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Donnerstag, 4. Oktober 2018

Historische Tiersegnung und Leonhardsgebet - Pfarrkalender Oktober

Tiersegnung durch Pfarrer Hauthaler, Hieberg/Neukirchen
Gebetsmeinung des Papstes:
Die Sendung der Ordensleute
Dass sich die Ordensleute wirksam für Arme und Ausgegrenzte einbringen.


Leonhardgebet
Sammlung Geistl. Rat Pfarrer Valentin Pfeiffenberger †

Mittwoch, 6. April 2016

Tischgebete

Komm, Herr Jesus,
sei unser Gast
und segne, was Du
uns bescheret hast!


Gemeinseame Speisensegnung in Bolivien
O Gott, von dem wir
 alles haben,
wir danken Dir
für diese Gaben.
Du speisest uns,
weil Du uns liebst,
o segne auch,
was Du uns gibst!

Donnerstag, 14. August 2014

Gebetswache für den Irak in Wald



Morgen Abend (Freitag 15. August, Mariä Aufnahme in den Himmel) ab 19:45 wollen wir in der Pfarrkirche Wald eine Gebetswache für die Verfolgten im Irak und um Frieden halten.
Es wird ähnlich wie beim Taizégebet eine Anbetung bei Kerzenschein sein, mit Taizéliedern und anderen Liedern, Lesung, Fürbitten, vor allem aber viel stillem Gebet.
Das Gebet für die Verfolgten dauert bis ca. 23,00. Man kann jederzeit kommen und gehen!

Damit kommen wir auch der dringenden Bitte von Papst Franziskus nach:

9. August: "Ich bitte alle Pfarreien und katholischen Gemeinschaften, an diesem Wochenende besonders für die irakischen Christen zu beten."

10. August: Die Menschen, die im Irak ihrer Häuser beraubt wurden, brauchen uns. Beten wir und bieten wir, wo möglich, konkrete Hilfe an.
etc...

PA Ruben

Montag, 19. August 2013

Taizégebet in der Sixtuskapelle und der Pfarrkirche Wald

Letzten Dienstag hatten wir ein Taizégebet in unserer schönen Sixtuskapelle in der Abenddämmerung von 20-21 Uhr. Ich liebe Taizégbete sehr. Seitdem ich bei Taizégebeten mit der Geige spiele weis ich auch , warum ich als Kind dieses Instrument unter großen Mühen gelernt habe. Als Überraschungsmitbeter war Pfarrer Fuchs aus Rauris dabei. Er war von 1990 bis 1994 Pfarrer von Wald und Krimml und kommt jedes Jahr für eine Woche auf Besuch.

Für alle, denen es gefallen hat, oder die das Taizegebet kennen lernen wollen wird es nun jedes Monat ein kleines Taizégebet in Wald und in Krimml geben (und einmal im Monat ein "großes" Taizégebet in Bramberg):
Zuerst werden wir eine halbe Stunde lang einTaizégebet vor dem aussgesetzten Allerheiligsten bei Kerzenschein halten, dann 1 1/2 Stunden stille eucharistische Anbetung, und zum Schluss die Komplet, das Nachtgebet der Kirche.

Den Anfang macht morgen Wald
Dienstag 20. August Pfarrkirche Wald:
20,00-20,30: Taizégebet vor dem Allerheiligsten
20,30-22,00: stille Anbetung bei Kerzenschein mit abschließender Komplet.

In den folgenden Monaten werden wir das Taizégebet/die Anbetung früher halten. Ich möchte mich da etwas nach der Dämmerung richten, denn die Anbetung des Herrn Jesus im dunklen bei Kerzenschein ist etwas ganz eigenes und wunderschönes.

Also im September:
Pfarrkirche Krimml:
Donnerstag 12.September
19,00-19,30: Taizégebet vor dem Allerheiligsten
19,30-21,00: stille Anbetung bei Kerzenschein mit abschließender Komplet.

