Samstag, 30. Juni 2012

Plattenkogel-Bittgang


Fenster oberhalb des Eingangs
der Filzsteinkapelle
In diesem Beitrag möchte ich einen kurzen Bericht über den diesjährigen Wetter-Bittgang auf den Krimmler Plattenkogel schildern, welche von unserem PA Ruben Weyringer geführt wurde.

Gestartet wurde der Bittgang um 7:00 bei der Pfarrkirche in Krimml von dort aus führte uns der Weg vorbei am Gasthof Burgeck und weiter über den Pinterberg bis zur Aussichtsplatform „Hangbrücke“ an der Gerlos-Passstraße.

Im sich lichtenden Nebel kämpfen sich
die Bittgänger über den Pinterberg


Nachdem wir die Straße gequert hatten, waren schon bald die ersten Ferienhäuser auf der Gerlosplatte erreicht. Bevor wir die letzten Meter bis zur Filzstein-Kapelle in welcher dir Wetterandacht gehalten werden sollte, bestritten, gönnten wir uns noch eine kurze Verschnaufpause am Waldrand.

An der Kapelle angekommen vergrößerte sich unsere Gemeinschaft noch um jene, die den Weg nach Hochkrimml mit dem Auto zurücklegten.
Dass der Platz in der Kapelle nicht mehr für alle ausreichte, störte aber auf Grund des schönen Wetters niemanden.

Der erste Blick auf die Kapelle

























Nach der Andacht brachen wir wieder auf, um noch weiter richtung Plattenkogel aufzusteigen um dann bei einem Kreuz neben dem Verbindungsweg zum Handlalmlift den Herrn mit einem „Großer Gott“ zu ehren.


Am Ziel angekommen:
Das Kreuz am Weg zum Hanldalmlift
Großer Gott, wir loben dich...!


























Zum Schluss kehrten wir beim Gasthof Filzstein ein, wo wir bei Kaffee und Jause den Bittgang ausklingen ließen.


 











Ein Dankeswort sei an die Familie Taxer gerichtet, welche uns jedes Jahr ihre Kapelle für den Bittgang zur Verfügung stellt und stets für eine herzliche Bewirtung zu solchen Anlässen sorgt.
Danke auch dir Ruben, für die wunderbare Gestaltung der Bittganges sowie der Andacht!










Familiengottesdienst Krimml


„Wähle das Leben, damit du lebst, du und deine Nachkommen“

Altarschmuck der VS-Krimml

Unter diesem Motto, das übrigens aus dem 5.Buch Mose (30,19) stammt, stand am 17. Juli 2012 der Familiengottesdienst, der in Krimml gefeiert wurde.
Zu diesem Anlass gestalteten die Schüler der Volksschule Krimml den Ablauf der Messe.
Vom Schmuck des Altars, über die Fürbitten und einer kurzen Aufführung passend zum Thema bis hin zu einer Diashow, die an Stelle der Predigt vorgeführt wurde, drehte sich alles um das heranwachsende Leben.


 

 











Am Ende des Gottesdienstes waren alle Kinder recht herzlich eingeladen, sich von unserem Herrn Pfarrer einzeln segnen zu lassen.
Dass dieses Angebot auch zahlreich angenommen wurde, lässt sich anhend der Bilder unschwer erkennen.


 Danke Christine, für die zahlreichen Fotos!


Freitag, 29. Juni 2012

Wie Luftballons steigen unsere Gebete auf zum Herrn: Kinderwallfahrt 2012

Vor kurzem hat sich die Pfarre Neukirchen - mit reger Beteiligung der Walder, es waren alle 7 neuen Ministranten mit dabei - wieder aufgemacht zur Kinderwallfahrt. Im Rahmen der Woche für das Leben wollten wir ein Zeichen dafür setzen, wie schön und erfüllend es ist als Familie den Glauben zu Leben und was für ein großes Geschenk jedes Menschenleben ist. So machten wir uns von der Einödbrücke auf zum Siggen.
Florian trägt das Äthiopische Kreuz, und viele Kinderfolgen ihm
Wir begannen mit einer ersten Statio bei der Brücke. Von dort weg trug Florian das Äthiopische Vortragekreuz. Auf dem Weg sangen die Kinder schon gemeinsam mit Heidrun fröhliche, beschwingte Lieder bis zur nächsten Statio.                                          In der Woche für das Leben wollen wir ein positives Zeichen für das Leben setzen. So standen das gemeinsam Gebet, Gesang, die Freude an Gottes Schöpfung im Mittelpunkt. Es ist wichtig, dass man sich bewusst ist, wie bedroht heute das Leben am Anfang (Abtreibung) und auch schon am Ende (Euthanasie) ist. Aber wie kann man etwas dagegen machen? Viele Heilige haben geraten: Verdrängt das Böse mit dem Guten- und dass ist auch hier der Ansatz: Zeigen, dass für jedes Kind und jeden Alten Menschen einen Platz auf dieser Welt gibt, dass es Hilfen gibt auch in der größten materiellen und psychischen Not. Zu zeigen, welche Freude auch daraus erwachsen kann, wenn man eine schwierige Situation annimmt, und nicht alle Probleme im Vorhinein schon verdrängt oder vernichtet.

