ein Blick in den Himmel ganz passend ist für unsere Anbetung.

Die Ikone in der Mitte unseres Altars stellt die symbolisch die Heiligste Dreifaltigkeit dar. Jesus kann man darstellen, den in ihm ist ja Gott Menschen geworden, hat er ein Gesicht bekommen. Den Heiligen Geist kann man sowieso nur symbolisch darstellen, als Taube, als Feuer. Von Gott Vater darf man sich  kein direktes Bild machen. Die einzig mögliche Darstellung ist die Symbolische Darstellung in den in den drei Engeln, die auf die Bibel zurückgeht. Und zwar auf das 18 Kapitel des Buches Genesis. Es hat in unserer Bibel die Überschrift: 
Gott zu Gast bei Abraham und beginnt so:


Der Herr erschien Abraham bei den Eichen von Mamre. Abraham saß zur Zeit der Mittagshitze am Zelteingang. 2 Er blickte auf und sah vor sich drei Männer stehen. Als er sie sah, lief er ihnen vom Zelteingang aus entgegen, warf sich zur Erde nieder 3 und sagte: Mein Herr, wenn ich dein Wohlwollen gefunden habe, geh doch an deinem Knecht nicht vorbei....
Blick auf das Weihrauchfass

Gott kommt also zu Abraham, allerdings in der Gestalt von 3 Männern. Das ist als ein Bild für die Dreifaltigkeit gedeutet worden. Engel sind Boten Gottes, und diese drei Männer sind Gottes Boten. (hier eine genaue Deutung der Ikone)
Jesus Pantokrator- der Allherrscher

Die Ikone links zeigt Jesus, den Pantokrator. Das bedeutet der All-Herrscher. Es ist Jesus als Richter, als Herrscher der Welt. Durch ihn, mit ihm und ihm ist alles geschaffen was da ist.
Die Heilige Familie



Die Ikone rechts ist keine Ikone aus der Orthodoxen Tradition sondern eine neues Bild in der Form einer Ikone aus der Katholischen Welt. Es stellt die Heilige Familie dar.
Licht im Weihrauch, Jesus Allherrscher


Rechts, auf dem Pult ist auch noch eine schöne Ikone von Maria, der Gottesgebärerin zusammen mit ihrem Sohn, ihrem Herrn Jesus.
mehr über Ikonen und ihre Theologie...
Naturblumenstrauss

Schuhe vor der Anbetungskapelle
 PA Ruben

Samstag, 24. März 2012

"Wie bei der Verklärung"

"Wie wenn wir bei der Verklärung dabei wären" so unser Pfarrer heute beim Sonnenaufgang im Anbetungs-Obergemach. 
Die eucharistische Anbetung geht noch bis Montag 21:00 Uhr. Und heute am Abend gibt es ab 19:30 Beichtgelegenheit.
Die nächste Anbetungswoche wird es nach Pfingsten geben.
Dank sei Dir, Oh Herr Jesus, für diese gnadenreiche Woche, Segne und Begleite uns weiter auf unseren Wegen!
PA Ruben


Mittwoch, 22. Februar 2012

Ohne Christus bleibt nur Asche


Predig gehalten anlässlich eines Begräbnisses am Aschermittwoch 2012 zu Deuteronomium 30,15-20 (siehe unten)

Das irdische Leben geht zu Ende.
Irgendwie verläuft es sich im Vergehen der Stunden, der Tage, der Jahre.
Dies erfährt jeder mit zunehmendem Alter.
Dieser klare Schlusspunkt unseres Daseins, den der Tod setzt,
hat etwas sehr bestimmendes in unserem ganzen Leben.
Der Tod verleiht dem Leben Kontur, könnten wir sagen, das Gezeichnetsein von Endlichkeit.
Dass dies so ist und dass wir nicht kompliziert denkend dies uns im Bewusstsein halten müssen, weiß die Kirche um klare Symbole, die sie den Glaubenden vor Augen führt – oder besser auf die Stirn zeichnet.
Deutliches Zeichen unseres Vergehens ist das Aschenkreuz.
Heute ist auch der Tag hiefür.
Und jeder halbwegs wache Christ weiß auch, dass die Asche aus den verbrannten Zweigen des Palmsonntags besteht und zugleich auf das Verstummen und Verenden jedes irdischen Ruhmes hier auf Erden verweist.
Die Asche, mit der wir uns an diesem Tag bezeichnen, birgt auch keinen Hauch eines Funkens mehr in sich.
Bleibt dies vom Menschen?
Ohne den Lebensfunken wird der Mensch selbst zu Staub, kehrt zurück zur Erde, die in ihrer Gesamtheit letztlich auch dem Verwehen und Vergehen geweiht ist.
An diesem Tag und gerade auch in dieser Stunde müssen wir uns wieder daran erinnern, woher das Leben stammt und wohin es zieht und uns fragen: wohin es zielt.
Und das wesentliche des Worin unseres Lebens ist dann, wofür es den Entscheid trifft.
Entblößender kann dieser Entscheid uns nicht vorgezeichnet werden als in dieser Lesung aus dem Buch Deuteronomium.
Leben und Glück oder Tod und Unglück wird uns hier - sozusagen zum Entscheid - vorgelegt.
  