Pfarrkirche Wald:
Dienstag 17. September

19,00-19,30: Taizégebet vor dem Allerheiligsten
19,30-21,00: stille Anbetung bei Kerzenschein mit abschließender Komplet.
Nach der kurzen Sommerpause ist das erste Taizégebet in der Pfarrkirche Bramberg am Dienstag, 10.September um 19:30.

Und das waren die Lieder, die wir in der Sixtuskapelle gesungen (bzw. singend gebetet) haben:

Taizegebet Sixtuskapelle 
1. Adoramus te, Domine (Wir beten dich an, Herr) 
2. Bei Gott bin ich geborgen 
3. Jesus remember me mit Psalmversen (Jesus, denk an mich) 
4. Schriftlesung 
5. Ubi Caritas (Wo die Güte ist) 
6. Meine Hoffnung und meine Freude 
7. Gott aller Liebe mit freien Fürbitten 
8. Nunc dimittis (Nun lässt du Herr deinen Knecht)




Fotos: Taizégebet in der Sixtuskapelle, Wald im Pinzgau.

Auf das nächste Taizégebet freut sich
PA Ruben

Dienstag, 30. Juli 2013

Beten für den Lockführer

Das Zugunglück in Spanien hat uns alle sehr getroffen.
Neben der vielen Toten und deren Angehörigen, über die soviel Trauer und Leid gekommen ist, hat mich das Schicksal des Lockführers erschüttert. Angesichts der Katastrophe hat er in seiner Verzweiflung geschrien, er wolle nicht mehr leben. Wenn ich das so lese, möchte ich weinen. Man fühlt die Verzweiflung eines  Menschen, der nicht mehr leben will, da ihn seine Schuld, die Folgen seines Handelns, unfähig macht noch einen Funken des Erbarmens und der Liebe Gottes zu spüren. Beten wir innständig für ihn, dass er die Barmherzigkeit Gottes spüren möge, dass er durch die Gegenwart Jesu in seinem Leben Vergebung und auch wieder Freude finden kann. Oh Herr, vergib ihm und fange ihn auf in seiner Verzweiflung.

Die Trauerfeier in der Kathedrale von Santiago de Compostella muss sehr bewegend und trostreich gewesen sein, so liest man in den Zeitungen (etwa hier). (Video der Messe)
Die Erweckung des Lazarus 12 Jh. (Wikimedia commons)

Angesichts der Katastrophe war die Fürbitte für die Opfer des Zugunglücks vor drei Millionen Jugendlichen an der Copacabana von Rio bei der Schlussmesse des Weltjugendtags ein großes Zeichen dafür, was Kirche ist. Im Glauben sind wir eine Familie. Wir gehören zusammen, keiner ist alleine auf seinem Lebensweg. Die drei Millionen am Weltjugendtag trauern mit den Menschen in Santiago und beten für die Verstorbenen und die Angehörigen.
Genauso betrifft es uns alle in der Pfarre, wenn es einem Menschen, einer Familie schlecht geht. Wir sind nie alleine, und auch wenn wir manchmal bei einem Gottesdienst nur wenige sind, ist die ganze Pfarrfamilie dabei.
Darum darf ein Priester auch wenn nur ein Gläubiger in der Messe wäre nie sagen: "Der Herr sei mit dir" sondern muss immer sagen "Der Herr sei mit euch". Sobald wir in der Liturgie sind, ist die Ganze Kirche anwesend. Wir beten im Gottesdienst nie nur für uns selber, sondern immer mit und für alle Menschen unserer Gemeinde, ja mit und für die ganze Kirche. Und im privaten Gebet sollte es auch so sein.
PA Ruben

