Freitag, 27. Juli 2012

Dienstag, 24. Juli 2012

Sonntagspredigt vom 22.07.2012 - Mk 6: 30-34 - passend zur Urlaubs- und Ferienzeit

Wer keine Zeit mehr für sich hat, ist krank. Er wird sich selber verlieren. Unser heutiges Leben ist mit einem Riesenrad zu vergleichen, das sich unaufhörlich mit ständig steigender Geschwindigkeit dreht. Weil wir an dieses Rad gekettet sind, werden wir an seinem Rand geschleudert. Wir haben keinen Möglichkeit der Besinnung, der Überprüfung unserer Standpunkte, der Verarbeitung unserer täglichen Erlebnisse. So werden wir immer leerer, Seele und Leib werden zerrissen. Gegen eine solche den Menschen zerstörende Entwicklung lädt Jesus uns ein:
Kommt und ruht ein wenig aus. Dieses Wort passt auch gut in die Urlaubs- und Ferienzeit.
Am letzten Sonntag haben wir gehört, wie Jesus seine Jünger ausgesandt hatte, um den Menschen die Frohe Botschaft zu verkünden, Im heutigen Evangelium haben sich die Jünger, reich an Erlebnissen, um Jesus versammelt. Wir erfahren nicht, was Jesus zu den einzelnen Berichten seiner Jünger gesagt hat. Es heißt da nur: „Kommt mit an einen einsamen Ort, wo wir allein sind, und ruht ein wenig aus.“
Wahrscheinlich waren die Jünger gar nicht so begeistert von diesem Angebot. Sie hätten viel lieber geredet und diskutiert. Sie waren so richtig aufgedreht. Aber Jesus weiß, dass man so nicht vernünftig leben und arbeiten kann. Irgendwann brennt da die Sicherung durch, und dann reden wir von Leuten, die ausgebrannt sind. Die waren mal voller Begeisterung, aber dann war auf einmal die Luft raus und keiner kann so richtig sagen, wie das gekommen ist. Leute, die sich mal wirklich für andere eingesetzt haben, sind plötzlich voller Verbitterung und Lustlosigkeit. Wir sind dann schnell versucht, den bekannten Stress verantwortlich zu machen. Aber das ist wohl nur die Oberfläche. Darunter steckt wohl noch etwas anderes.
Es ist auffällig, wie Jesus die Erfolgsberichte seiner Jünger nicht besonders wichtig nimmt. Er hält kein Apostel-Konzil und auch keine Missionssynode. Er geht mit seinen Jüngern in eine einsame Gegend, wo nichts los ist. Da können sie den ganzen Tag von ihren Heldentaten erzählen und es wird sie niemand bewundern. Deswegen werden sie dann wohl auch bald still werden und zur Ruhe kommen. Und wahrscheinlich werden sie auch bald darauf kommen, dass sie nichts Besonders tun. Jeder Mensch tut schließlich seine Arbeit und jede Arbeit hat ihren Sinn für die Gemeinschaft. Worauf es ankommt, ist noch etwas anderes.
Zu einem Einsiedler kommt ein junger Mann und fragt ihn: „Welchen Sinn hat die Stille?“ Der Einsiedler schöpft gerade Wasser aus dem Brunnen. „Schau in den Brunnen“, sagt er, „was siehst du?“ Der Junge blickte in den Brunnen: „Ich sehe nichts.“ Nach einer Weile fordert der Einsiedler ihn wieder auf: „Schau in den Brunnen, was siehst du?“ Der junge Mann blickt hinunter und sagt: „Jetzt sehe ich mich selbst.“ „Siehst du“, spricht der Einsiedler, „als ich Wasser schöpfte, war es unruhig, und du sahst nichts. Jetzt ist das Wasser still, und du siehst dich selbst. Das ist der Sinn der Stille.“ Ja, wenn ich mich selbst in Ruhe sehen kann, werde ich auch den angemessenen Abstand gewinnen können, um die Koordination meines Lebens neu zu bestimmen. Dazu muss ich die Raststätten meines Lebens aufsuchen, um aufzutanken, Zeit zu haben und mir auch zu lassen.
Die Aufforderung Jesus zu Ruhe will dem Menschen helfen, sich selber anzuschauen und zu erleben. Sicherlich darf sich jemand da auch freuen über das, was er leistet oder geleistet hat. Aber das Entscheidende ist das nicht. Der Mensch wird nicht erst wichtig durch das, was er leistet. Der Mensch ist wichtig, weil er jemand ist; eine ganz einmalige Person, die ihr Leben als Geschenk von Gott empfangen hat.
Und es ist wichtig, dass jeder Mensch das in seinem Leben zu spüren bekommt: Du bist von Gott gewollt noch vor jeder Leistung, die du erbringen kannst. Es wäre sicher für uns alle sehr heilsam, wenn wir spüren würden in den Augenblicken, in denen wir zu Ruhe kommen, um bei uns selbst und bei Gott zu sein. AMEN

Samstag, 21. Juli 2012

Pfarrer und Pastoralassistent auf Mission in Bolivien

Viele von Euch wissen, dass ich nach Abschluss meines Biologiestudiums ein Jahr als Voluntär bei Franziskanern im Bolivianischen Dschungeltiefland verbracht habe. (siehe dazu diesen Artikel im Rupertusblatt oder auf diesem Blog, den ich damals gemacht habe). 

