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Dienstag, 26. November 2019

Anbetungswoche 17.12. - 24.12. Neukirchen

Eucharistische Anbetung
Pfarrheim Neukirchen 1. Stock
Dienstag 17. Dezember 09,00 Uhr bis Dienstag 24. Dezember 09,00 Uhr.

Wir freuen uns auf die nächste Anbetungswoche. Sie beginnt am Dienstag, den 17. Dezember um 09,00 Uhr, und endet in der früh des Dienstags, 24. Dezember um 09,00 Uhr.
Ihr könnt euch jederzeit in die Liste eintragen lassen und euch Stunden sichern. Tut dies am besten in der Kanzlei in Neukirchen oder über Pfarrer Christian Walch oder Pastoralassistent Ruben Weyringer (zB. per E-Mail an rubenweyringer@hotmail.com).

Die Erfahrung der Weltkirche ist auch unsere: Von der Anbetung unseres Herrn und Heilands Jesus geht der größte Segen aus.


Mittwoch, 12. Juni 2019

Kommt lasset uns anbeten: 25.6. - 2.7. im Pfarrheim Neukirchen

Eucharistische Anbetung Dienstag 25. Juni 09,00 Uhr bis Dienstag 02. Juli 09,00 Uhr im Pfarrheim Neukirchen, erster Stock

"Gott ist Geist
und alle, die ihn anbeten,
müssen im Geist 
und in der Wahrheit anbeten."

Johannesevangelium Kapitel 4,24

Dienstag, 19. März 2019

Anbetungswoche 19.-26. März Pfarrheim Neukirchen


Eucharistische Anbetung Dienstag 19. März 09,00 Uhr bis Dienstag 26. März 09,00 Uhr im Pfarrheim Neukirchen, erster Stock.

“Jesus hat sich selbst zum Brot des Lebens gemacht, um uns Leben zu geben. Nacht und Tag ist er da. Wenn du wirklich in der Liebe wachsen willst, kehre zurück zur Eucharistie, kehre zurück zur Anbetung.” 

Heilige Mutter Teresa

Montag, 4. Dezember 2017

Anbetungswoche von Mo 4.12 bis Mo 11.12.

Kommt lasset uns anbeten, den König, den Herrn.
Beginn: heute, Montag 4. Dezember um 16,00 Uhr im Pfarrheim Neukirchen.
Ende: Montag 11. Dezember um 20,00 Uhr.

Donnerstag, 5. November 2015

Keine stärkere Kraft als die Anbetung - Erzbischof em. Dr. Georg Eder

In seinem "Hirtenwort des scheidenden Erzbischofs Dr. Georg Eder" vom 8. Dezember 2002 gibt Erzbischof Eder zwei letzte Anregungen.

Es müssen dies, so schließe ich, die zwei Punkte sein, die sich in seinen Jahren als Erzbischof als die wichtigsten für die Zukunft der Kirche in Salzburg herausgestellt haben:

1. Die Eucharistische Anbetung
2. Hirten, die an keiner Tür vorbei gehen


4. [...] Wenn ich ein letztes Mal eine Anregung geben darf, so mache ich mir das Leitwort des Papstes zu eigen: Duc in altum! Es kann ein Doppeltes bedeuten: Fahr in die Weite - fahr in die Tiefe. In die Tiefe. Ich deute dies konkret: Die Anbetung des allerheiligsten Sakramentes. "Es gibt keine stärkere Kraft als die Anbetung vor dem ausgesetzten Allerheiligsten", sagt Sr. Briege Mc Kenna, eine irische Ordensschwester, die schon vielen Priestern Exerzitien gegeben hat. Ich habe die Kraft des allerheiligsten Sakramentes beim Hochwasser im August d.J. unmittelbar erfahren. Hier fließt für die Kirche eine Quelle der Kraft, die unerschöpflich ist.

