Mittwoch, 30. Oktober 2013

Ehejubilare



Hier bereitet sich wohl jemand vor auf etwas:
Ein Tisch wird gar festlich geschmückt
Ministranten zünden Kohlen an
Der Chor singt sich ein
Was wird hier wohl vorbereitet?
 Der Ehejubiläums Gottesdienst in der Pfarre Wald. 10, 25,40 und 65 Jahre Ehe gab es zu feiern!
Die Messe wird feierlich eröffnet
Die Ehejubilare haben sich unter der Erntedankkrone eingefunden, um sozusagen die Ernte ihrer Ehejahre einzubringen und zu betrachten. 
Auf was man wohl nach 65 Ehejahren alles zurückblicken kann?
Pfarrer Helmut segnet die Jubelpaare
Dazu singt der Chor unter der Leitung von Rosmarie Feldbacher. Herbert Voithofer ist als Solist dabei und singt zum Schluss das "Ave Maria"-was viele Kirchgeher sehr berührt.
Im Pfarrheim gibt es schließlich einen Sektempfang, um die Jubelpaare noch einmal hochleben zu lassen.
Vielen Dank an diese drei, für die liebevolle Vorbereitung dieses Festtages!
PA Ruben

Freitag, 25. Oktober 2013

F steht für die 2 Fische und 5 Brote

F steht für die 2 Fische und 5 Brote.

Viele tausend Menschen werden davon satt. Gott kann aus ganz wenig ganz viel machen.
(Bibel ABC Volksschule Neukirchen mit Religionslehrerin Heidrun Rainer)

Matthäusevangelium Kapitel 14 (Einheitsübersetzung Online)

13 Als Jesus all das hörte, fuhr er mit dem Boot in eine einsame Gegend, um allein zu sein. Aber die Leute in den Städten hörten davon und gingen ihm zu Fuß nach. 14 Als er ausstieg und die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen und heilte die Kranken, die bei ihnen waren.15 Als es Abend wurde, kamen die Jünger zu ihm und sagten: Der Ort ist abgelegen und es ist schon spät geworden. Schick doch die Menschen weg, damit sie in die Dörfer gehen und sich etwas zu essen kaufen können. 16 Jesus antwortete: Sie brauchen nicht wegzugehen. Gebt ihr ihnen zu essen! 17 Sie sagten zu ihm: Wir haben nur fünf Brote und zwei Fische bei uns.18 Darauf antwortete er: Bringt sie her! 19 Dann ordnete er an, die Leute sollten sich ins Gras setzen. Und er nahm die fünf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel auf, sprach den Lobpreis, brach die Brote und gab sie den Jüngern; die Jünger aber gaben sie den Leuten, 20 und alle aßen und wurden satt. Als die Jünger die übrig gebliebenen Brotstücke einsammelten, wurden zwölf Körbe voll. 21 Es waren etwa fünftausend Männer, die an dem Mahl teilnahmen, dazu noch Frauen und Kinder.

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Kapellen - Ruhepole am Wegesrand

"Vom Mittel-Lateinischen „cappa“ bzw. „cappella“ abgeleitet bedeutet Kapelle so viel wie Mantel.
Entstanden ist dieser Begriff durch die „Palastkapelle“  (Cappella Palatina), die Aufbewahrungsort des Mantels eines römischen Offiziers war, der uns allen bekannt sein dürfte: Des heiligen Martins"

In unserer Gegend sind sie überall anzutreffen.
Die einen schlicht gehalten, im Schatten hoher Bäume versteckt, andere wiederum für alle weithin sichtbar errichtet und wahre Meisterwerken der Handwerkskunst.
Immer jedoch sind Kapellen Orte, an denen man sich mal in Stille zurückziehen kann, um im Gebet seine Sorgen vor den Herrn zu legen oder im Gedenken an unsere lieben Verstorbenen dem Alltag zu entfliehen.
In vielen Kapellen wird auch regelmäßig, meist im Zuge von Bittgängen oder Wallfahrten, Messen abgehalten oder sie dienen, in Ausnahmefällen, auch noch größeren Festen als Schauplatz.
So wurden bereits in so mancher Kapelle Kinder getauft oder Ehepaare vermählt.


