Mittwoch, 26. Februar 2014

Sendungen im BR über Kryonschule und Jehovas Zeugen

Montagabend gab es im Bayrischen Rundfunk einen sehr guten Schwerpunkt über Esoterik und die Jehovas Zeugen.

In der Sendung LaVita - Das Geschäft mit der Esoterik ging es u.a. um die Kryonschule, die auch bei uns in Bramberg seit einiger Zeit aktiv ist (im Zusammenhang mit Seminarzentrum Lebensraum und Verein Leben 2012).
In der Sendung des Bayrischen Rundfunks bekommt man einen guten Einblick in die Esoterikszene:

http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/programmkalender/sendung-477258.html

Ich weiss leider nicht, wie lange diese Sendung online sein wird.
Hier die Beschreibung der Sendung:
"Schon längst sind es keine vereinzelten Spinner und übriggebliebenen Hippies mehr, die Geistheiler konsultieren, „Lichtkosmetik“ anwenden oder via „Channelings“ mit einem „höheren Wesen“ Kontakt aufnehmen. Und sie treffen sich auch nicht in kleinen, elitären Zirkeln oder weit weg irgendwo in Fernost. Nein, Esoterik findet heutzutage überall und ganz selbstverständlich statt: beim Frisör, beim Therapeuten oder neudeutsch „Coach“ -  oder gleich im  Yogazentrum um die Ecke. Durch die Hintertür des Wellness- und Selbstfindungs-Booms ist sie in der Mitte der Gesellschaft angekommen, wo sie sich professioneller Geschäftsmodelle und moderner Marketingstrategien bedient."

Im zweiten interessanten Bericht ging es um ein Ehepaar, das nach 60 Jahren von den Jehova's Zeugen ausgestiegen ist. Ein sehr persönlicher und berührender Bericht mit dem Titel: Lebenslinien - Als ich zu denken begann.


"Barbara ist über 60 Jahre Mitglied der Zeugen Jehovas. Sie und ihr Mann Karl gelten lange als Vorbilder. Doch als ihre Kinder sich von der Gemeinschaft abwenden, beginnt auch ihr Glaube immer mehr zu bröckeln. Schließlich lösen sich Barbara und Karl von der Wachtturmgesellschaft. Isoliert von ihrer Familie und ohne Vertrauen in sich und die Welt, versucht die 70-Jährige, sich ein neues Leben aufzubauen."
http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/lebenslinien/lebenslinien-als-ich-zu-denken-begann100.html 

Dazu noch zwei links:
Verein Ausstieg e.V.: www.ausstieg-info.de
Elternverein zur Hilfe gegen seelische Abhängigkeit und religiösen Extremismus: www.sektenwatch.de

PA Ruben

Freitag, 21. Februar 2014

Positive Berichtererstattung über die Kirche nicht erwünscht

Hier ein interessanter Bericht von P. Thomas Lackner ofm (sein Blog: www.klosterkatze.at), Pfarrer der Franziskerpfarre Maria Enzersdorf.

Der ORF wollte dort eine Dokumentation über den Familienfragebogen des Vaticans drehen. Da
Besondere Familiensituation in Südamerika: Don Mariano
Campos mit Frau und Kindern auf ihrer Kutsche,
San Ignacio de Velasco, Bolivien, 2009
jedoch die Ergebnisse und Kommentare der Familien in verschiedenen Situationen  in dieser Pfarre zu Kirchen-positiv waren, wurde die Dokumentation einfach abgeblasen. Die Ergebnisse passten nicht in das Kirchen-kritische Bild, das vermittelt werden soll.

