Mittwoch, 26. September 2012

Die Perspektive macht den Unterschied: Esoterik


"Die Unterscheidung der Geister", also darauf zu kommen ob etwas, was einem da so über den Weg läuft, nun etwas gutes oder schlechtes ist, ist oft gar nicht so leicht.
Die meisten Sekten und viele Esoterik-Richtungen erscheinen auf den ersten Blick sehr christlich. Sie verwenden sehr viele christliche Wörter und Symbole. Ich möchte euch drei Kriterien für die Beurteilung vorstellen, die für mich beim Kontakt mit Sekten und esoterischen Gruppen und Gedanken wichtig geworden sind. (Weiter unten findet ihr viele links und Kontakte wenn man Fragen hat)

->Die Perspektive macht es aus
Nicht wir befehlen und lenken Gott durch unser tun, sondern ER hält unser Leben in seiner Hand!
Ein Beispiel: Engel Karten, Engel Sprays, Engel Sprüche und Engel Anhänger sind heute weit verbreitet. Besorgte Eltern geben diese ihren Kindern zum Beispiel in die Schule mit. Sie meinen den Engel damit sagen zu können, was sie tun sollen. SIE wollen den Engeln befehlen was zu tun ist. Dabei sind die Engel Boten Gottes (Angelos aus dem griechischen bedeutet Bote) die UNS sagen sollen, was GOTT von UNS will. Wo ich meine die Engel in der Hand zu haben ist die Perspektive falsch. Das gleiche gilt für Jesus, für Gott, und auch für die Heiligen. Im christlichen Gebet vertrauen wir uns Gott an, bitten wir die Heiligen um ihre Fürsprache. Darum ist auch das "Dein Wille Geschehe" im Vater unser so wichtig. Auch Maria sagt zum Engel: Fiat Voluntas tua- Ich bin die Magd des Herrn, mir geschehe wie du gesagt hast.

Für mich haben das zwei Heilige ganz klar auf den Punkt gebracht:
Der Heilige Rupert Mayer SJ, von den Nazis getötet hat geschrieben:

Hl. Rupert Mayer

Herr, wie Du willst,
soll mir gescheh\'n
und wie Du willst,
so will ich geh\'n;
hilf Deinen Willen nur versteh\'n!

Herr, wann Du willst,
dann ist es Zeit;
und wann Du willst, bin ich bereit
heut und in alle Ewigkeit.

Herr, was Du willst,
das nehm\' ich hin,
und was Du willst, ist mir Gewinn;
genug, dass ich Dein Eigen bin.

Herr, weil Du\'s willst,
drum ist es gut;
und weil Du\'s willst,
drum hab\' ich Mut.
Mein Herz in Deinen Händen ruht.

Und auf die Heilige Therese von Lisieux geht der Spruch zurück:
Tout est grace- Alles ist Gnade. 

Kürzer kann man es nicht sagen: Alles ist Gnade, wenn wir aus Gott leben, in Gott leben, für Gott leben. 

das bringt mich zum nächsten Punkt:

->Vermeidung von Leid und Schwierigkeiten ist nicht das Ziel des Lebens und des Glaubens.
Gruppen, Praktiken, Schriften und Menschen die versprechen alles Leid auszuschalten, ewige Freude und Harmonie herstelle zu können, können sich damit nicht auf Jesus und die Bibel berufen.
Denn Jesus hat gesagt: Nehmt euer Kreuz auf euch und folgt mir nach. Jesus verwandelt das Leid. So ist bildlich gesprochen das Holz des Kreuzes zum Baum des Lebens für uns geworden. Jede Mutter weiß: Man muss durch die Schmerzen der Geburt, damit neues Leben kommt. Jesus hat sich selbst geschenkt, damit wir mit ihm und durch ihn das Leid tragen können und daran nicht zerbrechen. (Siehe dazu: Leben in Fülle beinhaltet auch das Leid).