Bei den Hauslehren in Neukirchen habe ich dieses Jahr davon erzählt, und nächstes Jahr werde ich auch in Wald und Krimml von meinen "Pastoralen Abenteuern" bei den Chiquitanos berichten. 

Allerdings gibt es dann schon ein Update, denn kommenden Dienstag machen Unser Pfarrer Helmut und ich uns für drei Wochen auf nach Bolivien. Da wird es dann sehr viel neues zu erzählen geben. Ich werde davon anschließend auf unserem Blog berichten. 

Heute will ich auch hier einen Brief posten, denn ich an die Menschen geschrieben habe, die unsere Projekte über die Jahre hin unterstützt haben. 
Bitte denkt an uns im Gebet- Hasta pronto
PA Ruben

Liebe Freunde, liebe Bekannte
Diesen Sommer kann ich endlich wieder nach Bolivien fahren. Und zwar werde ich  gemeinsam mit Pfarrer Helmut Friembichler vom 24 Juli bis 18 August auf einer Reise nach San Ignacio de Velasco sein. Wenn man die Reisezeiten - in Bolivien dauert alles ein bisschen länger - einrechnet, dann werden wir also gute 3 Wochen in San Ignacio de Velasco verbringen können. In diesen 3 Wochen wollen wir einfach viele Leute besuchen, Freundschaften bestärken, gemeinsam unseren Glauben feiern und vertiefen. Wir werden die Häuser, die mit österreichischen Spenden gebaut wurden und die Werkstätte für die Alleinerziehenden Mütter einweihen, inspizieren und dokumentieren. 

Mein Träum wäre es, wenn wir eine Woche von einem, kleinen Dschungeldorf zum nächsten ziehen könnten. Dort mit den vielen Kindern von Haus zu Haus gehen, gemeinsam zu singen, zu beten, zu segnen, und dann Messen zu feiern. Die Nacht in der Hängematte, bei Kerzenschein und Affengebrüll. Der Tag mit Gesprächen bei Chicha (das traditionelle Maisgetränk) und so den üblichen bolivianischen Abenteuern

Die Kommunikation mit Bolivien ist nicht so leicht, daher bin ich schon sehr gespannt, wie sich alles entwickelt hat. Allerdings habe ich von einer österreichischen Delegationen der DKWE (Diözesan Kommission für Weltkirche und Entwicklungszusammenarbeit), die San Ignacio und dort auch die Werkstatt besucht hat, sehr positive Rückmeldungen bekommen. Es geht gut vorwärts- wenn auch nicht so schnell wie unser eins das wünschen würde. Nach meiner Reise werde ich mehr davon Berichten.

Letzten Sommer war auch die Mutter von Padre Andreas Holl (aus Oberösterreich, er war damals der Guardian im Franziskanerkloster in dem ich gelebt habe) in Bolivien und auch in San Ignacio. Dabei hat sie auch die Werkstätte besucht, die wir die allein erziehenden Müttern gebaut haben.
Karolina hat mir geschrieben: " Sie[Dina] wollte mit uns in das Dorf fahren, wo meine 7 Patenkinder sind. Die Zeit hat dann nicht mehr gereicht, so sind wir zur Näh-Werkstatt gefahren, wo ich ein "Känguru-Hemd" erworben habe. Die Frauen haben uns herzlich begrüßt und waren sehr fröhlich. Die alte "Singer" Nähmaschine ist wohl aus Europa importiert..."
Auch der "Verein Solidarität mit Lateinamerika" (www.solilatino.at) unterstützt das Projekt und hat schon mehrere Häuser ermöglicht und wird die Werkstatt bei der Ausstattung mit Maschinen unterstützen. 

Ich wünsche mir auf dieser Reise einfach die Menschen wieder zu treffen, mit denen mich vieles verbindet. Und wenn ich zurück bin, kann ich vielleicht auch wieder Spenden für weitere Häuser für die ärmsten Familien sammeln. Mir ist wichtig, dass die Menschen, denen wir helfen wirklich ein Gesicht haben, dass wir Ihre Geschichten kennen. Nun bin ich doch schon drei Jahre nicht mehr in Bolivien gewesen und so ist es für mich wie gesagt eine große Freude und Chance, wieder in die Chiquitania zu fahren.