Hier also der Bericht:

Für die ORF-Sendung „Kreuz und Quer“ wurde die Firma „Tausend Rosen" beauftragt, über den Familienfragebogen des Vatikans eine Sendung zu gestalten. So meldete sich ein Herr Tschannett bei mir und fragte, ob ich ihn für die Reportage mit Familien aus unterschiedlichen Situationen (Patchworkfamilie, Alleinerzieher, traditionell katholische Familie und eine Frau, deren Ehe kirchlich annulliert wurde) zusammenbringen könnte... weiterlesen

Montag, 17. Februar 2014

G steht für den Engel Gabriel, Bibel ABC

G steht für den Engel Gabriel
G steht für den Engel Gabriel, der Maria die Botschaft bring: "Du sollst die Mutter Gottes sein!"
(Bibel ABC der Volksschule Neukirchen unter Religionslehrerin Heidrun Rainer)

Lukasevangelium Kapitel 1 (Einheitsübersetzung Online):
26 Im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret27 zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria. 28 Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir. 29 Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe. 30 Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden. 31 Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben. 32 Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben. 33 Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen und seine Herrschaft wird kein Ende haben. 34 Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne? 35 Der Engel antwortete ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden. 36 Auch Elisabet, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen; obwohl sie als unfruchtbar galt, ist sie jetzt schon im sechsten Monat. 37 Denn für Gott ist nichts unmöglich. 38 Da sagte Maria: Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast. Danach verließ sie der Engel.

Freitag, 14. Februar 2014

Knieballett und vieles mehr beim Seniorenfasching der KFB Wald

Beim heurigen Seniorenfasching (Fr. 7.2.)  der Katholischen Frauenbewegung Wald gab es wieder viele Höhepunkte.
Nach einem Wortgottesdienst kamen die Kinder des Pfifferlingplazterls zu uns und spielten und sangen uns einiges vor. Nach dem dann die Musi für uns gespielt hatte konnten wir ein "Knieballett" bewundern. Und dann tanzte uns die Tanzgruppe nicht nur etwas vor, sondern animierte auch alle anwesenden dazu mitzutanzen, wenn auch im sitzen.
Bestens gesorgt wurde natürlich auch für unser leibliches wohl. Vergelt's Gott der KFB für den lustigen und schönen Nachmittag.
Um die ganze Fotostrecke zu sehen auf weiterlesen (ganzen Eintrag sehen) klicken
Knieballet-zärtliche Knie, passend zum heutigen Valentinstag
Alle bewundern die Kinder vom Pfifferlingsplatzerl

Mittwoch, 12. Februar 2014

Akkorde zu einigen Marienliedern aus dem neuen Gotteslob (521-525)

Gotteslob Nr. 521: Maria dich lieben ist allzeit mein Sinn
Gotteslob Nr. 522: Maria auf genommen ist
Gotteslob Nr. 523: O Maria, sei gegrüßt
Gotteslob Nr. 524: Meerstern, ich dich grüße
Gotteslob Nr. 525: Freu dich du Himmelskönigin



Gotteslob Nr. 521: Maria dich lieben, Text: Friedrich Dörr 1975, Musik: Paderborn 1765

D                                   A                  D
Maria dich lieben, ist allzeit mein Sinn; 

D                                       A               D
dir wurde die Fülle der Gnaden verliehen:
       f#m               A7                  D                A

du Jungfrau, auf dich hat der Geist sich gesenkt;
       D               f#m            A             D

du Mutter hast uns den Erlöser geschenkt. 

Pinzgauer Löwen

Zwei "Pinzgauer Löwen", Hieburg, Neukirchen am Großvenediger Jänner 2014
"Die jungen Löwen brüllen nach Beute, 
sie verlangen von Gott ihre Nahrung."
(Psalm 104)
Pa Ruben