Ruben legt Weihrauch ein
Bei anderen Gelegenheiten ist es nötig auch direkt  von dem Schrecken der Abtreibung reden. So wie Mutter Teresa bei ihrer Friedensnobelpreisrede: "Wir sprechen von Frieden. Da sind Dinge, die den Frieden zerstören, ich fühle, dass der größte Zerstörer des Friedens heutzutage die Abtreibung ist. Abtreibung ist ein wirklicher Krieg – wirkliches Töten – wirkliches Morden durch die eigene Mutter."
Nun aber zurück zu unserer Wallfahrt. Bei der Nächsten Station kam zum Kreuz noch Weihrauch dazu, denn Wie Weihrauch sollen ja unsere Gebete zu Gott aufsteigen (und später auch wie Luftballons). Und wenn man genau schaut, kann man ja manchmal auch die Flügelschläge der Engel im Weihrauch erkennen.


 Bis zur Nächsten Statio trug nun eine Mutter das Kreuz, und die Kinder wechselten sich mit dem Weihrauch ab

 So kamen wir zur dritten Statio. Bei der Dritten Statio stand das Herz Jesu im Mittelpunkt. Dabei hörten wir unter anderem die Worte Jesu an die Heilige Margareta Maria Alacoque vom 27. Dezember 1673: "Mein Herz ist von so leidenschaftlicher Liebe zu den Menschen ergriffen, dass es die Flammen dieser glühenden Liebe nicht länger in sich zurückhalten kann. Es muss sie durch deine Vermittlung aus sich ausstömen lassen. Es muss sich den Menschen offenbaren um sie mit Seinen kostbaren Schätzen zu bereichern..."
Das jeder Mensch in jeder Situation von Jesus geliebt wird kann sehr großen Trost spenden. Die Familien bekamen auch große  Drucke des Herz Jesu Bildes aus dem Wiener Stephansdom (siehe: Herz Jesu im Kinderwagen). Durch dieses Bild kann man immer daran denken, das wir zu dem Liebenden Herzen Jesu immer Zuflucht nehmen können.
Spass auf dem Weg zur Schlussandacht

Schließlich kamen wir zum Siggen. Dort feierten wir einen Wortgottesdienst, von dem ich hier noch einige Bilder zeigen will. Nach Gesang, Lesungen aus dem Wort Gottes, Gebet, freien Fürbitten, Friedensgruss etc. ließen wir Woche-für das-Leben- Lufballons mit unseren Bitten an Gott in die Lüfte steigen.
Und dann gab es noch eine schön Sunkist und Brötchen Agape.
Für mich und sicher auch für viele andere war dieser Tag ein ganz besonderes Erlebnis. Deo Gratias.

Beim Vaterunser Gebet



Die Familien rücken zum Gebet zusammen

Heidrun spielt unser Lieblingslied: "Es war ein Hirte..."
Auch nach dem Wortgottesdienst wird weiter gesungen
Die Luftballons mit den Kärtchen sind startklar
und schon steigen sie auf
Gedankt sei Martina Dreier und Annemarie Kerrer für das Organisieren dieser schönen Kinderwallfahrt
PA Ruben

Donnerstag, 28. Juni 2012

Vorschau - Gernkogelmesse - Hl. Messe am Hausberg der Walder

Am Sonntag, dem 01. Juli 2012 ist es wieder soweit und die alljährliche Messe mit Pfarrer Friembichler am Hausberg der Walder - dem GERNKOGEL -  findet statt. Gestaltet wird die Messe von den Bläsern. Für die Verköstigung sorgt wieder die Freiwillige Feuerwehr Wald.
Beginn ist um 11.30 Uhr bei Schönwetter!!
(ACHTUNG - dann entfällt die Hl. Messe in der Pfarrkirche)

Bei ungewissem Wetter ist die Pfarrgemeinderatsobfrau Margit Hollaus bis 8.00 Uhr unter folgender Nummer für Auskünfte zu erreichen: 0664/ 16 51 894
Bei Schlechtwetter findet die Hl. Messe wie gewohnt in der Pfarrkirche statt.

