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Montag, 10. Februar 2014

Taizégebet, "Wüstenerfahrung" im Alltag

Weihrauch, Ikonen, Kerzen, Äthiopisches Kreuz


Taizegebet: Morgen, 11.Februar um 19:30 in der Pfarrkirche Bramberg
Nun beginnt das dritte Jahr des Taizégebets in Bramberg. Über 20 mal hat sich die Kirche verdunkelt und viele kleine und große Kerzen wurden entzündet. Ikonen aus der Ostkirche und ein äthiopisches Vortragekreuz werden als Brennpunkt unserer Gebete vor dem Altar aufgebaut und dann beginnt unsere Gesangsmeditation.
"Jesus liebt dich, er hat sein Leben hingegeben, um dich zu retten, und jetzt ist er jeden Tag lebendig an deiner Seite, um dich zu erleuchten, zu stärken und zu befreien", so sagt es Papst Franziskus. Dies an Leib und Seele zu erfahren ist der Grund, warum wir Taizégebete feiern.
Die Wüste ist in der Bibel der Ort, an dem die Menschen Gott begegnen. In der Wüste gibt es keine Ablenkung, es ist still, die Landschaft ist eintönig, der Horizont ist weit. Das Taizégebet soll eine einfache „Wüstenerfahrung“ im Alltag sein. Das heisst, dass man eine Stunde lang alles beiseite legt, was uns sonst beschäftig.
Wir singen kurze, einfache Lieder, die sich oft wiederholen, begleitet von Geige, Flöte und Gitarre. Das kürzeste Lied ist nur 2 Takte lang: Veni sancte spiritus – Komm heiliger Geist. Wer will, singt mit. Man kann aber auch zuhören oder in Gedanken mitsingen. In einer kurzen Lesung aus der Heiligen Schrift gefolgt von einigen Minuten der Stille kann Gott zu einem jeden sprechen. In freien Fürbitten, Dankesworten und Lobpreisungen vertrauen wir unser ganzes Leben dem lebendigen Gott an.
Das Taizégebet findet statt: jeden 2. Dienstag im Monat von 19:30 bis 20:30, Jeder und Jede – ob Sängerin, Sänger oder nicht – ist dazu herzlich eingeladen.
Ablauf dieses Taizégebets:
1. In te confido
2. Meine Hoffnung
3. Du bist der Quell des Lebens
4. Schriftlesung
5. Oculi nostri mit Psalmversen
6. Magnificat
7. Veni sancte Spiritus mit freien Fürbitten 
8. Nunc dimittis

PA Ruben

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