Das Zweite: Ich bitte alle Priester und alle, die Hirtenaufgaben übernommen haben: Geht so oft und so viel wie möglich hinaus zu den Menschen, sucht sie auf, wo immer sie leben, wie es der Herr getan hat. Die komplette technische "Vernetzung", die wir jetzt in der Zentrale hinter uns haben, kann die menschliche Zuwendung des persönlichen Gesprächs nicht ersetzen. "Gehen Sie an keiner Tür vorbei", sagte einmal Kardinal Groer einem jungen Priester, der in einem Neubauviertel mit Nichts eine Pfarre gründen sollte.
Ein Priester such die Menschen auf, wo immer sie leben. Padre Jesus Muñoz OFM in San Ignacio de Velasco, Bolivien

(Anmerkung: Leider kann ich das Hirtenwort im Internet nicht finden. In seinem letzten Jahr als Erzbischof hat Eder 2002 auch "Richtlinien für die Seelsorge in der Erzdiözese Salzburg im 21. Jahrhundert erarbeitet - bei diesem link S.98-102 - auf die ich in einem späteren Post eingehen will. Ähnlich wie das Hirtenwort von Erzbischof Rohracher wenige Tage nach dem zweiten Weltkrieg enthält die "Richtlinie" sehr wichtige Gedanken zur Neuevangelisierung)

Donnerstag, 16. Juli 2015

Eucharistie: Erhöhung der Schöpfung (Laudato Si 236, Papst Franziskus)

"In der Eucharistie findet die Schöpfung ihre größte Erhöhung. Die Gnade, die dazu neigt, sich spürbar zu zeigen, erreicht einen erstaunlichen Ausdruck, wenn der menschgewordene Gott selbst so weit geht, sich von seinem Geschöpf verzehren zu lassen. 

Auf dem Höhepunkt des Geheimnisses der Inkarnation wollte der Herr durch ein Stückchen Materie in unser Innerstes gelangen. Nicht von oben herab, sondern von innen her, damit wir ihm in unserer eigenen Welt begegnen könnten. In der Eucharistie ist die Fülle bereits verwirklicht, und sie ist das Lebenszentrum des Universums, der überquellende Ausgangspunkt von Liebe und unerschöpflichem Leben. 

Vereint mit dem in der Eucharistie gegenwärtigen inkarnierten Sohn sagt der gesamte Kosmos Gott Dank. Tatsächlich ist die Eucharistie von sich aus ein Akt der kosmischen Liebe: „Ja, kosmisch! Denn auch dann, wenn man die Eucharistie auf dem kleinen Altar einer Dorfkirche feiert, feiert man sie immer in einem gewissen Sinn auf dem Altar der Welt.“Die Eucharistie vereint Himmel und Erde, umfasst und durchdringt die gesamte Schöpfung. Die Welt, die aus den Händen Gottes hervorging, kehrt zu ihm zurück in seliger und vollkommener Anbetung: Im eucharistischen Brot „ist die Schöpfung auf die Vergöttlichung, auf die heilige Hochzeit, auf die Vereinigung mit dem Schöpfer selbst ausgerichtet“. Darum ist die Eucharistie auch eine Quelle des Lichts und der Motivation für unsere Sorgen um die Umwelt und richtet uns darauf aus, Hüter der gesamten Schöpfung zu sein."
(Laudato Si, Papst Franziskus Nr.236)


Messe am Wildkarspitz mit Kooperator Simon Weyringer (2010)
PA Ruben

Samstag, 14. März 2015

Anbetungswoche Fastenzeit 2015 - Kommt lasset uns anbeten

172 Stunden Anbetung, von Montag 16. März 16,00 Uhr bis Montag 23. März 20,00 im Obergemach des Pfarrheims Neukirchen. "Kommt lasset uns anbeten..."

Mittwoch, 26. November 2014

Anbetung: An die Brust des Herrn lehnen

Nächsten Montag beginnt um 16,00 Uhr wieder unsere Wochenanbetung im Pfarrheim, 1. Stock (Obergemach)!
 Die zwei Anbetungswochen in der Advents- und der Fastenzeit sind für viele Leute Höhepunkte im Jahres. Anbetung bedeutet: sich für ein, zwei, drei Stunden an die Brust des Herrn Jesus zu lehnen (wie der Lieblingsjünger im Abendmahlssaal) um vom Herrn selbst Ruhe und Kraft zu bekommen.
Also: Jederzeit von Montag 1.12. bis Montag 8.12. kann man solange man will vorbeischauen bei unserer 24/7 Anbetung in Neukirchen.

