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Montag, 9. November 2020

Heiliger Martin - Laternen ins Fenster

 Mittwoch, 11.11.:

Heiliger Martin

„Ich teil‘ mein Licht, 

ich fürcht‘ mich nicht“

In Erinnerung an den Heiligen Martin laden wir dazu ein als Zeichen der Hoffnung und des
Zusammenhalts:

-Kinder und Laternen zu segnen

-Laternen in die Fenster zu stellen

-ev. einen kleinen Martinsumzug nur mit der eigenen Familie zu machen


 Segensgebet:

Her Jesus Christus wir bitten dich: schau auf uns und unsere Kinder, die ihre Lampen in Händen tragen; segne uns, damit wir bereit sind, nach dem Vorbild des heiligen Martin anderen zu helfen und zu teilen, was wir besitzen. Vertreibe mit deinem Licht Angst und Trauer. Schenke uns die Freude, andere Menschen froh zu machen. Lass uns alle in deiner Liebe bleiben: der du lebst und herrschst in alle Ewigkeit. Amen

mehr dazu auf der Seite der Erzdiözese Salzburg



Dienstag, 20. Oktober 2020

Gebet am Grab zu Allerheiligen (auch als pdf)

 Hier eine kurze Andacht für das persönliche Gebet am Grab zu Allerheiligen/Allerseelen:

Andacht als PDF zum ausdrucken

Andacht am Grab zu Allerheiligen

1. Kreuzzeichen

2. Kyrie: 1. Herr Jesus Christus, in deiner Menschwerdung hast du uns das Leben Gottes gebracht.  - Herr, erbarme dich unser.

2. Herr Jesus Christus, durch deinen Tod hast du uns das Tor zum Leben geöffnet. - Christus erbarme dich unser.

3. Herr Jesus Christus, durch deine Auferstehung hast du uns die Hoffnung auf das ewige Leben geschenkt. - Herr, erbarme dich unser.

3. Lesung aus dem Römerbrief (6,8-9):

Sind wir nun mit Christus gestorben, so glauben wir, dass wir auch mit ihm leben werden. Wir wissen, dass Christus, von den Toten auferweckt, nicht mehr stirbt; der Tod hat keine Macht mehr über ihn.

Wort des lebendigen Gottes. – Dank sei Gott.

4. Vater Unser

5. Gesätzchen Rosenkranz: ….Jesus, der von den Toten auferstanden ist.

6. Gebet: Heiliger, lebendiger Gott! Solange wir leben, bist du bei uns, und wenn wir sterben, rufst du uns zu dir. Du hast deinen Sohn nicht im Dunkel des Todes gelassen, sondern auferweckt zum neuen und unvergänglichen Leben. So geleite auch unsere Verstorbenen durch den Tod zum Leben; uns aber führe durch die Trauer in die Freude. Darum bitten wir durch, Jesus Christus, unseren Herrn. Amen

V: O Herr, gib unseren Verstorbenen die ewige Ruhe.
A: Und das ewige Licht leuchte ihnen.
V: Lass sie ruhen in Frieden.
A: Amen. 

7. Kreuzzeichen


Allerheiligen in Neukirchen - Wald - Krimml

Allerheiligen 2020 

Neukirchen – Wald - Krimml 

Hier ein Gebet am Grab zu Allerheiligen zum ausdrucken

Allerheiligen wird heuer in unseren Pfarren in folgender Form durchgeführt: 

1. Heilige Messe mit Totengedenken 

2. Gräbersegnungen nicht öffentlich 

3. Persönlicher Gang zum Grab um zu beten 

 

1. Die Heilige Messe findet zu Allerheiligen, 1. November, statt unter Einhaltung der geltenden Bestimmungen (1 m Abstand, MNS-Schutz, …): 

Krimml: 08,30 Uhr, Neukirchen: 08,30 Uhr, Wald: 10,15 Uhr 

Am Ende der Messe wird für jeden Verstorbenen des vergangenen Jahres eine Kerze entzündet. Es sind besonders die Angehörigen der Verstorbenen des letzten Jahres eingeladen. 

