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Mittwoch, 6. Juni 2018

Heiliger Antonius neu beleuchtet - Pfarrkalender Juni 18

Gebetsmeinung des Papstes Mai 2018
Die sozialen Netzwerke
Dass die Menschen durch das Geschehen in den sozialen Netzwerken zu einem Miteinander finden, das die Vielfalt der Einzelnen respektiert.

Montag, 19. Oktober 2015

Hl. Josef mit Jesuskind, Prozessionsstatue - Pfarrkalender Oktober

Gebetsmeinungen des Papstes:
1. Menschenhandel: Dieser Form der modernen Sklaverei möge der boden entzogen werden.
2. Mission in Asien:
Für den missionairschen Geist in den Gemeinden Asiens


weitere Bilder des Hl. Josefs:

Freitag, 2. Oktober 2015

Pilgerreise nach Turin 2015

Pilgerreise nach Turin zum Grabtuch unseres Herrn und auf den Spuren des Hl. Don Bosco

Als älterer Teilnehmer dieser Reise, möchte ich gerne ein paar Eindrücke davon berichten: Im Bus bekam jeder einen unbekannten Schutzengel zugelost und man durfte auch selbst Schutzengel für einen anderen sein. Die zu der Gruppe neu Hinzugekommenen, stellten sich kurz vor und mit Gebet und guter Stimmung gings nach Turin.


Wir kamen um Mitternacht an, bezogen unser Quartier und am nächsten Morgen ging es gleich los zum Turiner Grabtuch. Mit kundiger Führung durch unserer Reiseleiterin und zahlreicher Sicherheitskontrollen kamen wir zu diesem sakralen Ort der unter dem Motto steht: “es gibt keine größere Liebe“. Innehalten und den Leidensweg Christi ins Gedächtnis rufen, dazu war hier die Zeit und der Moment.

Freitag, 11. September 2015

Heilige Notburga, Prozessionstatue - Neukirchner Pfarrkalender September 2015

Gebetsmeinungen des Papstes:
1. Chancen für die Jungen: Ihr Zugang zur Bildung und Arbeit.
2. Die Katechisten: Ihr Leben bezeuge ihre Hoffnung.

Weitere Bilder der Heiligen Notburga:

Freitag, 8. Mai 2015

Heiliger Florian am Marktbrunnen - Neukirchner Pfarrkalender Mai 2015

Heiliger Florian am Marktbrunnen
Gebetsmeinungen des Papstes für Mai:
1. Für die Leidenden: Um Zuwendung gegenüber Kranken und Armen.
2. Offenheit für die Frohe Botschaft: Maria stärke die Bereitschaft zum Bekenntnis für Christus.

weitere Fotos des Heiligen Florian am Marktbrunnen von Neukirchen:
Johann Graf von Khüenburg Herr zu Neukirchen und Joseph Ferdingand Stadler
Vikar verewigten Ihr Wohlthun durch diesen Bau 1817

Donnerstag, 19. März 2015

St. Josef NEU! - restaurierte Prozessionsstatue

Fronleichnamsprozession in Neukirchen in den 20ziger Jahren
mit Notburga und Josef Statuen
Diese Zeichen der Volksfrömmigkeit wurden Ende des 19. Jhdt. mit viel Opferbereitschaft angeschafft. Es gab damals mehrere Prozessionen, wo diese Statuen bei jeglicher Witterung über Flur und Feld getragen wurden.
„Waschl-noss“ - wie wir zu sagen pflegen, wurden sie schließlich irgendwo abgestellt; ihr trauriges Ende war dann nur mehr eine Frage der Zeit. Etwas Brauchbares, so wie, in unserem Fall, das Jesuskind, wurde verkauft, oder ging im Trubel der Zeit einfach verloren.
Eines Tages bekam ich einen Brief zu mir ins Haus, ein Absender war nicht vermerkt. Der Inhalt war ein großartiges Foto. Es zeigt eine Fronleichnamsprozession vor dem Kaufhaus Reitetschläger (heute G`wandstubn), so um die 20ziger Jahre. Auf dem Bild sind Prozessionstatuen zu sehen.
Die Neugierde war schnell geweckt, wo sind si nur? Seit den Kriegswirren 1938 - 1945 hat sie niemand mehr gesehen. Pfarrer Josef Zauner wusste schließlich bescheid: „Am Dachboden des Pfarrhauses ganz hinten“.

