Freitag, 28. März 2014

Das eigentliche Tabu - Selber Schuld/Bonelli Video Teil 1

"Selber Schuld" wer nicht bei diesem genialem Vortrag am 15. März in Neukirchen dabei war:

Selber Schuld - Psychotherapie zwischen Fremdbeschuldigung und Selbstmitleid

Als Audiodatei kann man sich den Vortrag schon anhören und downloaden. Nun wird er auch in kürzere Kapitel unterteilt als Video veröffentlicht. Hier der erste Teil: Das eigentliche Tabu, Bonelli stellt sich vor führt ins Thema ein. 
Eine schöne Beschreibung seines Werdeganges: "Meine Eltern sind beide Ärzte geworden und haben sich die ganze Zeit über Patienten unterhalten, deswegen haben wir Geschwister eigentlich gedacht, dass es nur Ärzte und Patienten auf der Welt gibt, und dann hab ich beschlossen Arzt zu werden. Nach mir wurden noch vier Schwestern geboren, und daraufhin beschloss ich Psychiater zu werden."

Mittwoch, 26. März 2014

"Das Geschäft mit der kranken Seele" - trend Artikel

Unter dem Titelthema  "Das Geschäft mit der kranken Seele" beschäftigt sich das österreichischen Wirtschaftsmagazins trend (4/2014) ausführlich und fundiert (S. 66-79) mit Auswüchsen der Psycho- und der Esoterikszene  (u.a. aber nicht nur aus wirtschaftlicher Sicht):
"Das Geschäft mit der Seele
Psychomarkt: Das psychische Leid hat die Gesellschaft fest im Griff: Jeder Dritte leidet unter Störungen wie Angst, Schlafproblemen oder Depressionen. Rund um die kranke Psyche hat sich inzwischen eine ganze Industrie entwickelt: Pharmahersteller, verschiedenste Arten von Therapeuten und unzählige esoterische Anbieter buhlen um das Heil der Kranken"
Neben dem Hauptartikel zum Psychomarkt und seinen Verkaufsmethoden und einem kürzeren Artikel zum wuchernden Psychopharmaka Markt haben sich die Journalisten drei Selbsttests unterzogen (beim Quantenheiler, Bruno Göring Film, Schamane), einen ausführlichen Glossar und eine Checkliste Risiken und Nebenwirkungen zusammengestellt.
In diesem Artikel und auch in der Sendung vom Bayrischen Rundfunk Das Geschäft mit der Esoterik wurde Johannes Fischler, Psychologe und Marketingexperte, zitiert. Ich bin auf sein Buch "New Cage, Esoterik 2.0-Wie sie die Köpfe leert und die Kassen füllt" sehr gespannt.

Ein Zitat zur Psychiatrie und einen Ausschnitt aus der Liste Risiken und Nebenwirkungen möchte ich aus dem trend Artikel wiedergeben:

Montag, 24. März 2014

Selber Schuld: Raphael Bonelli Audio/mp3

Beim Vortrag von Psychiater, Therapeut und Universitätsdozent DDr. Raphael Bonelli zum Thema "Selber Schuld - Psychotherapie zwischen Fremdbeschuldigung und Selbstmitleid" war unser Pfarrsaal bis zum letzten Platz gefüllt. Zum Glück hatten wir noch einige Bierbänke im Keller um extra Sitzplatz zu schaffen.
Zum Nachhören gibt es den Vortrag nun zuerst einmal als mp3 zum downloaden und zum online anhören. Wenn jemand (v.a. aus unseren Pfarren) die Vorträge als normale Audio CD's braucht, schreibt oder redet mich einfach an und ich brenne euch die CD's.

Auch den Vortrag für Kirchliche Mitarbeiter "Psychotherapie vs. Seelsorge - Wer kann was" werde ich demnächst online stellen, ebenso wie Videoaufnahmen der Vorträge.
Raphael Bonelli - Selber Schuld als mp3

Zum anhören auf die play Taste drücken.



Donnerstag, 20. März 2014

Einladung zu Kreuzwegandacht, Kapellenwanderung und Archivbesichtigung

Herzlich lädt die Katholische Frauenbewegung Neukirchen am Mittwoch den 26. März um 14:30 ein zum Kreuzweg in der Pfarrkirche Neukirchen. 
Anschließend wandern wir zu Schloßkapelle. Dann bekommen eine Führung durch das Archiv von Brunner Franz.

Für die Ausschußmitglieder ist ab 17,00 Uhr Ausschusssitzung im Pfarrheim.
Wir freuen uns auf euer kommen und einen besinnlichen Nachmittag.

Eure KFB Obfrau Elfriede Nindl.