-> JESUS, nicht Jesus Energie oder der "kosmische Christus", GOTT, nicht das göttliche oder göttliche Energie
Viele (Geist-)Heiler, Medien (=Geisterbeschwörer), Leiter esoterischer Gruppen etc. reden viel von der Jesus Energie, dem Göttlichen, der Engelenergie und so weiter. Sie haben auch Bilder von Jesus und Maria in ihren Räumen. Allerdings reden sie nie von Jesus direkt. Von Jesus, dem Sohn Gottes, der wirklich auf die Welt gekommen ist, der wirklich gelebt hat, gestorben ist, begraben wurde und auferstanden ist von den Toten. Gott kommt auch nicht vor, dafür "das Göttliche", oder "Göttliche Energie". Sobald so geredet wird merkt man, dass man sich nicht mehr auf dem Boden der Bibel und des Christlichen Glaubens befindet. Denn wir glauben nicht an eine Energie, sondern an Gott, der in Jesus ein Gesicht bekommen hat, der bei uns war und ist, den man nicht manipulieren kann mit verschiedenen Praktiken. Jesus ist Weg, Wahrheit und Leben. ER schenkt uns das Leben in Fülle.


PA Ruben

Dienstag, 25. September 2012

Leben in Fülle beinhaltet auch Leid

Pfarrer Helmut und ich waren 3 Wochen in Bolivien. Wir haben Messen mit und bei den Ärmsten Familien gefeiert. Wir haben die Werkstätte für diearmen Mütter, für die ich die Spendengelder gesammelt habe in einem großen Fest eingeweiht. Wir haben gebetet, getanzt, geredet, gesungen, gesegnet- wirklich eine erfüllte Zeit. (siehe  Blog zB: am 23.August)

Was bedeutet eigentlich "Leben in Fülle", wenn Jesus sagt: "Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben" (Joh 10,10)?

Durch die Begegnungen mit dem Ärmsten, durch das gemeinsam mit ihnen für ein Jahr Leben habe ich gelernt: Das Leben in Fülle bedeutet für unser Leben in dieser Welt nicht, dass alles nur mehr super sein wird. Das alle und alles schön, reich, gemütlich, lustig und befriedigend sein wird. NEIN! Leben in Fülle beinhaltet auch das Leid, die Krankheit, Schmerz, Probleme, Ungerechtigkeiten. All das hat Jesus selbst erlebt, sogar sehr intensiv-und so hat er uns gezeigt, wie man damit umgehen kann, wie man auch an den größten Schwierigkeiten nicht zerbricht.  Er hat sein Kreuz auf sich genommen und fordert auch uns auf, unser Kreuz auf uns zu nehmen. Nur ist jetzt etwas anders als früher: jetzt trägt ER das Kreuz mit uns. 

Ein Grund warum ich unseren christlichen katholischen Glaube so liebe ist, dass er so realistisch und so geerdet ist. Nie wird gesagt: Du musst nur Glauben und alles wird gut, du wirst nicht mehr leiden. Glaube nur und aller Schmerz wird aufhören. Wir alle wissen aus unserem Leben, dass es nicht so ist. Vielmehr sagt Jesus: Glaube, und die Leute werden dich auslachen, bespucken, verhöhnen, sogar töten. Aber du wirst das Leben in Fülle haben. Denn wenn du an mich glaubst wird das Leid verwandelt, die schweren Seiten des Lebens sind nicht mehr nur ein Störfaktor den man um jeden Preis ausschalten muss. Sie gehören zum Leben, suche sie nicht, aber wenn sie kommen, dann trag sie mit mir, und ich trage sie mit dir.

Das haben mir die Armen Boliviens gezeigt und vorgelebt.
PA Ruben
Unterernährtes Baby hält Pfarrer Helmuts Finger in Bolivien

Montag, 24. September 2012

Gebetskreis: Termine 2012/13, Gesichter etc...