Der Heilige Josef im Dachboden
Das war im Jahr 2001 und die Hl. Notburga konnte damals bereits vorzüglich restauriert werden, aber im hintersten Winkel war noch jemand - St. Josef, der Zimmermann.

Auch dise Statue darf man nicht verkommen lassen! Doch zu Beginn gab es große Hürden, denn die Restaurierung im Ganzen zu vergeben war einfach nicht machbar, zu hoch war der Preis. (Nur die Instandsetzung des Stoffes mit Stickerei käme laut Kostenvoranschlag auf 5.712))
Ein anderer Weg führte schließlich doch noch zum Erfolg, obwohl ich eigentlich schon aufgegeben wollte. Heute bin ich froh, es nicht getan zu haben. Den hilfsbereiten Handwerkern und gütigen Spendern ist es zu verdanken, dass dieses Vorhaben schließlich vollendet werden konnte.

Franz Brunner, Neukirchner Archiv (2012, Fotos: Brunner)

Der Hl. Josef erstrahlt in neuem Glanz
 Hl.Josef - Bitte für uns
Einige Gebete zum Hl. Josef



Dienstag, 9. Dezember 2014

Zum Schneeschaun in die Krimml - was sagt dazu die Heilige Barbara?

Erster Winter-Schnee in Wald 2014
Nach der Bauernregel "Geht Barbara im Klee, / kommt´s Christkind im Schnee" schaut es für die heurigen Weihnachten gut aus für uns! Und ja, fünf Tag nach dem Barbaratag  ist es auch schon ein wenig weiß im Oberpinzgau. Heut früh sind wir zwar noch zur Rorate und zum "Schneeschaun" in die Krimml gefahren (Krimml liegt auf ca. 1000m). Aber auch in Wald schaut es heute früh ganz vielversprechend aus. Gibt es heuer wieder einen weißen Winter?


Ein wenig verspätet Informationen zur Hl. Barbara:

Montag, 10. November 2014

Martinsfeier in Neukirchen

Kinder mit Martinslaternen unter dem Blick der Muttergottes
Der Heilige Martin ist ein echter  Held unseres Glaubens.
Zurecht wird er verehrt und in jedem Ort bei uns gibt es gleich mehrere Plätze, die uns an ihn Erinnern: Die Kapellen. Denn das Wort Kapelle kommt von der "cappa", dem Mantel des Hl. Martin. Seinen Mantel hatte Martin für einen armen, frierenden Mann zerteilt. Im Schlaf hat sich dieser dann als Jesus selbst offenbart. Die Frankenkönige führten die eine Mantelhälfte, die dem Hl. Martin blieb immer mit sich. Für die Mantelhälfte wurde ein Zelt errichtet und dieses wurde "capella" gennant: Die erste Kapelle.
Alles zum Heiligen Martin (Geschichte, Legende, Lieder, Texte und noch viel mehr) findet man auf der schönen Homepage: http://www.heiliger-martin.de
Eindrücke von der Martinsfeier in Neukirchen 2014:

Donnerstag, 9. Oktober 2014

Fleißige Bienen, Fleißige Beter - Ambrosiusmesse 2014

Am ersten Samstag im Oktober feierten wir auch heuer bei der Ambrosiuskapelle in Neukirchen eine Heilige Messe. Bei dieser Messe danken die Imker in Besonderer Weise unserem Schöpfer Gott, der alles in Weisheit geschaffen hat. Und in diesem Plan hat die Biene eine ganz  wichtige und besondere Rolle inne. Auch in der Kirche gedenken wir der Biene, und zwar in der Hochheiligen Osternacht im Exsultet, dem großen österlichen Lobgesang:
"In dieser gesegneten Nacht, heiliger Vater,
nimm an das Abendopfer unseres Lobes,
nimm diese Kerze entgegen als unsere festliche Gabe!
 
Aus dem köstlichen Wachs der Bienen bereitet,
wird sie dir dargebracht von deiner heiligen Kirche
durch die Hand ihrer Diener.