In meinem Bericht möchte ich aber eine spezielle Kapelle näher vorstellen:
Und zwar die neu errichtete Kapelle der Familie Klammer, besser bekannt als Lindl-Bauer, in Oberkrimml.
In einem Gespräch mit Josef Klammer habe ich erfahren, dass die erste Kapelle der Familie Anfang bis Mitte der 60er Jahre errichtet wurde.
Diese wurde, an Stelle eines Wegkreuzes, mitten im Lindl-Feld erbaut, wo sie fortan den Blick vom Gashof Burgeck auf Krimml  prägte. Und das noch lange nachdem der Wanderweg über die Wiese bereits verschwunden war.

Die erste Kapelle wurde noch aus Geröll erbaut, welches der nahe liegende Loidbach bei einer Überschwemmung auf das Grundstück des Hofes verfrachtet hatte.
Um den Felsen im Überschwemmungsgebiet Herr zu werden, hat man sich kurzerhand Maschinen vom Bau der Gerlos-Passstraße geborgt und so die Steine für das Mauerwerk hergestellt.
Als die Bausubstanz über die Jahre schon sehr gelitten hatte, beschloss die Familie, die alte Kapelle abzureißen und stattdessen eine neue in direkter Nähe zum Bauernhof zu errichten.
Treibende Kraft beim Bau war hier Bernhard Klammer, der dank seines handwerklichen Geschickes viele Teile selber herstellen konnte.
Die Gestaltung des Altars übernahm hingegen Hofer Fred aus Bramberg.
So schmückt diese neue Kapelle nun das Gründstück des Lindl-Hofes und jeder, der den Panoramaweg vorbei am Gasthof Burgeck geht, kann sie in Natura bewundern.
Edwin Bachmaier

Mittwoch, 16. Oktober 2013

E steht für die Engel

E steht für die Engel

Sie sind geschaffen, um Gott zu loben und zu preisen. Engel können auch eine Botschaft Gottes an die Menschen überbringe.
(Bibel ABC Volksschule Neukirchen mit Religionslehrerin Heidrun Rainer)

Samstag, 12. Oktober 2013

Weihe der Welt an Maria (JP2 1984, B16 2010)

Morgen, Sonntag 13.Oktober, wird Papst Franziksus die Welt dem Unbefleckten Herzen Mariens Weihen.
Hier das Weihegebet Johannes Pauls von 1984:


"Darum, o Mutter der Menschen und Völker, die du alle ihre Leiden und Hoffnungen kennst und mit mütterlichem Herzen an allen Kämpfen zwischen Gut und Böse, zwischen Licht und Finsternis Anteil nimmst, die unsere heutige Welt erschüttern, höre unser Rufen, das wir unter dem Antrieb des Heiligen Geistes direkt an dein Herz richten; umfange mit deiner Liebe als Mutter und Magd des Herrn diese unsere Welt, die wir dir anvertrauen und weihen, erfüllt von der Sorge um das irdische und ewige Heil der Menschen und Völker.
In besonderer Weise überantworten und weihen wir dir jene Menschen und Nationen, die dieser Überantwortung und Weihe besonders bedürfen.
Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir, o heilige Gottesmutter"! Verschmähe nicht unser Gebet in unseren Nöten!
Vor dir, o Mutter Christi, vor deinem Unbefleckten Herzen, möchten wir uns heute zusammen mit der ganzen Kirche mit jener Weihe vereinen, durch die dein Sohn aus Liebe zu uns sich selber dem Vater geweiht hat, indem er sprach: "Ich heilige mich für sie, damit auch sie in der Wahrheit geheiligt sind" (Joh 17,19). Wir wollen uns in dieser Weihe für die Welt und für die Menschen mit unserem Erlöser verbinden; in seinem göttlichen Herzen findet eine solche Weihe die Kraft, Verzeihung zu erlangen und Sühne zu leisten.
Die Kraft dieser Weihe dauert durch alle Zeiten und umfängt alle Menschen, Völker, Nationen; sie überwindet alles Böse, welches der Fürst der Finsternis im Herzen des Menschen und in seiner Geschichte zu wecken vermag und in unseren Zeiten auch tatsächlich geweckt hat.
Wie tief empfinden wir das Bedürfnis nach dieser Weihe für die Menschheit und für die Welt, für unsere heutige Welt: der Weihe, die wir in Einheit mit Christus vollziehen. Das Erlösungswerk Christi muß ja durch die Kirche an die Welt vermittelt werden.
Das zeigt das gegenwärtige Jahr der Erlösung, das außerordentliche Jubiläum der ganzen Kirche.
Sei in diesem Heiligen Jahr gepriesen über alle Geschöpfe, du Magd des Herrn, die du dem göttlichen Ruf in vollkommenster Weise gefolgt bist.
Sei gegrüßt, die du mit der erlösenden Weihe deines Sohnes auf das engste verbunden bist!
Mutter der Kirche! Erleuchte das Volk Gottes auf den Wegen des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe! Erleuchte besonders die Völker, deren Weihe und Überantwortung du von uns erwartest. Hilf uns, die Weihe Christi für die gesamte Menschheitsfamilie der heutigen Welt in ganzer Wahrheit zu leben!
Wenn wir dir, o Mutter, die Welt, alle Menschen und Völker anvertrauen, so vertrauen wir dir dabei auch diese Weihe der Welt an und legen sie in dein mütterliches Herz.
O Unbeflecktes Herz, hilf uns, die Gefahr des Bösen zu überwinden, das so leicht in den Herzen der heutigen Menschen Wurzel faßt und dessen unermeßliche Auswirkungen über dem heutigen Leben lasten und den Weg in die Zukunft zu versperren scheinen.
Von Hunger und Krieg: befreie uns!
Von Atomkrieg, unkontrollierter Selbstzerstörung und jeder Art des Krieges: befreie uns!
Von den Sünden gegen das Leben des Menschen von seinen Anfängen an: befreie uns!
Vom Haß und von der Mißachtung der Würde der Kinder Gottes: befreie uns!
Von jeder Ungerechtigkeit im sozialen, nationalen und internationalen Leben: befreie uns!
Von leichtfertiger Übertretung der Gebote Gottes: befreie uns!
Vom Versuch, in den Herzen der Menschen sogar die Wahrheit von Gott zu ersticken: befreie uns!
Vom Verlust des Bewußtseins von Gut und Böse: befreie uns!
Von den Sünden gegen den Heiligen Geist: befreie uns, befreie uns!
Höre, Mutter Christi, diesen Hilfeschrei, in welchem das Leid aller Menschen zu dir ruft, das Leid ganzer Völker!
Hilf uns mit der Kraft des Heiligen Geistes, alle Sünde zu besiegen: die Sünde des Menschen und die "Sünde der Welt", die Sünde in jeglicher Form.
Noch einmal zeige sich in der Geschichte der Welt die unermeßliche Heilskraft der Erlösung: die Macht der erbarmenden Liebe! Möge sie dem Bösen Einhalt gebieten! Möge sie die Gewissen wandeln! In deinem Unbefleckten Herzen offenbare sich allen das Licht der Hoffnung!"

und hier der "Akt des Anvertrauens und der Weihe an das Unbefleckte Herz Mariä - Gebet von Benedikt XVI, Dreifaltigkeitskriche Fatima, 12. Mai 2010", der Besonders für die Priester gedacht ist

Spielefest Saalfelden mit Ministranten

Letzten Samstag fuhren wir mit den Ministranten aus Krimml, Wald und Neukirchen zum Spielefest nach Saalfelden. Das war ein lustiger Tag! Danke dafür an die Katholische Jungschar.
Hier ein paar Eindrücke vom Spielfest.
Mit Kindern ist schon das Busfahren sehr lustig.
Scharen von Kindern ziehen zur Kirche
Die Krimmler Ministranten Delegation
Die Walder Ministranten Delegation 
Die Neukirchner Ministranten Delegation
Nach der Begrüßung gleich zur Jause- wir waren ja schon lange auf dem Weg
Und dann rauf auf den Kirchturm mit seinen 3 m Mauern

Der Kirchturm von Oben
Das Geläute- das war sehr beeindruckend 
Und schon gabs die ersten Verletzten- ach doch nur eine Vorführung des Roten Kreuzes

Auch Springfrösche basteln und vieles mehr gab es am Spielefest
Als Schluss und Höhepunkt ein Wortgottesdienst
Ein Haufen kleiner Hände auf einer großen Fahne
Vater Unser
Und zum Schluss ein "Jungschar Bravo" für die Organisatoren.
PA Ruben


Donnerstag, 10. Oktober 2013

Gott schenkt uns Zukunft

Bevor ich wusste, in welche Richtung mein Lebensweg führen würde, ging mir oft ein Satz, ein Gebet, durch den Kopf:
"Du bist der Gott, der mir Zukunft schenkt".