Mittwoch, 22. Mai 2013

Maiandacht in der Sixtkapelle

Wir haben ja schon so manche schöne Andacht und Feier in der Sixtkapelle in Wald gehalten. Und so feiern wir dort nun auch eine feierliche Maiandacht, und zwar am Freitag 24.5. um 19:00. Unter anderem werden wir da von der Geige begleitet Marienlied-Klassiker singen.
Und das waren die letzten Andachten in der Sixtkapelle:
Lichterandacht am 6.Jänner:
Fackeln weisen den Weg zur Sixtkapelle
und auch im Innern ist alles von Kerzenschein erhellt
Eine feierliche Gemeinde ist versammelt-Hauben nicht Pflicht aber doch sinnvoll
Und die Schola-Rosmarie, Karin, Herbert und Ruben-singen u.a. den Christusakathistos, einen alten Kraftvollen Hymnus der Orhtoxen Kirchen
Kreuzwegandacht in der Fastenzeit
Bei der Kreuzwegandacht gabs dann elektrische Verstärkung für die Kerzen
Die Sixkapelle von vorne...
Und von der Seite, und darunter das schöne Salzachtal, unser Oberpinzgau.

Samstag, 3. November 2012

PFARRMISSION 2012

Pfarrmission Nr.2 der Lorettojugend (www.loretto.at)   wird vielen in Erinnerung bleiben. Wieder waren die Höhepunkte die Anbetung im Obergemach des Pfarrheims und die Heiligen Messen. Von Gebet und Liturgie gestärkt und genährt zog die Pfarrmission weite Wellen, schwappte sogar bis zum Blausee und in die Kanne....chronologische Fotoreportage:

Das war schon ein Abschiedswinker. In den Tagen davor ist viel passiert...
Alles begann vor dem Allerheiligsten Sakrament des Altares. Im "Obergemach" war wieder ewige Anbetung. Bei dieser zweiten Pfarrmission lag der Schwerpunkt auf dem Gebet.

Samstag, 30. Juni 2012

Plattenkogel-Bittgang


Fenster oberhalb des Eingangs
der Filzsteinkapelle
In diesem Beitrag möchte ich einen kurzen Bericht über den diesjährigen Wetter-Bittgang auf den Krimmler Plattenkogel schildern, welche von unserem PA Ruben Weyringer geführt wurde.

Gestartet wurde der Bittgang um 7:00 bei der Pfarrkirche in Krimml von dort aus führte uns der Weg vorbei am Gasthof Burgeck und weiter über den Pinterberg bis zur Aussichtsplatform „Hangbrücke“ an der Gerlos-Passstraße.

Im sich lichtenden Nebel kämpfen sich
die Bittgänger über den Pinterberg


Nachdem wir die Straße gequert hatten, waren schon bald die ersten Ferienhäuser auf der Gerlosplatte erreicht. Bevor wir die letzten Meter bis zur Filzstein-Kapelle in welcher dir Wetterandacht gehalten werden sollte, bestritten, gönnten wir uns noch eine kurze Verschnaufpause am Waldrand.

An der Kapelle angekommen vergrößerte sich unsere Gemeinschaft noch um jene, die den Weg nach Hochkrimml mit dem Auto zurücklegten.
Dass der Platz in der Kapelle nicht mehr für alle ausreichte, störte aber auf Grund des schönen Wetters niemanden.

Der erste Blick auf die Kapelle

























Nach der Andacht brachen wir wieder auf, um noch weiter richtung Plattenkogel aufzusteigen um dann bei einem Kreuz neben dem Verbindungsweg zum Handlalmlift den Herrn mit einem „Großer Gott“ zu ehren.


Am Ziel angekommen:
Das Kreuz am Weg zum Hanldalmlift
Großer Gott, wir loben dich...!


























Zum Schluss kehrten wir beim Gasthof Filzstein ein, wo wir bei Kaffee und Jause den Bittgang ausklingen ließen.


 











Ein Dankeswort sei an die Familie Taxer gerichtet, welche uns jedes Jahr ihre Kapelle für den Bittgang zur Verfügung stellt und stets für eine herzliche Bewirtung zu solchen Anlässen sorgt.
Danke auch dir Ruben, für die wunderbare Gestaltung der Bittganges sowie der Andacht!










Dienstag, 1. Mai 2012

Maiandacht in der Lindlkapelle in Oberkrimml

Am 1. Mai fand traditionell die Mai-Andacht in der Lindlkapelle in Oberkrimml statt.