Dabei kommt es nicht darauf an, ob wir innerweltlich Glück oder Unglück in einem sehr verflachten Sinn hatten.
Das, worin es in dieser Lesung geht ist genau jenes, worin es in unserem irdischen Leben in seiner Gesamtheit geht!
Dass wir uns zu unserem Leben entscheiden, genau zu dem Leben, das wir erhalten haben und: dass wir uns zu dem entscheiden, der dieses unser Leben uns gab – ja wir müssen sagen uns schenkte!
So sind wir selbst uns geschenkt und einzig und allein darin liegt der Sinn, dass wir uns dem schenken, dem wir uns verdanken – Gott!
Damit können wir noch einmal die wesentlichen Worte der Lesung hören:
Leben oder Tod lege ich dir vor,
Segen oder Fluch.
Wähle also das Leben, damit du lebst.
Liebe den Herrn, deinen Gott,
hör auf seine Stimme,
und halte dich an ihm fest;
denn er ist dein Leben.
Auf den heutigen Tag und auf diese Stunde bezogen:
Genügt dir die Asche?
Kann es sein, dass nur Verwehen, Vergehen und Zerfall uns bliebe?
Die Asche ist nur Mahnung, vielleicht sogar grausame Mahnung – aber dafür anschaulich und eindeutig.
Weckruf zum Entscheid für das Leben ist sie, für das ewig sich nicht verzehrende Feuer.
Gott schenkt uns Anteil an diesem seinem ewigen Leben, wenn unser Sinnen und Trachten, all unser Ziehen und Zielen auf ihn hin sich richtet.
Wenn ihm unser ungeteiltes und eindeutiges JA gilt.

Ansonsten bleibt nur Asche, die verweht, Staub, dem kein Halt eignet.
Heute ist die Verführung an falsche Götter groß.
Unmerklich haben viele, die noch Christen heißen, sich schon längst an Götter aus Staub und Asche festgeklammert.
Oder benennen das, was sie für göttlich halten ganz heimlich und geheimnisvoll mit eigenem Namen – ihr inneres Selbst.
Hoffentlich wachen sie auf!
Dabei brauchen wir nur einen Namen rufen, um ganz mit Gott und bei Gott zu sein: Jesus Christus.
In ihm ist das Leben und er lebt in uns, wenn unser Sinnen und Trachten liebend ihm gilt.
Einige Male habe ich unserer Schwester die Kommunion, das Brot des Lebens bringen dürfen, nachdem ihr der Weg hierher in das Gotteshaus zu mühsam geworden war.
Ich habe jedes Mal gespürt, wie froh sie ist, den Herrn zu empfangen.
In ihr lebte der Glaube und daher sie mit Christus.
Auch beim letzten Mal im Krankenhaus –
Ich kann mich wieder genau erinneren – sie hat schon geschlafen und dann habe ich sie aufgeweckt.
Wie dankbar war sie – aber nicht mir gegenüber, sondern Christus dem Herrn.
Wer an Christus glaubt, der zerfällt nicht zu Staub, der wird erweckt zum Leben.
Achten wir darauf, dass unser Leben wirklich bleibende Entscheidung für Christus ist.
Amen! 

Pfarrer Helmut Friembichler 
Deuteronomium 30,15-19

"Hiermit lege ich dir heute das Leben und das Glück, den Tod und das Unglück vor.
Wenn du auf die Gebote des Herrn, deines Gottes, auf die ich dich heute verpflichte, hörst, indem du den Herrn, deinen Gott, liebst, auf seinen Wegen gehst und auf seine Gebote, Gesetze und Rechtsvorschriften achtest, dann wirst du leben und zahlreich werden und der Herr, dein Gott, wird dich in dem Land, in das du hineinziehst, um es in Besitz zu nehmen, segnen. 
Wenn du aber dein Herz abwendest und nicht hörst, wenn du dich verführen lässt, dich vor anderen Göttern niederwirfst und ihnen dienst -  heute erkläre ich euch: Dann werdet ihr ausgetilgt werden; ihr werdet nicht lange in dem Land leben, in das du jetzt über den Jordan hinüberziehst, um hineinzuziehen und es in Besitz zu nehmen. 
Den Himmel und die Erde rufe ich heute als Zeugen gegen euch an. Leben und Tod lege ich dir vor, Segen und Fluch. Wähle also das Leben, damit du lebst, du und deine Nachkommen."

Dienstag, 14. Februar 2012

SEIN LEIB- weil ER es gesagt hat!