Dienstag, 11. Februar 2014

Montag, 10. Februar 2014

Taizégebet, "Wüstenerfahrung" im Alltag

Weihrauch, Ikonen, Kerzen, Äthiopisches Kreuz


Taizegebet: Morgen, 11.Februar um 19:30 in der Pfarrkirche Bramberg
Nun beginnt das dritte Jahr des Taizégebets in Bramberg. Über 20 mal hat sich die Kirche verdunkelt und viele kleine und große Kerzen wurden entzündet. Ikonen aus der Ostkirche und ein äthiopisches Vortragekreuz werden als Brennpunkt unserer Gebete vor dem Altar aufgebaut und dann beginnt unsere Gesangsmeditation.
"Jesus liebt dich, er hat sein Leben hingegeben, um dich zu retten, und jetzt ist er jeden Tag lebendig an deiner Seite, um dich zu erleuchten, zu stärken und zu befreien", so sagt es Papst Franziskus. Dies an Leib und Seele zu erfahren ist der Grund, warum wir Taizégebete feiern.
Die Wüste ist in der Bibel der Ort, an dem die Menschen Gott begegnen. In der Wüste gibt es keine Ablenkung, es ist still, die Landschaft ist eintönig, der Horizont ist weit. Das Taizégebet soll eine einfache „Wüstenerfahrung“ im Alltag sein. Das heisst, dass man eine Stunde lang alles beiseite legt, was uns sonst beschäftig.
Wir singen kurze, einfache Lieder, die sich oft wiederholen, begleitet von Geige, Flöte und Gitarre. Das kürzeste Lied ist nur 2 Takte lang: Veni sancte spiritus – Komm heiliger Geist. Wer will, singt mit. Man kann aber auch zuhören oder in Gedanken mitsingen. In einer kurzen Lesung aus der Heiligen Schrift gefolgt von einigen Minuten der Stille kann Gott zu einem jeden sprechen. In freien Fürbitten, Dankesworten und Lobpreisungen vertrauen wir unser ganzes Leben dem lebendigen Gott an.
Das Taizégebet findet statt: jeden 2. Dienstag im Monat von 19:30 bis 20:30, Jeder und Jede – ob Sängerin, Sänger oder nicht – ist dazu herzlich eingeladen.
Ablauf dieses Taizégebets:
1. In te confido
2. Meine Hoffnung
3. Du bist der Quell des Lebens
4. Schriftlesung
5. Oculi nostri mit Psalmversen
6. Magnificat
7. Veni sancte Spiritus mit freien Fürbitten 
8. Nunc dimittis

PA Ruben

Samstag, 8. Februar 2014

Herbert Voithofer "Fips" im Interview


Pfarrhelfer Herbert "Fips" Voithofer-Knapp im Interview mit Pastoralassistent Ruben

Man kennt dich ja allgemein unter dem Namen "Fips". Wie kamst du zu diesem Spitznamen?

Das ist durch meine Oma entstanden. Als ich im Kinderwagen gelegen bin, hat sie zu meinem großen Bruder Hans gesagt: "Da musst du ganz vorsichtig sein, da liegt ein ganz ein kleines Pipi drinnen", und von Pipi hat sich das weiterentwickelt zu Fips.

Pipi wie Pipihendl?

Ja wahrscheinlich, wir haben nämlich Hendl daheim gehabt, und durch das ist das wahrscheinlich entstanden.

Was ist deine erste Erinnerung an die Kirche?
Das Christbaum holen im Wald. Wir haben sie noch selber schlagen dürfen, wir sind durch den Tiefschnee gestapft bis zum Bauch. Und dann das Weihnachtsfest, wie wir Rosenkranz gebetet haben vor der Bescherung.

Ein Vorbild aus deiner Jugend?
Ich war ja ein wenig sportbesessen, das war sicher im Autorennenfahren der Jochen Rindt und dann der Lauda. Aber auch im Schifahren Klammer und Co, das waren meine Vorbilder. Glaubensvorbilder habe ich da eigentlich noch keine gehabt.

Wie war damals deine Verbindung zur Kirche?
Die Verbindung ist fast nur über meine Mutter gewesen. Sie hat mich sehr geprägt. In der Pubertät hat die Kirche nicht mehr viel zu sagen gehabt. Aber ich war Gott sei dank durch den Kirchenchor gebunden, und ich habe meine täglichen Gebete in Sparform ausgeübt. Aber das war es eigentlich. Erst so mit 20, 22 sogar etwas später, hat das wiederso richtig begonnen durch den Diakon Thalmeiner. Diakon Thalmeiner hat mich zum Pfarrhelfer gebracht. Und so hat es sich in weiterer Folge ergeben, dass ich dann die Resi in Krimml animiert habe, und wir den Pfarrhelfer Kurs gemacht haben.

Und durch dieses Engagement ist dein Glaube wieder vertieft worden?
Auf jeden Fall. Aber richtig intensiv ist der Glaube erst geworden wie ich, vor 4 oder 5 Jahren beim Pfingstfestival in Salzburg war.