Wappen an der Fassade des Lindel-Hofes


Dabei fanden sich eine Hand voll Leute in der kleinen Kapelle mitten im Lindlfeld (unterhalb des Gasthofes Burgeck) ein.




Diese kleine Kapelle wurde vor ca. einem halben Jahrhundert auf dieser Stelle anstatt eines Feld-Kreuzes von der Familie Klammer errichtet und prägt seither das Bild des Lindlfeldes, speziell wenn man den Aussichtsweg, welcher zwischen Burgwald und Lindelfeld verläuft, entlang wandert.


Gretl Klammer beim Empfang der Gäste
Blick in die Kapelle



Unter der Leitung von Wanger Marianne und Klammer Gretl, ihres Zeichens Altbäuerin des Lindlhofes, wurden Lieder aus dem Gotteslob gesungen, unter anderem der glorreiche Rosenkranz sowie das Angelus-Gebet gebetet.
Im Anschluss wurde von der Familie Klammer zum Kaffee im alten Lindl-Hof geladen.
An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön!



Sonntag, 8. April 2012

"Beten was hilft´s" - Vortrag des KBW Wald mit Pfr. Mag. Richard Schwarzenauer

Katholisches Bildungswerk Wald im Pinzgau
Vortrag und Gespräch mit Pfr. Mag. Richard Schwarzenauer, Theologe, Priester, Schwarzach
„Beten – was hilft´s“
Einen beeindruckenden Vortrag hielt Pfr. Schwarzenauer für die Zuhörer in Wald auf Einladung von Anni Niedrist und Elisabeth Scharler vom Katholischen Bildungswerk.




„Beten muss sich im Herzen abspielen“ – das war die Botschaft des Abends.

Es war schließlich nicht immer selbstverständlich beten zu können, schon gar nicht in Kirchen.
300 Jahre lang haben Christen keine Kirche bauen dürfen, gebetet wurde in der Nacht, in Kellern.
Auch über die Bedeutung der verschiedensten Körperhaltungen wurde gesprochen.
In den ersten Bildern kann man die Menschen zum Beispiel mit offener Handhaltung erkennen – empfangend. Man kann es auch „offen sein für alles“ oder „ich gebe alles was ich habe, meine Zeit, mich selbst,…“ nennen.
Er ging auch auf das Ruhigwerden vor dem Gebet ein. Die Meditation vor dem Gebet, das „in die Mitte kommen“, hilft einem sich bewusst wahr zu nehmen, den eigenen Lebensrhythmus zu spüren.
Auch über die Kontemplation berichtete er: hier kann man sich Bilder verinnerlichen, Inhalte – Texte aus der Bibel.
Darüber kann man den ruhigen Weg zum Gebet selbst finden.

Welche Gebete betete nun Jesus?
Jesus betete meist allein, auf einem Berg, einfach „anders“ als alle anderen.
Als ihn die Apostel fragten, ob er sie das Beten lehren wolle, brachte er ihnen das Vaterunser bei. Aber, nicht als Selbstverständlichkeit, nein, die Apostel mussten es fühlen, dass sie sich direkt im Gespräch mit Gott verbinden durften.
Pfr. Schwarzenauer erzählte auch von der Geschichte und Bedeutung des „Vaterunsers“. Im Neuen Testament gibt es 2 Fassungen:
Matthäus hat in seinem Evangelium (Mt 6,9-13) die heutige, kunstvollere, längere wohl auch spätere Fassung – er ordnet sie genau in der Mitte der Bergpredigt ein.
Lukas ordnet die Themen anders ein und formuliert kürzer (Lk 11,2-4)
Die 12-Apostel-Lehre trägt auf, das Gebet des Herrn 3 x pro Tag zu beten, ganz sicher bei jeder Eucharistiefeier.
Auch das 18-er Gebet wurde täglich am Morgen und Abend gebetet.
Die 150 Psalmen waren das Grundgebet der Juden selbst.
Das ICH wird im Gebet zum WIR.Das ist ein Wunsch Gottes, ja fast eine Voraussetzung.
Danken, Klagen, Fluchen, ….. alles scheint erlaubt, denn Gott wird zum Partner dem man in dem Moment alles sagen kann.
Gott hat alles geschaffen, dafür gehört er gepriesen, dessen ist sich Pfr. Schwarzenauer sicher.
Und: Gott ist mit mir, es kann mir nichts passieren, wo er nicht mit mir ist.
Gebet ist das innere Vertrauen.
Pfr. Schwarzenauer ging im 3. Teil seines Vortrages nochmals im Besonderen auf das Vaterunser ein.
DEIN Name, DEIN Reich, DEIN Wille, so heißt es im ersten Teil des Vaterunsers und hier findet man auch den 1. Teil des Psalm 145 zusammengefasst.
„Eigentlich reden nur Verliebte so“, meinte Pfr. Schwarzenauer und betont hier nochmals die Wichtigkeit des „Weg vom Ich“.
Bedenkt man den Satz „Unser tägliches Brot gib uns heute“, so müssten wir eigentlich ein schlechtes Gewissen haben.
Denn wir bitten Gott darum uns allen zu essen zu geben, wir würden es schon an alle aufteilen. Ist dem wirklich so?
Das Preisen und das Staunen kann man im Vater-Unser „einfangen“, alleine schon durch die Betonung.