 
So ist nun das Lob dieser kostbaren Kerze erklungen,
die entzündet wurde am lodernden Feuer zum Ruhme des Höchsten.
 
Wenn auch ihr Licht sich in die Runde verteilt hat,
so verlor es doch nichts von der Kraft seines Glanzes.

 Denn die Flamme wird genährt vom schmelzenden Wachs,
 das der Fleiß der Bienen für diese Kerze bereitet hat. [...]"

Donnerstag, 3. Juli 2014

Loupio - Comic

Auf so schöne, lustige und tiefe weise wie mit "Die Abenteuer des Loupio" Kindern die Liebe Gottes zeigen kann man selten.

Loupio ist eine wunderbare Comic Serie für Kinder (ab 6 sagt der Verlag, ich meine: geht auch früher).

"Loupio ist ein Waisenjunge und lebt zur Zeit der Ritter und Barden im 13. Jahrhundert in Italien. Um sein Brot zu verdienen, zieht er als Musikant durch das Land. Sein bester Freund ist Franz von Assisi, dem nicht nur die Menschen, sondern auch die Tiere ganz besonders am Herzen liegen. Bei ihm lernt Loupio Bruder Wolf kennen – und fortan begleitet und beschützt er ihn bei all seinen Abenteuern.
Und davon erlebt Loupio jede Menge!" - so der Klappentext.

Der Texter und Zeichner Jean-Francois Kieffer ist Diakon, Vater von 4 Kindern und ausser Comiczeichner und Texter auch Musikant. In den Loupio Bänden sind auch die Lieder Loupios zum selber singen abgedruckt.
 In der Canisi Edition ist von Kieffer ein Comic Band zum Hl. Franziskus erschienen.

Im Patmos Verlag sind derzeit leider keine weiteren Bände geplant, aber vielleicht ändert sich das, wenn die zwei Loupio Bände viel gelesen und verschenkt werden.
Ich werde auch dafür beten, dass die restlichen Bände (auf französisch bis jetzt 9) übersetzt werden. Sonst muss ich wohl französisch lernen.
(bei patomis: Band 1, Band 2;
auch auf amazon, Band 1, Band 2)

PA Ruben


Mittwoch, 30. April 2014

Die Kleine Juliana und das Brot des Lebens

Die Kleine Juliana und das Brot des Lebens
von Edwin Bachmaier

Die Geschichte von Juliana, von der das 32 Seiten starke Buch des „cif – Catholic Me­dia“­Verlages handelt, beruht auf Überliefe­rungen aus dem Mittelalter und beschreibt die wahre Geschichte eines kleinen Mäd­chens aus Rettine.
Verfasst hat das Büchlein Jacques Gallo. Illustriert wurde es von Anne Junker. Zum selberlesen ist es für Kinder zwischen 6 und 8 Jahren ge eignet, aber auch Eltern können bei Vorlesen mit den Kleinen noch et­was über die Heilige Juliana und die Tradition der Kirche lernen.

Die Handlung
Die Erzählung beginnt mit der Geburt von Agnes und Juliana in Retinne und beschreibt, wie es dazu kam, dass die beiden Schwestern später in einer Lepra­station in Cornillion ihr Zuhause fanden.


Von den Nonnen, die dort die Kranken pflegten, erhielten sie ein strenge aber trotzdem liebevolle Erziehung und lernten bald alles über den Glauben, die Bibel und auch über Jesus.
Mit der Zeit wird die Beziehung von Juliana zu Jesus, den sie schon bald als ihren Freund erkennt, immer stärker, bis er sich ihr schließlich offenbart und sie bittet, für ihn und seine Kirche ein Fest zu bereiten, in dem die Menschen daran erinnert werden, dass der Herr in Brot und Wein tatsächlich anwesend ist.
Und dieses Fest, feiern wir noch heute einmal im Jahr: das Fronleich­namsfest am 60. Tag nach dem Ostersonntag.

Die heilige Juliana und das Fronleichnamsfest.
In ihren ersten Visionen sah Juliana eine helle, runde Scheibe, der allerdings ein kleines Stück fehlte.
Da Juliana zur Zeit dieser Visionen noch sehr jung war, fiel ihr die Deu­tung der Zeichen noch schwer.
Und als jene Leute, die sie zu Rate zog, ihre Erscheinungen als Träu­mereien abtaten, sah Juliana
kaum eine Möglichkeit, darüber Gewiss­heit zu erlangen.