War der Glaube, mit Auf und Abs, eine Konstante in deinem Leben?
Auf jeden Fall. Da hat mich auch ein Religionslehrer sehr geprägt, der Herr Schuhmann. Der hat mir auch einen Floh ins Ohr gesetzt, den habe ich weiter getragen, auch in schwierigen Zeiten.

Was fällt dir ein zum Wort Pfarre?
Gemeinschaft

Ein Vorbild, da wo du jetzt in deinem Leben stehst?
Natürlich die Heiligen. Pater Pio ist mir z.B. sofort ein Begriff, aber auch alle anderen, wenn ich das nachlese... irre, irre.

Was könnte dein Lebensmotto sein?
(überlegt) Nicht alles tierisch ernst nehmen.

Ein Wunsch für die Zukunft?
Ich wünsche mir, dass ich im Glauben bleibe, und dass die Zeit friedlich bleibt und es nicht wieder einen Finanzcrash gibt.

Und was wünscht du dir für die Kirche?
Dass die Jugend das ganze in die Hand nimmt. Die Jugend soll vormarschieren, soll fröhlich vormarschieren. Man sieht das bei den Jugendfestivals. Aber dass der Glaube dann durch das Leben und durch den Alltag durchträgt, das wünsche ich mir für die Jugend. Dass sie einen tiefen und treuen Glauben bekommen, der ein echtes Fundament fürs Leben ist.

Was macht dir am meisten Spaß?
Am meisten Spaß macht mir mit der Familie irgendwo hinzufahren, den Tag zu verbringen, das macht mich glücklich.


   Ein/e/n...
...Farbe: Orange
...Speise: Tafelspitz
...Tanz: Foxtrott
...Buch: Die Bibel
...Lied: Virgen morenita
...Berg: Großvenediger
...Verkleidung: Hexe
...Sport: Tennis und Schifahren
...Monat: Mai
...Fest im Jahr: Weihnachten
...Reiseziel: Süden


Danke lieber Fips für das Interview und die starken Worte!
(aus Gemeinsamer Pfarrbrief 3/2013)

Freitag, 7. Februar 2014

Täuflingsgottesdienst und Blasiussegen

Zu Mariä Lichtmess ("Fest der Darstellung des Herrn") feiern wir in unseren Pfarren auch den Täuflingsgottesdienst. Alle im letzten Jahr getauften - meistens Kinder - sind mit ihren Eltern besonders zu diesem Gottesdienst eingeladen. Sie bringen ihre Taufkerzen mit und  die Täuflinge singen nach Kräften mit und machen sich auch viele auf andere Weisen bemerkbar (siehe Psalm 8: "Aus dem Mund der Kinder und Säuglinge schaffst du dir Lob").
 Dann bekommen die Taufeltern noch die Taufurkunden und zum Schluss gibt es für alle den Blasiussegen. Wahrlich ein Fest für die ganze Gemeinde. 
Musikalisch begleitete in Wald wie auch in Krimml der Kirchenchor die Festmesse. Die Organisation liegt in Wald in den Händen der Katholischen Frauenbewegung.
Ein herzliches Vergelt's Gott dafür!
Hier Fotos vom Täuflingsgottesdienst in Wald im Pinzgau
Um die ganze Fotostrecke zu sehen auf weiterlesen (ganzen Eintrag sehen) klicken
Die Taufkerzen dienen als Altarkerzen neben dem Altarkreuz,
im Hintergrund der noch weihnachtlich geschmückte  Hochaltar

Der Pfarrer und die Ministranten geben das Licht an die Gläubigen weiter 
Täutlinge und Taufeltern mit den Mariä Lichtmess Kerzen

Deine Macht stützt sich nicht auf die große Zahl


Bevor Judit zu Holofernes geht, um dass Volk Israel aus dessen Klauen zu retten, wirft sie sich nieder und spricht ein langes, kraftvolles Gebet. Dabei betet sie unter anderem:
"Denn deine Macht stützt sich nicht auf die große Zahl, deine Herrschaft braucht keine starken Männer, sondern du bist der Gott der Schwachen und der Helfer der Geringen; du bist der Beistand der Armen, der Beschützer der Verachteten und der Retter der Hoffnungslosen."
(Judith Kapitel 9).