Denn, Beten ist nicht gleich Beten.
Leere, daher gesagte Worte sind nicht Sinn und Zweck eines Gebetes.
Der Glaube muss gepflegt werden und alles was man nicht pflegt „geht ein“,
wie eine Blume die nicht gegossen wird.


Das waren die abschließenden Worte von Pfr. Mag. Schwarzenauer
und so hoffen wir, dass die Gebete zu blühenden Gärten werden!Die Zuhörer waren beeindruckt von den Worten von Pfr. Schwarzenauer, der mit seiner humorvollen und doch wieder ernsten Art alle mit seinen Geschichten aus dem Leben alle in den Bann zog.
Herzlichen Dank von allen für diesen Abend!

Freitag, 9. März 2012

Heilung an Seele und Leib- Lebenszeugnis P.Clemens Pilar


Bei unserem Einkehrtag in Stuhlfelden hat  Pater Dr. Clemens Pilar sein Lebenszeugnis gegeben.
Seine Geschichte ist sehr berührend. Er hatte seit Kindheit an eine unheilbare Darmkrankheit und ist immer wieder am Rand des Todes gestanden. Durch seinen Glauben konnte er sein Schicksal annehmen, er wurde Priester und hatte das Ziel doch wenigstens 30 Jahre alt zuwerden. Damit hatte er mit seinem Leben eigentlich schon abgeschlossen, doch dann geschah unglaubliches, durch das Gebet eines Kindes wurde er geheilt (ab ca. min 54)...
Für diesen starken und im glauben bestärkenden Tag in Stuhlfelden bin ich sehr sehr dankbar.


PA Ruben

Dienstag, 6. März 2012

Die Liebe schützen

Beim letzten Gebetskreis (25.Februar) gab es wieder einen starken Impuls. Diesmal hat Lisa für uns gesprochen. Es ging um Körperlichkeit.
Lisa hält einen Impuls beim Gebestkreis

