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Freitag, 6. Februar 2015

Unser Leben wird teil SEINES Lebens - das Kirchenjahr

Ein Jahr seit letzten Gemeindezeitung ist schnell vergangen. Wir haben 52 feierliche Sonntagsmessen
Taufkerzen der Walder Täuflinge 2014
gefeiert, genauso viele Messen am Montag.  Am Donnerstag trafen wir uns zum Morgengebet und am Freitag zur Anbetung. Dazu gab es die Messen in den Kapellen und auf den Bergen, und noch mehr. Als gläubiger Christ ist das Leben stark geprägt vom Kirchenjahr, also vom Ablauf der verschiedenen Feste und Festzeiten im Jahr. Diese Feste haben alle etwas mit dem Leben Jesu zu tun. Wenn wir einmal ein Jahr lang das Kirchenjahr mifeiern, haben wir die wichtigsten Stationen des Lebens Jesu mit gelebt. Wir werden hineingenommen in das Leben des für uns menschgewordenen Sohnes Gottes. So wird unser Leben Teil seines Lebens.

Donnerstag, 5. Februar 2015

Hieburgkreuz - Pfarrkalender Neukirchen Februar

Hieburgkreuz
Gebetsmeinungen des Papstes
1. Gefängnisse: Für einen Neunanfang eines Lebens in Würde.
2. Die Geschiedenen: Um Aufnahme und Hilfe in den christlichen Gemeinden

weitere Fotos des Hieburgkreuzes:

Das Kind tragen, dass uns trägt - Maria Lichtmess in Neukirchen

Lichterprozession um die Kirche zu Maria Lichtmess
Maria Lichtmess - Darstellung des Herrn - ist "ein Weihnachtliches Fest, das aber außerhalb des Weihnachtsfestkreises am 2. Februrar, also 40 Tage nach dem Hochfest Geburt des Herrn (25. Dezember) gefeiert wird. Der zeitliche Abstand kommt von dem jüdischen Gesetz, das das Reinigungsopfer der Mutter 40 Tage nach der Geburt eines Jungen vorsah. Hinzu kam die Pflicht, der Auslösung des Erstgeborenen durch ein Geldopfer" (aus: Kleines liturgisches Wörterbuch, Albert Josef Urban und Marion Bexten, Herder 2007).

Maria trägt Jesus zum Tempel, "die Arme der Mutter sind gleichsam die „Treppe“, auf der der Sohn Gottes zu uns herabsteigt, die Treppe des Entgegenkommens Gottes." (Papst Franziskus in seiner Predigt zu Maria Lichtmess)
Auch der greise Simeon, der sein ganzes Leben auf den Heiland gewartet hat, darf das Kind in Händen halten. Nun hat sein Leben die Vollendung gefunden.
Blasiussegen
Und so singt er vom Geist erfüllt:
Nun lässt du, Herr, deinen Knecht, /wie du gesagt hast, in Frieden scheiden.Denn meine Augen haben das Heil gesehen, /das du vor allen Völkern bereitet hast,ein Licht, das die Heiden erleuchtet, /und Herrlichkeit für dein Volk Israel. (Lukasevangelium 2,29-32)

Donnerstag, 29. Januar 2015

Firmung 2015 - Unsere Firmvorbereitung - Gebetskreis mit Georg Mayr Melnhof

Am Sonntag 3. Mai werden heuer 31 Jugendliche aus Wald und Krimml von Erzabt Korbinian Birnbacher OSB von Sankt Peter gefirmt. Die Firmung findet heuer wieder in Wald statt (Firmung 2014 in Neukirchen).
Beim Gebetskskreis letzten Samstag kam Georg Mayr Melnhof, Gründer der Loretto Gemeinschaft, um den Firmlingen vom Beginn seines Weges mit Gott zu erzählen. Da gab es viel zum nachdenken und viel zu lachen (der Impuls von Georg Mayr Melnhof zu Firmung als mp3 gibt es hier zum downloaden und hier der Impuls von Weihbischof Dr. Andreas Laun für die Firmlinge 2012).

Montag, 12. Januar 2015

Archivar und Malermeister Franz Brunner im Interview

Brunner Franz
Ich treffe Malermeister Brunner Franz im Schloss hoch über Neukir­chen. Seit zehn Jahren verbringt er viel Zeit im Neukirchner Archiv, seit 2010 leitet er es.
Kaum angekommen werde ich hineingezogen in eine Welt, die vergan­gen scheint, aber unsere Gegenwart prägt. Namen, Geschichten, Aben­teuer, Dramen, lustiges und erschütterndes werden in den Erzählungen von Franz lebendig. 


Schon seine eigene Geburt war sehr spannend:
F(ranz): Geboren wurde ich am 31. Dezember 1941 im Haus Sulzau Nr. 34 als sechstes Kind von Alois und Fanny Brunner, und getauft wurde ich in der Küche des Pfarrhofes am 02. Jänner 1942 vom späteren Domdechant Monsignore Ferdinand Grell. Die Kirche war es zu kalt das Taufwasser gefroren, es hatte immerhin 30 Grad minus.