Ich dachte dabei an das Volk Israel in der Gefangenschaft. Verzweiflung plage sie, und doch hat Gott sie herausgeführt. Ich dachte auch an Josef, den seine Brüder umbringen wollten. Dann sagte aber sein ältester Bruder Ruben (mein Namenspatron): "»Brüder, wir wollen keinen Mord begehen«.[..] Er wollte ihn nämlich aus ihrer Hand retten und zu seinem Vater zurückbringen. (Genesis 37)".
Friedrich Overbeck, Verkauf Josephs an die Ägyptischen Händler (Wipedia)
Dieser Josef landete in Ägypten. Nach vielen Abenteuern und verzwickten Situationen wird er Vorsteher des Hauses des Pharao, sozusagen die Nummer Zwei im Reich. Seine Familie weiß nichts davon. Sie werden von einer Hungersnot geplagt und kommen zu Josef aber sie erkennen ihn nicht. Nach sehr berührenden Ereignissen gibt sich Josef unter Weinen, so laut das ganz Ägypten es hörte, zu erkennen: "»Kommt doch näher zu mir her!« Als sie näher herangetreten waren, sagte er: »Ich bin Josef, euer Bruder, den ihr nach Ägypten verkauft habt. Jetzt aber lasst es euch nicht mehr leid sein und grämt euch nicht, weil ihr mich hierher verkauft habt. Denn um Leben zu erhalten, hat mich Gott vor euch hergeschickt« [...] Josef küsste dann weinend alle seine Brüder." (Genesis Kapitel 39 bis 45, wunderbare und richtig "große Literatur")
Aus einer durch und durch furchtbaren Geschichte ist etwas Gutes herausgekommen. Die Situation wurde sozusagen "gewandelt".
"Gott schenkt uns Zukunft", auch wenn ich das gerade nicht sehen kann, dieser Gedanke tröstet mich.
Josef gibt sich seinen Brüdern zu erkennen, Francois-Pascal Gerard (bibelwissenschaft.de)

Kenne ich etwa diese Zukunft? Nein! Will ich sie kennen? Nein! Es genügt zu wissen, dass ich niemals alleine sein werde, denn Jesus wird immer bei mir sein. Er schenkt uns immer Zukunft.

"Das Leben geht weiter", sagt man bei uns, "muss weiter gehen." Und es stimmt. Aber nicht einfach so, irgendwie zäh geht es weiter. Jeder Mensch hat einen bestimmten Platz im Leben, an dem er gebraucht wird, einen Platz, der nur für ihn da ist.
Der Selige Kardinal Newman schreibt: "Ich bin berufen, etwas zu tun oder zu sein, wofür kein anderer berufen ist. Ich habe einen Platz in Gottes Erde, den kein anderer hat. Ob ich reich bin oder arm, verachtet oder geehrt bei den Menschen, Gott kennt mich und ruft mich bei meinem Namen."

Und das gilt wirklich für jeden Menschen. Das Traurigste, was einem Menschen passieren kann, ist, dass er das nicht mehr sieht. Wenn ein Mensch beginnt zu denken, dass er keine Aufgabe im Leben hat, dass er ersetzbar ist, dass die eigenen Gedanken, Taten, Wünsche, Träume, Gefühle, Erlebnisse nichts zählen. Niemals dürfen wir das glauben. Beginnen wir doch einfach heute das Richtige zu tun. 
Auch wenn wir erst in der letzten Stunde im Weinberg zu arbeiten beginnen, wird unser Lohn groß sein (siehe das Gleichnis der Arbeiter im Weinberg, Matthäus 20).

Ein jüdischer Gelehrter wurde einmal gefragt: Was muss ich tun, um gerettet zu werden.
Er antwortete :"Bekehre dich einen Tag vor deinem Tod". "Was, nur einen Tag vor meinem Tod?!", rief der Fragende erstaunt aus. "Ja, nur einen Tag vor deinem Tod, wenn du weißt, welcher Tag das sein wird".
Ich soll mich also gerade heute bekehren; und morgen wieder.