Dabei diente ihre Beziehung zu ihrem langjährigen Freund, jetzt Ehemann, als Beispiel.
Warum ist es wirklich gut, mit der vollen Hingabe bis zur Ehe zu warten? Warum ist das viel verspottet "verbot vorehelichen Geschlechtsverkehrs" nicht ein Gesetz um uns das Leben schwer zu machen, sondern eine Hilfe, die uns frei macht und fähig zu wahrer Liebe und Annahme unserer selbst und des anderen?
Der Youcat sagt dazu (Nr.407):
Warum ist die Kirche gegen voreheliche Sexualbeziehungen?
Weil sie die Liebe schützen möchte. Ein Mensch kann einem anderen kein größeres Geschenkt machen als sich selbst. "Ich liebe dich" heißt für beide: "Ich will nur dich, ich will dich ganz und ich will die für immer!" Weil das so ist, kann man "Ich liebe dich" eigentlich nicht auf Zeit oder auf Probe sagen, auch nicht mit dem Körper.
Viele meinen es ernst mit ihren vorehelichen Beziehungen. Und doch sind darin zwei Vorbehalte, die sich mit der Liebe nicht vertragen: Die "exit option" und die Angst vor einem Kind. Weil die Liebe so groß, so heilig und so einmalig ist, bittet die Kirche die jungen Menschen eindringlich, mit der Aufnahme voller geschlechtlicher Beziehungen so lange zu warten, bis sie verheiratet sind.
"Seinen Körper einem anderen Menschen schenken symbolisiert das volle Sichschenken an diesen Menschen" Johannes Paul II
"Die Jugend will das Große...Christus hat uns nicht das bequeme Leben versprochen. Wer Bequemlichkeit will, der ist bei ihm allerdings an der falschen Adresse. Aber er zeit uns den WEg zum Großen, zum Guten, zum richtigen Menschenleben." Benedikt XVI.

Ein spannendes Thema, wie man an den gefesselten Zuhörern sieht

Lisa hat ein Gebet sehr geholfen, ihren Vorsätzen treu zu bleiben und auf "den Richtigen" zu warten, der sie nicht nur der Körperlichkeit wegen liebt, sondern als ganzen Menschen. Hier ihr Gebet

Gebet

Lieber Vater im Himmel,
irgendwo lebt schon der Mann/die Frau,
der/die mich sucht,
dem/der ich angehören darf
nach deinem heiligen Willen,
der Vater/die Mutter meiner Kinder.
Gib mir einen klaren Blick, zu wählen,
zu wägen, zu erkennen.
Sei ihm/ihr gut!
Bewahre ihn/sie rein,
selbstbeherrscht und edel – Dir und mir!
Behüte auch mich für ihn/sie.
Pflüge, säe in unseren Herzen,
jetzt im Frühling unseres Lebens,
damit unsere Herzen in deiner Liebe erstarken.
Maria, Mutter der schönen Liebe,
nimm uns unter deinen Schutz,
dass wir dereinst reinen Herzens und
inniger Liebe füreinander
zum Altare Gottes hintreten dürfen. Amen.


Natürlich gab es auch wieder einen starken Lobpreis

PA Ruben


3tes Taizegebet in Bramberg

Heute um 19:30 findet wieder in der Bramberger Pfarrkirche ein Taizégebet statt. Es ist dies unser drittes. Unsere liebe Oboisten fällt leider aus, dafür stösst heute eine Klarinettistin zu uns. Die Lieder werden die gleichen sein wie beim 2ten Taizegebet (ausser dem Confitemini->kein Halleluja in der Fastenzeit)- wenn nicht immer alle Lieder neu sind, kann man sie mehr verinnerlichen.
Das Taizégebet in Bramberg wird vorbereitet

Viele Kerzen zum anzünden
PA Ruben

Mittwoch, 15. Februar 2012

Eine Stunde im Paradies- Anbetung (hl. Eymard)

Der Heilige Peter-Julian Eymard (1811-1868), Gründer der Eucharistiner, über die Anbetung:

"Erlebt die Stunde Anbetung als eine Stunde im Paradies. Ihr werdet diese Stunde herbeisehnen und mit Freude begrüßen, wenn ihr sie als Aufenthalt im Himmel oder Teilnahme am göttlichen Gastmahl, zu dem ihr geladen seid, anseht. Nährt in eurem Herzen eine stille Sehnsucht und sagt: in vier Stunden, in einer Stunde darf ich zur Audienz der Gnade und Liebe unseres Herrn Jesus Christus kommen. Er hat mich eingeladen, er erwartet mich und sehnt sich nach mir.
Wollt ihr glücklich sein in der Liebe? Dann lebt in seiner immerwährenden Liebe zu euch. Betrachtet die Schönheit seiner Tugenden, seine Güte und die Ausstrahlung seiner Liebe.
Beginnt die Anbetung mit einem Akt der Liebe. So öffnet ihr behutsam eure Seele dem göttlichen Wirken. Stellt ihr euch selbst in die Mitte, so bleibt ihr auf halbem Weg stehen. Steht eine andere Tugend im Vordergrund, so bleibt ihr in der Vorbereitung stecken. Umarmt nicht das Kind seine Mutter, bevor es gehorcht?
Der Heilige Peter - Julian Eymard