 

2. Alle Gräber werden gesegnet, jedoch nicht öffentlich zu dem bisher üblichen Zeitpunkt, da sonst die vorgeschriebenen Abstände nicht eingehalten werden können. Die Angaben zur Gräbersegnung wie sie im Pfarrbrief stehen stimmen wegen der neuen Bestimmungen nicht mehr. 

3. Ihr seid eingeladen, zu einem selbst gewählten Zeitpunkt zu Allerheiligen, oder Allerseelen die Gräber zu besuchen, um dort zu beten, eine Kerze anzuzünden und eurer Verstorbenen zu gedenken. Wir werden in der Kirche einen kleinen Gebetszettel für ein Gebet am Grab auflegen. 

 

Bisher waren zu Allerheiligen viel mehr Leute da als zu Allerseelen. Wenn es euch/dir möglich ist, komm statt Allerheiligen zu Allerseelen in die Kirche. So teilen sich die Leute besser auf zwei Tage auf. Die Messzeiten sind die gleichen wie zu Allerheiligen. 

 

O Herr, gib unseren lieben Verstorbenen die ewige Ruhe. 

Und das ewige Licht leuchte ihnen. 

Herr lass sie ruhen in Frieden. Amen. 

Montag, 20. April 2020

Mobile Oster-Speisenweihe 2020

Vor gut einer Woche: die mobile Oster-Speisenweihe in Neukrchen, Wald und Krimml.
Diesmal haben wir die Segnung auf zwei Fahrten á 4 Stunden aufgeteilt. Vergelt's Gott unserem Fahrer in Neukirchen Thomas Wöhrer, und danke für die gute Verpflegung "To-go".
"Halleluja, Jesus lebt!"
PA Ruben

Mittwoch, 18. Dezember 2019

Im Advent müssen wir das WARTEN lernen - Christina und Daniel Walch

Hier ein kleines Video von meinem Bruder Daniel und seiner Frau Christina zum Advent.
Viel Freude beim Anschauen! :-)

Pfarrer Christian Walch

Mittwoch, 2. Oktober 2019

Danken, wo Gottes Name wohnt - Erntedank in Neukirchen

Du sollst von den ersten Erträgen aller Feldfrüchte,
die du in dem Land, das der HERR, dein Gott, dir gibt, eingebracht hast,
 etwas nehmen und in einen Korb legen.
Dann sollst du zu der Stätte ziehen,
die der HERR, dein Gott, erwählen wird,
indem er dort seinen Namen wohnen lässt.
(Deuternomium 26,2)

Erntedank in Neukirchen 2019: Die ganze Schöpfung betet an, Mensch und Tier:


Mittwoch, 20. März 2019

Kreuzweg XL - Frossard, Ratzinger, Kirche in Not



Kreuzweg XL 
Die Kreuzwegandachten dauern ca. 1 Stunde und werden mit Bildern und Musik begleitet.


Mittwoch 27. März 16,00 Uhr
Pfarrhof Krimml
Wir beten den Kreuzweg "Menschensohn" mit Betrachtungen von André Frossard.
(Kreuzweg mit Papst Johannes Paul II. im Kolosseum, Karfreitag 1986)

Di 9. April 17,00 Uhr
Pfarrheim Neukirchen
Wir beten den Kreuweg "Der Kreuzweg unseres Herrn" von Joseph Ratzinger / Benedikt XVI.
(Kreuzweg im Kolosseum, Karfreitag 2005)

Donnerstag 11. April 16,00 Uhr
Pfarrheim Wald
Wir beten den Kreuzweg von Kirche in Not: "Kreuzweg der verfolgten Kirche - Ein Weg der Versöhnung?"

Donnerstag, 4. Oktober 2018

3 Dinge zum Stichwort "Danke" - Pfarrer Christian Walch

Drei Dinge möchte ich euch gerne mit auf den Weg geben, wie ich es gerne tue... Drei Dinge zum Stichwort „Danke“.