So geht es wohl am Lebensweg auf und ab, und doch denke ich mir, dass die Richtung das Entscheidende ist. Das man sich nach Gott ausstreckt. Das man in schweren Zeiten, besonders wenn man das Gefühl hat, seinen Glauben zu verlieren, bittet: "Jesus, nimm mich an der Hand und führe du mich."
Und hoffentlich können wir dann alle einmal auf unser Leben zurückblicken und sagen: Es ist gut Herr, dein Wille geschehe.

Als Mose Gottes Herrlichkeit sehen durfte, wurde er von Gott in eine Felsspalte gestellt. Gott sagte zu Mose: "Wenn ich meine Hand zurückziehe, wirst du mich von hinten sehen. Aber mein Angesicht kann niemand schauen." (Exodus 33 18-23). Dass, so sagten schon die frühen Kirchenväter, bedeutet: Wir können Gottes Spur in unserem Leben erst im Rückblick erkennen.
Er ist bei uns und er schenkt uns Zukunft, noch weit weit über den Tod hinaus.
><>
PA Ruben (aus: Gemeinsamer Pfarrbrief Herbst 2013)

Montag, 7. Oktober 2013

710 + 711 sind das neue 801 + 802


710 und 711, diese beiden Zahlen sollte man sich fest einprägen, denn in den nächsten Jahrzehnten wird man sie öfters hören. Das neue Gotteslob kommt mit dem 1. Adventsonntag. 710 und 711 sind das neue 801 und 802, also die Haydn und die Schubert Messe.
Ich freue mich schon seit Langem auf das Neue Gotteslob. Unser heutiges Gotteslob finde ich fantastisch, und doch wird es eine große Freude sein, das neue Gotteslob zu durchforschen. Was ist neu am "Neuen Gotteslob"? Dazu möchte ich Teile einer Presseaussendung des Österreichischen
Liturgischen Instituts wiedergeben. PA Ruben

"Was ist neu am neuen „Gotteslob“?
[...]Das neue „Gotteslob“ enthält Gesänge aller Epochen, also auch Lieder, die aus Gründen des damaligen Zeitgeistes im aktuellen Gebet- und Gesangbuch nicht aufgenommen wurden, z.B. das Lied „Segne du, Maria“. Selbstverständlich ergänzt auch Neues Geistliches Liedgut das Repertoire. Regionale Liedtraditionen sind bedacht.
Die Lesbarkeit der Standardausgabe des neuen Gotteslob ist durch die gewählten Schrifttypen vergleichbar mit der optischen Qualität der bisherigen Großdruckausgabe.
Eine Verbesserung ist auch dadurch gegeben, dass bei mehrstrophigen Liedern bis zu drei Textstrophen unter der Melodie stehen. Neu ist auch der durchgehende Zweifarbendruck (rot/schwarz).

Wie viele Lieder wurden aus dem alten „Gotteslob“ übernommen, wie viele sind neu?
Von den 270 Lieder im Stammteil des bisherigen Gotteslob wurde gut die Hälfte in das neue „Gotteslob“ übernommen. Nicht mehr enthalten sind jene Lieder, die in den vergangenen 37 Jahren keine oder nur wenig Akzeptanz in den Gemeinden fanden. Ergänzt wurde das bisherige Liedgut hingegen um Gesänge, die in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder vermisst wurden. Der Österreichteil enthält das heute in den Diözesen Österreichs verbreitete Liedgut – erweitert wurde auch das Angebot an mehrstimmigen Gesängen und Kanons.

Wie viel an neuen Texten und Gebeten erwarten die Gläubigen?
Neben den erstmalig angebotenen „Häuslichen Feiern“, der „Bibelschule“ und vollständigen Tagzeitenliturgien bietet das neue „Gotteslob“ umfangreiche katechetische Texte und Gebete an. Während alte und neue Gebete in bewährter Weise die Breite unseres christlichen Gebetsschatzes in Tradition und Gegenwart abbilden, wurden insbesondere die katechetischen Texte völlig neu erarbeitet. Die neu aufgenommene „Bibelschule“ enthält Anregungen und Hinweise zum persönlichen Lesen der Heiligen Schrift oder zum Bibellesen in der Gemeinschaft. Der Österreich-Eigenteil enthält weitere regional geprägte Andachten (Herz-Jesu-Andacht; Martinsandacht, Bittgänge).

