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Freitag, 2. Oktober 2015

Pilgerreise nach Turin 2015

Pilgerreise nach Turin zum Grabtuch unseres Herrn und auf den Spuren des Hl. Don Bosco

Als älterer Teilnehmer dieser Reise, möchte ich gerne ein paar Eindrücke davon berichten: Im Bus bekam jeder einen unbekannten Schutzengel zugelost und man durfte auch selbst Schutzengel für einen anderen sein. Die zu der Gruppe neu Hinzugekommenen, stellten sich kurz vor und mit Gebet und guter Stimmung gings nach Turin.


Wir kamen um Mitternacht an, bezogen unser Quartier und am nächsten Morgen ging es gleich los zum Turiner Grabtuch. Mit kundiger Führung durch unserer Reiseleiterin und zahlreicher Sicherheitskontrollen kamen wir zu diesem sakralen Ort der unter dem Motto steht: “es gibt keine größere Liebe“. Innehalten und den Leidensweg Christi ins Gedächtnis rufen, dazu war hier die Zeit und der Moment.

Donnerstag, 1. Oktober 2015

Mesnerin Annemarie Hochwimmer im Interview

Mesnerin Annemarie Hochwimmer im Interview mit Pastoralassistent Ruben Weyringer.

Ruben: Liebe Annemarie, du bist nun seit über 30 Jahren Mesnerin in Neukirchen. Wie bist du eigentlich dazu gekommen?

Das ist witzig zu gegangen. Die Pfarre hat einen Ausflug zu den Passionsspielen nach Erl gemacht und da waren noch Plätze frei, und da bin ich mitgefahren. Beim Busfahren wird immer viel geredet und da hat der Herr Pfarrer Zauner gesagt, dass sie eine Mesnerin suchen. Durch meinen Übermut habe ich gesagt: das mache ich ja locker. So ist das eigentlich entstanden. Ich habe ja nicht im ernst daran geglaubt, dass er wirklich zu mir kommt.
Aber er ist nach zwei Tagen gekommen.Da ist es ernst geworden. Da habe ich schon ziemlich Herzklopfen bekommen denn ich habe ja null Ahnung von dem ganzen gehabt. Ich bin zwar am Samstag in die Messe gegangen, aber auch noch nicht so lange.

Und dann hat er gesagt: „Naja wenigstens in der Woche einmal, die Kirche ein wenig saugen“. Da hab ich gesagt, dass tu ich euch wohl, da helfe ich euch schon. Und dann ist es los gegangen mit dem ersten Kirchenputz zu Erntedank. Da habe ich den ersten Einblick bekommen und hab mir gedacht: Ojemine; viel! Aber ich hatte schon ja gesagt. Dann ist es zu den Messen gekommen. Die Martina hat mir alles gezeigt, und so ist es weitergegangen. Und ich war noch gar nicht so lang dabei da hat er mich auf Seminare nach St. Virgil geschickt. Da hat mir das alles so richtig Spass machen angefangen. Und so ist das ganze entstanden.
Und ich habe das alles nie bereut.

Mittwoch, 30. September 2015

Den Flüchtlingen die Liebe Gottes zeigen

Natürlich wäre es besser, wenn die vielen Flüchtlinge zu Hause bleiben könnten um ihr Land
aufzubauen. Doch so ist es nicht. Und so sind Menschen hier bei uns, die vielleicht nie in ihrem Leben einem Christen begegnet wären. Könnte das für uns nicht eine einzigartige Chance sein?

Durch uns können sie die Liebe Gottes kennen lernen, durch uns können sie Jesus begegnen. Nicht durch kluge Worte - es wird sowieso einige Zeit dauern, bis wir eine gemeinsame Sprache sprechen - sondern dadurch, was wir sind und was wir tun, wie wir miteinander und mit ihnen umgehen.


Dienstag, 29. September 2015

Er fand Menschenliebe - Ein Flüchtling berichtet

von Nida M.

Ich bete zu Gott um Frieden in meiner Heimat, und bitte Euch darum ebenso um Frieden zu beten.

Nach einer langen Reise danke ich Gott dass er mich damit belohnt hat, ein Paradies wie Krimml zu finden, mit Menschen die demütig, liebevoll, hilfsbereit und fürsorglich sind. Die gegenwärtige Lage in meiner Heimat Afghanistan ist sehr schwierig, da es mit Terrorismus, religiösem Extremismus, dem töten Unschuldiger und fehlender Bildung kämpft. Als Lehrer und als Student kann ich die schädlichen Auswirkungen des Terrorismus auf unser Leben weder verstehen noch erklären.

Mit diesem Artikel möchte ich mich aus der Tiefe meines Herzens bei den Krimmlern und Österreichern bedanken.

