Montag, 2. Oktober 2017

Pfarrer Christian Walch stellt sich vor

Liebe Neukirchner, Walder und Krimmler!

Mein Name ist Christian Walch, ich komme aus Hallein/Rif und wurde 1983 geboren. Gemeinsam war ich mit meinen Brüdern in der Kindheit und Jugend gerne Ministrant und erfuhr an verschiedenen Orten den gelebten Glauben. Nach meiner Matura reifte in mir der Entschluss, in das Priesterseminar einzutreten. 2012 wurde ich nach einigen Jahren der Ausbildung zum Priester geweiht.

Ein Jahr war ich dann Diakon in Mittersill, anschließend drei Jahre Kooperator in Embach, Lend und Dienten und die vergangenen zwei Jahre Kooperator in Wörgl.

Nun aber freue ich mich sehr, hier bei euch im schönen Oberpinzgau zu sein. Ich danke meinen Vorgängern für die gute Arbeit und wünsche Christian Hödlmoser, der ja krankheitsbedingt nach einem halben Jahr die Pfarren wieder verlassen hat alles Gute, viel Kraft und Segen!


Mein erster Gedanke, wie es fix war, dass ich bei euch Pfarrer werde, war eine Erinnerung an meine Kindheit. Am Abend vor meinem 1. Schultag saß ich in der Küche bei Mama und Papa. Plötzlich sagte mein Vater: „Christian, morgen fängt der Ernst des Lebens an!“ Ich war ganz erstaunt, was mein Vater damit meinte. Dieser Moment kam mir in den Sinn, als ich erfuhr, dass ich Pfarrer werde. Ich war bisher noch nicht Pfarrer und so dachte ich mir – halb ernst, halb im Scherz – am 1. September, da fängt der Ernst des Lebens an. Ein bisschen aufgeregt bin ich schon noch, muss ich sagen, denn es ist eine ganz neue Verantwortung die ich übernommen habe.

Ich liebe es in der Natur am Berg unterwegs zu sein, ob im Sommer, oder im Winter. Gestern Abend bin ich noch ein Stück ins Obersulzbachtal hinein gegangen und da dachte ich mir: „Es ist so ein großes Geschenk, dass ich hier sein kann, alleine schon wegen den Bergen. Gott hat das wirklich gut eingefädelt.“
In den letzten Monaten, in Tirol bin ich immer wieder, wenn ich frei hatte, in die Kitzbüheler Alpen gefahren, bin auf einen Berg hinauf und hab schon ein bisschen in den Pinzgau herüber geschaut und mir gedacht: „Wow! In ein paar Monaten wirst du dort sein.“

Danken möchte ich schon im Vorhinein allen, die irgend einen Dienst in den Pfarren ausüben, ob mehr im Vordergrund, oder im Verborgenen. Es ist sehr wertvoll und wichtig, dass ihr da seid! Gott möge euch euer gutes Tun belohnen!

Ich bin mir bewusst, dass es wahrscheinlich verschiedene Erwartungen an mich gibt. Ich versuche eure Anliegen zu hören, kann aber nicht alles berücksichtigen. Wichtiger ist es, dass wir uns immer wieder auf Gott ausrichten und gemeinsam von Ihm Großes erwarten.

Gerne biete ich euch das „Du-Wort“ an. Mir wäre es aber recht, wenn ihr sagt: „Du, Herr Pfarrer.“

So freue ich mich schon auf alles, was Gott in unserem Leben bewirken wird und bin mit euch im Gebet verbunden,
euer Pfarrer,
  Christian Walch.
(Aus: Gemeinsamer Pfarrbrief Herbst 2017)

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