1) Der Herbst ist für mich immer eine besonders schöne Jahreszeit! Goldene Lärchen auf den Berghängen, angenehme Temperaturen und oft sonnige Tage. Die Obstbäume bringen ihren wertvollen Ertrag – heuer besonders viel. Viele von uns haben vielleicht auch schöne Erinnerungen von Erlebnissen aus dem Sommer. Erkennen wir, dass dies alles nicht selbstverständlich ist, sondern, dass dahinter die Handschrift Gottes steckt? Ich beobachte bei mir und bei anderen immer wieder, dass wir Menschen dazu neigen das Gute als selbstverständlich hinzunehmen. Doch hinter den Gaben steht der Geber, Gott Vater selber. "Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben, vom Vater der Gestirne [...]." (Jakobus 1,17) Erntedank ist eine gute Gelegenheit, Gottvater für die kleinen und großen Dinge (materiell, wie auch persönlich), die uns im Laufe des Jahres geschenkt werden, „Danke“ zu sagen.

Montag, 3. September 2018

Ministranten im Sessellift - Plattenkogelmesse 2018


Die Hl. Messe am Hausberg der Krimmler, dem Plattenkogel, verschönerten heuer eine Schar Ministranten aus dem Pfarrverband Neukirchen, Wald und Krimml.
Schon der Aufstieg bzw. die Auffahrt mit dem Sessellift im Ministrantengewand ließ so manchen Wanderer genauer hinschauen. Bei strahlendem Sonnenschein feierte Pfarrer Christian Walch mit etwa 200 fröhlichen Gläubigen und 20 Ministranten die Hl. Messe.

Dienstag, 12. Juni 2018

Fronleichnam in Neukirchen

Besonders festlich gestaltete sich in Neukirchen das Fest des heiligen Leibes und Blutes Christi.
Nach der Messe und Prozession durch den Ort mit 4 Stationen lud der Pfarrgemeinderat wieder zum Pfarrfrühschoppen in den Pfarrgarten ein.
Bei Speis und Trank, unterhalten durch flotte Blasmusik und Sport, Spiel und Bastelspaß für Kinder und Jugendliche verweilten heuer alle Generationen gerne im Schatten der Obstbäume.
Pfarrer Christian Walch, der PGR und das Team der Evangeliumsstunde freuen sich über die vielen Familien, die anlässlich dieses Hochfestes gekommen waren.

Nadine Hof-Scharler

Mittwoch, 6. Juni 2018

Pfarre Wald - Was sonst noch war

Umso mehr los ist, umso weniger kommen wir dazu, etwas auf den Blog zu stellen. Daher hier ein fotographischer Rückblick auf einige Höhepunkte der letzten Monate.

-Fronleichnam
-Visitation durch Erzbischof Franz Lackner OFM
-PGR Klausur in Goldegg mit Simon Lipp
-Specksteinkreuze der Minitranten werden im Familiengottesdienst gesegnet
-Palmsonntag









Mittwoch, 17. Januar 2018

Anklöckler in Wald - Friends of Music

Am zweiten Adventwochenende waren wir, die Friends of Music, als Anklöckler unterwegs.

Wir besuchten die einzelnen Siedlungen, wo wir immer von der versammelten Nachbarschaft herzlich empfangen wurden.

Mit großer Freude durften wir für euch singen, die Herbergssuche und ein Hirtenspiel aufführen. Wir bedanken uns für die freundliche Aufnahme, die gute Verpflegung und die zahlreichen Spenden.
Jakob und Johanna

Auch die Pfarre möchte von ganzem Herzen den Anklöcklern Vergelt's Gott sagen. Ihr habt uns auf wunderschöne Weise von der Heiligen Familie und ihrem langen Weg bis zum Stall in Betlehem erzählt. Und Vergelt's Gott für die große Spende für die Pfarre.