Das einschneidenste und schönste Fest, das ich je in meinem Leben erlebt habe, und ich werde auch kein schöneres Erleben das war die Glockenweihe. Wenn ich heute zurückdenke, wie die Leute darauf gewartet haben, dass wieder eine Glocke läutet...

Friedhofskreuz - Neukirchner Pfarrkalender 2015 Jänner

Friedhofskreuz Neukirchen
Gebetsmeinungen des Papstes:
1. Friede: Für den gemeinsamen Einsatz aller Religionen.
2. Berufung zum Ordensleben: Für die Freude in der Nachfolge Christi und im Dienst an den Armen

Donnerstag, 8. Januar 2015

Lichterandacht in der Sixtkapelle

Zum vierten mal feierten wir am 6. Jänner - Erscheinung des Herrn - eine Lichterandacht in der Sixtuskapelle in Wald. Jesus - "Ein Licht das Heiden erleuchtet und Herrlichkeit für dein Volk Israel" (Lukas Kapitel 2) - ist in unsere Welt gekommen. Möge Gott in diesem Jahr voll Liebe auf uns blicken und uns die Kraft geben angesichts der vielen furchtbaren Ereignisse in der Welt nicht zu verzweifeln. Jesus, rette uns
Auf, werde licht denn es kommt dein Licht /
und die Herrlichkeit des Herrn geht leuchtend auf über dir.A2Denn siehe, Finsternis bedeckt die Erde /
und Dunkel die Völker, doch über dir geht leuchtend der Herr auf, / seine Herrlichkeit erscheint über dir.
3Völker wandern zu deinem Licht /
und Könige zu deinem strahlenden Glanz...(Jesaja Kapitel 60, Einheintsübersetzung)

Inge, Herbert, Karin und Rosmarie singen in der Sixtkapelle

Mittwoch, 7. Januar 2015

Sternsinger auf Schi

Die Heiligen 15 Könige auf Schi verkünden in Hochkrimml/Plattenkogel die frohe Botschaft:
Der König der Welt ist geboren, das göttliche Kind, der Heiland, Jesus Christus!

Freitag, 12. Dezember 2014

Cäciliamesse mit der Neukirchner Trachtenmusikkapelle

Ein Höhepunkt sind jedes Jahr die Cäciliamessen rund um den Gedenktag der heiligen Musikpatronin Cäcilia
Pfarrer Pöckl umgeben von der Neukirchner Trachtenmusikkapelle
rund um den 22. November. Ein wirklich würdiger Abschluss des Kirchenjahres. "Die Kirche hat in ihrer zweitausendjährigen Geschichte Instrumental- und Vokalmusik geschaffen - und schafft sie immer noch -, die ein Erbe an Glauben und Liebe darstellt, das nicht verlorengehen darf," so schreibt Papst Benedikt (Sacramentum caritatis Nr. 42). Wie schön und erhebend, wenn so viele Musiker jeden Alters ihr Talent und ihre Freude an der Musik zur Ehre Gottes und zur Freude der Menschen im Gottesdienst erklingen lassen.
Hier einige Fotos der heurigen Cäciliamesse in Neukirchen mit der Neukirchner Trachtenmusikkapelle unter Kapellmeister Rudi Budimaier.
Die Neukirchner Trachtenmusikkapelle bei der Cäciliamesse

Dienstag, 9. Dezember 2014

Zum Schneeschaun in die Krimml - was sagt dazu die Heilige Barbara?

Erster Winter-Schnee in Wald 2014
Nach der Bauernregel "Geht Barbara im Klee, / kommt´s Christkind im Schnee" schaut es für die heurigen Weihnachten gut aus für uns! Und ja, fünf Tag nach dem Barbaratag  ist es auch schon ein wenig weiß im Oberpinzgau. Heut früh sind wir zwar noch zur Rorate und zum "Schneeschaun" in die Krimml gefahren (Krimml liegt auf ca. 1000m). Aber auch in Wald schaut es heute früh ganz vielversprechend aus. Gibt es heuer wieder einen weißen Winter?


Ein wenig verspätet Informationen zur Hl. Barbara:

Samstag, 6. Dezember 2014

Adventlieder aus dem Neuen Gotteslob mit Akkorden für die Gitarre Teil 1 (218-227)

Adventlieder aus dem Neuen Gotteslob mit Akkorden für die Gitarre

Gotteslob Nr. 218: Macht hoch die Tür
Gotteslob Nr. 220: Die Nacht ist vorgedrungen
Gotteslob Nr. 221: Kündet allen in der Not
Gotteslob Nr. 222: Herr, send herab uns deinen Sohn
Gotteslob Nr. 223: Wir sagen euch an den lieben Advent
Gotteslob Nr. 224: Maria durch ein Dornwald ging
Gotteslob Nr. 227: Komm, du Heiland aller Welt

Hubertuskapelle - Pfarrkalender Neukirchen Dezember

Gebetsmeinungen des Papstes:
1. Die Geburt des Erlösers bringe allen Menschen guten Willens Frieden.
2. Für die Eltern, die ihren Kindern die Frohe Boschaft weiergeben.

