Laut Papst Franziskus sind alte Menschen ein Reichtum. Sie haben im Laufe der Jahre einen reichen Schatz an Weisheit angesammelt, wie in einem Lagerhaus. Ein solches Lagerhaus öffnet sich für uns heute einen Spalt weit. Stefan Unterwurzacher im Gespräch mit Ruben Weyringer.
Du bist Jahrgang 1919, wie war deine Kindheit?
Ich bin ein waschechter Neukirchner, geboren in Neukirchen in Rosental. Mein Vater war ein Schustermeister, ein fleißiger Arbeiter. Ich bin hier in die Volksschule gegangen, und ich werde ein bisschen gescheiter gewesen sein als die anderen. Der Lehrer Zobel hat zu meinem Vater gesagt: "Du, nach der Volksschule musst du den Buben auf die Bürgerschule schicken". So hieß die Hauptschule damals. "Mein Gott" hat mein Vater gesagt, "das kostet einen Haufen Geld und wohin soll er denn gehen?". Aber er hat sich überzeugen lassen, und so haben wir in Zell am See und in Lend angefragt, die haben aber niemanden mehr genommen. So bin ich nach Salzburg gekommen in die Edmundsburg, eine Knabenerziehungsanstalt am Mönchsberg, die zu St. Peter gehörte. Wie die Leute Knabenerziehungsanstalt gehört haben, da haben sie gesagt: "Oh, der Bub ist in einer Erziehungsanstalt", das hat einen schlimmen Klang gehabt. Dabei war es ein gutes Institut.
Zweifel! Da ist es, das böse Wort, von dem wir Gläubige gar nicht gerne reden. Fällt es in einem Gespräch über Gott und Glaube, dann ist es, als würde eine schwere Schuld eingestanden.
Große Überraschung dann, wenn ich bekenne: „Ich habe oft Zweifel. Ich glaube sogar, dass Zweifel nicht gegen den Glauben sind, sondern dass sie Teil des Glaubens sind". - "Wie bitte? Zweifel sollen gut sein? - JA! Wenn ich den Zweifel nutze um neu nach Gott zu suchen“.
Wenn ich gar keine Zweifel habe, dann kann es leicht sein, dass ich mir einen gemütlichen Glauben, einen gemütlichen Jesus, einen gemütlichen Gott hergerichtet habe. Er passt gut in mein Leben. Der Zweifel aber fordert mich heraus. Er bringt mich dazu, nachzudenken.
Aus den größten Zweifeln in meinem Leben habe ich die wichtigsten Dinge über Gott, mich selbst und die Welt gelernt. Entscheidend war dabei im Zweifel nicht gegen Gott und Glaube, sondern um und für sie zu kämpfen.
Ich habe einfach schon zu viel erlebt, als dass ich einfach sagen könnte „Weg mit dir Glaube, fort mit dir Gott, es gibt dich nicht, ich brauch dich nicht“. Denn auch im Zweifel fange ich nicht immer wieder bei null an.
Woher der Spruch: Geld regiert die Welt? Wie geht denn das? Wie ist das zu verstehen?
Nun: Geld hat eine wichtige Rolle inne. Es ist eine Art Kommunikationssystem, ein Mittel zum Austausch. Damit wir etwas erwerben können und so mittels Geld eine Gegenleistung erbringen, und damit uns etwas vergolten wird, wenn wir etwas herstellen oder eine Dienstleistung vollbringen. Dass angestrebt wird, in Zukunft jede „Kommunikation“ in dieser Hinsicht (wenn eben etwas bezahlt wird) zu registrieren und folglich auch zu überwachen, sei einmal dahingestellt.
Kinder aus ärmsten Verhältnissen beim
gemeinsamen Gebet in Bolivien
Jedenfalls: Geld spielt eine wichtige Rolle. Aber was ist, wenn Geld keine Rolle mehr spielt? Wir sagen ja, wenn genügend vorhanden ist, dann spielt Geld keine Rolle mehr. Dann beginnt es (das Geld) zu regieren oder gar zu herrschen. Dann hat nur mehr das Geld das Sagen oder derjenige, für den Geld keine Rolle mehr spielt. Unsagbar machtvoll scheint rollenloses Geld zu sein, dass es sogar großartige Phantasien hervorruft und diese in den Bereich der Machbarkeit und der Realität holen.
Irgendwie setzt sich dann ein neuer Gedanke darauf: nämlich das Geld arbeiten zu lassen. Es vermehrt sich dann, obwohl es keine genuine Eigenschaft des Geldes ist, Fortpflanzungsfähigkeiten aufzuweisen. Wenn es in einer Gesellschaft nur mehr diese Art der Fruchtbarkeit gibt?
Der Kulturverein Tauriska lädt ein zur Debanter Passion in der Neukirchner Pfarrkirche:
Komposition
zu dem von der in Niedernsill lebenden Dichterin
Barbara Rettenbacher – Höllwerth verfassten Kreuzweg, basierend auf Kreuzwegbildern vom Osttiroler Bildhauer
Alois Fasching,
einer Kettensägearbeit, die er für die Pfarrkirche in Debant
im Jahre 2000 schuf.