 In einer späteren Offenbarung erschien Juliana Jesus, der ihr erklärte, dass die helle Scheibe das Kirchenjahr symbolisierte und der fehlende Teil ein Fest zu Ehren der Eucharistie darstellen sollte.
Wie auch kurz im Buch beschrieben, hatte die heilige Juliana, nicht zu­ letzt wegen ihrer starken Zuneigung zur Anbetung der Eucharistie, nicht nur Befürworter.
So hatte sie einen langen und be­schwerlichen Weg zu bestreiten, um den Auftrag, den sie in ihren Visio­nen erhalten hatte, zu erfüllen.
Sie wurde letztendlich sogar des Klosters, in dem sie mittlerweile Oberin geworden war, verwiesen und musste außer Landes fliehen. Sie starb am 5.4.1258 in Fosses, nach Empfang der heiligen Kommu­nion im Gebet vor dem Allerheiligs­ten.

Übrigens:
Wer sich das Buch "Juliana und das Brot des Lebens" kaufen möchte, wird mit der ISBN 978­3­939977­20­9 schnell fündig werden.
(aus Gemeinsamer Pfarrbrief Krimml, Wald, Neukirchen 1/2014)

Dienstag, 8. April 2014

Aus welchem Holz war das Kreuz gemacht? Franz von Sales

Tuch vor dem Hauptaltar in Wald im Pinzgau,
ab 5. Fastensonntag
"Man hat niemals mit Sicherheit feststellen können, aus welchem Holz das Kreuz des Heilandes gemacht war; meiner Ansicht nach wohl deshalb, damit wir alle Kreuze, die er uns schickt, gleichgültig aus welchem Holz sie auch seien, auf gleiche Weise lieben, und damit wir nicht sagen können: Dieses oder jenes Kreuz gefällt mir nicht, weil es nicht aus diesem oder jenem Holz ist.
Die besten Kreuze sind die schwersten, und die schwersten sind jene, die den niederen Neigungen unserer Gefühlswelt am meisten zuwiderlaufen. Die Kreuze, die wir auf der Straße antreffen, sind ausgezeichnet, und noch besser jene, denen wir zu Hause begegnen, und zwar um so besser, je widerwärtiger sie sind. Sie haben mehr Wert, als Bußgürtel, Geißelungen, Fasten und alle anderen von strenger Askese erfundenen Dinge; denn hier zeigt sich die großmütige Freigebigkeit der Verehrer des Kreuzes...
Die Kreuze, die wir selber uns auferlegen und ausdenken, sind immer etwas geziert, weil sie von unserem eigenen Wesen durchsetzt  und deshalb weniger kreuzigend sind. Verdemütigen Sie sich als und nehmen Sie mit Freuden jene, die Ihnen ohne Ihr Zutun auferlegt werden, entgegen. Ihren eigentlichen Wert erhalten diese Kreuze durch ihre lange Dauer, denn es gib keine größere Mühsal als diejenige, welche lange anhält..."

Franz von Sales an Frau von Chantal 1604-09,
aus: Gnade und Mass, Benziger Verlag 1962

Freitag, 24. Januar 2014

Sebastianibittgang Wald - Krimml

Der Heilige Sebastian wird im Oberpinzgau sehr verehrt. So brechen jedes Jahr am Samstag vor dem Sebastianitag um 7,00 früh Walder und Krimmler von der Walder Pfarrkirche auf. Rosenkranzbetend geht es nach Krimml wo als Höhepunkt eine Festmesse - gestaltet vom Krimmler Kirchenchor - stattfindet. Und zum "Aprés Messe" geht es zur Post auf Würstl und Getränke (bevorzugt Tee mit Rum). Eine wunderbare Tradition, die hier in einer längeren Fotostrecke gezeigt wird.
Heiliger Sebastian - Bitte für uns!
Für die ganze Fotostrecke auf weiterlesen (ganzen Eintrag sehen) klicken.
Sebastianibittgang - vorbei am Gernkogel
Sebastianibittgang - das Ziel vor Augen, die Pfarrkirche Krimml!

