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Montag, 10. August 2015

Mittwoch, 5. August 2015

Laudato Si kondensiert, ein Satz pro Punkt 1-16

Zusammenfassung (ein -manchmal etwas längerer - Satz  pro Punkt) von

Enzyklika Laudatio Si' - Über die Sorge für das gemeinsame Haus 
von Papst Franziskus

Nr. 1-16

1. Der Lobgesang des Heiligen Franziskus erinnert uns daran, dass wir mit der Schöpfung das Leben teilen und dass sie uns erhält.

2. Der sündige Mensch vergisst, dass er selbst aus Erde gemacht ist, Luft und Wasser braucht, er meint ihr Herrscher zu sein und unterdrückt und verwüstet die Erde.

3. Papst Franziskus wendet sich angesichts der weltweiten Umweltschäden wie einst der Hl. Johannes der XXIII. angesichts eines drohenden Nuklearkriegs an all Menschen auf dem Planeten.

Samstag, 18. Juli 2015

Gelassenheit lernen von Papst Franziskus

Wie geht Papst Franziskus mit eigenen Fehlern und Irrtümern um? Gelassen! Und mutig!
"Wenn ich mich irre, dann werde ich mich ein bisschen schämen und entschuldigen und weitermachen."(Übersetzung: Die Tagespost Nr.84, José Garcá)
So gesagt bei der Presskonferenz im Flugzeug auf dem Rückweg von Südamerika. Also: Keine Angst davor haben nicht immer alles wissen oder richtig machen zu können! Menschen haben Fehler, Menschen machen Fehler. Aber Gott hat immer offene Arme für uns. Wenn wir umkehren wollen ermutigt er uns weiterzumachen, damit wir nicht an uns selbst zu verzweifeln.
Papst Franziskus am Palmsonntag 2013 am Petersplatz.

Donnerstag, 16. Juli 2015

Eucharistie: Erhöhung der Schöpfung (Laudato Si 236, Papst Franziskus)

"In der Eucharistie findet die Schöpfung ihre größte Erhöhung. Die Gnade, die dazu neigt, sich spürbar zu zeigen, erreicht einen erstaunlichen Ausdruck, wenn der menschgewordene Gott selbst so weit geht, sich von seinem Geschöpf verzehren zu lassen. 

Auf dem Höhepunkt des Geheimnisses der Inkarnation wollte der Herr durch ein Stückchen Materie in unser Innerstes gelangen. Nicht von oben herab, sondern von innen her, damit wir ihm in unserer eigenen Welt begegnen könnten. In der Eucharistie ist die Fülle bereits verwirklicht, und sie ist das Lebenszentrum des Universums, der überquellende Ausgangspunkt von Liebe und unerschöpflichem Leben. 

Vereint mit dem in der Eucharistie gegenwärtigen inkarnierten Sohn sagt der gesamte Kosmos Gott Dank. Tatsächlich ist die Eucharistie von sich aus ein Akt der kosmischen Liebe: „Ja, kosmisch! Denn auch dann, wenn man die Eucharistie auf dem kleinen Altar einer Dorfkirche feiert, feiert man sie immer in einem gewissen Sinn auf dem Altar der Welt.“Die Eucharistie vereint Himmel und Erde, umfasst und durchdringt die gesamte Schöpfung. Die Welt, die aus den Händen Gottes hervorging, kehrt zu ihm zurück in seliger und vollkommener Anbetung: Im eucharistischen Brot „ist die Schöpfung auf die Vergöttlichung, auf die heilige Hochzeit, auf die Vereinigung mit dem Schöpfer selbst ausgerichtet“. Darum ist die Eucharistie auch eine Quelle des Lichts und der Motivation für unsere Sorgen um die Umwelt und richtet uns darauf aus, Hüter der gesamten Schöpfung zu sein."
(Laudato Si, Papst Franziskus Nr.236)


Messe am Wildkarspitz mit Kooperator Simon Weyringer (2010)
PA Ruben

Mittwoch, 8. Juli 2015

Kinderwallfahrt 2015 - Schwitzen für die Gute Sache!

