Montag, 11. Januar 2016

Gebetskreis Neukirchen

Am 09.01.2016 fand im Neukircher Pfarrheim der erste Gebetskreis dieses Jahres statt.
Den Eröffnungsimpuls hielt unser Hr. Pfarrer Helmut Friembichler, der uns einen kleinen Ausschnitt aus „Theologie des Leibes“ vom Hl. Papst Johannes Paul II. beschrieb.

Zu beginn wies er darauf hin, dass der Mensch nicht nur aus dem materiellen besteht, sondern auch eine unsichtbare Ebene. Hierzu definierte er die Begriffe von Körper und Seele, die gemeinsam den Leib ergeben.
Im Gegensatz zur heute recht häufig vorherrschenden Tendenz, dass das Hauptaugenmerk auf den Körper gelegt wird, bemerkte Helmut, dass vielmehr ein gutes Verhältnis zwischen Körper und Seele, also die Beschaffenheit Leibes im Zentrum unserer Bemühungen stehen sollte.

Dann eröffneter er den eigentliche Kern seines Vortrages:
Die Beziehung zwischen Mann und Frau.
Dabei legte er uns einerseits den Text des Eheversprechens, „Ich nehme dich an als meine(n) Frau (Mann). Ich verspreche dir die Treue in guten und bösen Tagen, in Gesundheit und Krankheit, bis der Tod uns scheidet. Ich werde dich lieben, achten und ehren, alle Tage meines Lebens“, andererseits eine Passage aus den Epheserbriefen ans Herz.
Wobei er betonte, dass die Kirche mit ihren Regelungen keineswegs eine Bevormundung, sondern den Schutz der Menschen vor Verletzung anstrebt!
In seinem Brief an die Epheser (Eph 5,21-33) beschreibt Paulus, wie eine Beziehung zwischen Mann und Frau sein sollte und wie sich beide ergänzen. Helmut bemerkte hierzu aber auch, was durch die etwas schwierige Formulierung vielleicht erst auf den zweiten Blick erkennbar wird: Nämlich dass Paulus (für die damalige Zeit sehr fortschrittlich!) lehrte, dass weder Mann noch Frau „besser“ bzw. höhergestellt ist als der jeweils andere und dass starke Familien die Grundlage für eine funktionierende Kirche – also eine Kirche „...ohne Flecken, Falten oder andere Fehler...“ (Eph 5,27) sind.

Zum Abschluss beschrieb Helmut anhand einer Skizze, wie sich die Verbundenheit zwischen Mann und Frau in 3 Ebenen teilen lässt:
Einerseits eine auf dem Geist bzw. der Vernunft basierende Ebene, andererseits auf eine Verbindung der Seelen und natürlich auch auf eine körperlichen Ebene.
Auch hier gilt wieder das Prinzip, dass das eine nicht ohne weiteres ohne dem anderen auskommt.
Denn nur eine Beziehung, die auf allen drei Ebenen eine ausgewogenes Gleichgewicht besitzt wird fruchtbar (körperlich wie geistig) und wirklich offen für weiteres Leben.

In gut 2 Wochen, am 23. Jänner findet der nächste Gebetskreis in Neukirchen statt – dann wieder mit Evangeliumsstunde für Kinder bis 10 Jahre.

Bis Bald!

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