Über das Jahr verteilt ist auch in jeder Pfarre in der Diözese einmal eine Tag- und einmal eine Nachtanbetung. So wird zu jeder Zeit in irgendeiner Pfarre Salzburg angebetet. In Neukirchen findet diese Anbetung in der Kapelle des Alterheims statt. Hier ein paar Eindrücke davon:

Montag, 20. Oktober 2014

Erntedank-Anbetung in Wald

Anbetung nach Erntedank in Wald
kommt, was erschaffen ist.
Kommt her und sehet allzumal,
was da zugegen ist!
Das ist das heil´ge Sakrament,
das sollt ihr loben ohne End´.
O, dass es lob´mein Mund,
 jetzt und zu jeder Stund´"

Donnerstag, 2. Oktober 2014

Anbetungslieder aus dem neuen Gotteslob mit Gitarrenakkorden

Lieder zur eucharistischen Anbetung aus dem neuen Gotteslob mit Akkorden für die Gitarre
Gotteslob 492, Jesus du bist hier zugegen
Gotteslob 493, Preise Zunge
Gotteslob 494, Pange lingua
Gotteslob 495, Sakrament der Liebe Gottes
Gotteslob 497, Gottheit tief verborgen
Gotteslob 498, Das Heil der Welt
Gotteslob 562, Litanei von der Anbetung Jesu Christi
Gotteslob 935, Kommet lobet ohne End
Gotteslob 936, Wir beten an, dich wahrer Mensch und Gott
Gotteslob 938, Deinem Heiland, deinem Lehrer
Anbetung in Wald, Friedensvigil August 2014


Gotteslob 492, Jesus du bist hier zugegen

D                     em           (D)    
Jesus, du bist hier zugegen, 
hm                    em           D  
wie der Glaube fest bekennt.
D                      hm                                              
Stärke uns mit deinem Segen, 
hm                         em       A
durch das heilge Sakrament.
D                      em            (D)  
Deine Gnade, dein erbarmen, 
hm                  A       D
sei gepriesen ohne End.

Donnerstag, 14. August 2014

Gebetswache für den Irak in Wald



Morgen Abend (Freitag 15. August, Mariä Aufnahme in den Himmel) ab 19:45 wollen wir in der Pfarrkirche Wald eine Gebetswache für die Verfolgten im Irak und um Frieden halten.
Es wird ähnlich wie beim Taizégebet eine Anbetung bei Kerzenschein sein, mit Taizéliedern und anderen Liedern, Lesung, Fürbitten, vor allem aber viel stillem Gebet.
Das Gebet für die Verfolgten dauert bis ca. 23,00. Man kann jederzeit kommen und gehen!

Damit kommen wir auch der dringenden Bitte von Papst Franziskus nach:

9. August: "Ich bitte alle Pfarreien und katholischen Gemeinschaften, an diesem Wochenende besonders für die irakischen Christen zu beten."

10. August: Die Menschen, die im Irak ihrer Häuser beraubt wurden, brauchen uns. Beten wir und bieten wir, wo möglich, konkrete Hilfe an.
etc...

PA Ruben

Samstag, 21. Juni 2014

Anbetung, wachsen in der Liebe - Fronleichnam 2014

Von den Wurzeln des Fronleichnam-festes hat uns Edwin in seinem Beitrag über "Die kleine Juliana und das Brot des Lebens" bereits berichtet. 
Mutter Teresa sagt über die Anbetung des Leibes unseres Herrn Jesus:

“Jesus hat sich selbst zum Brot des Lebens gemacht, um uns Leben zu geben. Nacht und Tag ist er da. Wenn du wirklich in der Liebe wachsen willst, kehre zurück zur Eucharistie, kehre zurück zur Anbetung.” 

Fronleichnamsprozession in Wald und Pfarrfest:

Donnerstag, 3. April 2014

Die Lunge des Gebets 24-7

Am Montag (31.März)  hat in Neukirchen die Wochenanbetung in der Fastenzeit begonnen (7 Tage lang, jeden Tag 24 Stunden). Bis nächsten Montag 20,00 ist jeder eingeladen zu jeder Tages- und Nachtzeit in die Anbetung im ersten Stock es Pfarrheims zu kommen!
"Ohne längere Zeiten der Anbetung, der betenden Begegnung mit dem Wort Gottes, des aufrichtigen Gesprächs mit dem Herrn verlieren die Aufgaben leicht ihren Sinn, werden wir vor Müdigkeit und Schwierigkeiten schwächer und erlischt der Eifer. Die Kirche braucht dringend die Lunge des Gebets, und ich freue mich sehr, dass in allen kirchlichen Einrichtungen die Gebetsgruppen, die Gruppen des Fürbittgebets und der betenden Schriftlesung sowie die ewige eucharistische Anbetung mehr werden. (Papst Franziskus, Evangelii gaudium 262)