Auch heuer machten wir uns im Rahmen der Woche für das Leben auf zur Kinderwallfahrt. Es war ein sehr heißer Tag. Der Viele Schweiß, der von der Einödbrücke bis zum Gasthof Siggen geflossen ist, hat unsere Gebete sicher noch wirksamer gemacht. Und natürlich hatten wir auch heuer wieder sehr viel Spass! Danke an alle die gekommen sind, und an alle die bei der Vorbereitung geholfen haben.
Papst Franziskus beschreibt in seiner Schöpfungsenzyklika Laudato si, dass Umweltschutz und Lebensschutz zusammengehören:
Da alles in Beziehung steht, ist die Verteidigung der Natur auch nicht mit der Rechtfertigung der Abtreibung vereinbar. Ein erzieherischer Weg, die Schwachen anzunehmen, die uns umgeben und die uns manchmal lästig oder ungelegen sind, scheint nicht machbar, wenn man nicht einen menschlichen Embryo schützt, selbst wenn seine Geburt Grund für Unannehmlichkeiten und Schwierigkeiten sein sollte: „Wenn der persönliche und gesellschaftliche Sinn für die Annahme eines neuen Lebens verloren geht, verdorren auch andere, für das gesellschaftliche Leben hilfreiche Formen der Annahme. (Nr. 120)

Blick nach oben:Wo fliegen die Luftballons?

Prozessionsstatue Maria mit Jesuskind - Pfarrkalender Juli 2015

Gebetsmeinungen des Papstes:
1. Politische Verantwortung: als eine Form der Liebe verstehen und praktizieren
2. Die Armen Lateinamerikas: Für eine geschwisterliche Gesellschaft.

weitere Bilder der Prozessionsstatue:

Dienstag, 7. Juli 2015

Gott vergisst niemanden! Sterbebleitung - Vortrag von Pfarrer Richard Weyringer

Am 17. Juni hielt Pfarrer Richard Weyringer (Pfarrer im Gasteinertal und mein Onkel) einen Vortrag über Sterbebegleitung. Ein Thema, dass Richard auf seinem Glaubens- und Berufungsweg immer begleitet hat und immer wichtiger wurde.
Richard erzählte uns von vielen beeindruckenden Erlebnissen mit schwer kranken und sterbenden Menschen. Dabei war der Grundgedanke, der immer mitklang, dass jeder Mensch immer in Gottes Hand geschrieben ist, dass Gott keinen vergisst. Besonders deutlich wurde dass an Richards Gedanken zur Demenz. Er glaubt es den Leuten, wenn sie von Erlebnissen berichten, die unmögliche scheinen oder in der Vergangenheit liegen. Eine Frau erzählte ihm immer vom schönen Badeausflug am Morgen und den netten Stadtbummeln. Natürlich war die Frau körperlich den ganzen Tag im Heim, aber vielleicht war sie ja geistig mit ihrem Schutzengel unterwegs? Er glaubt ihr, dass sie das wirklich erlebt hat. Als Christen glauben wir ja eine geistige Welt und dass Gott gerade bei den Kranken da ist, warum also sollte Gott das nicht können? Sollte es ihm nicht möglich sein, diesen Menschen auch noch spannende und schöne Erlebnisse zu ermöglichen? Für Gott ist nichts unmöglich. Eine ungewöhnliche Art über Demenz zu denken, aber auch ein befreiender Ansatz. Man sieht nicht mehr nur die Krankheit, sondern den Menschen, der lebt und liebt, den Menschen, der immer von Gott geliebt wird.
Danke Onkel Richard, für diesen spannenden und lebhaften, vor allem aber tiefgehenden und tröstlichen Abend.
PA Ruben
Richard Weyringer mit der Leiterin des Katholischen Bildungswerkes Elisabeth Nindl

Donnerstag, 18. Juni 2015

Papst Franziskus in: Die Enzyklika

Die Umwelt Enzyklika von Papst Franziskus ist da!
Als Vorgeschmack ein Trailer (englisch), und darunter hier der link zum Text als pdf (hier html) ! "Laudato si’, mi’ Signore – Gelobt seist du, mein Herr"...

