Mittwoch, 14. Juni 2017

Gott hat seinen Teil getan:Firmung in Krimml für Wald und Krimml

Firmung in Krimml am 21. Mai 2017 mit Bischofsvikar Dr. Gottfried Laireiter.
Firmung in Krimml

Wir haben in unseren Pfarren jeder Jahr eine Firmung. Ein Jahr Neukirchen, dass nächste Jahr Wald und Krimml gemeinsam und da wiederum abwechselnd. So feiern wir also in Wald und Krimml direkt alle 4 Jahre die Firmung. Heuer war Krimml dran. Und mir scheint es war ein großes Glaubensfest mit wunderbarer Musik von unserem Gebetskreis Chor und Band Sing and Pray.
Die Firmlinge werden vor der Gemeinde abgeholt

Gott hat seinen Teil getan und den jungen Christen seinen Heiligen Geist - sich selbst - geschenkt. Nun liegt es an den einzelnen Firmlingen ihren Teil zu tun. Ich hoffe, die Firmvorbereitung hat ihnen dazu ein Rüstzeug mitgegeben. Wir haben versucht, ihnen das Glaubensleben in den verschiedenen Facetten zu zeigen. Die Grundvollzüge der Kirche bilden die Grundlage für unsere Firmvorbereitung, (siehe dazu unter den Fotos über die "Idee" hinter unserer Firmvorbereitung). Die jungen Christen sollen bereit werden einmal mit und in Jesus eine Gemeinschaft zu bilden. Seit einigen Jahren ist uns der Youcat Firmkurs eine große Hilfe und Stütze in der Firmvorbereitung.
Läuft alles immer ideal? Nein! Ist es es alles umsonst? Nein! Wir geben unser Bestes, aber
Bekehrung bleibt doch eine persönliche Sache zwischen Gott und dem Einzelnen. Eine gute Gemeinschaft hilft ungemein, aber es bekehrt sich nie eine Gruppe, sondern der Einzelne.
Gott hat seinen Teil getan, er hat uns in der Taufe als seine Kinder angenommen. Sind wir seine Söhne und Töchter, dann bleiben wir das auch: einmal Kind, immer Kind. Wir können ja auch nicht zu unseren Kindern sagen: Ab jetzt bist du nicht mehr mein Kind, weil du so schlimm warst, oder auf mich vergessen hast. In der Firmung schenkt er sich noch einmal ganz direkt im Heiliger Geist. Wir bleiben gefirmt, komme was wolle. Gott nimmt ein Geschenk nicht einfach wieder weg. Aber wir müssen dieses Geschenk früher oder später auch auspacken. Das wünsche ich den Firmlingen, darum bitte ich unseren guten Gott dass die Firmlinge bereit werden - am besten gleich jetzt oder sonst später einmal - das Geschenk, dass Gott ihnen gab zu öffen. Komm Heiliger Geist!
Herzlichen Dank an Faistauer Fotography für die Bereitstellung der Fotos
Eingangslied, Rosmarie Feldbacher mit Firmlingen und der Lobpreisband/ Chor Sing and Pray



Der Firmspender Bischofsvikar Dr. Gottrfried Lairaiter wird begrüßt...
...und begrüßt selbst nach der liturgischen Eröffnung
Firmlinge bitten um die Firmungspendung



Beräucherung der Gaben und des Altares

Dank an den Firmspender

Firmspender Laireiter und der Chor

Geschenkkorb: U.a. echte Pinzgauer Doggln


Aus dem kleinen Leitfaden für die Firmgruppenleiter
"Die Idee hinter unserer Firmvorbereitung:

Wir bauen die Firmvorbereitung auf den „Grundvollzügen der Kirche“ auf. Die "Grundvollzüge" bedeutet: die Hauptaufgaben oder Hauptaufträge (auch „Grunddimensionen“) der Kirche. Nur wenn die Kirche diese Dinge erfüllt, ist sie wirklich die Kirche, die Jesus gegründet hat und die er wollte.

Die Grundvollzüge sind:

Martyria = Zeugnis ablegen
Leiturgia = Gottesdienst feiern
Diakonia = Dienst an den Menschen / Caritas
Koinonia = Gemeinschaft

Für die Firmvorbereitung bedeutet das:

Zeugnis ablegen: In den Firmstunden: In den Firmstunden wird der Glaube vertieft. Ihr als Firmbegleiter legt in diesen Stunden Zeugnis ab (persönlich und vom Glauben der Kirche), so sollen die jungen Christen darauf vorbereitet werden durch ihr Leben Zeugnis von der Liebe Gottes in der Welt geben zu können. In der Pfarre: Das Beispiel der Gläubigen und Seelsorger soll den Jugendlichen zeigen wie schön und spannend der Glaube ist.

Leiturgia: Bis zur Firmung werden die Firmlinge regelmäßig an den Gottesdiensten Teilnehmen. Nach dem Höhepunkt der Firmung gibt es noch einen zweiten, die Messe beim Pfingstkongress der Loretto Bewegung am Pfingstsamstag in Salzburg.

Caritas: Im Rahmen der Firmvorbereitung soll jede Gruppe einen Besuch in einer sozialen Einrichtung oder ein kleines Sozialprojekt machen.

Gemeinschaft: In die Firmvorbereitung wird Gemeinschaft auf verschiedenen Ebenen gelebt. In der Firmgruppe, in der Gemeinschaft der Pfarre, in der Gemeinschaft der Jugendlichen beim Gebetskreis, beim Loretto Pfingstkongress etc…Wunderbar wäre es natürlich, wenn die jungen Christen erleben und erfahren können, das die Gemeinschaft der Kirche eine einzigartige ist: In der Kirche sein bedeutet, Teil Jesu zu sein. Sündige Menschen formen doch gemeinsam einen heiligen Leib, den „Leib Christi“."
PA Ruben

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