Pünktlich zur Almrosenblüte findet in Wald die Hl. Messe am Hausberg dem Gernkogel statt.

Mittwoch, 27. Juni 2012

Die Familie im Stress des Alltags: Tag des Herrn, Tag für den Menschen

(von radiovatican)
Fragen an Papst Benedikt XVI. beim Weltfamilientreffen in Mailand.

4.Frage
Die Familie im Stress des Alltags: Tag des Herrn, Tag für den Menschen
Jay: Wir leben in der Nähe von New York, ich heiße Jay, ich stamme aus Jamaika und bin Buchhalter. Meine Frau Anna ist Lehrerin.
Anna: Sie können sich vorstellen, Heiligkeit, dass unser Leben ein ständiges Rennen gegen die Zeit ist, atemlos, voller komplizierter Aufgaben. Auch bei uns, in den USA, gehört es zu den absoluten Prioritäten, die Arbeit zu behalten, und um das zu tun darf man sich nicht um Zeitpläne kümmern und oft leiden so die familiären Beziehungen. Es ist sicher nicht immer einfach, Heiligkeit, und die Firmen helfen nicht dabei, die Arbeitszeiten mit den Zeiten für die Familie zu vereinbaren.
Wir können uns denken, dass es auch für Sie nicht einfach ist, die vielen Aufgaben mit der erholung zu vereinbaren. Haben Sie einen Rat für uns, wie wir die notwendige Harmonie wiederfinden können?


Papst Benedikt XVI.
Eine große Frage, und ich denke, dass ich dieses Dilemma unter zwei Prioritäten verstehe: Die Priorität eurer Arbeit ist fundamental; und dann gibt es die Priorität eurer Familie. Die Frage ist, wie die beiden zu vereinbaren sind.
Ich kann nur versuchen, dort einen Rat zu geben. Der erste Punkt: Es gibt Firmen, die Sonderzeiten für Familien erlauben – Geburtstage etwa – und die ein wenig Freiheit zugestehen. Das wirkt sich positiv auch für die Firmen aus, denn es verstärkt die Liebe für die Arbeit und für den Arbeitsplatz. Ich möchte deswegen die Arbeitgeber einladen, auch an die Familien zu denken und daran, dass die beiden Prioritäten vereinbart werden können.
Der zweite Punkt: Mir scheint es, dass es eine gewisse Kreativität braucht, und das ist nicht immer einfach. Aber mindestens sollte jeden Tag etwas Freude in die Familie gebracht werden, eine Aufmerksamkeit, ein wenig Aufgabe des eigenen Wollens um gemeinsam Familie zu sein; auch die Annahme der Nächte und die Dunkelheiten, von denen schon gesprochen wurde, und das Denken an das große Gut der Familie hilft auch, in der Eile jeden Tag für die Familie etwas Gute zu tun. Das alles hilft dabei, die Versöhnung zwischen den beiden Prioritäten zu finden.
Und schließlich ist da der Sonntag, das Fest: Ich hoffe, dass der Sonntag auch in Amerika gehalten wird. Mir scheint es sehr wichtig, dass der Sonntag, der Tag des Herrn und deswegen auch der Tag des Menschen, frei gehalten wird, weil wir frei sind: Das war laut den Schöpfungsberichten der Schrift die Absicht des Schöpfers, dass an einem Tag alle frei haben.
In dieser Freiheit des einen für den Anderen und für sich selbst ist man frei für Gott. Ich denke, dass wir so die Freiheit des Menschen verteidigen können, dass wir den Freiheit und die Feste als Tage für Gott und so Tage für den Menschen schützen können.
Euch alles Gute! Danke.