Die Liebe ist die einzige Tür zum Herzen. Sprecht von der Liebe Jesu zu seinem Vater, ehrt ihn in den Werken des Sohnes, betrachtet seine Liebe zu allen Menschen. Redet mit Jesus über seine heilige Mutter, die er so sehr geliebt hat. Erzählt von den Heiligen, so verherrlicht ihr seine Gnade, die er ihnen erwies.
Das wahre Geheimnis der Liebe besteht darin, dass man sich - wie Johannes der Täufer - in den Hintergrund stellt, um den zu loben und zu preisen, den man liebt. Wahre Liebe schaut nicht auf das, was sie gibt, sondern auf das, was dem Geliebten Freude bereitet.
So seid ihr die Freude Jesu, und er wird mit euch ganz persönlich sprechen. Er offenbart euch seine Liebe, und euer Herz wird sich wie eine Blume beim ersten Sonnenstrahl am Morgen seinem göttlichen Wirken öffnen. Seine Stimme wird eure Seele berühren. In Stille werdet ihr auf ihn hören und in inniger Sammlung bei ihm verharren. Bleibt also nicht bei euren Fehlern und Sünden stehen. Das führt zur Traurigkeit und Mutlosigkeit
Die erste Regung der Seele beeinflusst für gewöhnlich die weiteren Handlungen. Richtet daher das erste Verlangen auf Gott aus. Sagt ihm: "Mein guter Jesus, ich bin glücklich und zufrieden, dich besuchen zu können, mit dir diese Stunde zu verbringen und dir meine Liebe zu bezeugen. Wie gut bist du, dass du mich gerufen hast. Wie liebevoll bist du, dass du ein so armseliges Geschöpf wie mich liebst - ja, ich will dich lieben." Setzt die Begegnung in dieser Weise fort. Die Liebe hat euch die Tür zu Gott geöffnet. Tretet ein, liebt und betet an!..."

Ich habe diesen Text aus: Eucharistie - Licht und Leben, der hl. Peter-Julian Eymard und sein Erbe. Bei  dem großen Neuevangelisierungstreffen im Vatikan mit 8.000 Teilnehmern vor wenigen Monaten haben sehr viele Beteiligte betont, dass die Anbetung die Grundlage aller Evangelisierung ist. Der Heilige Peter-Julian Eymard hat das schon vor 150  Jahren gespürt. Sein Gebet und das Gebet seiner Mitbrüder im Eucharistinerorden hat sicher den Weg dafür bereitet, dass wir nun auch in unserer Pfarre so viel anbeten können. (hier gibt es weitere Schriften von Eymard zum downloaden!)
PA Ruben

Dienstag, 14. Februar 2012

SEIN LEIB- weil ER es gesagt hat!

Von Montag 19.März (Hl.Josef) um 16:00 bis zum Montag 26. März um 20:00 gibt es wieder eine Woche der durchgehenden eucharistischen Anbetung in Neukirchen. 
Ab sofort kann man sich für Stunden in der Pfarre einschreiben! Natürlich ist jeder wirklich jederzeit (24 Stunden am Tag) eingeladen für eine kurze oder lange Zeit der Anbetung in das Pfarrheim zu kommen.