Samstag, 29. Juni 2013

Wetterherrrenbittgang 2013 Krimml-Plattenkogel

Beim heurigen Wetterherrenbittgang (zu Ehren der beiden heiligen Brüder Johannes und Paulus von Rom) erklommen wir von der Pfarrkirche Krimml aus den Gipfel des Plattenkogels (im Gegensatz zum letzten Jahr-da beschlossen wir unseren Bittgang des Nebels wegen mit dem Großer Gott wir loben dich bei einem Kreuz am Weg zum Handlalmlift).


Vom Takt des Rosenkranzes beflügelt gingen wir bis nach Burgeck, und dann über den doch recht steilen Pinterberg bis zur Filzsteinkapelle.
Dort begannen wir unseren Wortgottesdienst, den wir am Gipfel des Plattenkogels weiterbeteten. Dabei dankten wir besonders für das gut Überstandene Hochwasser und beteten für die vielen Leidtragenden in ganz Europa.
Der Ehrlichkeit halber muss erwähnt werden, dass wir vom Filzstein weg mit dem Lift fast bis zum Plattenkogelgipfel gefahren sind. Von den gut 1000 Höhenmetern haben wir also "nur" 600 zu Fuß bewältigt. Für die Liftbenützung und die anschließende Gastfreundschaft sei der Familie Taxer gedankt!
Am Gipfel hat Hansjörg Bachmaier sehr schöne Fotos gemacht, danke Hansjörg:
PA Ruben

Freitag, 28. Juni 2013

Die Herrlichkeit Gottes ist der lebende Mensch

Heute ist der Festtag des Heiligen Irenäus von Lyon. Ein sehr bekannter Satz von ihm begleitet auch mich schon lange. Oft habe ich über ihn nachgedacht:
"Die Herrlichkeit Gottes ist der lebende Mensch-Das Leben des Menschen die Gottesschau"
Dieser Satz stammt aus seinem berühmten Werk "Gegen die Irrlehren" (Adversus haereses, Buch 4, Kapitel 20, Absatz 4).

Ich denke mir dazu:
Der einzig überzeugende Gottesbeweis ist für mich der lebendige Mensch-mehr braucht es nicht.
Ich muss mich nur selber anschauen und dann wundere ich mich schon, was in mir alles vorgeht. Manchmal wache ich auf und spüre eine so große Freude, ein anderes mal bin ich ganz traurig, ohne das ich weiss warum. Die Liebe die ich zu meiner Frau und zu meiner Tochter empfinde; die Nähe und Verbundenheit zu Menschen, die ich treffe; das tiefe Gefühl dass wir im Glauben wirklich ein Leib sind, verbunden in Jesus; all das lässt mich erahnen, dass Ich selbst schon mehr bin, als nur der Augenschein, mehr als ein mehr oder weniger gut funktionierendes Zusammenspiel aus Physik und Chemie und ein paar Naturgesetzen.
Und dann erst die vielen Menschen und ihre Geschichten: So viel Leid, soviel Liebe, so viel Kampf, so viel Aufopferung; Verzweiflung und Hoffnung bis zum letzten, und bei allem Handeln gegen Gott, bei allem Bösen, dass wir Menschen tun, spürt man dennoch die "Gottesebenbildlichkeit" eines jeden Menschen. Und diese gibt uns immer die  Möglichkeit umzukehren und wieder zum Vater zu kommen.

Ich glaube dass kaum ein Mensch der sich und seine Mitmenschen mit einem offenen Herzen ansieht  leugnen kann, dass er eine Seele hat. Und wenn wir wirklich eine Seele haben, dann kann sie nur von Gott geschaffen sein. Er hat uns geschaffen. Die Gottesschau, das Leben in der Gegenwart und im Blicke Gottes ist deshalb auch das Leben des Menschen, wie es im zweiten Teil des Satzes heisst.
Gott hat uns das Leben gegeben, und er will, dass jeder von uns das Leben hat, und es in Fülle hat (Joh 10,10). Darum ist ER Mensch geworden, damit wir IHN wirklich erkennen und so das Leben in Fülle in und durch Jesus haben.