Von Montag 19.März (Hl.Josef) um 16:00 bis zum Montag 26. März um 20:00 gibt es wieder eine Woche der durchgehenden eucharistischen Anbetung in Neukirchen. 
Ab sofort kann man sich für Stunden in der Pfarre einschreiben! Natürlich ist jeder wirklich jederzeit (24 Stunden am Tag) eingeladen für eine kurze oder lange Zeit der Anbetung in das Pfarrheim zu kommen.

Für viele Gläubige aus unseren Pfarren war der Höhepunkt in der Adventszeit eine (oder mehrere) Stunden vor dem Allerheiligsten (der Eucharistie). Nach seinen eigenen Worten ist es der Leib Jesu. Im 6.Kapitel des Johannesevangeliums, der so genannten Brotrede, hat Jesus selbst gesagt: "Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag." (Joh 6,54)
Und beim letzten Abendmahl "nahm Jesus das Brot und sprach den Lobpreis; dann brach er das Brot, reichte es den Jüngern und sagte: Nehmt und esst; dass ist mein Leib." (Mt 26,26).
Weil Jesus es selbst gesagt hat, glauben wir, dass der Hl. Kommunion auf unvorstellbare Weise wirklich sein Leib ist. Wenn Jesus uns das nicht gesagt hätte, wäre das wirklich schwer zu glauben. Aber so ist es das größte Wunder der Welt und ist für Millionen Menschen zur Lebensquelle geworden.
In den kommenden Wochen will ich einige starke und berührende Texte und Gedanken über die Eucharistie hier auf unserem Pfarrblog veröffentlichen.


Die Anbetungshocker warten auf den erneuten Einsatz bei der Anbetungswoche
Auch der Wegweiser zum "Obergemach" steht schon bereit

Mittwoch, 11. Januar 2012

Der Retter der Hoffnungslosen

"Denn deine Macht stützt sich nicht auf die große Zahl, deine Herrschaft braucht keine starken Männer, sondern du bist der Gott der Schwachen und der Helfer der Geringen; du bist der Beistand der Verachteten und der Retter der Hoffnungslosen"(Judit 9,11)

Gottes Macht stützt sich nicht auf die große Zahl- dieser Vers kann einen sehr helfen, wenn man etwas neues in einer Pfarre ausprobiert. Denn wenn man das ernst nimmt, dann braucht man sich keinen Stress zu machen. Es geht nicht darum, um jeden Preis möglichst viele Leute in die Kirche zu bringen. Nein, das erst sollte es sein, Gott anzubeten, IHM zu danken, IHM zu begegnen. Und wenn man darauf vertraut, dass er alles zu einem guten Ende führt, dann kann man ganz frei ans Werk gehen.
Ich habe mich schon sehr auf das Taizégebet in Bramberg gefreut, und gestern Abend war es soweit. Und dass dann auch noch so viele Leute gekommen sind war eine große Freude. Und obwohl fast jeder zur Zeit etwas verkühlt ist, habe ich in der Stunde fast keine Huster gehört- vielleicht ein kleines Wunder...
Inge mit der Oboe, Doris mit der Flöte, und ich mit der Geige haben das ganze musikalisch geleitet und Viele haben mitgesungen. Sogar aus Vorderkrimml und aus Wald sind Gläubige gekommen.

Viele Leute glauben heute, dass sie eher aus unpersönlichen Dingen Kraft schöpfen können als aus dem lebendigen Gott und der Anbetung seiner Herrlichkeit und Güte. So verfallen sie dann dem Glauben, dass Schwingungen, Energien, ja sogar Steine und Symbole ihnen die Lösung zu ihren Problemen geben können. Und doch werden sie so nicht frei, sondern geraten sehr oft in die Abhängigkeit von Menschen, die ihnen weismachen, sie hätten diese Mächte in der Hand!
Ein Taizégebet wie gestern in Bramberg könnte Menschen, die sich in so etwas verstrickt haben sicher sehr helfen wieder zur wahren Freiheit der Kinder Gottes zu gelangen (wir können sie oft "ins Gebet" nehmen). Gott gibt uns alles, wenn wir ihn einlassen. In der Stille und im meditativen Gesang und Gebet kann man Gott begegnen- wie einst die Israeliten in der Wüste. Und wenn man Gott in seinem Herzen einmal begegnet ist, dann bekommt man die Kraft den Weg durch das Leben nicht nur recht oder schlecht, sondern mit Frieden und Freude zu gehen. Er ist unsere Stärke.
Einige Eindrücke von unserem ersten Taizégebet in Bramberg:
Diese Lieder haben wir gesungen:
1.Frieden Frieden
2.Ubi caritas
3.Nada te turbe
4. Lesung: Elija am Horeb und Betrachtung
5. Salvator mundi
6.Bleib mit deiner Gnade
7.Freie Fürbitten, als Antwortvers: Trishagion (dreimal Heilig)
8. Laudate omnes gentes
9.Nunc dimitis

PA Ruben