Freitag, 12. Januar 2018

Dank den Königen

Herzlichen Dank den vielen Heiligen Königen, die in der ersten Jännerwoche in unseren Pfarren unterwegs waren um die Frohe Botschaft zu verkünden, den Häusern Segen und den Armen Hilfe zu bringen!
Gott Vergelt's

Freitag, 5. Januar 2018

Jesus, du heller Stern

JESUS, DU HELLER STERN
Am 24. Dezember 2017, bei der Kindermette in Neukirchen, trugen die Kinder der Evangelium-Stunde das Licht des FRIEDENS der LIEBE und der DANKBARKEIT hinaus in die Welt. Sie hoffen, dass durch ihr Adventspiel alle Teilnehmer spüren konnten, welch Hoffnung zu Weihnachten geboren wird.
Nadine Hof-Scharler

Donnerstag, 21. Dezember 2017

Weihnachten nicht als Zaungäste - Dackel Niki aus Krimml

Liebe Frauchen, liebe Herrchen,
meinen Wortschatz habe ich im letzten Jahr erheblich erweitern können, hauptsächlich um den
Begriff „fake news“. Ich habe damit meine Schwierigkeiten, die Worte werden ganz anders ausgesprochen als sie geschrieben werden. Nun gut, das gibt es in der deutschen Sprache schließlich auch. So schreibt man zum Beispiel das Wort „Pferd“ - spricht aber „Gaul“. Auch mußte ich es mir erst übersetzen lassen: es bedeutet „falsche oder verfälschte Nachricht“.
Das ist ja eine sehr schlimme Sache, hat sehr viel mit Lüge zu tun und gehört gewiß nicht in das Gemeindeheft einer Kirchengemeinde. Umso peinlicher, daß gerade mir das im vorigen Gemeindeheft passiert ist. Ich schrieb da von der Gemeinschaft, in der ich genußvoll lebe, nämlich zusammen mit dem Hund Ari und drei Katzen. In Wirklichkeit sind es aber vier Katzen. Vielleicht hat das mit meiner Fähigkeit zu tun, beim Zählen bis drei keine Probleme zu haben.

Eigentlich aber soll es bei diesen Zeilen um Wichtigeres für uns alle gehen. Wir spüren alle – und die Kinder ganz besonders – diese Wochen und Tage führen fast jeden unter uns auf ein Ereignis zu, das etwas Hervorragendes im ganzen Jahr bedeutet: wir feiern den Geburtstag des Heilands. Wir feiern diesen Tag nicht als Zaungäste. Wir feiern ihn tatsächlich als Beteiligte.
Das Evangelium berichtet vom Lobgesang der Engel über dem Hirtenfeld. Heute singen nicht mehr die Engel diesen Lobgesang – wir selbst sind es jetzt, wir stimmen ihn an und er klingt aus unseren Kirchen heraus über die Felder.

Montag, 11. Dezember 2017

Gott teilt unser Schicksal!

Das Weihnachtsfest erfüllt uns mit schönen Gefühlen. Recht so! Das zarte Jesuskind: mit Maria
dürfen wir es sehen, dürfen wir es halten. Maria steht da an unser aller Stelle. Sie steht für die gesamte Menschheit.

Eigentlich unerhört: Der große, der allmächtige Gott kommt auf die Welt, hilflos und der Hilfe bedürftig. Er, der die ganze Welt trägt, lässt sich von uns tragen, legt sich in unsere Hände. Wie sanft werden wohl die Gottesmutter Maria und der Heilige Josef das Gotteskind "gehoppert" haben. So ist Weihnachten wahrlich etwas Wunderbares, Schönes.
Als Jesus geboren wurde, so eine sehr alte Überlieferung, da ist die Zeit für einen Moment stehen geblieben - der Vogel im Flug, das Wasser im Fluss - da hat der ganze Kosmos einmal kurz durchgeatmet. Die ganze Welt wartet auf die Erlösung schreibt Paulus im Römerbrief, Kapitel 8. Im Jesuskind hat sie ihren Erlöser gefunden.


Doch schon das "Rundherum" um die Geburt Jesu zeigt die andere Seite von Weihnachten: Maria hochschwanger auf der Straße, kein Platz bei den Menschen für die Heilige Familie, nach der Geburt die Flucht nach Ägypten, der Kindermord von Betlehem...