Donnerstag, 13. März 2014

5 Dinge merk ich mir am 13.März

1. Ein Jahr Papst Franziskus!
"Wo warst du damals, als Papst Franziskus sein erstes Buona sera sprach". Das werden uns einmal unsere Enkel fragen. Ich habe mich gerade auf eine Bibelrunde vorbereitet, bin schnell in die Kirche, habe alle Glocken geläutet und das ganze Großer Gott wir loben dich gesungen.
Auf der Vatican homepage gibt es zum ersten Jahr ein sehr schönes animiertes Fotoalbum unter dem Titel: Wollen wir Heilige werden? Ja oder nein? (nicht mehr online):

2. "Mit dem Teufel führt man keine Dialoge", so Papst Franziskus beim sonntäglichen Angelus am 9.März 2014.
"Achtet darauf, wie Jesus antwortet. Er führt keinen Dialog mit dem Teufel, wie Eva das im irdischen Paradies getan hat. Jesus weiß sehr wohl, dass man mit dem Teufel keinen Dialog führen kann, weil er ausgesprochen listig ist. Daher beschließt Jesus - statt einen Dialog zu führen wie Eva - beim Wort Gottes Zuflucht zu suchen und antwortet mit der Kraft dieses Wortes. erinnern wir uns daran: Im Moment der Versuchung, unserer Versuchung: Kein Argumentieren mit dem Teufel, sondern immer geschützt durch das Wort Gottes! Das wir uns retten." (Übersetzung von Claudia Reifmüller, die Tagespost)

3. Wenn uns etwas Überwindung abverlangt (zur Zeit z.B. Fasten, oder das Gebet etc... ) gibt es einen "Schnelltest" von Romano Guardini: "Als Maßstab der Wahrheit braucht man sich nur zu fragen, was man sich wohl im Erwerbsleben oder beim Sport zumuten würde." (Romano Guardini, Vorschule des Betens S.55).

4. Matthäuspassion von Metropolit Hilarion.
Hilarion Alfeyev war für einige Jahre der Russisch Orthodoxe Bischof von Wien. Seit 2009 ist er Leiter des Aussenamtes des Moskauer Patriarchats und Metropolit. Bevor er allerdings den Weg eines geistlichen einschlug, hat er Musik studiert. Dieser Hilarion hat eine sehr tiefgehende Matthäuspassion geschrieben, die westliche Musik mit der Orthodoxen Tradition verbindet. Sie spielt auch die Hauptrolle in Pavel Lungins Film: Dirizhyor/ Der Dirigent (noch nicht auf Deutsch erschienen).



5. Gott liebt uns!

Aschenkreuz - Seniorennachmittag in Wald

Beim Seniorengottesdienst in Wald wurde letzten Freitag den Gläubigen das Aschenkreuz aufgelegt.

Gebet zur Segnung der Asche:

Gott, du willst nicht den Tod des Sünders,
du willst, dass er sich bekehrt und lebt.
Erhöre gnädig unsere Bitten:
Segne + diese Asche,
mit der wir uns bezeichnen lassen,
weil wir wissen, dass wir Staub sind
und zum Staub zurückkehren,
Hilf uns, die vierzig Tage der Buße
in rechter Gesinnung zu begehen.
Verzeih uns unsere Sünden,
erneuere uns nach dem Bild deines Sohnes
und schenke uns durch seine Auferstehung
das unvergängliche Leben.
Darum bitten wir durch ihn, Christus, unseren Herrn.
PA Ruben

Mittwoch, 5. März 2014

Mystische Sixtkapelle

Die Sixtkapelle in Wald - Was für ein schöner Ort für Hl. Messen und Andachten  (Lichterandacht am 6.1., Kreuzwegandacht, Maiandacht, Taizégebet).
Nächste Chance: Kreuzwegandacht (Termin wird noch bekannt gegeben).
Sixtkapelle Wald, Lichterandacht am 6.1.2014
PA Ruben

5 Dinge merk ich mir am 5. März

1. Sinn des Fastens: "Der Verzicht schafft Raum für Neues. Raum für mehr Nähe zu Gott, mehr Nähe zu den Menschen, mehr Nähe zur Schöpfung. Das können Ziele eines christlichen Fastens Sein".
Erzbischof Franz Lackner im Interview im Rupertusblatt, Wochenzeitung der Erzdiözese Salzburg 2. März 2014 Nr. 9a (Beilage Fasten).

2. "Es gibt nur ein einziges wahres Elend: nicht als Kinder Gottes und als Brüder und Schwestern Christi zu leben." Papstbotschaft zur Fastenzeit 2014.

3. Gott  hat "die Armen in der Welt auserwählt, um sie durch den Glauben reich und zu Erben des Königreichs zu machen, das er denen verheißen hat, die ihn lieben" (Jakobusbrief Kapitel 2 Vers 4).
Daher:
Hinschauen statt Verurteilen!