Das neue „Gotteslob“ möchte Familien Anregungen an die Hand geben, wie sie miteinander Glauben feiern können.
Im Rahmen der Akzeptanzerhebung zu Beginn der „Gotteslob“-Arbeit haben Familien mehrfach den Wunsch geäußert, zu bestimmten Anlässen gemeinsam zu Hause beten und singen zu wollen. In Österreich war das bisherige Gotteslob weitgehend vor allem als Feierbuch für den Gottesdienst in der Kirche in Verwendung. Das neue Gotteslob soll gerade auch als Gebet- und Gesangbuch im familiären Bereich eine Unterstützung sein. Im neuen „Gotteslob“ werden für unterschiedliche Anlässe gottesdienstliche Feiern in Familien und häuslichen Gemeinschaften angeboten (z.B. gemeinsame Feier im Advent, die Segnung des Adventskranzes, das gemeinsame Beten und Singen am Heiligen Abend). Auch Dank- und 3 Segensfeiern lassen sich anhand der Vorlagen individuell gestalten. Ebenso wurde an ein gemeinsames Beten am Sterbebett eines Familienangehörigen gedacht."

Projekt: Kostenloses Einkaufen beim Verein "Rolling Heart" - auch in Krimml, Wald und Neukirchen für sozial schwache Menschen möglich!



Hiermit möchten wir gerne auf eine Aktion aufmerksam machen, die von Tina Widmann ins Leben gerufen wurde.

Obst, Gemüse, Brot und Saisonwaren, die von Supermärkten aufgrund des nahenden Haltbarkeitsdatums aussortiert werden müssen, sollen einen sinnvollen Zweck erfüllen. Daher fahren Mitarbeiter des Vereines „Rolling Heart“, dessen Obfrau Tina Widmann ist, 3 Mal pro Woche die 3 Pinzgauer Merkur-Filialen ab und holen diese Lebensmittel ab. Diese werden dann  kostenlos jenen zur Verfügung gestellt, die auch Bedarf haben.

Angesprochen werden sollen sozial schwache Menschen, auch Senioren, kinderreiche Familien, Familien mit Migrationshintergrund, Alleinerziehende, Menschen, die es vielleicht nicht so leicht haben, ……

Die Waren werden einmal im Monat  im Rolling-Heart-Bus
zu folgenden Terminen und Abgabestellen gratis zur Abholung angeboten: 

Jeweils Donnerstag,
10. Oktober.2013
21. November 2013
19. Dezember 2013

 Parkplatz hinter dem Musikpavillon NEUKIRCHEN - von 11.45 bis 12.15 Uhr
 Parkplatz des Bau- und Recyclinghofes WALD im Pinzgau - von 12.30 bis 13.00 Uhr
Parkplatz Feuerwehr KRIMML - von 13.15 bis 13.45 Uhr 


Nachweis ist keiner erforderlich – Tina Widmann vertraut den Menschen und deren Ehrlichkeit.

Eine gelungene Aktion, über die wir gerne berichten. 

Nähere Informationen gibt´s unter: www.rollingheart.at oder 0660/4441910

Karin :-) 

Donnerstag, 3. Oktober 2013

Neukirchner Kapellenweg - Pfarrkalender 2014

Der Neue "Neukirchner Pfarrkalender" ist schon zu einem Großteil der Neukirchner Familien gelangt. Wer noch einen oder mehrere Pfarrkalender für sich oder als Geschenkt braucht kann aufatmen: Wir haben noch genug auf Lager. Einfach in der Pfarrkanzlei vorbei kommen!





Thema unseres heurigen Pfarrkalenders sind die zahlreichen wunderbaren Kapellen in Neukirchen am Großvenediger. Der Anlass dazu ist der im Frühjahr 2012 eröffnete "Neukirchner Kapellenweg". In ca. 4 bis 4,5 Stunden kommt man auf diesem Rundweg bei 9 unserer Kapellen-Kleinode auf beiden Seiten der Salzach vorbei. Für die gute Idee den Kapellenweg zu errichten und seinen großen Einsatz bei der Ausführung sei Norbert Unterrassner vom Gasthof Friedburg gedankt. Bei Fragen zum Kapellenweg kann man sich direkt an ihn wenden: email: info@gasthof-friedburg.at, Tel.:(0043)06565/64860.
2014 wird bei jeder der Kapellenweg-Kapellen eine Informationstafel errichtet und es wird im selben Jahr auch eine Broschüre zum Kapellenweg erscheinen.