Papst Benedikt dazu in einer Generalaudienz (siehe unten):
"Gottes Herrlichkeit offenbart sich im Heil des Menschen, für den der Vater seinen Sohn hingibt. Der tiefste Grund der Menschwerdung ist also die Liebe Gottes, der uns die Erlösung schenken will."

Papst Benedikt hat in der Generalaudienz am 27.Dezember 2006 über diese Stelle von Irenäus von Lyon gesprochen:

Kehren wir zur Frage »Warum ist Gott Mensch geworden?« zurück. Der hl. Irenäus schreibt: »Das Wort ist zum Nutzen der Menschen Austeiler der Gnadengaben geworden, die der Vater schenkt. … Die Herrlichkeit Gottes ist der lebende Mensch – vivens homo –, das Leben des Menschen die Gottesschau« (Adv. Haer. 20,7). Gottes Ruhm offenbart sich also in der Erlösung des Menschen, den Gott – wie der Evangelist Johannes sagt – so sehr geliebt hat »daß er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat« (Joh 3,16). Denn die Liebe ist der letzte Grund der Menschwerdung Christi. Vielsagend ist diesbezüglich die Reflexion des Theologen H. U. von Balthasar, der schrieb, daß Gott nicht in erster Linie absolute Macht ist, sondern absolute Liebe, deren Hoheit sich nicht darin offenbart, daß sie das, was ihr gehört, für sich behält, sondern in ihrer Hingabe (vgl. Theologie der drei Tage I,4). Der Gott, den wir in der Krippe betrachten, ist der Gott, der Liebe ist.
Heiliger Irenäus von Lyon, bitte für uns!
PA Ruben

Samstag, 9. Februar 2013

Nur EIN Herr über allen Herren-B16 über Josephine Bakhita

Gestern war der Gedenktag der Heiligen Giuseppina (Josephine) Bakhita. Durch die zweite Enzyklika von Papst Benedikt XVI. ist sie noch bekanntet geworden. B16 ( B-sixteen, ausgesprochen"bisixtien", so wird der Papst in der Jugendsprache genannt) beschreibt das entscheidende Motiv in Josphines Leben klar und eindringlich: Wir haben nur einen Herren-und dieser ist die Güte selbst:
 (Spe salvi Nr.3)
Heilige Josephine Bakhita