Ich selbst arbeite seit September als Pastoralassistent im Oberpinzgau. Bei meiner Arbeit in den Pfarren Bramberg, Neukirchen, Wald und Krimml helfen mir meine Erfahrungen in Bolivien sehr. Ehrlich gesagt glaube ich, dass ich ohne meine Zeit in Bolivien jetzt wahrscheinlich gar nicht hier wäre. Denn die Erlebnisse dort haben mich sehr geprägt und haben mich in meinem Glauben bestärkt. Vor allem die Erfahrung, das gerade in der schlimmsten Not Jesus Christus, der menschgewordene Gott da ist, und mit uns unser Kreuz trägt ist mir sehr tief gegangen. Der Glaube an Jesus verspricht nicht, dass alles im Leben schön und gut werden wird, aber er gibt uns die Kraft, an keiner Not, keiner Krankheit oder Leid zu zerbrechen. Denn ER hat all das selbst erlebt und uns so denn Weg gezeigt. Das habe ich von den armen Menschen in Bolivien gelernt, und ich glaube, dass dieser Glaube auch für die Menschen in Europa angesichts so großer, meist seelischer Not, eine große Hilfe ist.
So wünsche ich Euch Gottes reichen Segen
Euer
Ruben Weyringer

RUBEN WEYRINGER MADRES ABANDONADAS ­ BOLIVIEN 
KONTONR.: 1257740 
BANKLEITZAHL: 35021
BANK: RB NEUMARKT

Freitag, 20. Juli 2012

Nicht sorgenfreies Leben-sondern leiden mit Jesus ist schön, Hl. Arnold Janssen

"Nicht das ist schön, ein sorgenfreies und leidloses Leben zu führen, sondern in der Kraft des Heiligen Geistes und in Vereinigung mit Jesus Schweres zu leiden und zu vollbringen."

Montag, 16. Juli 2012

Bergmesse Wildkarspitz


Wie es in Krimml schon zur Tradition wurde, durften wir am Sonntag den 11.07.2012, wie alle zwei Jahre, eine Bergmesse auf der 3037m hohen Wildkarspitze feiern.

Wer rechtzeitig zur Messe, welche auf 11:00 angesetzt war, kommen wollte, musste bereits vor Sonnenaufgang mit dem Aufstieg zur Wildkarspitze beginnen.
Blick von der Breitscharte Richtung Krimml
Als eine Aufmerksamkeit der ansässigen Grundbesitzer wurden auch heuer wieder zur Erleichterung des Weges die Schranken des Versorgungsweges, welcher vom Plattenkogellift, an der Gletscherblickalm und sogar noch an der Breitscharte vorbei führt, geöffnet.
Der Sonne entgegen
Aufstieg Richtung Wildkarsee
Endlich mal eine kurze Pause!


Nach dem durchqueren eines kurzen Waldstückes und der Wanderung über saftig grüne Almflächen konnte man zwischen ein paar Felsformationen bereits bald den ersten Blick auf die Wildkarspitze erhaschen.
Die ersten Sonnenstrahlen

Gegen 7:00, erst auf der Höhe des Wildkarsees, konnten wir uns an den ersten Sonnenstrahlen wärmen.
Viele nutzten diese Gelegenheit für eine Frühstück unter freiem Himmel, während andere bereits den Spuren der Bergrettungsmannschaft durch die Schneefelder Richtung Gipfel folgten.
Die Bergrettung beim Aufbauen der Sicherungen

Als wir das letzte Schneefeld endlich gequert hatten und uns, auf dem Grat angekommen, dem Ziel nahe sahen, wurden wir von der Bergrettung Krimml empfangen welche bereits die Sicherungsseile gespannt hatte und uns auf Wunsch sogar mit einem Klettergurt sicher bis zum Gipfel begleitete.
Stellvertretend für alle, die bei der Bergmesse dabei waren möchte ich mich noch einmal bei allen Bergrettern für diesen Dienst bedanken!
Vergelt's Gott!

Trotz des strahlenden Sonnenscheins ließen es die Windverhältnisse leider nicht zu, die Messe wie geplant auf dem Gipfel zu feiern.
Später entschloss unser Herr Pfarrer, die Messe um ein paar Meter in die windgeschütze Nordflanke des Gipfels zu verlegen.
Ungestört von den schwierigen Verhältnissen empfing Matthias Hölzl die eintreffenden Bergsteiger mit einem Ständchen auf seinem Flügelhorn.
Gipfelsieg!