Donnerstag, 17. September 2015

Sucht zuerst das Reich Gottes - Nachruf auf Stiftsprobst Franz Graber


Nach den sehr heißen sommerlichen Wochen in denen wir hoffentlich auch Zeiten der Ruhe und Erholung finden konnten, läuft alles wieder nach dem üblichen Takt der Arbeit, der Schule und all den Verpflichtungen und Aufgaben, denen wir uns zu stellen haben.
Es waren auch die sommerlichen Wochen, in denen wir Abschied nehmen mussten von Stiftspropst Franz Graber, der nach längerer Krankheit aus dieser Welt geschieden ist.

v.l.n.r.: Diakon Alfred Thalmeiner, Stiftsprobst Franz Gaber, Pfarrer Helmut Friembichler bei der Einweihung der Sixtkapelle,Oktober 2011

Freitag, 11. September 2015

Heilige Notburga, Prozessionstatue - Neukirchner Pfarrkalender September 2015

Gebetsmeinungen des Papstes:
1. Chancen für die Jungen: Ihr Zugang zur Bildung und Arbeit.
2. Die Katechisten: Ihr Leben bezeuge ihre Hoffnung.

Weitere Bilder der Heiligen Notburga:

Montag, 10. August 2015

Mittwoch, 5. August 2015

Laudato Si kondensiert, ein Satz pro Punkt 1-16

Zusammenfassung (ein -manchmal etwas längerer - Satz  pro Punkt) von

Enzyklika Laudatio Si' - Über die Sorge für das gemeinsame Haus 
von Papst Franziskus

Nr. 1-16

1. Der Lobgesang des Heiligen Franziskus erinnert uns daran, dass wir mit der Schöpfung das Leben teilen und dass sie uns erhält.

2. Der sündige Mensch vergisst, dass er selbst aus Erde gemacht ist, Luft und Wasser braucht, er meint ihr Herrscher zu sein und unterdrückt und verwüstet die Erde.

3. Papst Franziskus wendet sich angesichts der weltweiten Umweltschäden wie einst der Hl. Johannes der XXIII. angesichts eines drohenden Nuklearkriegs an all Menschen auf dem Planeten.

Samstag, 18. Juli 2015

Gelassenheit lernen von Papst Franziskus

Wie geht Papst Franziskus mit eigenen Fehlern und Irrtümern um? Gelassen! Und mutig!
"Wenn ich mich irre, dann werde ich mich ein bisschen schämen und entschuldigen und weitermachen."(Übersetzung: Die Tagespost Nr.84, José Garcá)
So gesagt bei der Presskonferenz im Flugzeug auf dem Rückweg von Südamerika. Also: Keine Angst davor haben nicht immer alles wissen oder richtig machen zu können! Menschen haben Fehler, Menschen machen Fehler. Aber Gott hat immer offene Arme für uns. Wenn wir umkehren wollen ermutigt er uns weiterzumachen, damit wir nicht an uns selbst zu verzweifeln.
Papst Franziskus am Palmsonntag 2013 am Petersplatz.

Donnerstag, 16. Juli 2015

Eucharistie: Erhöhung der Schöpfung (Laudato Si 236, Papst Franziskus)

"In der Eucharistie findet die Schöpfung ihre größte Erhöhung. Die Gnade, die dazu neigt, sich spürbar zu zeigen, erreicht einen erstaunlichen Ausdruck, wenn der menschgewordene Gott selbst so weit geht, sich von seinem Geschöpf verzehren zu lassen. 

Auf dem Höhepunkt des Geheimnisses der Inkarnation wollte der Herr durch ein Stückchen Materie in unser Innerstes gelangen. Nicht von oben herab, sondern von innen her, damit wir ihm in unserer eigenen Welt begegnen könnten. In der Eucharistie ist die Fülle bereits verwirklicht, und sie ist das Lebenszentrum des Universums, der überquellende Ausgangspunkt von Liebe und unerschöpflichem Leben. 

Vereint mit dem in der Eucharistie gegenwärtigen inkarnierten Sohn sagt der gesamte Kosmos Gott Dank. Tatsächlich ist die Eucharistie von sich aus ein Akt der kosmischen Liebe: „Ja, kosmisch! Denn auch dann, wenn man die Eucharistie auf dem kleinen Altar einer Dorfkirche feiert, feiert man sie immer in einem gewissen Sinn auf dem Altar der Welt.“Die Eucharistie vereint Himmel und Erde, umfasst und durchdringt die gesamte Schöpfung. Die Welt, die aus den Händen Gottes hervorging, kehrt zu ihm zurück in seliger und vollkommener Anbetung: Im eucharistischen Brot „ist die Schöpfung auf die Vergöttlichung, auf die heilige Hochzeit, auf die Vereinigung mit dem Schöpfer selbst ausgerichtet“. Darum ist die Eucharistie auch eine Quelle des Lichts und der Motivation für unsere Sorgen um die Umwelt und richtet uns darauf aus, Hüter der gesamten Schöpfung zu sein."
(Laudato Si, Papst Franziskus Nr.236)


Messe am Wildkarspitz mit Kooperator Simon Weyringer (2010)
PA Ruben

Mittwoch, 8. Juli 2015

Kinderwallfahrt 2015 - Schwitzen für die Gute Sache!