Gottesmutter am Hauptaltar zu Fronleichnam - Neukirchner Pfarrkalender Juli

Gebetsmeinungen des Papstes:
1. Für Immigranten und Flüchtlinge: 
Sie mögen mit Respekt empfangen und aufgenommen werden.
2. Die Berufung: 
Die Begegnung mit Christus führe junge Menschen zum Priesterberuf oder zu einem Leben im Orden.

Dienstag, 26. Mai 2015

"Wenn einer mir dienen will, folge er mir nach." Priesterjubiläum Rainer Hans - 40 Jahre

Am Sonntag nach der feierlichen Firmung gab es in Wald das nächste große Fest: 
Rainer Hans feierte sein 40 jähriges Priesterjubiläum.
Sein damaliger Primizprediger Prälat Martin Walchhofer hielt auch an diesem hohen Tag die Festpredigt. Dank sei Gott, dass er Rainer Hans zum Priester Berufen hat, um durch ihn Glaube, Liebe und Hoffnung in die Welt zu bringen.
Pfarrer Rainer Hans in der Mitte, mit Pfarrer Helmut Friembichler links und Prälat Martin Walchhofer rechts.

Freitag, 15. Mai 2015

Firmung 2015 mit Erzabt Korbinian Birnbacher OSB - Fotos

Die Firmung am Sonntag, 3. Mai in Wald war ein großes Glaubensfest für die ganze Gemeinde, ja sogar für zwei Gemeinden. Kamen die Firmlinge ja aus Wald und Krimml. Erzabt Korbinian Birnbacher OSB vom Erzstift Sankt Peter hatte sehr ermutigende Worte für die ganze Gemeinde und auch für jeden einzelnen Firmling. Aber das größte Geschenk war natürlich das Liebesgeschenk Gottes an uns: Der Heilige Geist! Möge er die jungen Christen erfüllen!
Nikolaus Faistauer von Nikolaus Faistauer Photography in Zell am See hat für uns fotografiert und uns freundlicherweise einige Fotos für unseren Blog zur Verfügung gestellt. Unter den Fotos findet ihr auch noch die Fürbitten. Jede Firmgruppe hat eine Fürbitte zu einer Frucht des Heiligen Geistes vorbereitet.

Firmung in Wald im Pinzgau mit Erzabt Korbinian Birnbacher OSB (Foto: Foto Faistauer)

Samstag, 9. Mai 2015

Berührt - Geführt - Verbunden. Erzbabt Korbinian Birnbacher spricht zu Firmlingen

Schon am Abend vor der Firmung (Samstag, 2. Mai) kam Erzabt Korbinian Birnbacher OSB vom Erzstift St. Peter nach Neukirchen um die Firmlinge aus Wald und Krimml kennen zu lernen. In der Vorabendmesse und beim Gebetskreis gab er Impulse zur Firmung.

Hier die Aufnahme des Impulses beim Gebetskreis (download, leider fehlen die ersten 2 Minuten), und darunter der Schluss von Erzabt Korbinians Impuls



Erzabt Korbinian Birnbacher OSB mit den Firmlingen beim Gebetskreis
"Ich möchte noch schließen mit ein paar Punkten, die mir ganz wesentlich erscheinen in einem christlichen Leben. Das eine ist, dass ihr berührt werden.