Eine Messe wie im Adlerhorst
der Blick in die Nordflanke
Die Wandlung - in über 3000m Seehöhe


Angesichts der schönen Erlebnisse, die sich nur schwer in Worte fassen lassen, darf man sich jetzt schon auf die nächste Bergmesse, welche übrigens am 11.August 2012 am Grenzübergang des Krimmler Tauernweges stattfinden wird.



Sonntag, 15. Juli 2012

Ein Blick Richtung Mittersill............

Für alle, die gerne einmal in die Nachbargemeinden schauen möchten, gibt es hier eine Verlinkung zum Pfarrverband Mittersill, Hollersbach, Stuhlfelden ............

Angemerkt sei auch die Monatswallfahrt in Stuhlfelden (jeden 13. des Monats) - Gebet um Erneuerung des Glaubens, um Frieden, um Versöhnung und um Geistliche Berufe;
Details dazu findet man hier.............

Du Gott des Aufbruchs,
sei mit uns unterwegs
zu uns selbst, zu den Menschen und zu dir.
Sei mitten unter uns,
an diesem Ort und
in allen Dörfern
und Städten, durch die wir kommen werden.
Wo zwei oder drei dein Wort hören,
wo zwei oder drei dir folgen,
wo zwei oder drei - oder auch viele -
deine Botschaft leben wollen,
da bist du gegenwärtig.
So segne uns mit deiner Güte,
begegne uns mit deinem Erbarmen
und leuchte uns mit dem Licht deines Friedens
auf allen unseren Wegen.
Amen.

Einen schönen Tag wünscht euch Karin :-)

Samstag, 14. Juli 2012

Anbetung:Neues Leben in dunkelster Zeit


Am 23. Mai 1945, nur wenige Tage nach dem Ende des Krieges am 5.Mai, schrieb der Erzbischof von Salzburg Andreas einen Hirtenbrief an die Gläubigen der Erzdiözese Salzburg.
Aus den Anfangsworten spricht tiefster Schmerz:

"Liebe Gläubige!In dieser Stunde großen Leides, das über das ganze Volk hereingebrochen ist, erwartet Ihr mit Recht ein Wort Eures Bischofs. Wer von Euch braucht nicht Kraft und Trost! Wir alle sind ja tief erschüttert über alles, was gekommen ist: Ausgeblutet das Volk; dahin seine Blüte; zerbrochen Staat und Wirtschaft; zerrissen die Bande von vielen Familien; zerstört so viele Wohnhäuser Gottes und der Menschen; entrechtet und beraubt die Kirche Christi; schwer geschädigt das Reich Gottes auf Erden.Aber wir gläubige Menschen verzagen nicht. Wir kennen das Wahrwort unserer Ahnen: Wo die Not am größten, ist Gottes Hilfe am Nächsten. [...]"
Erzbischof DDDr. Andreas Rohracher (1943-1969)
Wie nun können diese "Schäden am Reich Gottes" wieder gut gemacht werden?
"Meiner und aller guter Katholiken größte Sorge in den letzten Jahren war die so mangelhafte religiöse Unterweisung der Kinder und Jugend. Der Religionsunterricht war aus der Schule verbannt,[...]. In nicht wenigen Pfarren der Erzdiözese war den Seelsorgern jegliche Unterweisung von Kindern und Jugendlichen vom Staate verboten."
Die Kinder sollten ja zu den neuen "Herrenmenschen" erzogen werden, kein Funke der Schwäche, Demut, Mitgefühl sollte sie am Bau einer Neuen Welt hindern. Nun aber da das "1000 Jährige  Reich" nach 12 Jahren tot war, durfte der Bischof laut hinausrufen: 
"Gläubige! Öffnet die Tore Eures Herzen. Der Herr steht davor und will durch sein heiliges Wort Einlaß in Eure Seelen".
Die "Aufbaukraft" kommt aus der Gnade- und die Gnade kommt aus dem Gebet. Daher schreibt Bischof Andreas an unsere Diözese:
"Gerade wegen seiner unbedingten Notwendigkeit denke ich ernstlich daran, nach Eintritt von Friedensverhältnissen die ewige Anbetung in der Erzdiözese einzuführen. Bisher haben einzelne Pfarren und Kirchen ihre Stundengebet und ihre Anbetungstage gehabt. Ich möchte aber, daß diese Anbetung in meiner Diözese nicht mehr aufhöre, weder bei Tag noch bei Nacht; nicht nur in der Lorettokirche zu Salzburg, wenn sie wieder erstanden ist, sondern auch außerhalb der Bischofsstadt soll irgend eine Gemeinschaft, eine Kirche, ein Kloster, ein Institut den Ehrendienst vor dem Allerheiligsten ununterbrochen besorgen. Ströme von Gnade und Segen werden sich draus auf das ganze Land und sein liebes Volk ergießen und den mühsamen Aufbau fördern."