Montag, 9. Dezember 2013

Seufz-Die letzten Stunden 24/7

 Die letzten Stunden unserer Advents-Wochenanbetung 24/7 sind angebrochen. Bis heute um ca. 22:00  ist der Leib des Herrn im Obergemach des Pfarrheims noch ausgesetzt. "Seufz", die nächste Wochenanbetung gibt es dann in der Fastenzeit.
"Ein Christ ist ein Tabernakel des lebendigen Gottes.
Er erschuf mich, er erwählte mich; er kam und nahm Wohnung in mir, weil er mich brauchte.
Wenn ihr nun wisst, wie sehr Gott euch liebt, ist es dann nicht ganz natürlich,
dass ihr den Rest eures Lebens dazu nutzt, diese Liebe auszustrahlen?"
Sel. Mutter Teresa (heiligenzitate.com)
mehr zur Anbetung im Oberpinzgau
PA Ruben

Dienstag, 1. Oktober 2013

"Ein tiefer Friede lag über Neukirchen"

"Als ich heute durch Neukirchen ging, da spürte ich einen tiefen Frieden über dem ganzen Ort", so ein Zeitzeuge der ersten Wochenanbetung in Neukirchen im Advent 2011. Im "Anbetungsfachjargon" nennt man das 24/7, sprich  "twenty four seven" für 7 Tage lang für jeweils 24 Stunden eucharistische Anbetung. Und nun ist es wieder so weit: Unsere sechste Anbetungswoche geht von Montag, 2. Dezember 16 Uhr bis Montag, 9. Dezember 20 Uhr. Sie findet wieder im so genannten "Obergemach", dem Sitzungszimmer im ersten Stock des Pfarrheimes statt. Es wird geraten, sich möglichst bald die gewünschten Anbetungsstunden zu sichern. Kommt dazu einfach in den Pfarrhof und/oder redet mit Pfarrer Helmut oder Pastoralassistent Ruben. 

Natürlich ist auch wieder jeder eingeladen, zu jeder Tages- oder Nachtzeit für eine kurze oder längere Zeit in die Gegenwart des eucharistischen Herrn Jesus einzutauchen. Mit dem Blick auf den Leib des Herrn bekommt man auch einen ganz neuen Blick auf sich selbst und sein eigenes Leben. Diese Erfahrung des "Ruhens an der Brust Jesu" wie der Lieblingsjünger im Abendmahlssahl wünsche ich einen jeden Menschen in der Vorbereitungszeit auf die Geburt des Herrn.
PA Ruben

Mittwoch, 21. August 2013

Hochgelobt und Gebenedeit...

Hochgelobt und Gebenedeit sei das Allerheiligste Sakrament des Altares
 Von nun an bis in Ewigkeit, Amen!
Eindrücke vom ersten Taizégebet+stille Anbetung bei Kerzenschein in Wald im Pinzgau. Schön, dass so viele  zum Taizégebet gekommen sind und auch zur stillen Anbetung blieben. 
Nächster Termin:
Pfarrkirche Wald:
Dienstag 17. September
19,00-19,30: Taizégebet vor dem Allerheiligsten
19,30-21,00: stille Anbetung bei Kerzenschein mit abschließender Komplet.