"Deine Macht stützt sich nicht auf die große Zahl", was könnte tröstlicher sein? Müssen wir viele sein?
Natürlich wollen wir das größte Geschenk, dass uns gegeben wurde weitergeben. Umso mehr Menschen den lebendigen Gott, den menschgewordenen Gott kennen lernen, umso schöner.
Doch es geht nicht darum, dass möglichst viele da sind, es geht nicht um die große Zahl. Wenn wir etwa das Morgengebet in Wald feiern, und wir sind 12 Leute, dann sind wir erstens schon so viele wie die 12 Apostel, die die ganze Welt veränderten. Zweitens beten ja dann diese 12 nicht nur für sich selbst, sondern auch für all die anderen, die nicht da sein können. Wenige beten dann für alle, und so sind alle mit dabei. Ein Gottesdienst ist nie nur eine Privatangelegenheit. Vielleicht kommen auch die Schutzengel vieler Menschen zu unseren Gottesdiensten und beten für die ihnen anvertrauten Menschen und bringen ihnen im Geiste die frohe Botschaft von Jesu Leben, Tot und Auferstehung.
Judith köpft Holofernes, Caravaggio 1599

So brauchen wir nicht darüber betrübt sein, wenn einmal weniger Leute in der Messe oder bei einem Gebet sind. Gut, dass gerade du, er, sie und ich da sind. Wer weiß, was Gott mit uns vorhat.
Und wenn wir dankbar und fröhlich unseren Glauben leben können wir auch Menschen die den Glauben ablehnen erreichen.

Ganz einfach durch den inneren Frieden und die Freude, die der Glaube an Gott uns schenkt. Diese haben die größte Ausstrahlungs- und Anziehungskraft.
PA Ruben
(aus: gemeinsamer Pfarrbrief 3/2013)

Donnerstag, 6. Februar 2014

Neukirchen-Weyerkapelle: KFB Kapellenwanderung

Am Mittwoch, 29. Jänner gab es wieder eine Kapellenwanderung der KFB (Katholischen Frauenbewegung) Neukirchen.
Von Neukirchen ging es die Salzach entlang bis zum Weyerkirchlein. Dort feierten wir einen Wortgottesdienst und kehrten anschließend gemeinsam ein. Was für ein Glück: Wir haben für unsere kleine Wallfahrt wohl den schönsten Wintertag 2013/2014 erwischt. Strahlender Sonnenschein und Schnee-heuer eine wahre Seltenheit. Deo gratias!
Um die ganze Fotostrecke zu sehen auf weiterlesen (ganzen Eintrag sehen) klicken
Im Gänsemarsch die Salzach entlang

In welche Not kommt Gott?


Padre Jesus Muñoz bringt einer blinden Chiquitana
die Krankenkommunion, San Ignacio de Velasco, Bolivien 2009
In welche Not kommt Gott?
Liebe Mitchristen!
Es mag täuschen. Es mag so aussehen, als liefe alles glatt und gut. Die Menschen gehen ihren Beschäftigungen nach. Eine neue Wintersaison, gewinnbringend und arbeitsreich, steht bevor. Jeder wohnt in einem wohlig warmen Zuhause. Die Kunst des Gewichthaltens wird erfahren geübt. Sportliche Aktivitäten sind allerorts möglich. Die Verantwortlichkeiten sind geklärt. Wir können zufrieden sagen: es läuft; und wenn wir genauer sind: es läuft gut.
Unmittelbar springen uns Nöte nicht in die Augen. Aber es mag täuschen.