Mit unseren Anbetungswochen (hier, hier und hier) sind wir in Neukirchen 65 Jahre nach diesem Hirtenbrief dem tiefsten Wunsch des damaligen Bischofs einen großen Schritt gefolgt. Nach der vielleicht dunkelsten Zeit der europäischen Geschichte war die Anbetung der Grundstein für neues Leben in Salzburg. Und so wird die Anbetung auch in unserer Zeit der Grundstein für die "Neuevangelisierung Europas sein".

(Dieses Hirtenwort aus der Zeit der ärgsten Krise kann uns, so meine ich, gute Lehren für die Neuevangelisierung, daher will ich es nach und nach hier veröffenltichen. Sie ist erschienen im: Verordnugnsblatt der ERzdiözese Salzburg, Stück 15 - Juni  - Jahr 1945)
PA Ruben 

Freitag, 13. Juli 2012

Fahrzeugsegnung in Wald im Pinzgau

Am Sonntag, dem 22.07.2012 findet in Wald eine Fahrzeugsegnung statt.
Dazu passend ein paar Worte zum Hl. Christophorus:

Der hl. Christophorus
Christophorus lebte in der Frühzeit des Christentums und starb als Märtyrer. Es ist historisch sicher, dass es bereits im Jahre 452 eine Christophorus-Kirche in Chalzedon (das liegt im heutigen Stadtgebiet von Istanbul) gab. Der griechische Name Christophorus bedeutet „Christusträger“. Eine Legende erklärt, wie der Heilige zu seinem schönen Namen kam:
Bevor er Christ wurde – so die Legende – trug der riesenhaft große Mann einen anderen Namen. Er wollte seine Körpergröße und Körperkraft in den Dienst des mächtigsten Herrn stellen. Immer wenn er meinte, den mächtigsten gefunden zu haben, entdeckte er kurz darauf, dass es noch einen mächtigeren gab. Da bot er dem Teufel, vor dem sogar der mächtigste König zitterte, seine Dienste an. Er merkte aber bald, dass der Teufel sich vor Gott fürchtete. Nicht der Teufel, sondern Gott war also der mächtigste Herr. Daher wollte er ab jetzt Gott dienen. Aber wie? Schließlich ging er zu einem Fluss, um dort Reisende, die aus eigener Kraft das reißende Wasser nicht überqueren konnten, durch die Fluten zu tragen. Dieser Dienst, so dachte er richtig, könnte Gott gefallen. Eines Tages bat ihn ein kleines Kind, es ans andere Ufer zu tragen. Das schien eine leichte Aufgabe zu sein. Aber plötzlich wurde das Kind, das auf seinen Schultern saß, immer schwerer und schwerer. Schließlich fragte er das Kind: „Wer bist du? Warum bist du so schwer?“ Das Kind antwortete: „Ich bin Christus, der die Last der ganzen Welt trägt.“ Am anderen Ufer angekommen, sagte das Kind: „Weil du Christus getragen hast, sollst du ab jetzt Christophorus – Christusträger – heißen!“
Wegen seiner Transportdienste wird Christophorus von Kraftfahrern aller Art als Patron verehrt, aber auch Radfahrer und Lenker anderer Fahrzeuge vertrauen sich seiner Fürbitte an.
Guter Gott,
wenn ich am Lenkrad sitze,
gib mir eine feste Hand und ein wachsames Auge,
damit niemand durch mich gefährdet und verletzt wird.
Du hast alles Leben geschaffen.
Beschütze mich und alle, die sich mir anvertrauen vor Unfall und Gefahr.
Lass mich nicht durch zügelloses oder unachtsames Fahren die Schönheit deiner Welt vergessen.
Erfülle mich mit Verantwortung und lass mich mein Fahrzeug so lenken,
dass ich nach meinen Fahrten immer wieder gut heimkomme
und einmal mein letztes Ziel erreiche, die Herrlichkeit in dir.
Amen
(Verfasser unbekannt)

(von dieser Seite stammen auch die Informationen zum Hl. Christophorus)
Gute Fahrt wünscht euch - Karin :-)