PA Ruben

Donnerstag, 13. Juni 2013

Fronleichnam und Pfarrfrühschoppen 2013 Neukirchen

Zu Fronleichnam feiern wir jeder Jahr eines der größten Wunder unseres Glaubens: den Leib des Herrn! 
Ein kleines Stückchen Brot, und Erwachsene Menschen knien davor und beten es an???? Hätte Jesus es nicht selbst gesagt, es wäre schwer zu glauben, dass dieses bisschen Mehl und Wasser etwas besonderes ist. Aber Jesus hat ganz klar gesagt: "Das ist mein Leib, Das ist mein Blut"und "Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, (ich gebe es hin) für das Leben der Welt" (Joh 6,51). 
Und so, den Worten Jesu folgend, glauben wir, dass  "Jesus Christus ist in der Eucharistie auf einzigartige und unvergleichliche Weise gegenwärtig [ist]: wirklich, tatsächlich und substantiell, mit seinem Leib und seinem Blut, mit seiner Seele und seiner Gottheit. In der Eucharistie ist also der ganze Christus, Gott und Mensch, auf sakramentale Weise gegenwärtig, das heißt unter den eucharistischen Gestalten von Brot und Wein« (Kompendium des Katechismus der Katholischen Kirche Nr. 282)"

Im Fronleichnamslied "Deinem Heiland, deinem Lehrer" (österreichisches Gotteslob 831) heißt es in Strophe 8:

Wer zu diesem Gastmahl eilet, 
nimmt ihn ganz und unzerteilet,
unzerbrochen, unversehrt,.
Einer kommt und tausend kommen,
keiner hat doch mehr genommen,
und er bleibet unversehrt.

Wir alle empfangen den einen Leib des Herrn. So werden wir auch selber zu einer wahren Gemeinschaft in Jesus - zur Kirche! Daher finde ich es einen schönen Brauch, dass wir in Neukirchen und in Wald zu Fronleichnam anschließend an die Messe und Prozession miteinander feiern und so die Gemeinschaft sichtbar wird. 
Hier eine längere Fotostrecke von der Prozession und dem Pfarrfrühschoppen mit Fotos von unserem Heininger Heinz:






Auf "weiterlesen" klicken um die restlichen  Fotos zu sehen

Samstag, 25. Mai 2013

Anbetung: Unerschöpfliche Quelle der Kraft

Am Sonntag ist in Krimml von 7:00 bis 19:00 Uhr die Taganbetung in der Pfarrkirche. Von 19:00 bis 7:00 Uhr am nächsten Morgen ist dann die Nachtanbetung in Brixen im Thale, am Montag unter Tags im Mutterhaus der Barmherzigen Schwestern in Salzburg und so weiter.
So wird Tag für Tag, Woche für Woche, Jahr für Jahr in einer Pfarre oder in einem Geistigen Zentrum von Salzburg das heiligste Sakrament des Altares verehrt, die Heilige Eucharistie, der Leib des Herrn, Jesus im gewandelten Brot angebetet.
Jesus ist bei uns. Natürlich ist Gott und ist Jesus überall. Aber er will nicht nur geistig bei uns sein, sondern an bestimmten Orten, in bestimmten Zeiten und in bestimmten Handlungen ist er in besonderer Weise bei uns. Und zwar ganz konkret. Besonders nahe ist er uns in der Eucharistie und der Anbetung.
In der Messe geschieht alles durch Christus und den Heiligen Geist selbst. Nie könnte ein Priester die Wandlung der Hostie in den Leib Christi "machen". Jesus selbst versetzt uns in der Hl. Messe in den Abendmahlssaal. Mit allen heiligen Sakramenten die vom Anfang des Lebens (Taufe) bis zum Ende (Krankensalbung, Wegzehrung) uns durch alle Lebenslagen begleiten (Erwachsen werden:Firmung, Hochzeit, Weihe, immer wieder umkehren und neu Anfangen:Beichte) ist es ebenso.
Und wir können in jeder Lebenslage vor dem Allerheiligsten knien, vor dem Leib des Herrn. 
"Er schaut uns an und wir schauen ihn an". Jeder der schon länger vor dem Allerheiligsten Gebetet hat, weiss welch tiefer Frieden, aber auch welch tiefe Kraft da von Jesus ausgeht.



