Ein fester Glaube wird oft mit einem Felsen symbolisiert, der selbst anbrandenden Wellen zu widerstehen vermag. So kann oft der bloße Glaube schon Quelle neuer Hoffnung sein.
Liebe Mitchristen! Ein herzliches „Grüß Gott“ aus dem Mesnerhaus in Krimml! Seit Mitte August bin ich ins Mesnerhaus eingezogen und freue mich auf meine neuen Aufgaben. Ich habe im Haus zwei Mitbewohner: meine Labrador Hündin „Dona“ und ein Prachtrosella Männchen, den„Peppi“, ein Papagei. Ich möchte gerne mit euch Gottesdienst feiern und für euch da sein, wenn euer Pfarrer Christian Walch und der Pastoralassistent Ruben Weyringer mich brauchen. Mit euch möchte ich Mensch und Christ sein - für euch Hirte und Priester! Ich freue mich schon auf die vielen Begegnungen mit euch. Die Orte Krimml und Wald sind für mich Heimat, wo ich in Hinterstein in der Großfamilie glücklich aufgewachsen bin. Mit der Großmutter sind wir Kinder gerne am Sonntag nach Krimml zum Gottesdienst gegangen. Ihre Mutter stammte ja vom Weiglbauern.
Der Lobpreis Gottes besteht nicht nur darin ihn immer bewusst und mit Worten, Gebeten und Liedern zu loben. Unser Leben selbst ist der Lobpreis Gottes! Gott schafft sich Lob aus dem Mund der Säuglinge und Kinder (Psalm 8), die ganze Schöpfung ist ein Lobpreis Gottes. Alles, das gut, schön, von Freude, Liebe und Leidenschaft erfüllt ist, kann ein Lobpreis Gottes sein. Wenn jemand gerne malt oder gerne im Garten arbeitet, wenn jemand gerne unter Menschen ist oder spazieren geht ... und ihn das in seinem Inneren mit Freude erfüllt, dann ist das ein Lobpreis Gottes. Aber auch wenn wir uns überwinden oder sogar über uns hinauswachsen ist das ein Lobpreis Gottes. Auch wenn wir durchhalten, die Schwere und Last des Alltags und des Lebens tragen, dann ist es ein Lobpreis Gottes. Denn all dies hilft, das Gute in der Welt zu vergrößern. Und wo das Gute zunimmt wird Gott verherrlicht und gepriesen.
Nach einem intensiven Arbeitsjahr habe ich den Sommer sehr genossen. Ich war in den Bergen unterwegs und ein anderes Mal konnte ich für ein paar Tage die Ruhe am Strand genießen. Einfach nur ausspannen und „chillen“, wie man heute sagt. Jetzt aber freue ich mich, dass der Alltag wieder begonnen hat und ich die Dinge neu anpacken kann. Im Glaubensleben ist es ähnlich: Es braucht regelmäßig Zeiten des Ausruhens bei Gott im Gebet, im Empfang der Sakramente, in der Stille. Ebenso braucht es den Einsatz im Reich Gottes, wo wir einen Dienst tun. Jede und jeder kann einen kleinen oder größeren Dienst übernehmen. Der Apostel Paulus formuliert das so:
Wir beten zu Gott, unserem Vater, dass jene, die in der Justiz tätig sind, rechtschaffen arbeiten, damit das Unrecht dieser Welt nicht das letzte Wort hat.
Die Geschichte der Bücherei Wald ist eng mit der Pfarre verbunden. Zunächst war es eine Pfarrbücherei, dann für einige Jahrzehnte ein gemeinsam von Gemeinde und Pfarre getragener Ort des Lesens und der Begegnung. Nun übernimmt die Gemeinde Wald die Trägerschaft.
Die Bücherei war ein sehr wertvoller und lebendiger Teil des Pfarrheims. Die Zusammenarbeit war eine Freude und hat viel Gutes für unser Gemeindeleben gebracht.
Nun müssen wir aber "auf Wiedersehen Bücherei" sagen, oder besser "Auf gute Nachbarschaft".
Wir wünschen der Bibliothek - besonders den Menschen, die mit großem Einsatz dahinter stehen - weiterhin viel Ausdauer und Freude, viel Zuspruch, Glück und Erfolg für ihr Tun und vor allem Gottes Segen.
Mit dem Gottesdienst der Bergrettung auf der Berndlalm wurde vergangenen Sonntag unsere Berg- und Almmesssaison eröffnet. Die weiteren Termine:
30. Juni, 11,00 Uhr Taubensteinkapelle (Wortgottesdienst)
Hier einige Eindrücke von der Ambosiusmesse letztes Jahr. Diese Messe - immer am ersten Samstag im Oktober um 11 Uhr - hat schon etwas sehr besonderes. Der Blick über den herbstlichen Pinzgau ist wahrlich erhebend und dort oben das heilige Messopfer zu feiern zu dürfen ist ein großes Geschenk.
Visitation früher Erzbischof Andreas Rohracher und Bischofsreiter
Oben: Empfang von Erzbischof Andreas Rohracher ca.1960,(Foto: Rudolf Schemel/Gemeindearchiv Neukirchen)
Unten:"Das Bischofsreiten war seinerzeit eine Mission! Der Bauernknecht Maximilian Hölber Jhg. 1911 vulgo "Schitthof Max" ließ sich mit seinen Freunden selbst in der Kriegszeit diesen Brauch nicht nehmen, obwohl es verboten war" (Brunner Franz) (Foto: Gemeindearchiv Neukirchen)
Gebetsmeinung des Papstes für Juni 2019
Priester als Freunde der Armen
Dass sich Priester durch einen bescheidenen und demütigen Lebensstil entschieden mit den Ärmsten der Armen solidarisieren.
Wir beten zu Gott, unserem Vater, dass die Kirche in Afrika durch den Einsatz ihrer Mitglieder die Einheit unter den Völkern fördert und dadurch ein Zeichen der Hoffnung bildet.