Weihnachten bezeichnet genau diesen entscheidenden Moment: Gott kommt in Jesus auch in alle Abgründe und Schwierigkeiten der Menschheit hinein. Man kann sagen:

Gott teilt uns nicht von oben unser Schicksal zu, sondern:
Gott teilt unser Schicksal!

Montag, 4. Dezember 2017

Gott ist da! Pfarrer Christian Walch über Weihnachten

Das Wort „Weihnachten“ ist umhüllt von einem besonderen Zauber. Bei keinem anderen Fest im
Laufe des Jahres gibt es so viele verschiedene Bräuche und eine so schöne Vorbereitungszeit, den Advent, wie bei Weihnachten. Ein jeder von uns hat besondere Erinnerungen aus seiner Kindheit, wenn er an dieses Fest denkt und auch das Herz eines Erwachsenen bleibt nicht unberührt, wenn Weihnachten vor der Tür steht.

Warum ist das so? In seinem Buch „Weihnacht Mythos wird Wirklichkeit“ schreibt Kardinal Schönborn:
„Weihnachten fasziniert, weil wir alle, irgendwie, von ferne oder nahe, ahnen, dass die Geburt des Kindes Jesus Christus etwas mit den tiefsten Sehnsüchten und Hoffnungen zu tun hat, die wir auch heute noch nicht verlernt haben.“

Vielleicht geht es uns an Weihnachten so, dass wir merken, dass das Leben doch mehr bieten muss als die rein materiellen Dinge. Ich denke, dass es gut ist, wenn wir uns von diesem Gefühl leiten lassen und möchte ermutigen, ein paar neue Akzente zu setzen: ein gutes Gespräch führen, das wir schon länger vor uns herschieben, bewusst Zeit nehmen für einen einsamen Menschen in meiner Umgebung... vielleicht geht sich das aus jetzt im Advent.

Montag, 3. Juli 2017

Was sonst noch war - Eindrücke aus den letzten Monaten

Was sonst noch war...Eindrücke aus den letzten Monaten..eine kleine Auswahl:

WETTERHERRENBITTGANG KRIMML
KINDERWALLFAHRT EINÖD - SIGGEN, WOCHE FÜR DAS LEBEN
FRONLEICHNAM UND PFARRFEST IN WALD
AUSFLUG DER kfb WALD ZUR ROSENKRANZKAPELLE IM ALPBACHTALPFARRPROVISOR ALBRECHT TAGGER IN DER ORGLERKAPELLE, WALD

WETTERHERRENBITTGANG KRIMML
Wetterherrenbittgang: Aufstig zum Plattenkogel, Rast bein einem Marterl im Wald

Wetterherrenbittgang: Mittelstation, Andacht bei der Filzsteinkapelle

Donnerstag, 6. April 2017

Dackel Niki über das Fasten

Liebe Frauchen, liebe Herrchen,
in meinem Hundehirn springen die Bilder und Buchstaben dauernd hin und her zwischen herrlichen Fleischtellern und Fastenzeitbildern. Zu meinem Glück liegt der Aschermittwoch schon einige Wochen zurück, die mich so eingrenzende Zeit dauert nicht mehr gar so lange. Und vierzig Tage sind für einen kleinen gefräßigen Hund doch sehr viel. Das brachte mich auf eine Idee, die vielleicht gar nicht so abwegig ist. Wir lesen doch die Hl. Schrift in deutscher Sprache, also in einer Übersetzung. Da kann es doch durchaus passieren, daß beim Übersetzen sich auch Fehler einschleichen. Die erste Übersetzung des Neuen Testaments in die deutsche Sprache leistete vor fünfhundert Jahren Martin Luther auf der Wartburg bei Eisenach. Eisenach nun lag in der DDR, da war das Fasten kein unbekannter Begriff. Es könnte doch nun sein, daß Luther bei seiner Arbeit gerade dies im Sinn hatte – und zwar sehr exzessiv, so daß er wie aus Gewohnheit vierzig Tage schrieb aber nur vier Stunden meinte. Mir jedenfalls käme dies sehr entgegen.