Für uns, die wir seit je mit dem christlichen Gottesbegriff leben und ihm gegenüber abgestumpft sind, ist der Besitz der Hoffnung, der von der realen Begegnung mit diesem Gott ausgeht, kaum noch wahrnehmbar. Ein Beispiel einer Heiligen unserer Zeit mag ein wenig verdeutlichen, was es heißt, diesem Gott erstmals und wirklich zu begegnen. Ich denke an die von Papst Johannes Paul II. heiliggesprochene Afrikanerin Giuseppina Bakhita. Sie war ungefähr – das genaue Datum kannte sie nicht – 1869 in Darfur im Sudan geboren. Mit neun Jahren wurde sie von Sklavenhändlern entführt, blutig geschlagen und fünfmal auf den Sklavenmärkten des Sudan verkauft. Zuletzt war sie als Sklavin der Mutter und der Gattin eines Generals in Diensten und wurde dabei täglich bis aufs Blut gegeißelt, wovon ihr lebenslang 144 Narben verblieben. 1882 wurde sie schließlich von einem italienischen Händler für den italienischen Konsul Callisto Legnani gekauft, der angesichts des Vormarschs der Mahdisten nach Italien zurückkehrte. Hier lernte Bakhita schließlich nach so schrecklichen "Patronen", denen sie bisher unterstanden war, einen ganz anderen "Patron" kennen – "Paron" nannte sie in dem venezianischen Dialekt, den sie nun lernte, den lebendigen Gott, den Gott Jesu Christi. Bisher hatte sie nur Patrone gekannt, die sie verachteten und mißhandelten oder bestenfalls als nützliche Sklavin betrachteten. Aber nun hörte sie, daß es einen "Paron" über allen Patronen gibt, den Herrn aller Herren und daß dieser Herr gut ist, die Güte selbst. Sie erfuhr, daß dieser Herr auch sie kennt, auch sie geschaffen hat – ja, daß er sie liebt. Auch sie war geliebt, und zwar von dem obersten Patron, vor dem alle anderen Patrone auch nur selber armselige Diener sind. Sie war gekannt und geliebt und wurde erwartet. Ja, dieser Patron hatte selbst das Schicksal des Geschlagenwerdens auf sich genommen und wartete nun "zur Rechten des Vaters" auf sie. Nun hatte sie "Hoffnung" – nicht mehr bloß die kleine Hoffnung, weniger grausame Herren zu finden, sondern die große Hoffnung: Ich bin definitiv geliebt, und was immer mir geschieht – ich werde von dieser Liebe erwartet. Und so ist mein Leben gut. Durch diese Hoffnungserkenntnis war sie "erlöst", nun keine Sklavin mehr, sondern freies Kind Gottes. Sie verstand, was Paulus sagte, wenn er die Epheser daran erinnerte, daß sie vorher ohne Hoffnung und ohne Gott in der Welt gewesen waren – ohne Hoffnung, weil ohne Gott. So weigerte sie sich, als man sie wieder in den Sudan zurückbringen wollte; sie war nicht bereit, sich von ihrem "Patron" noch einmal trennen zu lassen. Am 9. Januar 1890 wurde sie getauft und gefirmt und empfing die erste heilige Kommunion aus der Hand des Patriarchen von Venedig. Am 8. Dezember 1896 legte sie in Verona die Gelübde der Canossa-Schwestern ab und hat von da an – neben ihren Arbeiten in der Sakristei und an der Klosterpforte – vor allem in verschiedenen Reisen in Italien zur Mission zu ermutigen versucht: Die Befreiung, die sie selbst durch die Begegnung mit dem Gott Jesu Christi empfangen hatte, die mußte sie weitergeben, die mußte auch anderen, möglichst vielen, geschenkt werden. Die Hoffnung, die ihr geworden war und sie "erlöst" hatte, durfte sie nicht für sich behalten; sie sollte zu vielen, zu allen kommen.
Kirche in Not Sendung (10 Minuten) über Josephine Bakhita:

Es gibt auch einen Bakhita-Spielfilm aus Italien, leider hab ich ihn noch nicht mit deutschen oder wenigstens englischen Untertiteln gefunden:

PA Ruben

Freitag, 21. Dezember 2012

Heiliger Florian löscht Kerzen

Bei uns in Neukirchen kann in der Adventszeit gar nicht viel passieren feuertechnisch.
Immerhin wacht der Heilige Florian persönlich über die Kerzen in der Kirche.
Darum also hat er einen Kübel:



Mittwoch, 26. September 2012

Die Perspektive macht den Unterschied: Esoterik


"Die Unterscheidung der Geister", also darauf zu kommen ob etwas, was einem da so über den Weg läuft, nun etwas gutes oder schlechtes ist, ist oft gar nicht so leicht.
Die meisten Sekten und viele Esoterik-Richtungen erscheinen auf den ersten Blick sehr christlich. Sie verwenden sehr viele christliche Wörter und Symbole. Ich möchte euch drei Kriterien für die Beurteilung vorstellen, die für mich beim Kontakt mit Sekten und esoterischen Gruppen und Gedanken wichtig geworden sind. (Weiter unten findet ihr viele links und Kontakte wenn man Fragen hat)

->Die Perspektive macht es aus
Nicht wir befehlen und lenken Gott durch unser tun, sondern ER hält unser Leben in seiner Hand!
Ein Beispiel: Engel Karten, Engel Sprays, Engel Sprüche und Engel Anhänger sind heute weit verbreitet. Besorgte Eltern geben diese ihren Kindern zum Beispiel in die Schule mit. Sie meinen den Engel damit sagen zu können, was sie tun sollen. SIE wollen den Engeln befehlen was zu tun ist. Dabei sind die Engel Boten Gottes (Angelos aus dem griechischen bedeutet Bote) die UNS sagen sollen, was GOTT von UNS will. Wo ich meine die Engel in der Hand zu haben ist die Perspektive falsch. Das gleiche gilt für Jesus, für Gott, und auch für die Heiligen. Im christlichen Gebet vertrauen wir uns Gott an, bitten wir die Heiligen um ihre Fürsprache. Darum ist auch das "Dein Wille Geschehe" im Vater unser so wichtig. Auch Maria sagt zum Engel: Fiat Voluntas tua- Ich bin die Magd des Herrn, mir geschehe wie du gesagt hast.