Donnerstag, 12. Juli 2012

Zeichen der Berufung zum Apostolat: Güte. Hl. Antonius Maria Claret

"Es gibt keine Tugend, die so sehr anzieht wie die Güte. Wenn man in einen Fischteich Brösel hineinwirft, kommen alle Fische ohne Angst bis zu unseren Füßen. Wirft man statt Brot einen Stein hinein, fliehen alle und verstecken sich. So ist es auch mit den Menschen. Bei den Missionen, wenn man sie mit Güte behandelt, machen alle mit, kommen zu den Predigten und zur Beichte. Behandelt man sie grob, werden sie ungehalten, machen nicht mit und murren nur über den Priester. Die Güte ist ein Zeichen der Berufung zum Apostolat"
Heiliger Antonius Maria Claret, Geistlicher Führer des Spanischen Volkes im 19. Jahrhundert.
aus: "Novene zugunsten der Bewegung der Armen der Dritten Welt und der Mission im allgemeinen" 
von Heiligenlexikon.de

Mittwoch, 11. Juli 2012

Pinzgauer Marienweg - Eröffnung im August

Für alle "Pilgerfreunde": der Pinzgauer Marienweg ist nun fertiggestellt!
Die Wegmarkierung ist erfolgt,  ebenfalls wurden in allen Gemeinden, durch die der Marienweg führt, Tafeln mit einer Beschreibung des Ortes und des Weges aufgestellt.
Die Eröffnung findet am 14. August 2012 statt.

Der Pinzgauer Marienweg führt von Jochbergwald über Mittersill und die Pinzgauer Marienwallfahrtsorte Stuhlfelden - Bruck an der Glocknerstr. – Embach/Maria Elend - Maria Alm bis nach Maria Kirchental, wo man bei St. Martin/Lofer den Jakobsweg trifft.
Dazu gibt es 4 Möglichkeiten (klassisch, anspruchsvoll, über Berg und Tal, am See....) den Pinzgauer Marienweg zu erwandern.

Alle Informationen zur Eröffnung und zum Pilgerweg selbst gibt es auf der Homepage des Geistlichen Zentrum Embach .......

Gott segne uns und behüte uns auf unserem Weg.
Gott blicke uns freundlich an
und sei uns gnädig.
Gott sei uns nahe
und schenke uns Frieden.
AMEN.
Eine schöne Woche wünscht euch - Karin :-)

Samstag, 7. Juli 2012

Gernkogelmesse 2012


Am 01. Juli 2012 war es wieder soweit. Die alljährliche Bergmesse am Hausberg der Walder, dem Gernkogel fand statt. Bei strahlendem Sonnenschein, und mancherorts aber doch bei einem kühlem Lüfterl.
Pfr. Helmut Friembichler mit den Ministrantinnen bei der Hl. Messe am Gernkogel
Pfarrer Helmut Friembichler hielt mit musikalischer Unterstützung der Trachtenmusikkapelle Wald die Heilige Messe.
Die Trachtenmusikkapelle Wald im Pinzgau - sogar am Berg "fit" :-)
Neu in diesem Jahr – der „Kogel-Burger“, somit ersparte sich die Freiwillige Feuerwehr Wald die im Dorf vergessenen Teller ;-). Geschmeckt hat´s allen super – man war sich einig, der Burger wird so beibehalten.
lecker ;-)

Und dann noch ein paar Fotos:

(rechts die "Pressefotografin" des Tages)


Und irgendwann ging´s dann wieder Richtung Tal.


Mögest Du einen Tag erleben, an dem die Schönheit der Natur Dich anlacht
und Dir sagt: "Die Welt ist schön"
Mögest Du einen Tag erleben, an dem Du neue Dinge entdeckst,
und dabei merkst: "Dein Leben steckt voller Wunder"
Mögest Du einen Tag erleben, an dem Du irgendwann einmal innehältst
und spürst:
"Der Segen Gottes ist mit Dir."
(aus "Erlebe den Tag" - Don Bosco)

Das war ein "Fern"-Bericht (weil nicht bei der Gernkogel-Messe dabei)
 von Karin :-)
-  DANKE für die Fotos von Christl Brennsteiner :-)

Mittwoch, 4. Juli 2012

4 tolle Feste auf einen Streich: Der Gebetskreis geht in die Ferien, Ministranten-Jahresabschluss , eine Taufe und eine Erstkommunion

Letzten Samstag Abend (30.06.2012) rührte sich einiges - 4 Feste (!)  fielen zusammen und wurden gebührend gefeiert.

Man begann in der Pfarrkirche Neukirchen am Großvenediger, wo alle Ministranten der Oberpinzgauer Gemeinden Krimml, Wald und Neukirchen gemeinsam mit dem Gebetskreis den Saisonabschluss feierten. Dabei wurde gemeinsam die Hl. Messe gefeiert.