In einer zweiten Wahrnehmungsanstrengung, die das materiell äußere einklammert, dann wenn Lebenslast von einzelnen, Beziehungsfelder von Familien, Hoffungslosigkeit von Älteren, lasterhafte Gewohnheiten von Jüngeren und vieles dergleichen sich hervorzeichnen, wird dies wahr, was immer auch Erfahrung von Menschen war: das Leben hat seine Not. Wie viele Seelen belastet sind mit Sorge, Kummer und Angst ist in einer Oberflächenbetrachtung nicht zu erkennen. Und Grundsatzfragen erheben ihren Anspruch:
Das Ganze des Lebens hier – kann es genügen? Starren wir doch nicht in eine Leere und ist vieles in unseren Lebensabläufen einfach Leerlauf, der durch Feierlaune und Stimmungsmache am so genannten Wochenende und dazwischen nicht erfüllt wird?
Wohin verläuft sich alles? Auf welchen Straßen sind wir unterwegs? Sind es nicht Irrwege?
In einer Wohlstands-, Leistungs- und Freizeitgesellschaft wird kaum das Gesicht einer Not erkennbar. Viele Masken verbergen sie. Wie wohltuend wäre es einmal zu sagen: ja, ich bin verzweifelt: meine Kinder..., mein Mann…, meine Scheidung…, meine Schulden…, mein Arbeitsplatz…, mein Versagen…, meine Schuld…, und wie vieles mehr! Und am Ende –kaum hörbar: O mein Gott!
In welche Not kommt Gott? Jeder selbst weiß es, der zu sich ehrlich wird und den Blick in sein Leben wagt.
Gott kommt in die Not unseres Lebens. Er legt sich bloß. Diese Blöße heißt nacktes Kind, Krippe, Stall, Nacht und Kälte. Gott legt sich bloß, dass wir ihn mit bloßen Augen erkennen – in unserer Not. Wie kann es Weihnachten werden? Vielleicht, wenn wir unser Leben bloßlegen. Aber keine Angst wir geben uns keine Blöße - nicht vor dem Heiland der Welt. Das genau ist trostvoll. Und genau hier nimmt das Wunder der Heiligen Nacht seinen Beginn. In der Not dieser Welt bricht das Licht sich die Bahn.

Lichtvolle Weihnachten!
Euer Pfarrer
Helmut Friembichler 
(aus: Gemeinsamer Pfarrbrief 3/2013)

Dienstag, 4. Februar 2014

Siggkapelle - Pfarrkalender Februar

Gebetsmeinungen des Papstes für Februar 2014:

1. Um Respekt gegenüber der Weisheit der Älteren 
2. Für Großherzigkeit und Zusammenarbeit im missionarischen Dienst 

Neukirchner Kapellenweg
Die Siggkapelle ist die 8. Station am Neukirchner Kapellenweg. Norbert Unterrassner, Initiator des Kapellenwegs beschreibt die Siggkapelle:
Die hölzerne Kapelle steht am Eingang ins Obersulzbachtal und stammt aus dem Jahr 1686. Durch ein zu diesen Zeiten unglaubliches Hochwasser sind 100 Stück Vieh umgekommen, als Dank dass der Bach wieder ins Flussbett zurückkam wurde diese Kapelle errichtet. Früher (bis ca. 1980) gab es  jeden Gründonnerstag und Karfreitag Bittgänge. In der Kapelle befindet sich ein Tafelbild der 14 Nothelfer, die Hl. Geist Taube stammt aus dem Ahrntal.  An der Außenseite befinden sich 3 Marterl welche über Unglücksfälle berichten, das erste stammt aus dem Jahre 1823, ein weiteres aus 1861 und das dritte aus 1858. Das Dach war morsch sowie ein paar Unterzüge am Mauerwerkes waren  marod. Die Kapelle wurde im Jahre 1987 Renoviert. Da niemand wusste ob die Kapelle jemals eingeweiht wurde, fand eine Einweihungsfeier statt. Erzbischof Dr. Karl Berg segnete mit Ortspfarrer Josef Zauner diese Kapelle.
Weitere Fotos der Siggkapelle


Wohnviertelhelfer Kaffee Neukirchen

Nach der traditionellen Sebastianimesse waren die Wohnviertelhelfer in Neukirchen als kleines Dankeschön für den großen Einsatz im vergangenen Jahr zu Kaffe, Kuchen und einem gemütlichen Beisammensein eingeladen. Es war ein wirklicher schöner Nachmittag.
Vergelt's Gott tausendmal für eure unermüdlichen Dienste!
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