Für mich haben das zwei Heilige ganz klar auf den Punkt gebracht:
Der Heilige Rupert Mayer SJ, von den Nazis getötet hat geschrieben:

Hl. Rupert Mayer

Herr, wie Du willst,
soll mir gescheh\'n
und wie Du willst,
so will ich geh\'n;
hilf Deinen Willen nur versteh\'n!

Herr, wann Du willst,
dann ist es Zeit;
und wann Du willst, bin ich bereit
heut und in alle Ewigkeit.

Herr, was Du willst,
das nehm\' ich hin,
und was Du willst, ist mir Gewinn;
genug, dass ich Dein Eigen bin.

Herr, weil Du\'s willst,
drum ist es gut;
und weil Du\'s willst,
drum hab\' ich Mut.
Mein Herz in Deinen Händen ruht.

Und auf die Heilige Therese von Lisieux geht der Spruch zurück:
Tout est grace- Alles ist Gnade. 

Kürzer kann man es nicht sagen: Alles ist Gnade, wenn wir aus Gott leben, in Gott leben, für Gott leben. 

das bringt mich zum nächsten Punkt:

->Vermeidung von Leid und Schwierigkeiten ist nicht das Ziel des Lebens und des Glaubens.
Gruppen, Praktiken, Schriften und Menschen die versprechen alles Leid auszuschalten, ewige Freude und Harmonie herstelle zu können, können sich damit nicht auf Jesus und die Bibel berufen.
Denn Jesus hat gesagt: Nehmt euer Kreuz auf euch und folgt mir nach. Jesus verwandelt das Leid. So ist bildlich gesprochen das Holz des Kreuzes zum Baum des Lebens für uns geworden. Jede Mutter weiß: Man muss durch die Schmerzen der Geburt, damit neues Leben kommt. Jesus hat sich selbst geschenkt, damit wir mit ihm und durch ihn das Leid tragen können und daran nicht zerbrechen. (Siehe dazu: Leben in Fülle beinhaltet auch das Leid).

-> JESUS, nicht Jesus Energie oder der "kosmische Christus", GOTT, nicht das göttliche oder göttliche Energie
Viele (Geist-)Heiler, Medien (=Geisterbeschwörer), Leiter esoterischer Gruppen etc. reden viel von der Jesus Energie, dem Göttlichen, der Engelenergie und so weiter. Sie haben auch Bilder von Jesus und Maria in ihren Räumen. Allerdings reden sie nie von Jesus direkt. Von Jesus, dem Sohn Gottes, der wirklich auf die Welt gekommen ist, der wirklich gelebt hat, gestorben ist, begraben wurde und auferstanden ist von den Toten. Gott kommt auch nicht vor, dafür "das Göttliche", oder "Göttliche Energie". Sobald so geredet wird merkt man, dass man sich nicht mehr auf dem Boden der Bibel und des Christlichen Glaubens befindet. Denn wir glauben nicht an eine Energie, sondern an Gott, der in Jesus ein Gesicht bekommen hat, der bei uns war und ist, den man nicht manipulieren kann mit verschiedenen Praktiken. Jesus ist Weg, Wahrheit und Leben. ER schenkt uns das Leben in Fülle.


PA Ruben

Freitag, 24. August 2012

Tausend Leben für eine Seele - Hl. Therese von Lisieux

"Ich bitte Jesus, dass Sie nicht nur ein guter, sondern ein heiliger Missionar werden, glühend von Liebe zu Gott und zu den Seelen; ich flehe Sie an, auch mir diese Liebe zu erbitten, damit ich Ihnen in Ihrer apostolischen Arbeit helfen kann. Sie wissen ja, eine Karmelitin, die nicht Apostel wäre würde sich vom Ziel ihrer Berufung entfernen und aufhören, eine Tochter der Seraphischen Heiligen Teresa zu sein, die tausend Leben hingeben wollte, um eine einzige Seele zu retten."

Hl. Therese von Lisieux, von Heiligenlexikon.de

PA Ruben