Montag, 25. Juni 2012

Dem Herrn in seinen armen und kranken Kindern dienen. Hl. Damian de Veuster

"Meine normale Beschäftigung ist: die Kranken besuchen und ihnen die Sakramente spenden. Fast jeden Tag muss ich ein Begräbnis halten, für die armen Toten mache ich selbst den Sarg. Unsere nonekens - Schwestern -schicken mir viele Kleider, die an die Kranken verteilt werden. So dass ich diesen armen Geschöpfen nicht nur geistlichen, sondern auch leiblichen Beistand geben kann. Ich finde mein größtes Glück darin, dem Herrn in seinen armen und kranken Kindern zu dienen, die von den anderen Menschen verstoßen werden. Ich versuche, sie alle auf den Weg des Himmels zu führen."
Hl. Damian de Veuster
Der bereits an Lepra erkrankten Pater Damian im Kreis von Waisenjungen auf Molokai (Foto und Text von Heiligenlexikon)
Der Hl. Damian de Veuster ging als Ordensmann nach Hawaii, und lies sich nach mehreren Jahren auf eine Insel zu den isolierten Leprakranken schicken. Dort verstarb er selbst an den Folgen der Krankheit. Sein Tod bekam viel Aufmerksamkeit auf der ganzen Welt und führte zu Initiativen gegen Lepra. Mehr zu ihm im ökumenischen Heiligenlexikon.
Umfassende Informationen auf dem englischen blog: leperpriest.
PA Ruben

Mittwoch, 20. Juni 2012

Familie ohne Hoffnung: Familienpartnerschaften


(von radiovatican)
Fragen an Papst Benedikt XVI. beim Weltfamilientreffen in Mailand.

Frage 3
Familie ohne Hoffnung: Familienpartnerschaften
Nikos: Kalispera! [griechisch: Guten Abend]. Wir sind die Familie Paleologos, wir stammen aus Athen. Ich heiße Niko und dies ist meine Frau Pania. Vor einigen Jahren haben wir zwei weiteren eine kleine Informatik-Firma gegründet und alles investiert, was wir hatten.
In der aktuellen schweren wirtschaftlichen Krise haben die Kunden dramatisch abgenommen und die verbleibenden verzögern immer mehr das Bezahlen. Wir schaffen es kaum, die Gehälter der zwei Angestellten zu bezahlen und für uns selbst bleibt fast nichts übrig: Um unsere Familie jeden Tag zu unterhalten bleibt immer weniger übrig.
Unsere Situation ist die von vielen, von Millionen anderen. In der Stadt gehen die Menschen mit gesenktem Kopf, keiner hat mehr Vertrauen in niemanden, es fehlt an Hoffnung.
Pania: Auch wir, auch wenn wir weiter an die Vorsehung glauben, werden müde, an eine Zukunft für unsere Kinder zu glauben. Heiligkeit, es gibt Tage – und Nächte – in denen es schwer ist, die Hoffnung nicht zu verlieren. Was kann die Kirche diesen Menschen sagen? Den Menschen und Familien, die keine Perspektive mehr sehen?

Papst Benedikt XVI.
Liebe Freunde, danke für euer Zeugnis, das mein Herz und die Herzen aller getroffen hat. Was kann ich euch antworten? Worte reichen nicht aus. Wir müssen ganz konkret etwas tun und alle leiden daran, dass wir unfähig sind, etwas Konkretes zu tun.
Wir sprechen zuerst über die Politik: Mir scheint, dass der Sinn für Verantwortung in allen Parteien wachsen muss, dass sie keine Dinge versprechen, die sie nicht halten können, dass sie nicht nur Stimmen für sich suchen, sondern die Verantwortung wahrnehmen für das Wohlergehen für alle und dass sie verstehen, dass Politik immer auch menschliche und moralische Verantwortung vor Gott und den Menschen bedeutet.
Die Einzelnen leiden natürlich und müssen oft die Situation so annehmen, wie sie ist, ohne sich verteidigen zu können. Trotzdem können wir hier sagen: Wir erstreben, dass jeder das ihm Mögliche tut, dass er an sich, an seine Familie und an die anderen mit großem Verantwortungsgefühl denkt und weiß, dass Opfer nötig sind, damit es einen Weg vorwärts gibt.
Der dritte Punkt: Was können wir tun? Das ist meine Frage, in diesem Augenblick. Ich denke, dass vielleicht Partnerschaften zwischen Städten, zwischen Familien, zwischen Pfarreien helfen könnten.
Wir haben in Europa ein ganzes Netz dieser Partnerschaften, aber das sind vor allem kulturelle Austausche, die gut und nützlich sind, aber ich spreche von Partnerschaften in einem anderen Sinn: Dass wirklich eine Familie aus dem Westen, aus Italien, Deutschland, Frankreich, Verantwortung dafür übernimmt, einer anderen Familie zu helfen.
Und so genauso für die Pfarreien, für die Städte: Dass sie wirklich Verantwortung übernehmen und ganz konkret helfen.
Seid euch sicher: Ich und viele andere beten für euch, und dieses Beten ist nicht nur ein Beten mit Worten, sondern es öffnet auch Gott das Herz und schafft so eine Kreativität, die Lösungen sucht. Der Herr wird uns helfen.
Euch sei er immer eine Hilfe! Danke.