Für viele Gläubige aus unseren Pfarren war der Höhepunkt in der Adventszeit eine (oder mehrere) Stunden vor dem Allerheiligsten (der Eucharistie). Nach seinen eigenen Worten ist es der Leib Jesu. Im 6.Kapitel des Johannesevangeliums, der so genannten Brotrede, hat Jesus selbst gesagt: "Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag." (Joh 6,54)
Und beim letzten Abendmahl "nahm Jesus das Brot und sprach den Lobpreis; dann brach er das Brot, reichte es den Jüngern und sagte: Nehmt und esst; dass ist mein Leib." (Mt 26,26).
Weil Jesus es selbst gesagt hat, glauben wir, dass der Hl. Kommunion auf unvorstellbare Weise wirklich sein Leib ist. Wenn Jesus uns das nicht gesagt hätte, wäre das wirklich schwer zu glauben. Aber so ist es das größte Wunder der Welt und ist für Millionen Menschen zur Lebensquelle geworden.
In den kommenden Wochen will ich einige starke und berührende Texte und Gedanken über die Eucharistie hier auf unserem Pfarrblog veröffentlichen.


Die Anbetungshocker warten auf den erneuten Einsatz bei der Anbetungswoche
Auch der Wegweiser zum "Obergemach" steht schon bereit

Mittwoch, 11. Januar 2012

Der Retter der Hoffnungslosen

"Denn deine Macht stützt sich nicht auf die große Zahl, deine Herrschaft braucht keine starken Männer, sondern du bist der Gott der Schwachen und der Helfer der Geringen; du bist der Beistand der Verachteten und der Retter der Hoffnungslosen"(Judit 9,11)

Gottes Macht stützt sich nicht auf die große Zahl- dieser Vers kann einen sehr helfen, wenn man etwas neues in einer Pfarre ausprobiert. Denn wenn man das ernst nimmt, dann braucht man sich keinen Stress zu machen. Es geht nicht darum, um jeden Preis möglichst viele Leute in die Kirche zu bringen. Nein, das erst sollte es sein, Gott anzubeten, IHM zu danken, IHM zu begegnen. Und wenn man darauf vertraut, dass er alles zu einem guten Ende führt, dann kann man ganz frei ans Werk gehen.
Ich habe mich schon sehr auf das Taizégebet in Bramberg gefreut, und gestern Abend war es soweit. Und dass dann auch noch so viele Leute gekommen sind war eine große Freude. Und obwohl fast jeder zur Zeit etwas verkühlt ist, habe ich in der Stunde fast keine Huster gehört- vielleicht ein kleines Wunder...
Inge mit der Oboe, Doris mit der Flöte, und ich mit der Geige haben das ganze musikalisch geleitet und Viele haben mitgesungen. Sogar aus Vorderkrimml und aus Wald sind Gläubige gekommen.

Viele Leute glauben heute, dass sie eher aus unpersönlichen Dingen Kraft schöpfen können als aus dem lebendigen Gott und der Anbetung seiner Herrlichkeit und Güte. So verfallen sie dann dem Glauben, dass Schwingungen, Energien, ja sogar Steine und Symbole ihnen die Lösung zu ihren Problemen geben können. Und doch werden sie so nicht frei, sondern geraten sehr oft in die Abhängigkeit von Menschen, die ihnen weismachen, sie hätten diese Mächte in der Hand!
Ein Taizégebet wie gestern in Bramberg könnte Menschen, die sich in so etwas verstrickt haben sicher sehr helfen wieder zur wahren Freiheit der Kinder Gottes zu gelangen (wir können sie oft "ins Gebet" nehmen). Gott gibt uns alles, wenn wir ihn einlassen. In der Stille und im meditativen Gesang und Gebet kann man Gott begegnen- wie einst die Israeliten in der Wüste. Und wenn man Gott in seinem Herzen einmal begegnet ist, dann bekommt man die Kraft den Weg durch das Leben nicht nur recht oder schlecht, sondern mit Frieden und Freude zu gehen. Er ist unsere Stärke.
Einige Eindrücke von unserem ersten Taizégebet in Bramberg:
Diese Lieder haben wir gesungen:
1.Frieden Frieden
2.Ubi caritas
3.Nada te turbe
4. Lesung: Elija am Horeb und Betrachtung
5. Salvator mundi
6.Bleib mit deiner Gnade
7.Freie Fürbitten, als Antwortvers: Trishagion (dreimal Heilig)
8. Laudate omnes gentes
9.Nunc dimitis

PA Ruben