Auch heuer machten wir uns im Rahmen der Woche für das Leben auf zur Kinderwallfahrt. Es war ein sehr heißer Tag. Der Viele Schweiß, der von der Einödbrücke bis zum Gasthof Siggen geflossen ist, hat unsere Gebete sicher noch wirksamer gemacht. Und natürlich hatten wir auch heuer wieder sehr viel Spass! Danke an alle die gekommen sind, und an alle die bei der Vorbereitung geholfen haben.
Papst Franziskus beschreibt in seiner Schöpfungsenzyklika Laudato si, dass Umweltschutz und Lebensschutz zusammengehören:
Da alles in Beziehung steht, ist die Verteidigung der Natur auch nicht mit der Rechtfertigung der Abtreibung vereinbar. Ein erzieherischer Weg, die Schwachen anzunehmen, die uns umgeben und die uns manchmal lästig oder ungelegen sind, scheint nicht machbar, wenn man nicht einen menschlichen Embryo schützt, selbst wenn seine Geburt Grund für Unannehmlichkeiten und Schwierigkeiten sein sollte: „Wenn der persönliche und gesellschaftliche Sinn für die Annahme eines neuen Lebens verloren geht, verdorren auch andere, für das gesellschaftliche Leben hilfreiche Formen der Annahme. (Nr. 120)

Blick nach oben:Wo fliegen die Luftballons?

Prozessionsstatue Maria mit Jesuskind - Pfarrkalender Juli 2015

Gebetsmeinungen des Papstes:
1. Politische Verantwortung: als eine Form der Liebe verstehen und praktizieren
2. Die Armen Lateinamerikas: Für eine geschwisterliche Gesellschaft.

weitere Bilder der Prozessionsstatue:

Dienstag, 7. Juli 2015

Gott vergisst niemanden! Sterbebleitung - Vortrag von Pfarrer Richard Weyringer

Am 17. Juni hielt Pfarrer Richard Weyringer (Pfarrer im Gasteinertal und mein Onkel) einen Vortrag über Sterbebegleitung. Ein Thema, dass Richard auf seinem Glaubens- und Berufungsweg immer begleitet hat und immer wichtiger wurde.
Richard erzählte uns von vielen beeindruckenden Erlebnissen mit schwer kranken und sterbenden Menschen. Dabei war der Grundgedanke, der immer mitklang, dass jeder Mensch immer in Gottes Hand geschrieben ist, dass Gott keinen vergisst. Besonders deutlich wurde dass an Richards Gedanken zur Demenz. Er glaubt es den Leuten, wenn sie von Erlebnissen berichten, die unmögliche scheinen oder in der Vergangenheit liegen. Eine Frau erzählte ihm immer vom schönen Badeausflug am Morgen und den netten Stadtbummeln. Natürlich war die Frau körperlich den ganzen Tag im Heim, aber vielleicht war sie ja geistig mit ihrem Schutzengel unterwegs? Er glaubt ihr, dass sie das wirklich erlebt hat. Als Christen glauben wir ja eine geistige Welt und dass Gott gerade bei den Kranken da ist, warum also sollte Gott das nicht können? Sollte es ihm nicht möglich sein, diesen Menschen auch noch spannende und schöne Erlebnisse zu ermöglichen? Für Gott ist nichts unmöglich. Eine ungewöhnliche Art über Demenz zu denken, aber auch ein befreiender Ansatz. Man sieht nicht mehr nur die Krankheit, sondern den Menschen, der lebt und liebt, den Menschen, der immer von Gott geliebt wird.
Danke Onkel Richard, für diesen spannenden und lebhaften, vor allem aber tiefgehenden und tröstlichen Abend.
PA Ruben
Richard Weyringer mit der Leiterin des Katholischen Bildungswerkes Elisabeth Nindl

Donnerstag, 18. Juni 2015

Papst Franziskus in: Die Enzyklika

Die Umwelt Enzyklika von Papst Franziskus ist da!
Als Vorgeschmack ein Trailer (englisch), und darunter hier der link zum Text als pdf (hier html) ! "Laudato si’, mi’ Signore – Gelobt seist du, mein Herr"...

Gottesmutter am Hauptaltar zu Fronleichnam - Neukirchner Pfarrkalender Juli

Gebetsmeinungen des Papstes:
1. Für Immigranten und Flüchtlinge: 
Sie mögen mit Respekt empfangen und aufgenommen werden.
2. Die Berufung: 
Die Begegnung mit Christus führe junge Menschen zum Priesterberuf oder zu einem Leben im Orden.