Dienstag, 19. Juni 2012

Herz Jesu- im Kinderwagen

Zum Schmunzeln: Gesehen bei der Kinderwallfahrt von der Einödbrücke zum Siggen in Neukirchen


Herz Jesu im Kinderwagen. Recht so! Denn an Gottes Segen ist ja alles gelegen-auch im Kinderwagen.
PA Ruben

Gemeinsam arbeiten- Gemeinsam feiern. PGR-Wanderung zur Steineralm

Letzten Sonntag, es war  der 17. Juni 2012- in einer ausgesprochen beeindruckenden Warmwetterphase-  machten wir uns auf zur Steineralm.
Es war dies ein Ausflug der Pfarrgemeinderäte (PGR's) von Neukirchen, Wald und Krimml- der Neugewählten sowie der gewesenen Mitglieder der Pfarrgemeinderäte. Vieles ist in den letzten 5 Jahren geschehen und vieles liegt nun vor uns. 
"Wenn man gemeinsam arbeitet, soll man auch gemeinsam essen und feiern", so hat mir  einmal eine Frau aus Bolivien gesagt (und sie hatte es von einem Bischof gehört, der dort zuständig ist für die Basisgemeinden). An diesem wunderschönen Nachmittag haben wir das getan. Alle haben diesen Nachmittag sichtlich genossen (physisch- siehe unten das leere Jausenbrett, und seelisch- siehe unten die glücklichen Gesichter). 
Zum  Abschluss gab es von 20-21 Uhr noch eine gemeinsame Anbetungsstunde. Diese Anbetungsstunde war sozusagen die Krönung einer Arbeitsperiode, sowie das Zeichen, unter dem die nächsten 5 Jahre stehen sollen: Jesus hat uns gerufen in seiner Kirche mitzuarbeiten. Dafür sei Gott gedankt. 
Viele sitzen schon
Mehr kommen nach
Und dabei gibt es viele fröhliche Gesichter,
Mehr fröhliche Gesichter
Und noch einmal...
Die Brettljause hat gemundet!
Dank an Irene Nussbaumer für die schönen Fotos
PA Ruben

Montag, 18. Juni 2012

Das schönste los der Welt: Missionar, Hl. Freinademetz


"In der hl. Kirche gibt es unzählige Arten, Gutes zu tun; aber die verdienstvollste ist, den Glauben zu verbreiten. (...) Das schönste Los der Welt ist Missionar zu sein."
Hl Josef Freinademetz

Josef Freinademetz

Der Süditroler Bauernsohn Josef Freinademetz ging als Steyler Missionar nach China und wurde dort "den Chinesen ein Chinese". Mehr zu ihm im Ökumenischen Heiligenlexikon.

Sehr genossen habe ich auch seine Biographie aus der Serie: Missionare die Geschichte Machten. Sepp Hollweck: Bringt den fremden Teufel um, Josef Freinademetz 1852-1908, Fu Shen.fu aus dem Gardertal, Verlag St. Gabriel/Steyler Verlag 1978

Freitag, 15. Juni 2012

Fronleichnam in Krimml

Ursprünglich sollte in diesem Jahr die Fronleichnamsprozession in Krimml am Sonntag den 10.06.2012 stattfinden.
Jedoch wurde von unserem Herrn Pfarrer Friembichler bereits bei der Begrüßung zur Heiligen Messe bekanntgegeben, dass auf Grund des strömenden Regens der Umgang buchstäblich ins Wasser fallen sollte.
Man konnte zu dieser Zeit natürlich nicht ahnen, dass sich das schlechte Wetter bis zum Auszug aus der Kirche wieder beruhigen sollte
An Stelle des üblichen Umganges durch das Zentrum von Krimml wurde nach dem Gottesdienst das Allerheiligste auf dem Altar ausgesetzt und unser PA Ruben Weyringer führte uns nacheinander durch die 5 Stationen.