Das Neue Logo der Lobpreisband auf T-shirts
Hier die Termine für Herbst 2012 bis Sommer 2013! Es gibt dann natürlich auch wieder gedruckt Kärtchen im Scheckkartenformat für die Geldtasche. An den "roten" Terminen gibt es wieder die Evangeliumsstunde im Pfarrhof: (Klein)Kinder mit einem Elternteil treffen sich um 18:30 und zum Vater Unser ziehen sie in die Kirche ein.
Auf der Vorderseite kann man auch schon einen Teil des Neuen Logos unserer Lobpreis Band "Sing and Pray" sehen. Edwin hat es designt-bewundern konntet ihr es auch schon auf unseren neuen Gebetskreis T-shirts.

Der Erste Gebetskreis der Saison war sehr gut besucht- viele haben schon Sehnsüchtig darauf gewartet. Hier ein paar Eindrücke:
Rosmarie stimmt an...

...Edwin stimmt ein...
...und dazu noch alle anderen! Der Lobpreis kann beginnen!
Aus Tirol ist eine ganze Delegation angereist. 
Unsere heutige Vortragende bereitet sich auf ihren Impuls vor...
...den sie dann sehr charmant präsentiert!
"Mix" und das Herz Jesu Bild.
Und so lernen wir wieder einmal: Liebe siegt!
 Und jetzt noch einige "Gesichter des Gebetskreises":



PA Ruben

Samstag, 15. September 2012

Evangeliumsstunde für Kinder-Kinderkirche


Heute Erste Evangeliumsstunde für Kinder 
im Pfarrhof Neukirchen um 19:30

  Angebot für Kinder und Familien ab Herbst 2012  
Jesus sprach: „Lasst die Kinder zu mir kommen, hindert sie nicht daran. Menschen wie ihnen gehört das Himmelreich!“

Evangeliumstunde für Kinder von 1 – 10 Jahren

Treffpunkt: Pfarrheim, 18.30 Uhr
Inhalt: Das Evangelium wird kindgerecht verkündet und spielerisch erarbeitet.

Zum Vater unser begeben wir uns in die Kirche und werden einen Kreis um den Altar bilden.
So werden die Kinder in den Gottesdienst eingebunden. Anschließend folgt die Segnung.
Wir bitten, dass Mama oder Papa das Kind begleiten. Größere Geschwister bzw. der andere Elternteil können am Gottesdienst teilnehmen.
Wir freuen uns, wenn auch Krimmler oder Walder Kinder bei unserer Evangeliumstunde mitmachen. 

Vater Unser-Erstkommunion Krimml 2012

Termine:         
15. September 2012, 
13 .Oktober  
10. November
12. 1. Jänner 2013
9. Februar
9. März
6. April
4. Mai
1. Juni
29. Juni
Erstkommunion in Krimml 2012

Wir freuen uns sehr, wenn ihr gemeinsam mit uns feiert!

Donnerstag, 13. September 2012

Sendungsfeier von Ruben

Am Sonntag 30. September um 17:00 Uhr werde ich (Ruben) mit vier Kollegen in der Pfarrkirche Grödig (bei Salzburg) von unserem Hwst. Herrn Erzbischof Dr. Alois Kothgasser in den Dienst der Erzdiözese Salzburg gesendet. Anschließend gibt es eine Agape! Zu diesem großen Fest - Sendungsfeier genannt  - möchte ich euch ganz herzlich einladen.
Wer eine Mitfahrgelegenheit sucht bzw. selber fahren könnte meldet sich bitte im Pfarrhof. So können wir das gut organisieren. Die Leute, die gemeinsam vom Pfarrhof aus fahren werden auch vorher etwas unternehmen (Therme oder besuch am Königssee), Abfahrt wird ca. um 11 sein (wird noch ausgemacht).