Als 2002 die Salzach nur wenige Zentimeter davon entfernt war die Altstadt zu überfluten, nahm Erzbischof Eder die Monstranz und ging mit ihr auf eine gesperrt Salzachbrücke. Und ab diesem Moment begann das Wasser zu sinken. Er schreibt dazu geheimnisvoll in seinem letzten Hirtenbrief: "Ich habe die Kraft des allerheiligsten Sakramentes beim Hochwasser im August d.J. unmittelbar erfahren. Hier fließt für die Kirche eine Quelle der Kraft, die unerschöpflich ist."
Gott will so den ganzen Menschen, an Leib und Seele berühren und erlösen. Das Beispiel vom Hochwasser beschreibt sehr anschaulich, wie die Kraft des allerheiligsten Sakramentes körperlich und sichtbar wirkt. Man kann dieses Beispiel auch auf das seelische, geistige, das innere Leben, das Glaubensleben anwenden: Ein jeder, der zum Herrn Jesus in die Anbetung kommt, wird erleben, wie das "Hochwasser unseres Lebens, unserer Seele" zurückgehen wird. ER wird uns Ruhe verschaffen.
So ähnlich beschreibt es auch Papst Franziskus in dem Interviewbuch von 2010 (Deutsch 2013, Papst Franziskus, Mein Leben, mein Weg, el Jesuita, Herder) auf Seite 57:




"Meines Erachtens muss es in einer gewissen Weise eine Erfahrung des Nachgebens, der Hingabe sein, in der unser ganzes Wesen in die Gegenwart Gottes eintritt. Dort kommt dann der Dialog zustande, das Hören, die Verwandlung. Es bedeutet: Gott anschauen, aber vor allem: sich von Ihm angeschaut wissen. In meinem Fall ereignet sich die religiöse Erfahrung im Gebet manchmal dann, wenn ich den Rosenkranz oder die Psalmen laut bete oder wenn ich mit tiefer innerer Freude die Eucharistie feiere. Aber ich erlebe die religiöse Erfahrung noch mehr, wenn ich mich ohne zeitliche Grenze vor den Tabernakel begebe. Manchmal schlafe ich ein, während ich da sitze und mich anschauen lasse. Ich fühle mich, als wäre ich in den Händen eines Anderen, als würde mir Gott die Hand reichen. Ich glaube, man muss dazu kommen, das transzendente Anderssein des Herrn zu sehen, der als Herr über allem steht, aber immer unsere Freiheit respektiert."
Kommt lasset uns anbeten...

PS: Zum "Hochwasserwunder" zitiert von der Seite der Erzdiözese Salzburg:Leben und Wirken von Erzbischof Dr. Georg Eder von Univ.-Prof. P. DDR Gerhard Winkler OCist

Diese Würdigung soll nicht mit einer wohlfeilen Mirakelgeschichte schließen. Aber das Salzburger Hochwasser-Wunder vom Montag, dem 2. August 2002, könnte den Erzbischof und seine Auffassung vom irtenamt im Gleichnis nicht besser beschreiben: Er erzählte, es sei ihm plötzlich der Gedanke gekommen, das Allerheiligste an sich zu nehmen, im strömenden Regen über die Salzachbrücken und die bedrohte Esplanade zu gehen und das wilde Wasser zu segnen. Die Polizeibeamten hätten ihn noch die schon abgesperrte Staatsbrücke assieren lassen. Denn er habe ihnen gesagt, er sei der Erzbischof und wolle nur die Fluten segnen. Es fehlten nur mehr sieben Zentimeter zur Überflutung der Altstadt. Einige Stunden später fiel das Wasser und die Sonne zeigte sich wieder über der Bischofsstadt.
PA Ruben

Dienstag, 26. Februar 2013

Samstagabend in Krimml- ANBETUNG!

Seit eineinhalb Jahren haben wir nun am Samstagabend von 18:30 bis 19:30 eucharistische Anbetung. Eine halbe Stunde wird von mir, Pastoralassistent Ruben Weyringer, mit Gebet und Musik gestaltet, und dann beten wir einen Rosenkranz. Seit diesem Jänner halten wir die Anbetung nun in der Sakristei, denn eine Stunde rund um den Gefrierpunkt war schon hart. Wir werden voraussichtlich in Zukunft vom Beginn des Advents bis nach Ostern die Anbetung in der Sakristei halten, bzw. je nach Wetterlage entscheiden.
 Mesnerin Marianne und ihr Mann Jakob Bachmaier haben eine Rote Samtwand als Hintergrund für die Monstranz gebaut. Vielen herzlichen dank hierfür im Namen aller Anbeter!
warten auf die Anbetung
Anbetung in der Sakristei
Papst Benedikt XVI. und Erzbischof Alois Kothgasser sind mit dabei, in Fotoform