Das Wort "Kapelle" stammt von der "cappa", dem Mantel des Hl. Martin, den dieser für den Armen zerteilt hatte. Die Frankenkönige führten die eine Mantelhälfte, die Martin blieb, immer mit sich, und das dazu errichtete Zelt wurde "capella" genannt. Das war also die erste Kapelle.
Möge nun, viele Hundert Jahre später, jede unserer wunderschönen Kapellen ein Ort sein, an dem Menschen Gott begegnen und Seine Schönheit bewundern können, ein Ort an dem uns der tiefe  Glaube unserer Vorfahren und der Heiligen, denen die Kapellen geweiht sind bewusst wird.
Auf das wir ihrem Beispiel folgen mögen!
Unterhalb des jeweiligen Datums findet man den Tagesheiligen sowie die Tageslesungen.

Und so schauen die einzelnen Monatsblätter aus:
PA Ruben

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Rupert und Virgil Messe, Finkau/Wildgerlostal

Eindrücke von der wunderschönen Messe an einem wunderschönen Tag am Fest unserer Diözesanpatronen Rupert und Virgil am 24. September in der Finkau/Wildgerlostal. Wunderschön sagte ich schon, oder?
PS: Eine Chance zur Bergmesse gibt es heuer noch: 5. Oktober um 11:00 bei der Ambrosiuskapelle in Neukirchen.
Die Gläubigen trudeln bei der Finkaukapelle ein
Im Hintergrund der Gletscher
Pfarrer Helmut eröffnet den Gottesdienst...
...Begleitet von Trompetenklängen
Viele Leute haben sich im Wildgerlostal zur Hl, Messe getroffen, kein Wunder bei dem Wetter
Wieder mal ist eine Messe viel zu schnell vorbei...

...aber nächstes Jahr treffen wir uns ja wieder hier heroben
 PA Ruben

Dienstag, 1. Oktober 2013

Pfarrkalender Oktober

Unsere Messnerin Annemarie und der von ihr geschmückte Erntedank- Seitenaltar mit "Danke" aus Heublumen.

Gebetsmeinungen der Papstes für Oktober:

1. Für die Menschen, die verzweifeln: Gott schenke ihnen Gespür für seine Nähe und 
Liebe. 
2. Der Sonntag der Weltmission ermutige alle Christen zum Zeugnis für die Gute 
Botschaft. 

"Ein tiefer Friede lag über Neukirchen"

"Als ich heute durch Neukirchen ging, da spürte ich einen tiefen Frieden über dem ganzen Ort", so ein Zeitzeuge der ersten Wochenanbetung in Neukirchen im Advent 2011. Im "Anbetungsfachjargon" nennt man das 24/7, sprich  "twenty four seven" für 7 Tage lang für jeweils 24 Stunden eucharistische Anbetung. Und nun ist es wieder so weit: Unsere sechste Anbetungswoche geht von Montag, 2. Dezember 16 Uhr bis Montag, 9. Dezember 20 Uhr. Sie findet wieder im so genannten "Obergemach", dem Sitzungszimmer im ersten Stock des Pfarrheimes statt. Es wird geraten, sich möglichst bald die gewünschten Anbetungsstunden zu sichern. Kommt dazu einfach in den Pfarrhof und/oder redet mit Pfarrer Helmut oder Pastoralassistent Ruben. 

Natürlich ist auch wieder jeder eingeladen, zu jeder Tages- oder Nachtzeit für eine kurze oder längere Zeit in die Gegenwart des eucharistischen Herrn Jesus einzutauchen. Mit dem Blick auf den Leib des Herrn bekommt man auch einen ganz neuen Blick auf sich selbst und sein eigenes Leben. Diese Erfahrung des "Ruhens an der Brust Jesu" wie der Lieblingsjünger im Abendmahlssahl wünsche ich einen jeden Menschen in der Vorbereitungszeit auf die Geburt des Herrn.
PA Ruben
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