Was bedeutet es, gesendet zu werden? Im email und sms Zeitalter ist das ja nichts Besonderes mehr. In sekundenschnelle heißt es "Nachricht gesendet". Ein Brief brauchte noch länger. Und als die Missionare in ferne Länder gesandt wurden, da wussten sie: "Das betrifft jetzt meine ganze Existenz. Ich bekomme eine neue Heimat, meine alte sehe ich vielleicht nie wieder".

So ist die Sendung in den Dienst der Kirche auch für uns ein großer Schritt.

Von Jesus wird berichtet: "Danach suchte der Herr zweiundsiebzig andere aus und sandte sie zu zweit voraus in alle Städte und Ortschaften, in die er selbst gehen wollte." Jesus will zu den Menschen kommen, und sendet Jünger voraus. Er gibt dazu Anweisungen: kümmert euch nicht um das Materielle, seit zielstrebig, bringt Frieden, seit beständig, heilt die Kranken, verkündet das Reich Gottes. (Lk 10)

Jesus den Weg zu bereiten: Eine große und schöne, eine fordernde Aufgabe. In den Pfarren bedeutet das u. a. : Krankenbesuche, Gottesdienste feiern, Verkündigung, Kinder- Jugend- Altenseelsorge, in freudigen und schwierigen Situationen mit den Menschen sein, musizieren zur Ehre Gottes und zur Freude der Menschen, miteinander und füreinander beten. Die Aufgaben sind so vielfältig wie das Leben des Menschen selbst.

Jesus sendet uns "zu zweit". Und so sind wir auch in der Pfarre nicht auf uns alleine gestellt. Arbeitsteilung ist nötig. Aber wichtiger und segensreicher ist das ergänzende miteinander. Der Priester ist etwa für die Spendung der Sakramente bestimmt. Als Pastoralassistenten können wir intensiv an einer würdigen und feierlichen Liturgie mithelfen, die Menschen zu den Sakramenten führen oder die Kommunion zu den Kranken bringen.

Zum Glück ist vieles nicht vorausplanbar und auch unsere Zeit nicht völlig verplant. So haben wir Freiräume um dort von Gottes Liebe und seinem Sohn Jesus Christus Zeugnis abzulegen, wo Menschen neue Lebensperspektiven und neue Kraft brauchen. Wir von sind Herzen dankbar, dass wir für diesen Dienst gesendet werden.

PA Ruben

Dienstag, 11. September 2012

Weißstorch am Kirchturm- bringt er viele kleine Minstranten?

 Ja ihr sehr richtig, ein Weißstorch auf unserem Pfarrkirchturmkreuz in Neukirchen. Er ist vorgestern (Sonntag) Abend gelandet und hat eine ganze Nacht am Kirchturm verbracht.
 Der weisse Fleck am Kirchturm ist der Weißstorch.
Das 7 Uhr früh läuten hat er noch sichtlich genossen, dann machte er sich auf den Weg nach Süden. Um in Afrika von einer kleinen Pfarre in den österreichischen Bergen zu erzählen: saftiger sind die Wiesen und Frösche kaum wo, gastlicher und einladender die Kirchtürme auch nicht. Das ist mal eine richtig gute Werbung!

 Wir freuen uns besonders, denn dieser Storch wird uns viele kleine Ministranten bringen, und so werden die Liturgien noch festlicher...
PA Ruben

Mittwoch, 5. September 2012

Engel des Monats-September

Kleiner Engel mit Blick auf die Monstranz, den für die Anbetung ausgesetzten Leib unseres Herrn Jesus, Pfarrkirche Neukirchen am Großvenediger

Aus dem Katechismus der Katholischen Kirche:

I Die Engel 

Die Existenz der Engel – eine Glaubenswahrheit 

328 Daß es geistige, körperlose Wesen gibt, die von der Heiligen Schrift für gewöhnlich „Engel“ 
genannt werden, ist eine Glaubenswahrheit. Das bezeugt die Schrift ebenso klar wie die 
Einmütigkeit der Überlieferung (Vgl. dazu auch 150).

PA Ruben 
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