4. Der Liturgische Kalender der Erzdiözese Salzburg (Direktorium) ist als PDF online.

5. Gott liebt uns!

PA Ruben


Dienstag, 4. März 2014

Pfarrfasching Neukirchen

Eindrücke vom Pfarrfasching in Neukirchen am 27. Februar.
Vielen Dank der Katholischen Frauenbewegung Neukirchen für diesen alljährlichen Höhepunkt! Es wurde getanzt und gelacht und noch vieles mehr.
(Um die ganze Fotostrecke zu sehen auf weiterlesen (ganzen Eintrag sehen) klicken)

Montag, 3. März 2014

5 Dinge merk ich mir am 3.März

1. Papst Franziskus kommt an unsere Haustür um mit uns "über ein Ereignis zu sprechen, das bekanntlich im Oktober im Vatican stattfinden wird". In seinem Brief an die Familien bittet Papst Franziskus um Gebet für die Bischofssynode über die Familie.

3. Übermorgen beginnt die Fastenzeit. Zeit für das Aschenkreuz! "There's a little black spot on your head today" singt Nick Alexander und persifliert damit das Lied King of Pain von The Police (There's a little black spot on the sun today)


4. Ernster wird es im ersten Hirtenbrief unseres Erzbischofs Franz Lackner. Mit starken Worten bittet er jeden Christen um ein klares Glaubensbekenntnis, denn "zu Jesus Christus gibt es keine Alternative, so wie es zum Guten keine Alternative geben kann. Glaube ruft zur Entscheidung! Die Kirche lebt aus diesem Bekenntnis."

 5. Gott liebt uns!

(inspiriert von five things to remember on the __ auf dem Blog der US Bischofskonferenz)
PA Ruben

H steht für die Hirten, Bibel ABC

H steht für die Hirten auf den Feldern von Betlehem
H steht für die Hirten auf den Feldern von Betlehem
(Bibel ABC der Volksschule Neukirchen unter Religionslehrerin Heidrun Rainer)
Lukasevangelium Kapitel 2 (Einheitsübersetzung Online):
In jener Gegend lagerten Hirten auf freiem Feld und hielten Nachtwache bei ihrer Herde. 9 Da trat der Engel des Herrn zu ihnen und der Glanz des Herrn umstrahlte sie. Sie fürchteten sich sehr, 10 der Engel aber sagte zu ihnen: Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden soll: 11 Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Messias, der Herr. 12 Und das soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt. 13 Und plötzlich war bei dem Engel ein großes himmlisches Heer, das Gott lobte und sprach
:14 Verherrlicht ist Gott in der Höhe /
und auf Erden ist Friede /
bei den Menschen seiner Gnade.
15 Als die Engel sie verlassen hatten und in den Himmel zurückgekehrt waren, sagten die Hirten zueinander: Kommt, wir gehen nach Betlehem, um das Ereignis zu sehen, das uns der Herr verkünden ließ. 16 So eilten sie hin und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe lag. 17 Als sie es sahen, erzählten sie, was ihnen über dieses Kind gesagt worden war. 18 Und alle, die es hörten, staunten über die Worte der Hirten. 19 Maria aber bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen und dachte darüber nach. 20 Die Hirten kehrten zurück, rühmten Gott und priesen ihn für das, was sie gehört und gesehen hatten; denn alles war so gewesen, wie es ihnen gesagt worden war.

Samstag, 1. März 2014

Scheffaukapelle - Pfarrkalender März





Gebetsmeinungen des Papstes
 für März 2014

1 . Um Respekt vor der Würde der Frau.

2. Für die jungen Menschen, die den Ruf zur Verbreitung des Evangeliums spüren.

Neukirchner Kapellenweg
Die Scheffaukapelle ist die 6. Station am Neukirchner Kapellenweg. Norbert Unterrassner, Initiator des Kapellenwegs beschreibt die Scheffaukapelle:

Die Kapelle war schon im 18 Jahrhundert vorhanden, war einfach nicht mehr reparierbar, somit wurde die jetzige Kapelle von Maria Berger damalige Bäurin neu errichtet. Es ist eine aufgezimmerte Holzkapelle 2.5 mal 3 Meter, welche mit Schindeln an der Außenseite verschlagen wurde. Im inneren steht eine Statue Maria mit Kind die damals von Josef Zwicknagl, Malermeister aus Neukirchen erworben wurde. 
1916 brannte die Kapelle aus und auch die Statue litt stark darunter. Josef Zwicknagl sorgte für die Restaurierung der Statue. 1979 brannte die Kapelle neuerlich aus. Sie wurde wieder restauriert und in den heutigen Zustand gebracht. 




Scheffaukapelle mit Gernkogel im Hintergrund

Kleines Kreuz (1959) über der Tür
Maria mit Kind und Rosenkränzen
Schönes Altartuch von 1913: O heiliges Herz Jesu ich liebe dich
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