Mit BeGEISTerung wurde gesungen, musiziert und die Hl. Messe gefeiert
Der Höhepunkt dieser Messe war natürlich die Taufe des 10-jährigen Robert Nikolaus aus Wald im Pinzgau. Ein wirklich besonderes Ereignis.
„Unser Gott ist ein mächtiger Gott, er herrscht vom Himmel herab,
mit Weisheit, Liebe und Kraft - Unser Gott ist ein mächtiger Gott. „
……. so sang Robert in seinem Solo während seiner Tauffeier in der gefüllten Pfarrkirche und diese "Weisheit, Liebe und Kraft"  war an diesem Abend wirklich spürbar. 
 Gläubige aus allen Nachbargemeinden  und natürlich auch alle seine SchulkollegInnen mit deren Eltern waren gekommen  um mit ihm dieses Fest zu feiern.

Bei der Hl. Taufe von Robert Nikolaus
Es war ein wirklich besonderes Erlebnis, ein frohes Fest, bei dem Robert in die christliche Gemeinschaft mit aufgenommen wurde und auch zeitgleich seine Erstkommunion feiern durfte.

Ein beeindruckendes Erlebnis, das fanden auch die Kinder und Jugendlichen aus Krimml, Wald, Neukirchen, Mittersill, Uttendorf,................
Als Zweitname wurde für Robert der Name Nikolaus gewählt. Nikolaus deswegen, weil dieser der Pfarrpatron seiner Heimatgemeinde Wald ist und weil Robert, wie sich schon herausgestellt hat, ein guter "Friedensstifter" zu sein scheint.

Anschließend gingen alle in den Pfarrgarten. Dort wurde beim alljährlichen „Ministrantengriller“ noch gemütlich beisammen gesessen, gelacht, gesungen und geplaudert.

Es hat einfach wunderbar geschmeckt :-)...................

..... und lustig war´s auch ;-)
„Lasset die Kinder zu mir kommen“ ;-) ………. Unter diesem Motto stand der Abend für unseren Herrn Pfarrer. Er tobte mit ihnen durch den Pfarrgarten – keine Mauer, kein Baum war ihm und den Kindern zu hoch.
Unser Hr. Pfarrer Helmut Friembichler inmitten der ganzen Kinderschar :-)
Und abschließend griff man nochmals zu den Instrumenten, um den Herren zu loben.
Ein toller Tag, fanden alle die dabei sein konnten J

Lobet den Herren!

Unsere Kinder und Jugendlichen (und "Junggebliebenen" ;-) )  sorgen immer wieder für BeGEISTerung -
BLESS YOU :-)
DANKE für diesen schönen Abend,
DANKE für diesen tollen Tag,
DANKE für alles Frohe, Helle und für die Musik;
DANKE für diese schöne Taufe,
DANKE für dieses frohe Fest,
DANKE für alle uns´re Freunde und den Geist den du uns gibst;
(zur Melodie - Danke für diesen guten Morgen ;-)

:-)  Alles Liebe - Karin :-)

Wiederverheiratete Geschiedene


(von radiovatican)
Fragen an Papst Benedikt XVI. beim Weltfamilientreffen in Mailand.

Frage 5
Wiederverheiratete Geschiedene
Maria Marta: Heiligkeit, wie im Rest der Welt steigt auch bei uns in Brasilien die Zahl der scheiternden Ehen. Ich heiße Maria Marta, dies ist Manoel Angelo. Wir sind seit 34 Jahren verheiratet und wir sind auch Großeltern. In unseren Berufen als Arzt und Psychotherapeut begegnen wir vielen Familien und wir sehen eine große Schwierigkeit bei den Paaren darin, Verzeihung zu erbitten und anzunehmen. Wir sehen oft den Wunsch und den Willen, eine neue Beziehung einzugehen, etwas Dauerhaftes, auch für die Kinder.
Manoel Angelo: Einige dieser wiederverheirateten Paare wollen sich wieder der Kirche annähern, aber wenn ihnen die Sakramente verweigert werden ist ihre Enttäuschung groß. Sie sehen sich ausgeschlossen und abgelehnt von einem Urteil, gegen das sie nichts machen können.
Dieses Leiden verletzt die Beteiligten tief; es sind Risse, die es in der ganzen Welt gibt, und die auch unsere Wunden sind, der ganzen Menschheit. Heiliger Vater, wir wissen, dass die Kirche diese Menschen und diese Situationen am Herzen liegen: Was für Worte und was für Zeichen der Hoffnung können wir ihnen geben?