Frau Barbara Rettenbacher sah den Kreuzweg des Bildhauers Alois Fasching
auf einer Wallfahrt der Niedernsiller Katholischen Frauenschaft nach Debant/Osttirol. Ergriffen von diesen ausdrucksstarken Reliefs wurde Frau Rettenbacher inspiriert, Texte bzw. Meditationen zu den einzelnen Stationen in
Mundart zu schreiben.
Diese Texte sind sehr tiefsinnig und in wunderbarer Bildsprache verfasst.
Da sie in Mundart geschrieben sind, bietet es sich an, sie für Gesang und
Harfe zu vertonen, da die Harfe ein Instrument ist, das die Volks- und Kunstmusik in wunderbarer Weise verbindet. (Text und Plakat: Tauriska)
1. Station –
Jesus weascht verurteilt
Rundum zoagn’s
mit ausgstreckte Finger
auf den oan, der nit mittuat
ban Stoanign und Außistii(r)ln.
Der kunnt eahn schadn am
End -
drum schnell ans Kreiz damit!
Da Richter mit da
Kaiserfaust in Gnack
richt’ nach eahn Willn
und wascht sih’s Bluat va
d’Händ. [...]
Am vergangenen Samstag durften wir beim Gebetskreis in Neukirchen wieder einen ganz besonderen Gast und alten Bekannten, den viele von uns bereits von früheren Gebetskreisen oder dem "Fest der Jugend" im Salzburger Dom kennen, begrüßen:
Georg Mayr-Melnhof, Religionslehrer und Mitbegründer der Loretto-Gemeinschaft, kam zu uns in den Pinzgau, um vor vielen Firmlingen seinen persönlichen Weg zum wahrhaftigen Glauben zu schildern.
Vorher ergriff er allerdings die Gelegenheit, um für eines der größten Projekte, an dem er maßgeblich beteiligt ist, die Werbetrommel zu rühren:
Er gab uns mittels eines Videoclips einen Rückblick auf das vergangene Fest der Jugend, das heuer bereits zum 17. Mal zu Pfingsten in Salzburg stattfinden wird:
Danach waren jene, die dieses Event schon einmal live miterleben durften, aufgerufen, ein kurzes Kommentar abzugeben, wie es ihnen gefallen hat, bevor Georg die druckfrischen Flyer für das kommende Pfingsten'16 austeilte - HIER geht's zur Onlineversion.
Sein darauf folgendes Zeugnis kann HIER als MP3 heruntergeladen und nachgehört werden.
Abend der Barmherzigkeit
Wie viele bestimmt schon erfahren haben, startet am kommenden Montag wieder die große Fasten-Anbetungswoche 24/7 im "Obergemach" des Pfarrheims in Neukirchen.
Darum findet auch am Samstag den 05.03.2016 anstatt des Gebetskreises wieder einen Abend der Barmherzigkeit statt!
Dort wird es, neben einer von Sing&Pray gestalteten Anbetungszeit auch wieder die Möglichkeit zum Empfang des Bußsakramentes bei 2 Priestern geben!
Also kommt in die Arme unseres Herrn, die er uns zur Versöhnung reicht!
"Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes..." (Mt 28,19)
Rund um Maria Lichtmess (2. Februar) feiern wir in unseren Pfarren einen Gottesdienst, bei dem speziell die Täuflinge des vergangenen Jahres eingeladen sind. Wie Maria Jesus nach 40 Tagen zum Tempel brachte, so bringen auch wir unsere Kinder zur Kirche, "dem Haus Gottes und Tor des Himmels" (Genesis 28,17).
Gott schenkt uns das natürlich Leben (das wir überhaupt leben), und Er schenkt uns auch das übernatürliche, neue Leben aus Wasser und Geist (Johannesevangelium Kapitel 3).
Warum muss denn bitte ein Neugeborenes gleich noch einmal neu geboren werden?
Für einen schönen und lustigen Nachmittag für die Senioren sorgte heuer wieder die Katholische Frauenbewegung Wald. Nach dem gemeinsame Gebet sangen und spielten die Pfifferlingsplatzerlkinder für uns. Margit Gantner trug uns lustig Mundarttexte vor und die KFB verwöhnte uns natürlich u.a. mit saftigen Krapfen. Vergelt's Gott!
Gespannt blicken alle zu den Pfifferlingsplatzerlkindern
Akkorde (Gitarre) zu den Gesängen zur Eröffnung aus dem Neuen Gotteslob (pdf Datei dazu unten)
Einzug mit Sternsingern
140 Kommt herbei, singt dem Herrn
141 Auf, lasst uns jubeln dem Herrn
142 Zu dir, o Gott erheben wir
143 Mein ganzes Herz erhebet dich
144 Nun jauchzt dem Herren, alle Welt
145 Wohin soll ich mich wenden
147 Herr Jesu Christ, dich zu uns wend
148 Komm her, freu dich mit uns, tritt ein
149 Liebster Jesu, wir sind hier
150 Jerusalem, rühme den Herrn Gotteslob Nr. 140: Kommt herbei, singt dem Herrn
em A em A C am C D em
Kommt herbei, singt dem Herrn, ruft ihm zu der uns befreit. :|
em G a em D am em H7
singend lasst uns vor ihn treten, mehr als Worte sagt ein Lied.
em G a em D am H7 em
singend lasst uns vor ihn treten, mehr als Worte sagt ein Lied.