Berührt von diesem Heiligen Geist berührt vom Schicksal eines Menschen,  berührt vom Zauber und vom Lächeln eines anderen Menschen, dass ihr berührt werdet vielleicht von der Schönheit der Natur, berührt werdet vielleicht auch durch ein spannendes Spiel im Sport, auch das kann eine Begegnung sein mit dem der hinter allem und über allem steht, mit diesem Gott. Er berührt euch, dass ihr euch auch berühren lasst von ihm. Gott ist einer, der nicht nur rührt, also nicht nur in der Sentimentalität ist, sondern der wirklich mein Herz berührt,  mein Schicksal in die Hand nimmt, und mir zeigt: so könnte dein weg sein, gehen müsst ihr ihn schon selber. Also "berührt" ist wichtig.


Das zweite ist, ihr müsst erkennen, dass ihr geführt seid.
Der Geist Gottes, gute Freunde, Menschen die es euch gut wollen führen euch. Nicht in dem sie euch die Freiheit nehmen, sondern  indem sie euch auch manchmal Schweres sagen. Echte Freundschaft bedeutet ja das man seinem Freund seiner Freundin sagen kann: du, da bist du auf dem Holzweg, das ist die falsche Richtung die du da einschlägst. Vertraut darauf dass ihr geführt werdet.

Freitag, 8. Mai 2015

Heiliger Florian am Marktbrunnen - Neukirchner Pfarrkalender Mai 2015

Heiliger Florian am Marktbrunnen
Gebetsmeinungen des Papstes für Mai:
1. Für die Leidenden: Um Zuwendung gegenüber Kranken und Armen.
2. Offenheit für die Frohe Botschaft: Maria stärke die Bereitschaft zum Bekenntnis für Christus.

weitere Fotos des Heiligen Florian am Marktbrunnen von Neukirchen:
Johann Graf von Khüenburg Herr zu Neukirchen und Joseph Ferdingand Stadler
Vikar verewigten Ihr Wohlthun durch diesen Bau 1817

Freitag, 1. Mai 2015

Michael Hesemann Vortrag über das Turiner Grabtuch

Michael Hesemann in Neukirchen über das Turiner Grabtuch: Das war spitze!
Hier kann man den Vortrag nachhören (download):
Das Turiner Grabtuch, Zeuge der Auferstehung?
(Neukirchen am Großvenediger am 29.April 2015)

Michael Hesemann in Neukirchen
Ein kurzer Gedanke von mir zum Grabtuch:

Wäre es nicht eigenartig: Gott wird Mensch, tut Wunder und verkündet das Reich Gottes, ersteht von den Toten, der Glaube an diesen menschgewordenen und auferstandenen Gott verbreitet sich auf der ganzen Welt und verändert das Leben von Milliarden, und bei all dem hinterlässt er gar keine Spuren in der Welt? Also richtig angreifbare und anschaubare Spuren? Ich fände das sehr eigenartig. Ich glaube nicht allein aufgrund von Wundern...aber schön, wenn die Wunder, wie dieses einzigartige Tuch von Turin, unseren Glauben voll und ganz unterstützen und bestärken.

Und bei aller berechtigter Skepsis ob dieser gekreuzigte und mit Dornen gekrönte Mann auf dem Tuch Jesus ist oder nicht, das eine ist klar und eindeutig: das Tuch ist einzigartig. Mit wie viel Freude würden an allen Ecken ähnliche Tücher gezeigt, wenn die Kirche das Grabtuch ausstellt, um zu zeigen: Schaut, die wollen euch an der Nase herumführen. Aber es gibt kein zweites Tuch wie das von Turin, nicht einmal ein vergleichbares. Ausser eben ein anderes Tuch, das von Manopello, dass wieder Jesus zeigt...schon cool!
PA Ruben

Hinter Sitzbank und Stacheldraht - 36 Ansichten der Pfarrkirche Neukirchen (8)

Pfarrkirche Neukirchen von Osten hinter Sitzbank und Stacheldraht
Frei
nach Hokusai:
36 Ansichten der Pfarrkirche Neukirchen