Ein weiteres Highlight, welches unser Herr Pfarrer der Begüßung zur Heiligen Messe anschloss, war die Ehrung eines ganz besonderen Mitgliedes der Pfarrgemeinde in Krimml:
Vollkommen überraschend (zumindest für die meisten von uns :-) ) wurde Jakob Bachmaier, welcher im Korps der Wallner-Schützen an den Feierlichkeiten teilnahm, vor den Altar gebeten.
Nachdem der Herr Pfarrer eine Liste, welche sämtliche Aufgaben umfasste, die Jakob anvertraut waren, verlesen hatte, wurden dem Gratulantden neben einem kleinen Präsent die Ehrentafel der Erzdiözese Salzburg überreicht.

An dieser Stelle sei dir lieber Jakobnoch einmal für deine Hingabe und deine Verlässlichkeit bei der Ausübung deiner Verpflichtungen gedankt




Zum Abschluss noch ein paar Bilder der Krimmler Vereine, welche bei der Feier sehr zahlreich erschienen sind:

Anton Wallner Musikkapelle



Anton Wallner Schützenkorps
Krimmler Kameradschaftsbund

Bergrettung Krimml
Freiwillige Feuerwehr Krimml





Ein Blick in den Himmel- Wochenanbetung Neukirchen

Seit Montag 16:00 läuft bei uns wieder die Wochenanbetung (24-7)- und es geht noch bis nächsten Montag 18. Juni bis ca.22:00.
Anbetungsaltar
Schulklasse vor dem Allerheiligsten
Dreifaltigkeitsikone
Diesmal haben wir den Altar mit Ikonen geschmückt. Ikonen kommen aus der Orthodoxen Welt (Christen etwa in Russland, Griechenland, etc.) und stellen einen Blick in den Himmel dar. So sind echte Ikonen nicht einfach von einem Menschen erfunden. Sie stellen eine echte  Verbindung her zu dem Dargestellten, zu Jesus, zu Maria, den Engeln und den Heiligen.
Wir haben uns gedacht, dass so ein Blick in den Himmel ganz passend ist für unsere Anbetung.

Die Ikone in der Mitte unseres Altars stellt die symbolisch die Heiligste Dreifaltigkeit dar. Jesus kann man darstellen, den in ihm ist ja Gott Menschen geworden, hat er ein Gesicht bekommen. Den Heiligen Geist kann man sowieso nur symbolisch darstellen, als Taube, als Feuer. Von Gott Vater darf man sich  kein direktes Bild machen. Die einzig mögliche Darstellung ist die Symbolische Darstellung in den in den drei Engeln, die auf die Bibel zurückgeht. Und zwar auf das 18 Kapitel des Buches Genesis. Es hat in unserer Bibel die Überschrift: 
Gott zu Gast bei Abraham und beginnt so:


Der Herr erschien Abraham bei den Eichen von Mamre. Abraham saß zur Zeit der Mittagshitze am Zelteingang. 2 Er blickte auf und sah vor sich drei Männer stehen. Als er sie sah, lief er ihnen vom Zelteingang aus entgegen, warf sich zur Erde nieder 3 und sagte: Mein Herr, wenn ich dein Wohlwollen gefunden habe, geh doch an deinem Knecht nicht vorbei....
Blick auf das Weihrauchfass

Gott kommt also zu Abraham, allerdings in der Gestalt von 3 Männern. Das ist als ein Bild für die Dreifaltigkeit gedeutet worden. Engel sind Boten Gottes, und diese drei Männer sind Gottes Boten. (hier eine genaue Deutung der Ikone)
Jesus Pantokrator- der Allherrscher

Die Ikone links zeigt Jesus, den Pantokrator. Das bedeutet der All-Herrscher. Es ist Jesus als Richter, als Herrscher der Welt. Durch ihn, mit ihm und ihm ist alles geschaffen was da ist.
Die Heilige Familie



Die Ikone rechts ist keine Ikone aus der Orthodoxen Tradition sondern eine neues Bild in der Form einer Ikone aus der Katholischen Welt. Es stellt die Heilige Familie dar.
Licht im Weihrauch, Jesus Allherrscher


Rechts, auf dem Pult ist auch noch eine schöne Ikone von Maria, der Gottesgebärerin zusammen mit ihrem Sohn, ihrem Herrn Jesus.
mehr über Ikonen und ihre Theologie...
Naturblumenstrauss

Schuhe vor der Anbetungskapelle
 PA Ruben
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