Weitere Fotos der Hubertuskapelle:

Dienstag, 2. Dezember 2014

Engel und Menschen singen wie aus einem Mund...


Habt ihr schon einmal auf die Worte geachtet, die der Priester spricht bevor wir das Sanctus, das "Heilig, heilig, heilig" singen?

„Darum singen wir mit den Engeln und Erzengeln, den Thronen und Mächten und mit all den Scharen des himmlischen Heeres den Hochgesang von deiner göttlichen Herrlichkeit: Heilig...“, oder  „Durch ihn rühmen dich Himmel und Erde, Engel und Menschen singen wie aus einem Munde das Lob deiner Herrlichkeit: Heilig...“ oder “Die Himmel und die himmlischen Kräfte und die seligen Serafim feiern dich jubelnd im Chore. Mit Ihrem Lobgesang lasst auch unsere Stimme sich vereinen und voll Ehrfurcht rufen: Heilig...“

Wenn Engel und Menschen wie aus einem Munde singen, dann sind entweder die Engel bei uns auf Wir sind im Himmel, und die Engel sind bei uns auf Erden. Alle gemeinsam stehen wir vor dem Throne Gottes und singen das dreimal Heilig.


Erden, oder wir bei den Engeln im Himmel. Oder beides: Himmel und Erde berühren und vereinen sich. So ist es in der Heiligen Messe.
Das die Engel diesen Gesang im Himmel singen wissen wir vom Propheten Jesaija und seiner Berufungsvision. Er sah den Thron Gottes. Um ihn herum waren Serafim mit sechs Flügel. „Sie riefen einander zu: Heilig, heilig, heilig ist der Herr der Heere. Von seiner Herrlichkeit ist die ganze Erde erfüllt“ (Jesaja 6,3).


Wir kennen noch ein Lied, das die Engel gerne singen: "Ehre sei Gott in der Höhe, und Frieden auf Erden den Menschen seiner Gnade" (Lukas 2,14). Genau, die Engel singen es bei den Hirten auf dem Feld. In dieses Lied dürfen wir in den Heiligen Weihnachtstagen mit besonders großer Freude einstimmen. Denn das kleine, pflegebedürftige Kind in der Krippe, geboren ausserhalb der Stadt, ist der Sohn Gottes, der Retter, der Herr. Durch ihn wird alles dunkle und finstere, alles böse in der Welt besiegt werden. Was für ein Trost, was für eine Hoffnung für die Menschen aller Zeiten. Gott ist bei uns!

Ich wünsche euch ein Weihnachtesfest voller Freude und reichen
Segen für das Jahr 2015, Euer Pastoralassistent Ruben
(aus: gemeinsamer Pfarrbrief Neukirchen, Wald, Krimml 3/2014. Fotos: Engel in der Pfarrkirche Neukirchen)





Nie ohne Innerlichkeit


Liebe Gläubige der Pfarrgemeinden!
Von einigen Hausbesuchen der letzten Zeit weiß ich, dass es vielen Menschen aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr möglich ist, zum Sonntagsgottesdienst zu kommen. Manche sagen mir, dass sie sodann über Medien (Fernsehen, Radio) am Sonntag Vormittag den Gottesdienst mitverfolgen. Natürlich können sie keine Kommunion empfangen. Wir müssen sagen: nicht leibhaft die Kommunion empfangen. Wie wissen aber, dass die Frucht der Eucharistiefeier die Heilige Kommunion das größte Sakrament des Neuen Bundes ist. In zahllosen Verlautbarungen der Kirche wurde dies immer wieder hervorgehoben, denn der Empfang der Kommunion sichert und stärkt den Erhalt des Lebens mit dem Herrn Jesus Christus. Daher gilt für alle, achtsam zu sein, dass der Kommunionempfang nicht einfach äußerlich vollzogen wird.
Sicher ist unser christliches religiöses Leben auf das Sichtbare bezogen, so wie die Menschwerdung des Gottessohnes und daraus folgend auch die sakramentale Struktur der Kirche. Doch gibt es immer zwei Ebenen der Verbundenheit mit Christus - ein Innen und Außen. Dies ist gute biblische Sicht, denn an unzählig vielen Stellen der Heiligen Schrift lässt sich dies fest machen, besonders dann, wenn Jesus darüber klagt, dass Menschen mit dem Herzen Gott fern sind, wohl aber religiöse Praxis betreiben. Oder wie der Apostel Paulus an die Römer schreibt: "Wenn du mit deinem Mund bekennst Jesus ist der Herr und in deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn von den Toten auferweckte, wirst du das Heil empfangen".