Liebe Freunde, danke für eure wichtige Arbeit als Psychotherapeuten für Familien. Danke für alles, was ihr für diese leidenden Menschen tut. Tatsächlich ist diese Frage der wiederverheirateten Geschiedenen eines der großen Leiden der Kirche heute.
Wir haben keine Einfachen Lösungen. Das Leiden ist groß und wir können nur den Pfarreien und Einzelnen helfen, diese Personen in ihrem Leiden der Scheidung zu unterstützen.
Ich würde sagen, dass hier die Prävention das Wichtigste ist, das heißt von Beginn des Verliebtseins an zu einer tiefen, reifen Entscheidung zu kommen; wichtig ist die Begleitung während der Ehe, damit die Familien niemals alleine sind sondern auf ihrem Weg immer begleitet werden. Und dann müssen wir diesen Menschen sagen, dass die Kirche sie liebt und sie müssen diese Liebe auch sehen und spüren.
Eine große Aufgabe einer Pfarrei oder katholischen Gemeinschaft scheint mir zu sein, alles ihr mögliche zu tun, damit sie sich geschätzt und angenommen fühlen, dass sie nicht draußen sind, auch wenn die das Sakrament der Beichte und der Eucharistie nicht empfangen können. Sie sollen sehen, dass sie auch so in voller Gemeinschaft mit der Kirche leben.
Wenn die Absolution und die Eucharistie nicht möglich sind, ist vielleicht ein dauernder Kontakt mit einem Priester wichtig, eine geistliche Begleitung, so dass sie sehen, dass sie begleitet werden, geführt.
Es ist auch wichtig dass sie hören, dass sie mit der Eucharistie wirklich in die Gemeinschaft des Leibes Christi eintreten: Auch ohne die physische Aufnahme des Sakramentes können wir geistlich vereint sein mit Christus in seinem Leib. Dieses zu verstehen ist wichtig.
Sie sollen wirklich Möglichkeiten finden, ein Leben im Glauben mit dem Wort Gottes zu leben, in Gemeinschaft mit der Kirche. Sie sollen sehen, dass ihr Leiden eine Gabe für die Kirche ist, weil sie so allen helfen, die Stabilität der Liebe und der Ehe zu schützen.
Dieses Leiden soll nicht nur als ein physisches und psychisches Leiden verstanden werden, sondern es ist auch ein Leiden in der Gemeinschaft der Kirche für die großen Werte unseres Glaubens. Ich denke, dass ihr Leiden, wenn es wirklich innerlich angenommen wird, ein Geschenk für die Kirche ist. Sie sollen wissen, dass sie der Kirche so helfen, dass sie deswegen im Herzen der Kirche sind.
Danke für Eure Anstrengungen!

Montag, 2. Juli 2012

GEMEINSAM sind wir stärker: Pfarrverband Krimml, Wald, Neukirchen, Bramberg :-)

Beim Durchlesen unseres Blogs  des Pfarrverbandes von Krimml, Wald, Neukirchen und Bramberg fällt mir in letzter Zeit eines immer mehr auf:
Unsere Gemeinden hier im Oberpinzgau scheinen nun tatsächlich
in ein stetig wachsendes Miteinander überzugehen!

Immer mehr gemeinsame Aktionen  stärken ein WIR-Gefühl, wie man es sich nur wünschen kann.
Natürlich wurde die eine oder andere Aktion vorerst kritisch beobachtet, man denke nur an manche Neuorganisation der Messzeiten, sei es zu Weihnachten, Ostern, Fronleichnam etc. 
Manche Messen wurden zusammengelegt, andere gibt es nur in der einen oder anderen Gemeinde.  Aber vielleicht ist auch das mit einer der Gründe,
warum die Einwohner der Gemeinden nun noch mehr „zusammenwachsen“.

Bittgänge, die Taizegebete,  Kinderwallfahrten,  Pilgerfahrten und -reisen, Ministrantentreffen, die Lobpreisband, Pfarrgemeinderatstreffen, der gemeinsam erarbeitete Pfarrbrief, Pfarrfeste, Kapellenmessen, Familiengottesdienste, Bergmessen, die Messgestaltungen selbst,  der Religionsunterricht, der Jugendgebetskreis und vieles, vieles mehr ergänzen sich ineinander, erwecken manch verborgene Talente und Begabungen und stärken sich dabei gegenseitig.
Von einem „Kirchturmdenken“ kann hier keinesfalls gesprochen werden.

Ganz viele Menschen wirken hier im Vorder- und im Hintergrund,
damit dies überhaupt möglich gemacht werden kann.
Und das sind  auch meistens diejenigen, die hier keinesfalls namentlich genannt werden möchten.
Doch wir wissen ja alle um diese Menschen.
Und Ihnen sei an dieser Stelle einmal herzlich gedankt!
Und was würde hier besser passen als dieser Spruch:

Viele kleine Leute
an vielen kleinen Orten,
die viele kleine Schritte tun,
können das Gesicht der Welt verändern,
können nur zusammen das Leben besteh'n.
Gottes Segen soll sie begleiten,
wenn sie ihre Wege geh'n!

Das meint: Karin J
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